Cover-Bild Spät am Tag
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 141
  • Ersterscheinung: 20.08.2025
  • ISBN: 9783458645313
Kristin Vego

Spät am Tag

Roman | Wenn die Zeit vergeht – und die Liebe bleibt
Hannes Langendörfer (Übersetzer)

Eine Geschichte wie ein Spaziergang an einem lauen Sommerabend – still, klar, voller Gefühl

Johanne ist Anfang dreißig, Schriftstellerin und auf der Suche nach Ruhe. Als sie ein Zimmer in einem weißen Haus auf dem Land mietet, ahnt sie nicht, dass ihr Leben dort eine neue Richtung nehmen wird. Schleichend entwickelt sich eine Beziehung zu Mikael, dem Mann, der dort lebt – eine Liebe, die sie über Jahre begleiten wird. Mit ihm kommen nicht nur seine Ex-Frau und seine Tochter in ihr Leben, sondern auch die karge, windgepeitschte Landschaft, die bald ihr Zuhause wird.

Siebzehn Jahre später sitzt Johanne allein in diesem Haus. Während der Herbst in den Winter übergeht, beginnt sie, ihre Geschichte aufzuschreiben – eine Geschichte von Liebe und Verlust, vom Vergehen der Zeit und von den unsichtbaren Fäden, die uns mit Menschen und Orten verbinden.

Mit leiser Intensität und poetischer Präzision erkundet Spät am Tag die Rhythmen des Lebens – die Angst vor dem Verlust und die Schönheit des Augenblicks.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2025

Der Nebel der Erinnerung steigt auf

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Mit Kristin Vego und ihren ersten Roman kommt ein neues Literaturtalent aus Norwegen in deutscher Übersetzung. Sie schreibt mit eienr Ruhe, die sich auf den Leser überträgt und geht in die emotionalen ...

Mit Kristin Vego und ihren ersten Roman kommt ein neues Literaturtalent aus Norwegen in deutscher Übersetzung. Sie schreibt mit eienr Ruhe, die sich auf den Leser überträgt und geht in die emotionalen Tiefen bei der beschreibung einer Liebe.
Johanne, die Icherzählerin schreibt über ihre Zeit mit Mikael und seiner kleinen Tochter Maren sowie Mikaels Exfrau Sofia, die noch sehr präsent und besitzergreifend ist.
Diese Beziehung wird sehr ruhig, aber genau erzählt, und auch wie sich die bestimmte Konstellation auswirkt. Johanne spürt den Veränderungen nach und im zweiten Teil des Buches werden sie über einen Verlauf von mehreren Jahren gezeigt. Die Zeit wirkt fließend.

Spät am Tag ist ein gelungener Debütroman, der mir sehr gut gefallen hat.
Von Kristin Vego soll es auch noch ein bisher unübersetztes Erzählungsband geben. Da kann man nur auf baldige Übersetzung in Deutsch hoffen.

Veröffentlicht am 26.09.2025

Ein weißes Haus

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Ein romantisch anmutendes Cover ist der erste Eindruck, den ich vom Roman der Autorin Kristin Vego erhalten habe.
Es ist ihr erster Roman nach einigen Kurzgeschichten.

Im Buch erliest man die ...

Ein romantisch anmutendes Cover ist der erste Eindruck, den ich vom Roman der Autorin Kristin Vego erhalten habe.
Es ist ihr erster Roman nach einigen Kurzgeschichten.

Im Buch erliest man die Lebens- und Liebesgeschichte einer Schriftstellerin, die nach ihrer Scheidung sowohl ihren bisherigen Beruf als auch ihren bisherigen Lebensraum aufgibt, um in einem weißen Haus am Land, fernab von ihrer alten Umgebung Ruhe zu finden.

Sie findet hier nicht nur Ruhe, sondern nach einiger Zeit auch eine neue Liebe in Gestalt ihres Hausherrn, der getrennt von seiner Frau im Haus wohnt.

Es entwickelt sich eine intensive, eigenartige Geschichte. Die kleine Tochter lebt abwechselnd bei Vater und Mutter und Begegnungen der beiden Frauen finden notgedrungen statt, sind aber friedlicher Natur.

Johanne und Mikael heiraten, die Exfrau Sofia und Tochter Maren sind weiterhin Teil der Gemeinschaft.

Mikael stirbt schließlich nach mehreren Schlaganfällen und Johanne, die Schriftstellerin erinnert sich bruchstückweise an schöne und weniger schöne Momente im gemeinsamen Leben.

Genau diese Bruchstücke machen den Reiz dieser sehr lesenswerten Geschichte aus.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Intensiver Roman

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Kristin Vegos Roman "Spät am Tag" ist ein intensives Buch, das in seiner Kürze eine bemerkenswerte Intensität entfaltet. Die Geschichte erzählt von der Protagonistin Johanne, die Anfang dreißig ist und ...

Kristin Vegos Roman "Spät am Tag" ist ein intensives Buch, das in seiner Kürze eine bemerkenswerte Intensität entfaltet. Die Geschichte erzählt von der Protagonistin Johanne, die Anfang dreißig ist und sich in einem neuen Lebensabschnitt befindet. Nachdem sie in ein Zimmer im weißen Haus auf dem Land zieht, entwickelt sich dort eine Liebesbeziehung zu ihrem Vermieter Mikael.

Die Sprache der Autorin ist eines der besonderen Merkmale dieses Romans. Vego gelingt es, die Atmosphäre des ländlichen Lebens einzufangen. Ihre bildreiche Beschreibung der Umgebung lässt die Leser in die Welt von Johanne eintauchen. Diese Details schaffen eine unmittelbare Verbindung zu den beschriebenen Orten und lassen das eigene Vorstellungsvermögen lebendig werden.

Johannes Charakter ist vielschichtig und authentisch. Ihre innere Zerrissenheit und die Suche nach Nähe und Geborgenheit spiegeln sich in jeder ihrer Entscheidungen wider. Mikael hingegen ist ein geheimnisvoller und gleichzeitig verletzlicher Charakter, dessen Vergangenheit Schatten auf die Beziehung wirft. Die Dynamik zwischen den beiden ist sowohl zärtlich als auch herausfordernd, was zu emotionalen Momenten führt, die den Leser fesseln.

Ein weiterer Aspekt, der den Roman auszeichnet, ist die Art und Weise, wie Vego Themen wie Liebe, Verlust und Selbstfindung behandelt. Diese Aspekte werden nicht aufdringlich präsentiert, sondern entwickeln sich organisch aus den Erfahrungen der Protagonistin. So bleibt der Leser bis zur letzten Seite gespannt und kann sich mit Johanne identifizieren, während sie die Herausforderungen ihres Lebens meistert.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Beruhigender Lesegenuss

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Johanne blickt auf Siebzehn gemeinsame Jahre mit ihrem Mann Mikael zurück, der vor zwei Jahren verstorben ist. Eine Liebesgeschichte die begann, als sie, auf der Suche nach dem leisen Leben, die Stadt ...

Johanne blickt auf Siebzehn gemeinsame Jahre mit ihrem Mann Mikael zurück, der vor zwei Jahren verstorben ist. Eine Liebesgeschichte die begann, als sie, auf der Suche nach dem leisen Leben, die Stadt verließ.
Eine Beziehung, zu der auch Mikaels Ex-Frau Sofia und seine Tochter Maren gehören, was nicht leicht für Johanne war, ebenso wie der Ort und die Landschaft, die ihr neues Zuhause wurden. Nun lebt Johanne allein in dem weißen Haus, denn auch Sofia und Maren sind fortgegangen.

Es ist ein ruhiger Roman, melancholisch und fühlbar. Johanne orientiert sich an den Jahreszeiten, die im stetigen Wandel sind, findet Trost in der Literatur, Spaziergängen und ihren Erinnerungen. Erinnerungen über ihre Liebe, über die Nähe und Zerrissenheit zur Familie, die Stolpersteine und die Schönheit und Unberechenbarkeit des Lebens. Sprachlich poetisch lebt der Roman von der sanften Stimmung. Dabei beschränkt er sich auf wenige Dialoge. Das ergibt ein harmonisches Bild aus leiser Schreiweise und ruhigem Handlungsort. Das liest sich angenehm und flüssig. Es wird nicht alles klar benannt, manchmal bleiben Fragen offen - auch wie die Zukunft ohne Mikael aussehen wird. Das Auf und Ab des Lebens ist schön beschrieben. Ich mochte dabei die Gefasstheit und Akzeptanz, die trotz der Bürde nicht in in Tragik umschlägt. Weniger Sprunghaftigkeit bei den Rückblenden hätte mir noch besser gefallen.

Fazit: Ein schmales Buch zum Genießen und Verweilen. Gut geeignet für ein entspannendes Wochenende im Spätsommer.

Veröffentlicht am 21.09.2025

sehr berührende Geschichte

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Dieses Buch kam zur richtigen Zeit, es passte für mich super in den Spätsommer und hat mich sehr berührt.
INHALT
Das Buch spielt heute und die Protagonistin blickt in die Vergangenheit zurück. ...

Dieses Buch kam zur richtigen Zeit, es passte für mich super in den Spätsommer und hat mich sehr berührt.
INHALT
Das Buch spielt heute und die Protagonistin blickt in die Vergangenheit zurück. Johanne erinnert sich und nimmt uns Leser*innen mit. Mit in das Haus, welches Mikael gehört und in dem er mit seiner Tochter lebt. Johanne sucht ein Zimmer zum schreiben, sie zieht in dieses Haus ein. Mikael und sie kommen sich näher, aber die Exfrau ist immer präsent. Auch wenn sie nicht im Haus wohnt, stört sie die Nähe der beiden ständig. Am Ende bleibt Johanne allein zurück.

EINDRUCK UND FAZIT
Dieses Buch ist so still und zart, und dennoch ganz tief bewegend. Das Kennenlernen der beiden zu begleiten, ist fast so, als schaue man durch eine Scheibe und beobachte sie. Man verliebt sich mit, man ist dabei. Eine Beziehung beschrieben in all ihren Einzelheiten. Ganz wunderbar. Wenn dann nicht die kleinen Störungen durch die Ex Frau wären. Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, es hat mich sehr berührt und bewegt. Ein ganz wundervolles Buch, welches ich gern empfehle!

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