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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2025

Mit charmanten Hobbyermittlerinnen

Das Rot der Stiefmütterchen
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Das kleine Dorf Rosefield wird vom Winterbottom-Theater besucht und plant, ein Stück aufzuführen. Doch die Ruhe wird gestört, als der Stiefmütterchen-Mörder aktiv wird. Margret und Elisabeth machen sich ...

Das kleine Dorf Rosefield wird vom Winterbottom-Theater besucht und plant, ein Stück aufzuführen. Doch die Ruhe wird gestört, als der Stiefmütterchen-Mörder aktiv wird. Margret und Elisabeth machen sich auf die Suche nach Hinweisen.

Dies ist bereits der vierte Band, und obwohl ich zuvor noch nichts aus der Serie der Senioren-Hobbyermittlerinnen Margret und Elisabeth gelesen habe, fand ich sofort Zugang zur Handlung. Das kleine Dorf ist durch die Gastauftritte der Theatergruppe aufgeregt und der Mordfall wirft zahlreiche Fragen auf. Ein Verdächtiger wurde schnell gefunden, doch im Verlauf der Geschichte kommen Zweifel auf. Besonders sympathisch fand ich die beiden Damen im fortgeschrittenen Alter, die trotz ihres Alters nicht aufhören können, ermitteln zu wollen.

Fazit: Es handelt sich um einen soliden Kriminalroman, der mit liebenswerten Figuren überzeugt, und ich hatte bis zum Ende keine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Das hat mich überrascht.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Eine sehr fesselnde Geschichte

Little Germany - Der Duft der Neuen Welt
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Das Dienstmädchen Lissy erwartet ein Kind, und der Vater lässt sie fallen. Sie beschließt, nach Amerika auszuwandern. Sie lernt unterwegs Julia Varell kennen, die in eine ungewollte Ehe gedrängt wurde. ...

Das Dienstmädchen Lissy erwartet ein Kind, und der Vater lässt sie fallen. Sie beschließt, nach Amerika auszuwandern. Sie lernt unterwegs Julia Varell kennen, die in eine ungewollte Ehe gedrängt wurde. Gemeinsam beschließen sie, in Little Germany einen neuen Anfang zu wagen. In einer Bäckerei finden sie Arbeit, und ihre traditionellen deutschen Backwaren erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch dann passiert ein Unglück.

Es ist ein gelungener Start der Dilogie. Das Buch erzählt die Geschichte von zwei Frauen, die im Jahr 1901 nach Amerika auswandern, und beschreibt dabei ihre unterschiedlichen Schicksale. Beide erlebten herbe Enttäuschungen, fanden jedoch mit ihrer Stärke, ihrem Mut und ihrem Durchhaltevermögen einen Platz in dem fremden Land. Dabei hatten sie zudem anfangs etwas Glück auf ihrer Seite.
Die Erzählung ist fesselnd und lebendig geschrieben. Ich fühlte, als wäre ich hautnah dabei gewesen. Die Atmosphäre wurde hervorragend eingefangen, sodass ich die Stimmung und die Bedingungen der damaligen Zeit lebhaft vor Augen hatte. Der Autorin gelingt es sehr gut, Realität und Fiktion zu vereinen, was der Geschichte zusätzlich Glaubwürdigkeit verleiht.

Fazit: Nach der „Schokoladenvilla“ und der „Bodensee-Saga“ hat die Autorin erneut einen wunderbaren Roman verfasst. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so fesselnd war es. Den Mut der Frauen bewunderte ich sehr. Die Geschichte mit den lebendig geschilderten und authentischen Charakteren hat mir große Freude bereitet.
Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung und bin gespannt, wie es weitergeht. Am Ende gibt es einen ausführlichen Anhang, der zusätzliche Einsichten gewährt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Eine herrliche Auszeit mit Sonne, Sand und einer tollen Geschichte

Frühlingsgefühle im kleinen Bonbonladen am Meer
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Die Freundinnen Insa und Marla sind in der Planung ihrer Hochzeiten, haben jedoch nur wenig Zeit für die Vorbereitungen. Sie sind froh über die neue Bekanntschaft mit Cleo, einer Hochzeitsplanerin. Es ...

Die Freundinnen Insa und Marla sind in der Planung ihrer Hochzeiten, haben jedoch nur wenig Zeit für die Vorbereitungen. Sie sind froh über die neue Bekanntschaft mit Cleo, einer Hochzeitsplanerin. Es liegt nahe, sie mit den Planungen zu betrauen. Als Cleo Insas Verlobten trifft, bemerkt Insa, dass sich die Atmosphäre verändert. Haben die beiden sich eventuell schon einmal früher gesehen? Insas Zweifel belasten die Hochzeitsvorbereitungen.

Ich habe den zweiten Band von Julia Rogaschs Reihe über den kleinen Bonbonladen am Meer gelesen und bin erneut begeistert. Man kann die Geschichte unabhängig vom ersten Teil lesen und fühlt sich sofort wohl.
In der Ich-Form wechseln sich die Perspektiven von Insa und Marla ab. Insa verlässt sich stets auf ihre Gefühle und nimmt wahr, dass sich etwas verändert. Marla hat mit der Herstellung der Bonbons schon lange mein Herz erobert. Neu im Team ist Cleo, die eine wahre Bereicherung darstellt und zunächst etwas Verwirrung stiftet.

Fazit: Mir hat auch dieser zweite Teil sehr gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und eignet sich hervorragend, um abzuschalten und zu träumen. Die Beschreibung der Atmosphäre auf Sylt ist so einladend, dass ich sofort hinreisen möchte. Auch das Ende fand ich sehr gelungen und stimmig. Es war eine herrliche Auszeit mit einer wunderbaren Geschichte, Sonne, Sand und Meer.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Eine wunderschöne Erinnerung an früher

Als Oma noch lebte
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In diesem Buch berichtet der Autor von seiner Jugend in den 1970er Jahren. Seine Großmutter spielte dabei eine zentrale Rolle in seinem Leben. Von ihr erhielt er wertvolle Lehrstunden.

Mit großer Begeisterung ...

In diesem Buch berichtet der Autor von seiner Jugend in den 1970er Jahren. Seine Großmutter spielte dabei eine zentrale Rolle in seinem Leben. Von ihr erhielt er wertvolle Lehrstunden.

Mit großer Begeisterung habe ich dieses Buch gelesen. Es ist eine liebevolle Würdigung von Großmüttern sowie der sorglosen Ära, in der man mit einfachen Dingen zufrieden war. Es hat mich an die schönen und unkomplizierten Zeiten meiner eigenen Jugend erinnert. Nicht nur der Autor fand die Spiele und Sprüche seiner Oma lehrreich und witzig, sondern auch ich konnte ähnliche Erlebnisse nachfühlen. Sie verdeutlichen, dass ein Leben mit wenig Besitz dennoch von Glück und Zufriedenheit geprägt sein kann.
Der humorvolle Schreibstil des Buches strahlt viel Glück aus. Die Beschreibungen des Schwarzwalds waren so anschaulich, dass ich fast das Gefühl hatte, erneut dort zu sein, da ich vor kurzem selbst Urlaub in der Region gemacht habe und viele Orte wiedererkannte. Es war ein Vergnügen, die Erinnerungen an frühere Zeiten aufzufrischen und die Gemeinsamkeiten zu meiner eigenen Kindheit zu entdecken.

Fazit: Es ist eine wundervolle Erinnerung an die guten alten Zeiten, an die Unbeschwertheit und das Glück, das wir damals erlebten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Hochspannung von Beginn an

Schlüssel 17 (Tom-Babylon-Serie 1)
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Eine brutal zugerichtete Frau hängt in der Kuppel des Berliner Doms. Der LKA-Beamte Tom Babylon erkennt an ihrem Hals einen Schlüssel und glaubt, dass dies mit dem Verschwinden seiner kleinen Schwester ...

Eine brutal zugerichtete Frau hängt in der Kuppel des Berliner Doms. Der LKA-Beamte Tom Babylon erkennt an ihrem Hals einen Schlüssel und glaubt, dass dies mit dem Verschwinden seiner kleinen Schwester vor vielen Jahren zusammenhängt. Unterstützung erhält er von der Psychologin Sita Johanns, die ihm helfen soll, den Fall aufzuklären. Es handelt sich offenbar um einen kniffligen Fall, und erste Hinweise führen zu seinem Freundeskreis, der ein Geheimnis verbirgt.

Die Geschichte beginnt sofort spannend und bleibt es bis zum Schluss, mit gelungenen Perspektivwechseln zwischen den Jahren 2017 und Erinnerungen an 1998. Tom Babylon, ein erfolgreicher Kommissar, zeichnet sich durch eine hohe Aufklärungsquote sowie zahlreiche Dienstaufsichtsbeschwerden aus. Er ist sehr motiviert, den Fall zu lösen. Seine persönliche Geschichte, vor allem die Suche nach seiner Schwester, verstärkt die Spannung.
Sita, die ebenfalls dunkle Geheimnisse hat, ergänzt das Ganze. Der Mörder agiert äußerst brutal, was die Spannung weiter erhöht.
Ein zusätzlicher Handlungsstrang in der Psychiatrie bringt zusätzliche Spannung und Abwechslung. Besonders interessant ist Klara, deren Rolle im Verlauf der Erzählung immer neue Fragen aufwirft.

Fazit: Von Beginn an ist die Spannung hoch und durchzieht das gesamte Buch wie ein roter Faden. Das Finale bietet einen packenden Höhepunkt, bei dem einige Fragen offenbleiben, die in einer Fortsetzung geklärt werden. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Bücher von ihm.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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