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Veröffentlicht am 04.06.2026

Einfach toll

Akte Nordsee - Die letzte Predigt
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"Die letzte Predigt“ von Eva Almstädt war für mich der erste Krimi, den ich von der Autorin gelesen habe und ich bin sehr positiv überrascht! Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Pastor, der tot im ...

"Die letzte Predigt“ von Eva Almstädt war für mich der erste Krimi, den ich von der Autorin gelesen habe und ich bin sehr positiv überrascht! Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Pastor, der tot im Watt gefunden wird. Als kurz darauf auch noch eine frühere Freundin verschwindet, gerät Niklas John zunehmend unter Verdacht. Gemeinsam mit der Anwältin Fentje Jacobsen begibt er sich auf die Suche nach der Wahrheit und dabei kommen nach und nach immer mehr Geheimnisse ans Licht.
Das Cover passt sehr gut zum Titel und zur Atmosphäre des Buches und stimmt direkt auf eine düstere, geheimnisvolle Handlung ein. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir ausgesprochen gut gefallen. Er ist flüssig, wunderbar bildhaft und lässt sich sehr angenehm lesen. Ich kam problemlos in die Geschichte hinein und wollte schon nach kurzer Zeit immer weiterlesen. Da ich die vorherigen Bände der Reihe nicht kenne, haben mir an manchen Stellen allerdings ein paar Informationen zu den Vorgeschichten der einzelnen Protagonisten gefehlt. Dadurch war nicht immer alles vollständig nachvollziehbar. Man kommt aber auch ohne Vorkenntnisse zurecht.
Die Spannung bleibt durchgehend hoch. Immer wieder gibt es neue Hinweise, Verdächtigungen und Entwicklungen, die dafür gesorgt haben, dass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Figuren trotz ihrer Vielzahl klar und übersichtlich dargestellt werden. Man verliert nicht den Überblick und jede Figur fügt sich sinnvoll in die Handlung ein. Fentje Jacobsen mochte ich besonders gern. Ihre Gedanken und Empfindungen konnte ich sehr gut nachvollziehen und sie war mir von Anfang an sympathisch. Niklas John wirkte auf mich eher reserviert, aber keinesfalls unnahbar. Gerade diese etwas zurückhaltende Art machte ihn interessant und ließ Raum für Fragen und Entwicklungen. Insgesamt hat mir das Buch sehr schöne Lesestunden bereitet. Ich bin froh es gelesen zu haben und habe nun definitiv Lust bekommen weitere Bücher von Eva Almstädt zu entdecken.

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 03.05.2026

Gelungener Sommerroman

Sommer ist mein Lieblingsort
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"Sommer ist mein Lieblingsort" von Franziska Blum ist ein gefühlvoller Roman, der perfekt in die warme Jahreszeit passt. Die Geschichte rund um Cäcilia, die auf Sylt ein Tierheim leitet und dringend eine ...

"Sommer ist mein Lieblingsort" von Franziska Blum ist ein gefühlvoller Roman, der perfekt in die warme Jahreszeit passt. Die Geschichte rund um Cäcilia, die auf Sylt ein Tierheim leitet und dringend eine Auszeit braucht, liest sich leicht, bildhaft und sehr angenehm. Auf ihrer Reise begegnet Cäcilia dem charmanten Camper Roman, der sie sofort fasziniert. Doch er scheint ein Geheimnis zu verbergen, während ihre Gefühle für ihn immer stärker werden. Das Cover ist sehr schön gestaltet und wirkt direkt einladend. Der Schreibstil ist flüssig, gefühlvoll und bildhaft, die Kapitel sind angenehm aufgebaut, sodass man gern weiterlesen möchte. Cäcilia ist eine sehr sympathische Protagonistin und auch ihren Hund Adonis schließt man sofort ins Herz. Roman wirkt zwischendurch etwas unsympathisch, doch im Verlauf klärt sich alles auf. Auch die Nebenfiguren sind stimmig und fügen sich wunderbar ein. Ein rundum gelungener Sommerroman mit viel Gefühl, Herz und Wohlfühlatmosphäre.

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  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2026

Zu skurril

REM
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„REM“ von Sebastian Fitzek und Annika Strauss ist ein düsterer Thriller mit Horror- und Mysteryelementen, dessen schaurig-schönes Cover hervorragend zur unheimlichen Atmosphäre der Geschichte passt. Im ...

„REM“ von Sebastian Fitzek und Annika Strauss ist ein düsterer Thriller mit Horror- und Mysteryelementen, dessen schaurig-schönes Cover hervorragend zur unheimlichen Atmosphäre der Geschichte passt. Im Mittelpunkt steht Alysee, die als Kind ihren Vater unter grausamen Umständen verliert und seitdem von Angst begleitet wird. Jahre später führt ein geheimnisvolles Erbe sie immer näher an die Wahrheit heran, doch zugleich erwacht auch der Schrecken von damals erneut. Der Schreibstil ist sehr flüssig und flott, sodass sich das Buch angenehm schnell lesen lässt. Die eher kurzen Kapitel sorgen zusätzlich für Tempo, während die zahlreichen Perspektivwechsel Abwechslung in die Handlung bringen. Spannung ist grundsätzlich vorhanden, dennoch konnte mich die Geschichte leider nicht vollständig mitreißen. Die Handlung wirkte auf mich stellenweise etwas zu skurril und teilweise zu science-fiction-lastig. Dadurch fiel es mir schwer das Geschehen wirklich glaubwürdig zu finden und mich ganz darauf einzulassen. Auch zu den Figuren konnte ich keine richtige Nähe aufbauen. Diese blieben für meinen Geschmack eher blass und wenig greifbar. Insgesamt hatte das Buch zwar interessante Ansätze und eine düstere Grundstimmung, konnte mich persönlich aber leider nicht abholen.

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Nicht überzeugend

Noch fünf Tage
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Der Thriller „Noch fünf Tage" wurde von Helena Falke verfasst und erschien am 21. April 2026 im Suhrkamp Verlag. Das Buch umfasst 303 Seiten und das düstere Cover ist geheimnisvoll gestaltet. In der Geschichte ...

Der Thriller „Noch fünf Tage" wurde von Helena Falke verfasst und erschien am 21. April 2026 im Suhrkamp Verlag. Das Buch umfasst 303 Seiten und das düstere Cover ist geheimnisvoll gestaltet. In der Geschichte geht es um Lis, eine Weltklasseköchin, die nach Davos gelockt wird, dort im Harman-Sitz beim Silvesterfest vergiftet wird und fünf Tage zu leben hat. Aus der Luxusklinik versucht sie, Zeit mit ihrer Tochter zu gewinnen und herauszufinden, wer hinter dem Anschlag steckt, während sie sich fragt, ob sie Kollateralschaden oder tiefer in die Intrigen der Superreichen verstrickt ist. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und erinnert an Einträge in einem Tagebuch. Ebenso wechseln Gegenwart und Vergangenheit sich ab. Die Spannung bleibt eher mittel bis leicht langatmig, überraschende Wendungen bleiben aus und der Täter war für mich früh erkennbar, wodurch der Nervenkitzel etwas einschläft. Die Figuren sind klar und übersichtlich gezeichnet, doch Lis kam mir emotional zu distanziert vor, wodurch ich keine enge Verbindung zu ihr aufbauen konnte; die übrigen Charaktere blieben ebenso blass. Insgesamt ist das Buch eher ein durchschnittlicher Krimi, dessen Grundidee zwar vielversprechend klingt, doch die Umsetzung trifft nicht ganz den gewünschten Treffer und überzeugt daher nicht dauerhaft.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Highlight

Komm spielen
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Mich hat "Komm spielen" von Anfang an mitgerissen. Der Autor, Linwood Barclay, erschafft schon nach wenigen Seiten eine Atmosphäre, in der man spürt, dass unter der ruhigen Oberfläche von Castle Creek ...

Mich hat "Komm spielen" von Anfang an mitgerissen. Der Autor, Linwood Barclay, erschafft schon nach wenigen Seiten eine Atmosphäre, in der man spürt, dass unter der ruhigen Oberfläche von Castle Creek etwas Dunkles lauert. Annie zieht nach einem schweren Jahr gemeinsam mit ihrem Sohn Charlie in den kleinen Ort um dort neu anzufangen und gerade dieser Wunsch nach Sicherheit und Ruhe verleiht der Geschichte eine besondere Intensität. Denn mit jedem seltsamen Unfall verliert die zunächst fast idyllische Stimmung mehr von ihrer Unbeschwertheit und schlägt immer stärker ins Unheimliche um. Der Schreibstil des Autors ist unglaublich flüssig, bildhaft und fesselnd, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Einen großen Teil des Reizes macht für mich auch die Erzählweise mit den zwei Handlungssträngen aus. Beide entwickeln auf ihre eigene Art Spannung, werfen neue Fragen auf und treiben die Geschichte immer weiter voran, bis sie sich am Ende auf packende Weise zusammenfügen. Auch die Horrorelemente sind hervorragend eingebunden und verstärken die düstere Atmosphäre zusätzlich. Gleichzeitig lebt der Roman von seinen Figuren. Die Protagonisten sind klar gezeichnet und dennoch so gut ausgearbeitet, dass sie lebendig wirken. Jeder Charakter hat seine Eigenarten und trägt auf seine Weise zur Handlung bei, was die Geschichte besonders stimmig macht. Insgesamt ist das Buch ein rundum gelungener Thriller und für mich definitiv ein Highlight in diesem Jahr.

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