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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.06.2025

Familiengeschichte, aber

Der Junge aus dem Meer
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... mal anders. "Der Junge aus dem Meer" erzählt die Geschichte einer Familie und eines ganzen Dorfes, deren Dynamik durcheinandergebracht wird durch ein Findelkind - das buchstäblich aus dem Meer gefischt ...

... mal anders. "Der Junge aus dem Meer" erzählt die Geschichte einer Familie und eines ganzen Dorfes, deren Dynamik durcheinandergebracht wird durch ein Findelkind - das buchstäblich aus dem Meer gefischt wird.
Dabei hat man die angenehm ruhige, ja unaufgeregte, Erzählweise, die man oft bei irischen Romane findet und wo große Dramen zwischen den Zeilen stattfinden.
Wer z.B. gerne die Geschichten von Claire Keegan mag und sich schon öfter gewünscht hat, dass sie ein paar Seiten mehr schreibt, der findet hier einen passenden Roman.
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es zwischendrin ein paar Längen gab, weil sich manche Konflikte regelrecht periodisch wiederholen. Allerdings ist das bei Kindern, später Teenagern, später jungen Erwachsenen ja auch irgendwie zu erwarten und passt zur Gesamterzählung.
Ich würde das Buch bei 4 von 5 Sternen sehen.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Sehr interessantes Konzept

Lyneham
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"Lyneham" ist kein leicht zu lesendes Buch - aber es lohnt sich! Man muss halt dranbleiben.
Da die Besiedelung eines fremdes Mondes beschrieben wird, haben wir viele Beschreibungen dieser fremden Welt, ...


"Lyneham" ist kein leicht zu lesendes Buch - aber es lohnt sich! Man muss halt dranbleiben.
Da die Besiedelung eines fremdes Mondes beschrieben wird, haben wir viele Beschreibungen dieser fremden Welt, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Es ist alles sehr phantasievoll gestaltet, mit einer gänzlich anderen Atmosphäre, Schwerkraft und Flora. Und ganz wild wird es bei der Fauna, die aus größtenteils unsichtbaren Tieren besteht. Es ist ein Feuerwerk der Fantasie, das man da lesen darf, jedoch alles so, dass es einen auch wissenschaftlich schlüssigen Eindruck macht.
Dazu kommt eine gute Prise gesellschaftskritischer Roman, denn es ist wenig überraschend, dass wir Menschen das Problem sind, das wir auch in die Fernen des Weltalls mitnehmen...
Insgesamt ergibt sich dadurch eine sehr komplexe Geschichte, die mich für sich gewinnen konnte, auch wenn ich sonst eher weniger Science Fiction lese.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Für Nachwuchsdetektive

Detektivagentur Christie & Agatha – Ein Beweisstück verschwindet
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"Detektivagentur Christie & Agatha" wird eine neue Kinderbuchreihe für kleine Leser:innen ab 7 Jahren. Dabei ermittelt ein ziemlich ungleiches Zwillingspaar mit der Hilfe von Arthur Conan Doyle in Fällen, ...

"Detektivagentur Christie & Agatha" wird eine neue Kinderbuchreihe für kleine Leser:innen ab 7 Jahren. Dabei ermittelt ein ziemlich ungleiches Zwillingspaar mit der Hilfe von Arthur Conan Doyle in Fällen, von denen zumindest der erste auch gleich noch nebenbei ein bisschen Geschichtswissen ins Spiel bringt.
Obwohl ich fürchte, dass die vielen Anspielungen auf real existierende Personen an Kinder dieses Alters noch ein bisschen verschwendet ist - denn welches 7-jährige Kind liest schon Bücher wie Sherlock Holmes, Miss Maple oder Hercule Poirot! - finde ich das Konzept doch ziemlich gelungen. Vielleicht erzieht man sich so zukünftige Lesende, die an klassischen Kriminalromanen interessiert sind. Ansonsten haben wenigstens die vorlesenden Erwachsenen ihre Freude. Und sie können auch noch etwas lernen - ich hatte z.B. nicht auf dem Schirm, dass Arthur Conan Doyle und Alexander Flemming Zeitgenossen waren.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Ist ein typisches Buch

Das Leben fing im Sommer an
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"Das Leben fing im Sommer an" ist so ein typischer Sommer-Coming-of-Age-Roman, wie es mittlerweile viele am Markt gibt. Den Hype um gerade dieses Buch kann man nur mit dem prominenten Autor erklären, denn ...

"Das Leben fing im Sommer an" ist so ein typischer Sommer-Coming-of-Age-Roman, wie es mittlerweile viele am Markt gibt. Den Hype um gerade dieses Buch kann man nur mit dem prominenten Autor erklären, denn sowohl inhaltlich als auch stilistisch gibt es bessere Bücher in dem Genre. Man sollte es nicht direkt mit Benedict Wells "Hard Land" oder gar Ewald Arenz "Der große Sommer" vergleichen, denn dann wird man in jedem Fall enttäuscht.
Man muss halt darüber hinwegsehen, dass es a) doch viel mehr um Fussball geht als man denkt und b) ein Fussballer dieses Buch geschrieben hat. Es gibt einige Wiederholungen und Längen, z.B. hat mich persönlich die Phrase, wie der Protagonist Erleuchtung heischend nach seiner Kreuzkette fasst, irgendwann nur noch hart genervt.
Wer aber ein leichtes Buch mit Sommerfeeling und erster Liebe sucht, das einen schön berieselt, aber nicht anstrengt, der kann gerne zugreifen.
Fazit: Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss, auch wenn der Gruppenzwang einem etwas anderes einreden will.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Leider belanglos

Das Summen unter der Haut
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"Das Summen unter der Haut" habe ich dieses Jahr unbeabsichtigt ein zweites Mal gelesen. Es kam mir an einigen Stellen vage bekannt vor, aber nicht bekannt genug, um sofort zu realisieren, dass ich den ...

"Das Summen unter der Haut" habe ich dieses Jahr unbeabsichtigt ein zweites Mal gelesen. Es kam mir an einigen Stellen vage bekannt vor, aber nicht bekannt genug, um sofort zu realisieren, dass ich den Titel schonmal gelesen hatte.
Leider spricht es ja nicht gerade für ein Buch, wenn sowas passiert...
Tatsächlich ist es eine ziemlich belanglose und austauschbare Geschichte, wobei in den letzten Jahren zu ähnlich gearteten Thematiken bessere Bücher gab.
z.B. Arno Frank "Seemann vom Siebner" bringt dieses spezielle Sommerfeeling schöner rüber oder auch Ewald Arenz "Der große Sommer"!
Das einzig spezielle an diesem Buch war nur die sehr SEHR dezente queere Lovestory, wobei es da bei Andeutungen bleibt. Auch die Zeit der 70er Jahre erkennt man nur sehr dezent an der Nennung einer Markennamen.
Somit leider kein Must-Read, aber wer einfach nur ein bisschen Nebenbeiunterhaltung braucht, es ist auch nicht total furchtbar.

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