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Veröffentlicht am 20.01.2019

Verhaltensanalyse, Illusion und Meditation

Warum Buddhismus wirkt
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Auf jeden Fall ein interessanter Titel der mich neugierig gemacht hat. Buddhismus ist für mich bisher eine Religion, wie kann sie „wirken“? Wobei der Buddhismus für mich als Laie erstmal eher friedliche ...

Auf jeden Fall ein interessanter Titel der mich neugierig gemacht hat. Buddhismus ist für mich bisher eine Religion, wie kann sie „wirken“? Wobei der Buddhismus für mich als Laie erstmal eher friedliche Aspekte hat. Hier werden Ansichten des Buddhismus heran gezo-gen und die Meditation als Möglichkeit für einen anderen Blick auf sich selber, Befindlich-keiten und die Umwelt als bestes Mittel dargestellt.
Einige Verhaltensweisen werden erklärt, die ihren Ursprung in der Evolution haben. Die früher zu Zeiten der Jäger und Sammler Sinn machten, aber uns heute eher im Wege ste-hen. Ist vieles Illusion?
Wobei, wenn Meditation zu einer anderen Wahrnehmung führen kann, war die vorherige eine Illusion, oder ist die jetzige nicht auch eine? Vielleicht doch nur eine Betrachtungssa-che?
Der Autor versucht das Thema dem Laien zu erklären. Immerhin hat er es selber getestet. Sein Schreibstil ist schon richtig gut, lässt mich auch manchmal schmunzeln. Er führt auch seine Schwächen und Schwierigkeiten um die Thematik näher darzustellen. Diese gesam-te Art der Beschreibung ist gut gelungen. Die Menschheit an sich ist in ihrem Verhalten halt auch nur auf Fortpflanzung programmiert, nur macht das Verhalten von einst heute oft nicht so viel Sinn.
Die Meditation lässt einen, im guten Fall und mit Übung, Abstand zu vielen unangeneh-men Dingen gewinnen. Die Welt könnte dadurch entspannter werden. Der Ansatz um z.B. das Rauchen sein zu lassen ist interessant und ein Versuch allemal wert. Ob es auch bei dem eher unruhigen Typ Mensch funktioniert (wie ich) bleibt abzuwarten.
Vieles wird recht oft widerholt. Gut, um es dem Leser immer wieder vor Augen zu führen, das Verständnis zu schärfen. Aber das machte das Lesen auch anstrengend und ließ mei-nen Lesespaß auch sinken.
Deshalb ist meine Meinung über dieses Buch auch zwiegespalten. Ein guter Ansatz, recht aufwendige Beschreibung und Erklärung. Meditation bewirkt etwas, doch kann ich es in meinen Alltag einbinden? Oder reicht auch die Möglichkeit von Menschlichkeit, Beson-nenheit und innere Ruhe? Ein Buch was mich mit Fragen und guten Ansatzpunkten zurück lässt. Wobei mir weiterhin der Wunsch nach Meditation fehlt, ich da wohl doch der fal-sche Typ bin.
Im Anhang des Buches eine Liste sog. buddhistischer Weisheiten, Literaturnachweise und Anmerkungen. Das Cover ist in einem angenehmen, warmen orange gehalten, die Schrift passend dazu.

Veröffentlicht am 10.01.2019

Erotischer Indienurlaub

Der Maharadscha und ich | Erotischer Roman
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Sandrine wird von ihren Freundinnen zu einer Indienreise eingeladen. Begeistert ist sie nicht, doch es ist eine gute Ablenkung nach der Trennung von ihrem Freund. Nach dem Genuss von Massagen, erotischen ...

Sandrine wird von ihren Freundinnen zu einer Indienreise eingeladen. Begeistert ist sie nicht, doch es ist eine gute Ablenkung nach der Trennung von ihrem Freund. Nach dem Genuss von Massagen, erotischen Massagen ändert sich Sandrines Einstellung gegenüber dem Land. Sie entdeckt ihre wunderbare Orgasmusfähigkeit, was auch dem Maharadscha vor Ort nicht verborgen bleibt. Nach und nach lernt Sandrine sehr umfangreiche Dinge in Sachen Erotik und Sex kennen, auch in Richtung Kamasutra. Der Maharadscha lässt sich Zeit bis es zur körperlichen Vereinigung kommt, die eröffnet dann aber nochmal ganz an-dere Wahrnehmungen bei Sandrine. Zwischendurch kommt es noch zu Ausflügen und Ge-sprächen mit ihren Freundinnen, Sandrine lässt Gedanken über ihr Leben zu und macht sich durch die intensiven sexuellen Erlebnisse in ihrem Denken freier und angstloser.
Diese erotischen Erlebnisse sind gut beschrieben und gehen noch ein wenig ins esoteri-sche, doch gut nachvollziehbar und die Geschichte bekommt dadurch noch einen beson-deren Kick. Mir hat diese Schilderung von Sandrines erotischem Indien-Urlaub richtig gut gefallen. Sex mit einer sinnvollen Handlung im Hintergrund und gut zu lesen. Da hat die Autorin einen guten Schreibstil.

Veröffentlicht am 06.01.2019

Gutsleben

Das Fest der kleinen Wunder
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Ostpreußen im Winter 1925, auf Gut Fennhusen. Die heranwachsenden Frederike ist sich bewusst, dass sie den nächsten Winter auf einer Schule in Bad Godesberg verbringen wird und genießt die Zeit mit ihrem ...

Ostpreußen im Winter 1925, auf Gut Fennhusen. Die heranwachsenden Frederike ist sich bewusst, dass sie den nächsten Winter auf einer Schule in Bad Godesberg verbringen wird und genießt die Zeit mit ihrem Pony und der Familie auf dem Gut. Allerdings ist ihr Stief-vater nicht abgeneigt die Stute ihrer Mutter, Caramell, an einen Nachbarn zu verkaufen. Frederike hat die Stute in ihr Herz geschlossen und würde sie gerne behalten, zudem die neue Besitzerin nicht feinfühlig mit ihr umgehen wird. Aber das liest man eher so am Rande.
Die kurzweilige Geschichte ist aus der Sicht von Frederike geschrieben und zeigt dem Leser das Leben auf einem Gut zur damaligen Zeit.
Durch den Klappentext nahm ich an, dass es sich die Geschichte vermehrt um Caramell und Frederike dreht, das wird auch thematisiert, aber nicht intensiv. Ebenso wie das an-dere Geschehen auf dem Gut. Allein das Verhalten des Stallknechts, es wird so hinge-nommen, für mich nicht verständlich. Vieles wird erzählt, erwähnt, ich kann mir ein Bild vom Gut machen, doch fehlt für mich die Intensität in der Geschichte. Der Schreibstil ist gut, das Lesen ist angenehm, die Tiefe der Geschichte fehlt mir aber.

Veröffentlicht am 31.12.2018

Schulden bezahlen

Sinful King
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Keira leitet die Destillerie Seven Sinners, die sie von ihrem Vater übernommen hat. Leider hat sie ein großes finanzielles Problem, und eine halbe Million Schulden beim gefürchteten Lachlan Mount. Die ...

Keira leitet die Destillerie Seven Sinners, die sie von ihrem Vater übernommen hat. Leider hat sie ein großes finanzielles Problem, und eine halbe Million Schulden beim gefürchteten Lachlan Mount. Die Schulden sind eine Hinterlassenschaft ihres Ehemannes und ihr bleibt nur die Wahl, entweder die Firma zu verlieren, oder Lachlan zu gehören.
So lässt sich Keira auf Lachlan Mount und seine interessanten Bedingungen ein. Ihr Ver-stand scheint sich gegen ihn und seine Dominanz beim Sex zu wehren, doch ihr Körper ist da anderer Meinung.
Bei dieser Geschichte bin ich mir nicht ganz sicher was ich davon halten soll. Sie lässt sich unheimlich schnell lesen und unterhält einen. Doch einiges kommt sehr konstruiert, gewollt vor. Den Personen fehlt Tiefgang und manches Verhalten wirkt naiv. Eine Frau wegen Schulden zu gewissen Dingen zu zwingen, nun ja, das ist nicht meins. Auch wenn es angeb-lich ihre tiefsten Sehnsüchte sind. Das geht auch anders. Dazu kam etwas mehr Handlung erst im letzten Drittel des Buches auf, dafür aber gehäuft und es endet mit einem fiesen cliffhanger.
Ich sehe keine Gemeinsamkeiten zu Bourbon Kings, oder auch zu Mr. Grey.
Eine wirklich ausbaufähige Gesichte, die in einem gut zu lesenden Stil geschrieben ist.

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  • Erotik
Veröffentlicht am 25.12.2018

Tierkommunikation

Die Sprache der Tiere
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Wir Menschen kommunizieren, die Tiere kommunizieren untereinander. Geht das auch zusammen? An vielen Beispielen zeigt der Autor was für kommunikative Fähigkeiten die verschiedenen Tiere haben und welche ...

Wir Menschen kommunizieren, die Tiere kommunizieren untereinander. Geht das auch zusammen? An vielen Beispielen zeigt der Autor was für kommunikative Fähigkeiten die verschiedenen Tiere haben und welche Voraussetzungen dafür nötig sind. Karsten Brensing zeigt auf, dass wir vieles falsch interpretieren, wie an der Delphin Therapie und auch vieles nicht wissen, wo uns die Fähigkeiten der Tiere überraschen.
Wie nehmen Menschen das Verhalten von Tieren wahr, was sehen wir in ihnen und sie in uns?
Anhand von vielen Beispielen versucht der Autor dem Leser die vielen Facetten vom „re-den“ dargestellt. Im Endeffekt kommt es auf den Respekt an, den die Menschen gegen-über den Tieren so oft vermissen lassen.
Es werden ganz viele Dinge angesprochen, um dem Leser dieses umfangreiche Thema nä-her zu bringen. Der Schreibstil des Autors ist gut und es wurde manchmal mit einem Au-genzwinkern geschrieben. Locker und verständlich. Doch sind sehr viele Hinweise, auf andere Bücher, auf Videos mit reichlich Fußnoten, die am Ende des Buches weiter aufgeführt sind. Das stört entweder den Lesefluss, oder es wird überlesen. Und es bleibt beim Lesen etwas auf der Strecke. Schade.
Ich bekam viele Informationen bzw. viele weiterführende Hinweise um das Gelesene zu vertiefen: Irgendetwas fehlt mir aber um so richtig begeistert zu sein und hilfreiches für den Alltag mit Tieren habe ich für mich nicht entdeckt.