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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

Gute Unterhaltung von einem etwas anderen Krimi

Giftiger Grund
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Es wird aus der Sicht von 3 Protagonisten erzählt. Joran, ein Exhäftling, der hier auf der Tankstelle seine Beute von damals sucht. Charu, eine Frau, die es immer wieder zu lost Places führt und diese ...

Es wird aus der Sicht von 3 Protagonisten erzählt. Joran, ein Exhäftling, der hier auf der Tankstelle seine Beute von damals sucht. Charu, eine Frau, die es immer wieder zu lost Places führt und diese für ihr Insta-Profil mit einer Glitzerkatze filmt. Und Edda, ein Mädchen, dass sich scheinbar dort vor etwas oder jemanden versteckt.

Ich fand eigentlich die Sicht von Joran am interessantesten und wie er versucht hat sich nach dem Gefängnis wieder aufzurappeln.
Charu hat sich ganz oft einfach selbst überschätzt und versucht die Taffe zu geben, dabei ist ziemlich oft genau das Gegenteil vom erhofften rausgekommen und es war teilweise schon ein wenig tragisch zu lesen.
Und Edda tat mir einfach nur Leid.

Ich bin nicht so die große Krimi-Leserin, daher habe ich nicht so viele Vergleichsmöglichkeiten, aber ich fand den Plott ganz interessant. Entgegen vieler Rezensionen fand ich den Schluss eigentlich ganz gut und ich fühlte mich von den Buch ganz gut Unterhalten, auch wenn es für mich kein Meisterwerk war.

Das Cover finde ich ganz gut, es ist modern gestaltet und passt ganz gut zum Buch.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Eine Geschichte die nicht nur unter die Haut geht, sondern direkt ins Herz

Solange ein Streichholz brennt
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Wie entgleist ein Leben?
Das ist die Frage, der ersten Reportage zu einer neuen Show beim Sender RTI.
Alina, die eigentlich mit dem Rauswurf aus dem Sender rechnet, wurde quasi als letzte Chance die Reportage ...

Wie entgleist ein Leben?
Das ist die Frage, der ersten Reportage zu einer neuen Show beim Sender RTI.
Alina, die eigentlich mit dem Rauswurf aus dem Sender rechnet, wurde quasi als letzte Chance die Reportage anvertraut. So trifft sie auf Bohm. Den Obdachlosen, der ganz vielversprechend für dieses Format wirkt.
Den Rest müsst ihr selber lesen... Und ich sage euch: Tut es!
Lest dieses Buch!

Ich mochte ja schon das erste Buch von Christian Huber sehr gern, da es mich sehr an meine Jugend erinnert hat. Dieses hier ist Erwachsener, kein "Coming of Age" sondern eher ein "Pick oneself Up".
Von Misserfolg, emotionalen Overload und wie man doch in rabenschwarzer Nacht wieder einen Funken Hoffnung findet.

Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut und das Detail am Buchdeckel mit der Prägung finde ich auch mal ganz nett.

Ich mag den Schreibstil wirklich sehr. Die Geschichte hat mich ab der ersten Seite abgeholt und ich muss zugeben, ich werde bestimmt die nächste Zeit noch oft an Alina, Bohm und Fuchs denken.

Für mich eins meiner Buchhighlights bisher in diesem Jahr.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Fesselnde Familiengeschichte auf drei Zeitebenen

Spiegelland
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Das Buch wird in drei Zeitebenen erzählt.

2025 Elias der sich nach einem Vorfall, total aufgewühlt, zu seiner Oma ins Moor flüchtet um Abstand von den Geschehnissen und seiner Mutter zu haben.

1999 Caro, ...

Das Buch wird in drei Zeitebenen erzählt.

2025 Elias der sich nach einem Vorfall, total aufgewühlt, zu seiner Oma ins Moor flüchtet um Abstand von den Geschehnissen und seiner Mutter zu haben.

1999 Caro, die das Haus von ihrer, ihr unbekannten Großmutter vererbt bekam und Hals über Kopf mit ihrer 12- jährigen Tochter vor ihren gewalttätigen Ehemann flüchtet.

1756 Aletta, die mit ihren Bruder und ihrer Schwägerin versucht, sich ein eigenes, besseres Leben aufzubauen.

Die Geschichte war sehr fesselnd. In jedem Zeitstrang geht es um Gewalt und Unterdrückung von Frauen, also ein sehr emotionales Buch mit sehr starken Charakteren.

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und der Wechsel in die verschiedenen Zeiten ist perfekt gelungen.

Ich kann das Buch jedem, der Familiengeschichten mag, sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Verhängnisvoller Sommer 1972

Schwarzer September
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Der Sommer 1972 veränderte für den 12- jährigen Erzähler Gigio alles. Die Sommerferien verbrachten sie immer an der Küste, am Strand und hat er die Jahre zuvor noch mit den anderen Kindern Murmeln gespielt, ...

Der Sommer 1972 veränderte für den 12- jährigen Erzähler Gigio alles. Die Sommerferien verbrachten sie immer an der Küste, am Strand und hat er die Jahre zuvor noch mit den anderen Kindern Murmeln gespielt, so zog ihn diesen Sommer die Sonnenschirmnachbarin Astel in ihren Bann. Doch kaum kamen sie sich näher, zerbrach alles um sie herum...

Also eigentlich mochte ich erst diesen Erzählstil, sehr angenehm und detailliert. Nach einigen Seiten aber wird es eher eine monotone Erzählung mit viel zu überschwänglichen Ausschmückungen ohne irgendein Highlight, dass mich zum weiterlesen animiert hätte.

Tatsächlich hatte ich mehrmals den Drang das Buch vorzeitig zu beenden und habe es teilweise über mehrere Seiten nur noch überflogen. Ab Seite 220 wird es dann etwas interessanter, da hatte sich die Monotonie leider schon so in meinem Kopf festgesetzt dass ich mich auch dafür nicht mehr begeistern konnte.

Das Cover finde ich nicht schlecht aber hätte man zur Geschichte etwas passender wählen können.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Faszinierendes Buch über Astrologie in verschiedenen Kulturen und Mythen

Astrologica
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Dieses Buch entführt uns in die Welt der Sterne und Planeten aus der Sicht verschiedenster Kulturen.

Von den Ursprüngen der Astrologie, über die Mythen der verschiedenen Sternzeichen und des Sonnensystems. ...

Dieses Buch entführt uns in die Welt der Sterne und Planeten aus der Sicht verschiedenster Kulturen.

Von den Ursprüngen der Astrologie, über die Mythen der verschiedenen Sternzeichen und des Sonnensystems. Mit Geschichten und Ansichten verschiedenster Kulturen über unsere Planeten bis zu Sternenlegenden z. B. über die Milchstraße und Kassiopeia.

Außerdem gibt es ein Kapitel Rund um den Globus mit z. B. den Kalender der Maya und dem Chinesischen Tierkreis.

Ich hatte bei den Namen zuerst etwas bedenken ob das Buch nicht zu Spirituell ist, doch beim Lesen wurden alle bedenken beseitigt. Es ist einfach total interessant, für jeden der sich für Sterne, Planeten, Kulturen und Mythologie interessiert.

Die Texte sind gut ausgeglichen. Nicht zu lang aber super Informativ und leicht verständlich.

Das Buch ist sehr groß und das ist auch genau richtig so, denn die Illustrationen von Camelia Pham sind einfach gigantisch schön. Man kann ewig auf die wunderschönen Bilder blicken.

Nun möchte ich noch etwas zum Lesealter sagen, denn das ist mit 10 Jahren angegeben.
Mein 6 Jähriger liebt dieses Buch und kann sich darin richtig vertiefen, also je nach Interesse ist es auch schon für jüngere Kinder geeignet.

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