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Veröffentlicht am 16.08.2021

Sie war die Frau an der Seite des Dichters

Frau von Goethe
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Es ist doch immer wieder spannend in das Leben von berühmten Personen der Geschichte zu blicken. Fast noch interessanter finde ich auf die Menschen zu blicken, die nicht so sehr im Fokus stehen. In diesem ...

Es ist doch immer wieder spannend in das Leben von berühmten Personen der Geschichte zu blicken. Fast noch interessanter finde ich auf die Menschen zu blicken, die nicht so sehr im Fokus stehen. In diesem Buch lernen wir Christiane Vulpius kennen. Als junge Frau lernt sie den großen Dichter Goethe kennen und die Beiden verlieben sich ineinander. Zu einer Zeit in der es große Standesunterschied gibt und eine Frau nur mit einem Mann Zusammensein darf mit dem sie verheiratet ist, wächst die Liebe der Beiden und die Frau aus einfachen Verhältnissen wird zur Frau an der Seite des begehrtesten Junggesellen der Zeit. Auch ohne Trauschein.

Der Roman erzählt die Geschichte aus der Sicht von Christiane. Er beginnt kurz vor ihrer Begegnung mit Goethe und 1788 und endet im Jahr 1806. Sie ist ein herzensguter Mensch, sie will einfach nur ihre große Liebe leben und doch wird sie von vielen angefeindet und ist in Weimar nicht akzeptiert. Besonders gut gefallen hat mir das ihr ganz normaler Alltag erzählt wurde. Nicht der schillernde Goethe stand im Mittelpunkt, sondern sie und ihre Familie. Dadurch hat der Leser einen Einblick in das Leben der Frauen rund um 1800.
Ich könnte mich beim Lesen sehr gut in Christiane hineinversetzen und habe viel über eine Frau gelernt, die ich bisher nur als kurze Erwähnung in Goethes Biografie kannte.

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Veröffentlicht am 16.08.2021

Dieser Roman hat mich sehr nachdenklich zurück gelassen

Die Ärztin - Der Weg einer unerschrockenen Frau
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Als ich das Cover und den Titel des Romanes gesehen habe, habe ich mit einem Roman über eine junge Frau gerechnet die, in einer Zeit in der es für Frauen schwer war ihren Wunschberuf auszuüben, ihren Weg ...

Als ich das Cover und den Titel des Romanes gesehen habe, habe ich mit einem Roman über eine junge Frau gerechnet die, in einer Zeit in der es für Frauen schwer war ihren Wunschberuf auszuüben, ihren Weg geht. Nun man kann Amelie sicher zu diesen Frauen zählen. Sie ist eine Vorreiter für die moderne Frau und so viel mehr. Denn anstatt einfach nur Ärztin zu sein, zieht sie in den Krieg. Nein nicht an die Front, nicht ins Kampfgeschehen. Sie geht als Ärztin nach Bosnien um sich um die Frauen in einem Feldbordell zu sorgen.

Ich muss gestehen das ich nicht mit diesen ausführlichen Schilderungen der damaligen Situation gerechnet habe, aber ich war beeindruckt. Wer macht sich schon Gedanken um diese armen Frauen, die oft zur Prostitution gezwungen wurden. Ihr Schicksal war grausam und hier wurde ihnen ein Bild gegeben. Anhand der fiktiven Geschichten in dem Roman bekommt man einen sehr bildlichen Eindruck von der Ungerechtigkeit die damals geschah.

Natürlich geht es aber auch um Amelie und ihr Leben. Ihr Liebesleben und die Schwierigkeiten die sie mit männlichen Kollegen hat. Es geht um eine unglaublich starke Frau, die sich für Andere einsetzt und gleichzeitig ihren Weg geht.

Der Autorin ist hier ein großartiger Roman zur Zeit des ersten Weltkrieges gelungen, der mich sehr nachdenklich zurück gelassen hat.

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Veröffentlicht am 16.08.2021

Leni geht ihren Weg

Die Dorfärztin - Wege der Veränderung
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Wer den ersten Teil rund um die junge Dorfärztin Leni geliebt hat, sollte unbedingt auch dieses Buch lesen.
Der Roman wechselt zwischen den Jahren hin und her. Zum einen geht es im Jahr 1928 um die Entwicklung ...

Wer den ersten Teil rund um die junge Dorfärztin Leni geliebt hat, sollte unbedingt auch dieses Buch lesen.
Der Roman wechselt zwischen den Jahren hin und her. Zum einen geht es im Jahr 1928 um die Entwicklung von Leni als Dorfärztin und ihre Beziehung zu Mathias, aber auch um Lenis Familie. Daneben springt die Geschichte immer wieder zu Lenis Studienzeit Anfang der zwanziger Jahre.

Ich bin wieder einmal sehr gerne in Lenis Leben abgetaucht. Mit ihr habe ich das Leben einer jungen Frau, die in einer Zeit die einfach noch nicht so weit war, ihren Weg gegangen ist. Als unverheiratete Mutter, als Ärztin, als Tochter die gegen die Mutter rebelliert. Durch die Zeitsprünge in Lenis Berliner Zeit hat man viel über sie erfahren und konnte viele ihrer Entscheidungen besser nachvollziehen.

Aber auch Lenis Familie hat wieder großen Anteil am Geschehen. Die Mutter die alles Bestimmen will, der Vater der zwischen den Stühlen steht, die Geschwister die so unterschiedlich sind und doch alle nur ihren Platz im Leben suchen.

Sehr interessant waren die Einblicke in die Medien der Zeit und auch in den Studienalltag in Berlin.
Eine rundum gelungene Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 14.08.2021

Das Leben geht weiter

Revolution der Träume
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Die Geschichte von Isi. Carl und Arthur geht weiter.
Der erste Weltkrieg ist beendet. Aber können die Menschen aufatmen? Nicht wirklich. Der Roman führt uns mitten in das Berlin der Nachkriegszeit. Mitten ...

Die Geschichte von Isi. Carl und Arthur geht weiter.
Der erste Weltkrieg ist beendet. Aber können die Menschen aufatmen? Nicht wirklich. Der Roman führt uns mitten in das Berlin der Nachkriegszeit. Mitten hinein in eine Revolution, mitten hinein in Straßenkämpfe. Kurz gesagt mitten ins Chaos. In dieser Zeit treffen die drei Jugendfreunde Isi, Carl und Arthur wieder aufeinander. Glücklich sich wieder zu sehen und doch geschafft von der Zeit in der sie leben.

Schonungslos erzählt der Autor die Geschichte dieser Zeit. Es ist eine furchtbare Zeit und man denkt beim Lesen oft, ich dachte der Krieg sei vorbei. Ja das war er auch aber immer noch starben Menschen. Immer noch litten die Menschen. All das erzählt der Roman. Man ist mitten drin im Geschehen und anhand der Geschichte der drei Freunde kann sich der Leser mit der Geschichte identifizieren. Sie schaffen es die Geschichte lebendig werden zu lassen.

Gut gefallen hat mir das der Autor die Perspektive wechselt, so wird Carls Geschichte aus der Ich Perspektive erzählt, die der Anderen in der Erzählperspektive.
Der Autor hat sich einer schweren Zeit unser Geschichte angenommen uns sie mir ein näher gebrach

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Veröffentlicht am 12.08.2021

Tee und Familie

Die Teehändlerin
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Die Teehändlerin ist ein Roman der die Geschichte des Frankfurter Teehändler Rönnefeld erzählt. Im Vordergrund der Geschichte steht Friederike. Ihr Mann Tobias führt das Geschäft, doch als er sich auf ...

Die Teehändlerin ist ein Roman der die Geschichte des Frankfurter Teehändler Rönnefeld erzählt. Im Vordergrund der Geschichte steht Friederike. Ihr Mann Tobias führt das Geschäft, doch als er sich auf eine mehrmonatige Reise nach China begibt, muss Friederike sich neben ihrer Familie auch um das Geschäft kümmern. Der Prokurist, den ihr Mann eingestellt hat, entpuppt sich als nicht vertrauenswürdig, und so nimmt sie selbst die Fäden in die Hand.

Mir hat der Roman gut gefallen. Zum einen ist da Friederike hin und her gerissen zwischen Familie und Geschäft. Sie fühlt sich von ihrem Mann allein gelassen und will ihm andererseits seine Träume Leben lassen. Dann ist da aber auch noch die Familie. Friederikes Schwestern und Eltern und ihr Schwager. Alle miteinander sind interessante Personen, die dem Leser einen Einblick in das Leben der Zeit geben. Dazu kommt Tobias Asienreise, die ich auch sehr interessant fand.

Ich könnte mich ab der ersten Seite in die Geschichte hineinversetzen und die Autorin hat ihre Figuren und Handlungsorte sehr bildhaft und lebensecht beschrieben. So war es eine spannende Reise in die Vergangenheit.

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