Cover-Bild Giftiger Grund
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5,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Detektive
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 02.03.2026
  • ISBN: 9783426566572
Thomas Knüwer

Giftiger Grund

Kriminalroman | Ein vielschichtiger, psychologischer Krimi vom Gewinner des deutschen Krimipreis 2024
Außergewöhnlich und aufwühlend: der beste Krimi der Saison! 

»Giftiger Grund« ist der neue Kriminalroman des preisgekrönten Autors Thomas Knüwer über drei Fremde, die mitten in der Nacht an einer verlassenen Tankstelle aufeinander treffen – und eine Leiche finden. Gänsehaut garantiert, nichts für schwache Nerven!
Für Joran, frisch aus dem Jugendknast entlassen, werden die ersten Tage in Freiheit zum Desaster: Sein Vater erpresst ihn und auf Jobsuche wird er erniedrigt und schikaniert. Verzweifelt schleicht er schließlich nachts zu der Tankstelle, die er vor sieben Jahren überfallen hat. Seine letzte Hoffnung ist die Beute, die er vor seiner Festnahme in einem Kanalschacht verstecken konnte.
Die Tankstelle ist längst verlassen – ein Lost Place – doch statt der Beute findet Joran im Schacht eine Leiche: Aras, sein damaliger Freund und Komplize. Ist der Dritte im Bunde sein Mörder?
Entsetzt merkt Joran, dass er nicht allein ist auf dem heruntergekommenen Gelände. Da ist Edda, ein kleines Mädchen im Schlafanzug. Und Charu, die sich als Fotografin von Lost Places einen Namen machen will. Der Tote im Schacht wird für alle drei zu einer schicksalhaften Verbindung.
Ein außergewöhnlicher Krimi, der zwischenmenschliche Abgründe auslotet

Der psychologisch vielschichtige Kriminalroman führt tief in die deutsche Provinz – dorthin, wo niemand mehr so genau hinschauen will. Hochspannend, erschütternd und absolut süchtig machend! 
Für sein Debüt »Das Haus, in dem Gudelia stirbt« wurde Thomas Knüwer mit dem Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet sowie für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
»Große Erzählkunst – einer der besten Krimis der Saison.« Jürgen Deppe, NDR Kultur über »Das Haus, in dem Gudelia stirbt«

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2026

Guter Krimi

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Thoms Knüwer konnte mich mit seinem auffallend „giftgrünen“ Cover sowie der Inhaltsangabe zum Lesen animieren und so schloss ich mich der Lesegruppe von Pocketbook an, um gemeinsam unser Lesen auszutauschen.
Ich ...

Thoms Knüwer konnte mich mit seinem auffallend „giftgrünen“ Cover sowie der Inhaltsangabe zum Lesen animieren und so schloss ich mich der Lesegruppe von Pocketbook an, um gemeinsam unser Lesen auszutauschen.
Ich kannte den Autor vorher noch nicht, doch sein Verlagsdebüt “Das Haus in dem Gudelia stirbt” wurde mit dem Deutschen Krimipreis 2024 und den Stuttgarter Krimipreis 2025 ausgezeichnet. Und wie ich hier nach dem Beenden feststellen konnte zu Recht, denn er konnte mich mit diesem Titel völlig überzeugen.

In diesem Krimi, der für mich allerdings auch als Drama mit Spannungselementen einzustufen wäre, geht es um drei Protagonisten: Joran, Charu und Edda. Die unterschiedlichen Charaktere haben nichts gemeinsam und treffen sich zufällig auf einem „Lost Place“ einer Tankstelle. Joran kommt gerade aus dem Jugendgefängnis und kehrt zu diesem Platz zurück, die er Jahre zuvor überfallen hatte. Dort will er seine versteckte Beute holen – doch stattdessen entdeckt er die Leiche seines ehemaligen Komplizen. Zur gleichen Zeit tauchen dort auch Charu, eine Lost-Places-Fotografin, und die kleine Edda auf. Drei Menschen, drei Schicksale – verbunden durch ein Geheimnis, das langsam ans Licht kommt.

Und genau dieses Geheimnis hat der Autor sehr gut einen düsteren, spannenden Plot gebracht, der mich bis zum Ende gefesselt hat. Ich mochte besonders die beklemmende Atmosphäre und die wechselnden Perspektiven der Figuren. Sie alle wurden sehr tiefgründig dargestellt und man konnte zu jedem eine intensive Verbindung aufbauen.

Ein flüssiger Schreibstil, überraschende Wendungen sowie eine starkes, packendes Finale haben diesen Roman über Schuld, Hoffnung und zweite Chancen zu einer absoluten Leseempfehlung gemacht.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

düsterer Los Place Thriller

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"Giftiger Grund" von Thomas Knüwer ist mein erstes Buch von ihm. Angesprochen hat mich das giftgrüne Cover im Buchladen und der Klappentext überzeugt, das Buch zu kaufen und zu lesen.
Mir gefällt der Schreibstil ...

"Giftiger Grund" von Thomas Knüwer ist mein erstes Buch von ihm. Angesprochen hat mich das giftgrüne Cover im Buchladen und der Klappentext überzeugt, das Buch zu kaufen und zu lesen.
Mir gefällt der Schreibstil des Autors und die Idee, die Story auf eine alte verlassene Tankstelle zu legen.
Die Story beinhaltet gleich 3 Handlungsstränge:
Eine junge Influencerin, Charu, berichtet regelmäßig von Lost Places, immer mit ihrer beklebten Katze dabei, die auf allen Videos zu sehen ist. In der verlassenen Tankstelle baut sie ihr Setting auf und zieht sich aber dann zurück.
Ein jugendlicher Straftäter, Joran, der nach seiner Entlassung aus dem Knast zurück zur Tankstelle kommt um die versteckte Beute zu holen, aber dort statt der Beute die Leiche seines Freundes/Kumpanen findet.
Und dann ist da noch ein Kind, Edda, dass sich gern nachts dort aufhält, allein, für sich sein möchte.
Alle drei verbindet, dass sie nicht alltägliche Typen sind, sondern jeder seine Geschichte, seine Probleme haben.
Im Laufe der Story lernen wir alle drei immer besser kennen und fiebern mit ihnen mit an diesem düsteren Platz.
Thomas Knüwer hat es geschafft, die Geschichte der Protagonisten so zu verknüpfen, dass ein wirklich spannender Krimi daraus entstanden ist, der den Lesenden bis zum Schluss einfach nicht loslässt und auch darüber hinaus noch beschäftigt.
Gern gebe ich hier eine klare Leseempfehlung für Krimifans, die nicht immer einen Ermittler und einen Täter brauchen.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Lost Place Tankstelle

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Die Tankstelle war vor Jahren Schauplatz eines Überfalls. Nun ist sie verlassen und ein ein "Lost Place" Joran, der damals einen Mann mit einem Messer verletzte, musste am längsten im Gefängnis sitzen. ...

Die Tankstelle war vor Jahren Schauplatz eines Überfalls. Nun ist sie verlassen und ein ein "Lost Place" Joran, der damals einen Mann mit einem Messer verletzte, musste am längsten im Gefängnis sitzen. Als er nun entlassen wird, überwirft er sich mit seinem Vater und muss sein letztes Geld für ein Hotel ausgeben. Er fährt nachts zur Tankstelle und versucht die versteckte Beute zu bergen. Doch in dem Schacht liegt eine Leiche. Aras, der damals am Überfall beteiligt war. Zur gleichen Zeit besucht Charu das Gelände um einen Film für ihren Podcast zu drehen. Sie versucht damit, ihre Unterkunft bei ihrer Schwester zu finanzieren. Da taucht ein kleines Mädchen im Schlafanzug und Gummistiefeln auf.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten mit ihrem tragischen Hintergrund werden sehr gut beschrieben. Die Handlung wird aus der Sicht von den verschiedenen Charakteren beschrieben. Der Schreibstil nimmt mich gleich gefangen und ich muss immer weiter lesen um die Zusammenhänge zu erfassen und wie sich die Personen zusammenschließen.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Tankstellennächte

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Drei junge Männer überfallen eine Tankstelle und werden zu entsprechenden Haftstrafen verurteilt. Am längsten, nämlich knapp sieben Jahre, sitzt Joran, der nun endlich freikommt und ein neues Leben beginnen ...

Drei junge Männer überfallen eine Tankstelle und werden zu entsprechenden Haftstrafen verurteilt. Am längsten, nämlich knapp sieben Jahre, sitzt Joran, der nun endlich freikommt und ein neues Leben beginnen will. Allerdings holt ihn die Vergangenheit schneller ein als er sich das vorstellen kann.

Ein so außergewöhnlicher wie fesselnder Kriminalroman ohne Ermittlerteam verbirgt sich hinter dem passenden giftgrünen Titelbild. Drei einander fremde Personen treffen unter sonderbaren Umständen aufeinander, kommen in mehreren Nächten an eine verlassene Tankstelle, einen Lost Place. Dabei handelt es sich um eine Influencerin, ein kleines Mädchen und um Joran selbst. Makaberer Nachbar in einem alten Schacht nebenan ist eine Leiche … Regelmäßige, aber stets übersichtliche, Blickwechsel bringen Kurzweil und Schwung in die Handlung, die selber aus gar nicht viel besteht, aber dennoch eine breite Themenpalette aufweist. Auch wenn die Figuren ein tristes Bild abgeben, wirken sie authentisch und glaubwürdig in ihren widrigen Lebensumständen. Möglicherweise ist es der bedrückende Unterton, welcher nicht bei allen Lesern gut ankommt, mir hingegen gefällt diese Stimmung gut, spiegelt sie doch die Gefühlswelt der Protagonisten perfekt wider. Besonders gelungen ist die Verknüpfung der drei Lebenswege, die einander hier kreuzen und eine Kaskade an Geschehnissen auslösen. Das Ende ist – wie bereits bei „Gudelia“ – eine gekonnte Auflösung aller losen Erzählstränge und eine gelungene Überraschung.

Ein Kriminalroman, wie man ihn noch nicht gelesen hat. Wer das Außergewöhnliche sucht mit vielen Grauschattierungen zwischen Schuld und Schicksal, der wird mit dieser Tankstellengeschichte bestimmt seine Freude haben. Von mir kommt jedenfalls eine Empfehlung.


Veröffentlicht am 02.04.2026

Ein etwas anderer Thriller

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Charu erforscht Lost places für ihren florierenden Insta-Account. An einer verlassenen Tankstelle entdeckt sie Edda, das einsame Mädchen, dass Nacht für Nacht in die Tankstelle schleicht. Wie der Zufall ...

Charu erforscht Lost places für ihren florierenden Insta-Account. An einer verlassenen Tankstelle entdeckt sie Edda, das einsame Mädchen, dass Nacht für Nacht in die Tankstelle schleicht. Wie der Zufall es so will, stößt auch Jaron auf die beiden und ein ungleiches Team entsteht.


Ein toller Thriller ist hier entstanden, was ich am besten fand, war die ungewöhnliche Kombination und dass ausnahmsweise keine Polizistin die Hauptperson ist, sondern eine ganz normale Zivilisten und sogar ein Ex-Häftling. Die Brutalität hat sich auch in Grenzen gehalten, aber das hat der Spannung nicht geschadet. Der Schreibstil hat mich nicht mehr losgelassen und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen.


Etwas gestört haben mich die sich überschlagenden Ereignisse am Ende des Buches und das richtige Ende. Das war sehr gemein vom Autor.

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