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Veröffentlicht am 10.01.2024

Sehr sentimental dieser Band...

Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt (Die Mordclub-Serie 4)
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Für mich wieder ein richtig toller Band, wie schon die ersten beiden (Band drei fand ich, war etwas schwächer...).
Wir haben es hier sogar eigentlich mit zwei Fällen zu tun, die der Donnerstagsmordclub ...

Für mich wieder ein richtig toller Band, wie schon die ersten beiden (Band drei fand ich, war etwas schwächer...).
Wir haben es hier sogar eigentlich mit zwei Fällen zu tun, die der Donnerstagsmordclub auflösen muss - und die sich so verschachtelt anfühlen, dass es auch fünf verschiedene hätten sein können. Hier werden die kleinen grauen Zellen richtig beansprucht, wenn man dranbleiben und miträtseln möchte.

Außerdem ist es der bisher emotionalste Band, ja, man möchte fast schon meinen, dass er sentimental ist. Ohne zu spoilern: Es passiert etwas, was ich schon von Band eins an befürchtet habe, immerhin sind die Hauptpersonen ältere Menschen... Gegen Ende wird das Buch dadurch ziemlich traurig und auch philosophisch, nachdem es - wie üblich für diese Bücher - humorig gestartet war.
Was nicht heißt, dass der Witz verschwindet, er ist trotzdem noch da, wird aber durch dramatische Ereignisse in den Hintergrund gedrängt.
Ich hoffe, dass die Reihe dennoch weitergeführt wird, weil mir die ermittelnden Senior:innen mittlerweile sehr ans Herz gewachsen sind und weil Richard Osman hier gezeigt hat, dass er auch aus dem Worst Case noch ein gutes Buch zaubern kann.

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Veröffentlicht am 10.01.2024

Mal etwas ganz anderes

Die mörderischen Cunninghams. Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen (Die mörderischen Cunninghams 1)
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Ein toller, lustiger Krimi im Stil eines klassischen Whodunits. Der "Autor" aka Protagonist (Ernest Cunningham) ist Schreiber von Ratgebern, wie man perfekte Krimis schreibt und beginnt sein Werk direkt ...

Ein toller, lustiger Krimi im Stil eines klassischen Whodunits. Der "Autor" aka Protagonist (Ernest Cunningham) ist Schreiber von Ratgebern, wie man perfekte Krimis schreibt und beginnt sein Werk direkt mit den goldenen Regeln, die er im Laufe der Erzählung auch immer wieder bemüht. Ich fand es ziemlich witzig, wie er dann immer wieder Dinge schreibt, wie "Der Detektiv sollte ihnen seine Gedanken kundtun, deswegen sage ich ihnen jetzt, dass ich dann und dann das und das gedacht habe". Das ist mal etwas erfrischend anderes, als man es sonst so kennt.
Am Ende wird es dann tatsächlich trotz des vielen Humors ein richtig spannender, verwickelter Fall, der eben einfach noch dazu superwitzig erzählt wurde. Es geht nie unter die Gürtellinie, noch gleitet es in puren Klamauk ab.
Ein Buch, das man mit etwas Abstand sicherlich nochmal lesen kann/sollte, um alle Feinheiten mitzubekommen.
Und auch als Hörbuch, gelesen vom großartigen Simon Jäger!, super empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 10.01.2024

Tolles Wohlfühlbuch!

Der späte Ruhm der Mrs. Quinn
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Ein sehr schönes Wohlfühlbuch, obwohl auch mit schweren Themen nicht gespart wird. Durch das fortgeschrittene Alter der Protagonistin hat sich in ihrem Leben einiges an Drama angesammelt, das nach und ...

Ein sehr schönes Wohlfühlbuch, obwohl auch mit schweren Themen nicht gespart wird. Durch das fortgeschrittene Alter der Protagonistin hat sich in ihrem Leben einiges an Drama angesammelt, das nach und nach wieder hochkommt. Durch die Verpackung im Backwettbewerb und dadurch, dass einiges erst mehrmals angeteasert wird, ehe man es erzählt bekommt, bleibt das Buch trotzdem ein Feel-Good-Roman, nur eben einer, der nicht so kitschig ist, wie man es von dem Genre sonst so kennt.
Wobei ich gestehen muss, manches war mir ein paar Mal zu oft angedeutet, ehe es dann richtig erzählt wurde, sodass ich einige Handlungsstränge schon erraten hatte. Das nahm dem Ganzen ein bisschen die Spannung, die es doch aufbauen sollte.
Aber im Großen und Ganzen ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe, weil eben vieles daran ungewöhnlich ist, nicht nur das die Protagonistin schon eine alte Dame ist ;D

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Veröffentlicht am 10.01.2024

Leider nicht durchgängig spannend

Der flüsternde Abgrund
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Das Buch hatte mich vom Cover und der Leseprobe her sehr überzeugt, sodass ich mich sehr auf die Lektüre gefreut hatte. Leider hält es nicht ganz das, was es verspricht...
Die Spannung wird ziemlich künstlich ...

Das Buch hatte mich vom Cover und der Leseprobe her sehr überzeugt, sodass ich mich sehr auf die Lektüre gefreut hatte. Leider hält es nicht ganz das, was es verspricht...
Die Spannung wird ziemlich künstlich oben gehalten, indem Dinge immer wieder angedeutet werden, aber dann nicht aufgelöst (erst ganz zum Schluss). Dadurch kommt es zu vielen Wiederholungen und meiner Meinung nach auch einigen Längen.
Der Regenwald, der mich als Handlungsort direkt angesprochen hatte, verkommt im Laufe des Buches zu einer bloßen Kulisse mit viel Regen und wenig Wald. Auch hier werden die immer gleichen Beschreibungen wiederholt. Mehr als ein bisschen Bedrohlichkeit sprang von der Stimmung her nicht über.
Die Auflösung war dann wieder gut gelungen und hat mich auch (zumindest teilweise) überraschen können. Damit bleibt das Buch im Großen und Ganzen als mittelprächtig in Erinnerung.

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Veröffentlicht am 10.01.2024

Horror statt Thriller

Ein Fluss so rot und schwarz
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Für mich wurde das Buch vom Verlag etwas irrtümlich einsortiert. Unter Thriller hätte ich mir eine realistischere Auflösung der Geschichte vorgestellt - zwar ist das Szenario im weitesten Sinne im Bereich ...

Für mich wurde das Buch vom Verlag etwas irrtümlich einsortiert. Unter Thriller hätte ich mir eine realistischere Auflösung der Geschichte vorgestellt - zwar ist das Szenario im weitesten Sinne im Bereich des Möglichen, aber eben auch ziemlich abgedreht. Ich würde das Buch keineswegs mit Werken "klassischer" Thrillerautoren wie Fitzek, Strobel oder Tsokos vergleichen!
Durch die Endzeitstimmung und teilweise wissenschaftliche Thematik hätte sogar Science Fiction besser als Einordnung gepasst als Thriller...
Es ist schon ziemlich spannend, ja regelrecht reißerisch geschrieben, aber der Großteil des Nervenkitzels beruht halt darauf, dass Dinge im Unklaren gelassen und durch Unwissenheit "schlimmer" dargestellt werden, als sie dann tatsächlich sind. Dazu kommen die diversen körperlichen Veränderungen, die für meinen persönlichen Geschmack eindeutig (Bio)Horror sind.

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