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Veröffentlicht am 28.02.2026

Thriller, der mich in den Bann gezogen hat

Der Puppenwald
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Der Thriller "Der Puppenwald" wird abwechselnd aus Jessicas und Evelins Sicht erzählt – und genau das hat mir besonders gut gefallen. Einerseits ist man ganz nah an Jessicas Angst und erlebt ihre Unsicherheit ...

Der Thriller "Der Puppenwald" wird abwechselnd aus Jessicas und Evelins Sicht erzählt – und genau das hat mir besonders gut gefallen. Einerseits ist man ganz nah an Jessicas Angst und erlebt ihre Unsicherheit und Verzweiflung hautnah mit. Andererseits begleitet man die Ermittlungen und bekommt dadurch einen ganz anderen, sachlicheren Blick auf die Geschehnisse.

Auch die beiden Ermittler könnten unterschiedlicher kaum sein – und genau das macht die Verhöre so spannend. Evelin ist einfühlsam, aufmerksam und wirklich interessiert an Jessica. Sie versteht, dass Jessica wissen will, was passiert ist, und begegnet ihr mit Empathie. Achim hingegen wirkt deutlich distanzierter und nüchterner. Diese Gegensätze sorgen für eine spürbare Dynamik und verleihen den Gesprächen zusätzliche Spannung.

Die Charaktere, vor allem Jessica und Evelin, sind sehr gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Ihre Gedanken und Reaktionen fühlen sich echt an. Aber auch die Nebenfiguren bleiben nicht blass, sondern tragen spürbar zur Geschichte bei.

Die Kapitel sind angenehm kurz – perfekt, um „nur noch eins“ zu lesen … was natürlich selten bei nur einem bleibt. Der Schreibstil ist sehr eindringlich und erzeugt eine düstere, beklemmende Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht. Die Spannung ist von Anfang an da und steigert sich kontinuierlich bis zum Schluss.

Und dieser Plottwist am Ende? Damit habe ich wirklich überhaupt nicht gerechnet und war überrascht über die Auflösung.

Insgesamt ein spannender, atmosphärisch dichter Thriller mit starken Charakteren und einer überraschenden Wendung am Ende.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Es ist ein atmosphärischer, vielschichtiger Roman über eine starke Frau in einer schwierigen Zeit – spannend, bewegend und eindrucksvoll erzählt.

Der gefrorene Fluss
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„Der gefrorene Fluss“ ist ein fiktiver historischer Roman, der zur Zeit der Kolonialisierung Amerikas spielt – eine Epoche, über die man erstaunlich selten Romane liest. Schon das Nachwort der Autorin ...

„Der gefrorene Fluss“ ist ein fiktiver historischer Roman, der zur Zeit der Kolonialisierung Amerikas spielt – eine Epoche, über die man erstaunlich selten Romane liest. Schon das Nachwort der Autorin hat mir sehr gut gefallen, da sie dort erklärt, wie sie auf die Idee zu dieser Geschichte kam und mit welchen Mitteln sie den Roman aufgebaut hat. Dieser Einblick in ihren Schreibprozess war für mich besonders spannend.
Im Mittelpunkt steht Martha, eine Hebamme, die mit ihrer Familie zusammenhält und sich gegenseitig stärkt. Gerade dieses familiäre Band hat mir sehr gut gefallen. Martha war mir von Anfang an sympathisch, und ich mochte es sehr, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten. Durch ihre Tätigkeit als Hebamme bekommen wir einen intensiven Einblick in das Leben der Frauen dieser Zeit – und davon gibt es in diesem Roman wirklich viele. Gefühlt wird ständig jemand schwanger, was die damaligen Lebensrealitäten eindrucksvoll widerspiegelt.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und atmosphärisch. Allerdings hatte ich zu Beginn große Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Die ausführlichen Beschreibungen von Natur, Umgebung und den zahlreichen Charakteren waren mir anfangs zu langatmig. Ich stand kurz davor, das Buch abzubrechen. Zum Glück habe ich durchgehalten – denn es hat sich absolut gelohnt.
Besonders faszinierend fand ich den Mordfall, in den Martha hineingezogen wird. Es war erfrischend, dass hier keine klassische Ermittlerfigur wie ein Kommissar oder Polizist im Mittelpunkt steht, sondern eine Hebamme. Martha kommt der Wahrheit Stück für Stück näher, indem sie Beobachtungen kombiniert – und vor allem durch ihr Tagebuch. Als Leser:innen erhalten wir Einblick in jede ihrer Aufzeichnungen, was die Geschichte sehr persönlich und authentisch wirken lässt. Durch diese Einträge sammelt sie Geheimnisse und Geschichten ihrer Mitmenschen, die letztlich entscheidend für die Aufklärung des Falls sind.
Der Roman zeigt aber auch die dunklen Seiten dieser Zeit. Themen wie Machtmissbrauch, Unterdrückung von Frauen und sogar sexualisierte Gewalt werden nicht ausgespart. Das war stellenweise schwer zu lesen und hat mich wirklich schlucken lassen. Es ist definitiv kein leichtes Buch – eher eines, das nachwirkt und zum Nachdenken anregt.
Trotz meines holprigen Einstiegs hat mich „Der gefrorene Fluss“ am Ende sehr überzeugt. Es ist ein atmosphärischer, vielschichtiger Roman über eine starke Frau in einer schwierigen Zeit – spannend, bewegend und eindrucksvoll erzählt.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Authentische Geschichte

Ava liebt noch
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Ava liebt noch ist eine besondere und zugleich ungewöhnliche Liebesgeschichte. Schon allein der deutliche Altersunterschied der beiden Protagonisten verleiht dem Setting eine gewisse Irritation – denn ...

Ava liebt noch ist eine besondere und zugleich ungewöhnliche Liebesgeschichte. Schon allein der deutliche Altersunterschied der beiden Protagonisten verleiht dem Setting eine gewisse Irritation – denn eine solche Konstellation begegnet uns im Alltag eher selten. Doch gerade dieses Ungewöhnliche macht den Reiz der Geschichte aus.

Mit jeder Begegnung wächst die Beziehung der beiden Figuren spürbar in die Tiefe. Sie ist geprägt von gegenseitigem Respekt, emotionaler Offenheit und einer leisen, beständigen Nähe. Statt großer dramatischer Gesten lebt die Geschichte von Zwischentönen, Blicken, unausgesprochenen Gefühlen – und genau darin liegt ihre Stärke.

Im Mittelpunkt steht jedoch vor allem Ava in ihrer Rolle als Mutter dreier Kinder. Ihr Alltag ist geprägt vom Funktionieren, von Pflichterfüllung und vom ständigen Jonglieren zwischen Verantwortung, Organisation und emotionaler Fürsorge. Die Einblicke in ihr Leben sind intensiv und bemerkenswert glaubwürdig. Der Roman zeigt eindrücklich, wie viel Mütter tagtäglich leisten – wie sie ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen, Freizeit opfern und scheinbar unermüdlich für ihre Kinder da sind.

Gerade in einer Zeit, in der Mütter zusätzlich berufstätig sind und mehrere Rollen gleichzeitig ausfüllen, führt die Geschichte noch einmal vor Augen, was es bedeutet, Mutter zu sein. „Ava liebt noch“ hat mir diese Perspektive nähergebracht und meinen Blick für die alltäglichen, oft unsichtbaren Leistungen von Müttern geschärft. Es ist eine stille Erinnerung daran, wie viel Dankbarkeit und Wertschätzung sie verdienen.

Die Geschichte wirkt warmherzig, nahbar und emotional ehrlich. Sie erzählt von einer Liebe, die nach klassischen Mustern vielleicht nicht „funktionieren“ müsste – und gerade deshalb überzeugt. Durch ihre liebenswerte Verschrobenheit und ihre leisen Zwischentöne entfaltet sie eine besondere Kraft.

Ein Roman, der nicht laut sein muss, um lange nachzuhallen.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Cozy Geschichte mit Themen der Vergangenheit

Novel Haven - Levels of Love
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„Novel Haven“ ist eine wunderschöne, cozy Geschichte, die neben der romantischen Handlung auch tiefgehende Themen behandelt. Die Protagonisten Lara und Luca tragen beide prägenden Erfahrungen aus ihrer ...

„Novel Haven“ ist eine wunderschöne, cozy Geschichte, die neben der romantischen Handlung auch tiefgehende Themen behandelt. Die Protagonisten Lara und Luca tragen beide prägenden Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit mit sich, die ihr Handeln und ihre Gefühle stark beeinflussen. Gerade diese emotionale Tiefe macht die Geschichte besonders berührend.
Luca mochte ich von Anfang an sehr. Er ist aufmerksam, ein guter Beobachter und steht Lara in schweren Momenten unterstützend zur Seite. Seine ruhige, stärkende Art hat mir besonders gefallen. Lara hingegen ist durch ihre Vergangenheit sehr in sich gekehrt, was sie zu einer verletzlichen, aber auch authentischen Figur macht. Umso schöner ist es, ihre Entwicklung mitzuerleben – wie sie nach und nach Vertrauen fasst, sich öffnet und die Unterstützung von Luca annimmt. Auch ihre zwei wundervollen Freundinnen geben der Geschichte zusätzliche Wärme.
Die Liebesbeziehung der beiden hat sich für mich zunächst nicht ganz greifbar angefühlt. Doch im Verlauf der Geschichte verändert sich das – ihre Verbindung wächst glaubwürdig und am Ende passen Lara und Luca einfach wunderbar zusammen.
Ein besonderes Highlight war für mich das im Buch entwickelte Spiel „Novel Haven“. Es wurde so lebendig beschrieben, dass ich es am liebsten selbst einmal spielen würde.
Insgesamt eine gefühlvolle Geschichte mit Tiefe, Entwicklung und einer sanften, warmen Atmosphäre.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Die Buchhandlung der Erinnerungen“ hat mich tief berührt.

Die Buchhandlung der Erinnerungen
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Die Buchhandlung der Erinnerungen ist ein Buch, das sich nur schwer in Worte fassen lässt – vielleicht gerade, weil es so viel Schmerz, Trauer und Schuld in sich trägt. Diese Gefühle sind in jeder Seite ...

Die Buchhandlung der Erinnerungen ist ein Buch, das sich nur schwer in Worte fassen lässt – vielleicht gerade, weil es so viel Schmerz, Trauer und Schuld in sich trägt. Diese Gefühle sind in jeder Seite spürbar und verleihen der Geschichte eine intensive, fast greifbare Atmosphäre.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, gemeinsam mit Jiwon durch die Regalreihen der geheimnisvollen Buchhandlung zu gehen. Die Reisen, die sie erlebt, regen zum Nachdenken an – über Erinnerungen, über das, was war, und über das, was wir vielleicht gern anders gemacht hätten.
Erinnerungen sind etwas zutiefst Emotionales. Manche verblassen mit der Zeit, manche verfälschen sich, andere würden wir am liebsten vergessen. Und doch bleiben viele von ihnen in unserem Unterbewusstsein verankert – leise, indirekt, ohne dass wir sie bewusst abrufen können. Genau hier setzt die Geschichte an.

Besonders berührt hat mich, wie sich Jiwons Sichtweise während ihrer Reisen verändert. Sie erlebt bestimmte Momente neu, erkennt Zusammenhänge und lernt, dass sich manche Geschehnisse nicht rückgängig machen lassen. Entscheidungen, die andere treffen, treffen sie für sich – und manchmal besteht unsere Aufgabe darin, diese zu akzeptieren.

Das Buch erinnert uns daran, dass unsere Lebenszeit begrenzt ist. Dass wir es selbst in der Hand haben, durch unsere Denkweise unser Leben zu verändern. Und vielleicht ist die wichtigste Botschaft: Geliebte Menschen niemals als selbstverständlich zu betrachten. Ihre Entscheidungen zu respektieren. Stolz und Ego nicht über Beziehungen zu stellen. Sich in andere hineinzuversetzen – und das Leben wertzuschätzen, das uns geschenkt wurde.

Fazit:
„Die Buchhandlung der Erinnerungen“ ist eine stille, aber eindringliche Geschichte über das Loslassen, das Verstehen – und darüber, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen.

Würde ich einen Schritt in diese Buchhandlung wagen? Ich glaube ja. Aber mit Respekt. Erinnerungen sind mächtig. Manche würden wir vielleicht ändern wollen – ein Wort, das man nicht gesagt hat. Eine Umarmung, die man hätte länger halten sollen. Doch oft liegt das Wachstum nicht im Verändern, sondern im Verstehen.

❓️ Würdest du zurückreisen – nur mit einem Lesezeichen und deinen Erinnerungen? 📖
– würdest du wirklich etwas ändern wollen? Oder vielleicht nur noch einmal bewusster hinschauen?

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