Cover-Bild Der Pfeiler der Gerechtigkeit
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Ersterscheinung: 07.07.2021
  • ISBN: 9783839268995
Johanna von Wild

Der Pfeiler der Gerechtigkeit

Historischer Roman
Würzburg 1574: Bäckerlehrling Simon leidet unter seinem brutalen Stiefvater und dessen Sohn Wulf. Als die Streitigkeiten eskalieren, muss er die Stadt verlassen und erlernt in Venedig die Kunst der Zuckerbäckerei. Nach Jahren in der Ferne kehrt Simon nach Würzburg zurück. Dort übernimmt er die Backstube des Juliusspitals und gewinnt die Zuneigung des mächtigen, unnahbaren Fürstbischofs Julius Echter. Doch Simons Stiefbruder Wulf, getrieben von Neid und Missgunst, lässt nichts unversucht, um ihm zu schaden …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2021

Lesevergnügen pur

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Würzbugr 1547: Nach dem Tod des Vaters, Heiratet die Mutter von Simon Reber den Bäckermeister Berneck. Simone hat nicht nur unter dessen Gewalt zu leiden sondern auch der von seinem Stiefbruder Wulf. Als ...

Würzbugr 1547: Nach dem Tod des Vaters, Heiratet die Mutter von Simon Reber den Bäckermeister Berneck. Simone hat nicht nur unter dessen Gewalt zu leiden sondern auch der von seinem Stiefbruder Wulf. Als die Streitigkeiten eskalieren, rät Apotheker Sterzinger, dass Simon nach Venedig geht. Dort erlernt es das Handwerk des Zuckerbäckers und als er nach Würzburg zurück kommt, wir Fürstbischof Julius Echter auf ihn aufmerksam...

Ein historischer Roman, der sich durch seinen gefälligen Schreibstil und seine Handlung als pures Lesevergnügen entpuppt. Die Charaktäre werden bildhaft beschrieben und ebenso das Handwerk des Bäckers und Zuckerbäckers. Da ich selbst aus einer Bäckersfamilie stamme, war dieser Roman für mich einfach toll. Ich gebe eine glatte Weiterempfehlung und volle Sterne.

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Veröffentlicht am 26.09.2021

Versetzt in das 16. Jahrhundert

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Die Autorin Johanna von Wild hat mich wieder einmal begeistern können. Ihr neustes Buch "Der Pfeiler der Gerechtigkeit" ist ein historischer Roman, der in Würzburg im 16. Jahrhundert spielt. Erschienen ...

Die Autorin Johanna von Wild hat mich wieder einmal begeistern können. Ihr neustes Buch "Der Pfeiler der Gerechtigkeit" ist ein historischer Roman, der in Würzburg im 16. Jahrhundert spielt. Erschienen ist das Buch im Gmeiner Verlag. Bereits die vorherigen Bücher der Autorin habe ich mit viel Freude gelesen. Die Geschichten sind aber in sich geschlossen und unabhängig voneinander.

In der Handlung dieses Buches trifft man auf viele Charaktere, die zum Glück zu Beginn in einem Personenregister im Überblick aufgeführt werden. Im Laufe der Zeit kommt man aber gut in die Geschichte hinein, sodass einem die Zuordnung der verschiedenen Personen nicht mehr schwerfällt. Im Fokus der Geschichte liegt zum einen Simon, der ein Bäckersohn ist und mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Außerdem erfährt man viel über Julius Echter, welcher ein mächtiger Fürstbischof ist. Beide Personen haben ihre eigenen Erzählstränge. Die kontrastreichen Charaktere machen es spannend.

Das Geschehen wird zudem authentisch und tiefgründig geschildert. Ich habe mich als Leser in die Zeit versetzt gefühlt und hatte die Ereignisse gut vor Augen. Dies kann vorallem auch an dem angenehmen Schreibstil liegen. Einige Kapitel habe ich im Rutsch lesen können, so interessant war es. Zuerst blickt man als Leser nicht durch und erhält erst im Laufe der Handlung die Zusammenhänge. Das hat mich neugierig gemacht und mich mitfiebern lassen.

Der Roman bietet eine tolle Vielfalt an authentischen Charakteren. Außerdem erhält man gute Einblicke in die damalige Zeit. Die historische Recherche der Autorin ist gelungen. Ich freue mich auf weitere Romane!

Veröffentlicht am 25.09.2021

Historischer Roman mit viel Information

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Würzburg 1574: Bäckerlehrling Simon leidet unter seinem brutalen Stiefvater und dessen Sohn Wulf. Als die Streitigkeiten eskalieren, muss er die Stadt verlassen und erlernt in Venedig die Kunst der Zuckerbäckerei. ...

Würzburg 1574: Bäckerlehrling Simon leidet unter seinem brutalen Stiefvater und dessen Sohn Wulf. Als die Streitigkeiten eskalieren, muss er die Stadt verlassen und erlernt in Venedig die Kunst der Zuckerbäckerei. Nach Jahren in der Ferne kehrt Simon nach Würzburg zurück. Dort übernimmt er die Backstube des Juliusspitals und gewinnt die Zuneigung des mächtigen, unnahbaren Fürstbischofs Julius Echter. Doch Simons Stiefbruder Wulf, getrieben von Neid und Missgunst, lässt nichts unversucht, um ihm zu schaden … (Klappentext)

Dieser historische Roman, bestehend aus geschichtlichen Fakten und Fiktion, hat mir sehr gut gefallen. Er läßt sich sehr gut lesen, ist spannend und die Seiten fliegen nur so dahin. Die verschiedenen Charaktere sind sehr lebensecht beschrieben und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und mich vor allem in sie hineinversetzen. Sie entwickelten sich gut weiter und wußten was sie wollten. Die Handlung ist aus verschiedenen Sichtweisen und Erzählsträngen aufgebaut und fügt sich zum Ende zu einem Ganzen zusammen. Die Handlungsorte entstehen sehr real vor dem geistigen Auge. Alles in allem scheint mir das Buch gut recherchiert zu sein. Als Leser erfährt man viel über die Gepflogenheiten auf breiter Ebene zur damaligen Zeit, was sehr informativ war.

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Veröffentlicht am 24.09.2021

Seelenbrot

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Wer einmal tief in die Vergangenheit abtauchen möchte ist hier genau richtig.

In die Pfeiler der Gerechtigkeit geht es um Simon, er lebt in Würzburg und nach dem Tod seines. Vaters und der erneuten Heirat ...

Wer einmal tief in die Vergangenheit abtauchen möchte ist hier genau richtig.

In die Pfeiler der Gerechtigkeit geht es um Simon, er lebt in Würzburg und nach dem Tod seines. Vaters und der erneuten Heirat seiner Mutter wird sein Leben zur Qual. Er muss als Lehrjunge in der Bäckerei seines Stiefvaters arbeiten und ist diesem und seinem Stiefbruder Wulf ausgesetzt. Er erweist sich als talentierter Bäcker, doch das wird von Wulf nur mit Neid belohnt. Als Simon sich dann in die Apothekerstochter Julia verliebt auf die auch Wulf ein Auge geworfen hat bleibt ihm nur die Flucht...

Dies ist bereits der dritte Roman von Johanna von Wild den ich lese und ich bin immer wieder beeindruckt von ihren gut recherchierten und in einer wunderbaren Sprache geschriebenen Geschichten. Für mich ist es in historischen Romanen immer wichtig das die Historie nicht nur als Kulisse dient, sondern daß sich mit der Zeit beschäftigt wird und ich als Leserin in die Vergangenheit eintauchen kann. In diesem Buch erfahren wir einiges über die Backkunst im sechzehnten Jahrhundert, aber auch Themen wie die Pest und Gerichtsbarkeit der Zeit sind Thema.

Besonders die Beschreibungen von Simons Backkunst haben mir gut gefallen und ich hatte während des Lesens immer Lust auf ein schönes frisches Brot. Und genau das macht doch eine gute Geschichte aus. Sie erzeugt Bilder im Kopf und Gerüche in der Nase.

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