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PinaColada999

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2025

Leider zu viel des Guten

Todesspiel. Die Nordseite des Herzens
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Das Cover ist sehr mystisch und dunkel gestaltet. Man kann in dem dunklen nebligen Hintergrund einen Baumstamm erkennen, wundert sich jedoch anfangs, was dies mit der Handlung zu tun haben soll und erst ...

Das Cover ist sehr mystisch und dunkel gestaltet. Man kann in dem dunklen nebligen Hintergrund einen Baumstamm erkennen, wundert sich jedoch anfangs, was dies mit der Handlung zu tun haben soll und erst am Ende wird die Bedeutung klar.
Die Seitenanzahl hat mich anfangs etwas geschockt, da man immer etwas Angst hat, ob das Buch die Spannung halten kann und man sich gegebenenfalls durch ein Buch quält, bei dem die Spannung nicht anhält. Bei diesem Buch war es etwas durchwachsen. Es gab Stellen, an denen das Buch sehr spannend war, aber dann auch viele Momente an denen es sehr langatmig war und man sich zusammenreißen musste, weiterzulesen.

Grundsätzlich ist die Grundidee der Autorin genial, nämlich die Suche nach dem "Komponisten", eine perfekte Idee für einen Thriller.
Hätte das Buch vielleicht 150 Seiten weniger und würde nur dieses Thema verfolgen, wäre es durchweg spannend und ein gelungener Thriller geworden. Allerdings werden in dem Buch noch zwei weitere Themen beleuchtet: Zum einen die Vergangenheit der Ermittlerin Amaia und zum anderen ein schon länger zurückliegender Fall.
Die Vergangenheit von Amaia war hierbei noch interessant und hat gut als Perspektivenwechsel auch gepasst. Jedoch der Teil mit dem weiteren Fall war meiner Meinung nach überflüssig. Hier wollte die Autorin scheinbar etwas zu viel in einem Buch verpacken. Dadurch hat die Haupthandlung, nämlich das Aufspüren des Komponisten sehr an Spannung und Interesse verloren, weil es dann in den letzten 200 Seiten nur noch um den anderen Fall ging. Auch das Einbinden von abergläubischen Themen und Geistern, Voodoo, übernatürlichen Kräften etc. war mir dann doch zu viel des Guten. Das Buch wurde zum Ende hin nur noch verwirrender und "übernatürlicher".

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Anfangsidee super war und das Buch sehr viel Potential hatte, ich mich auch sehr auf das Lesen gefreut habe, jedoch am Ende doch enttäuscht war.
Dennoch gibt es 4 Sterne, aufgrund der guten Anfangsidee und der doch einiger spannender Momente.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Unterhaltsam

Liebe machen
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Hier haben wir eine unterhaltsame Lektüre, die man mal eben zwischendurch oder auf langen Autofahrten etc. lesen kann. Das pinke Cover springt einem auch direkt ins Auge und macht auch etwas neugierig, ...

Hier haben wir eine unterhaltsame Lektüre, die man mal eben zwischendurch oder auf langen Autofahrten etc. lesen kann. Das pinke Cover springt einem auch direkt ins Auge und macht auch etwas neugierig, um was es in dem Buch handeln könnte.
Es hat tatsächlich auch etwas von einem Ratgeber; ich nehme auch an, dass es die Intention der Autorinnen war, hier dem Leser durch ihre Antworten auf diverse Fragen mit auf den Weg mitzugeben. Allerdings sind diese nicht wirklich hilfreich, was ich aber auch leider schon von vielen Ratgebern feststellen musste. Auch generell muss ich sagen, dass Zielgruppe des Buches eher die gestandenen Frauen sind, was sicherlich auch daran liegt, dass die Autorinnen Leser ansprechen wollen, die im selben Alter sind. Da ich jedoch eher zur jüngeren Zielgruppe gehöre, war das Buch daher eher nichts für mich. Dennoch habe ich dem Buch eine Chance gegeben und zuende gelesen. Mein Gesamteindruck war auch eben, dass das Buch unterhaltsam ist und als Abwechslung durchaus mal gelesen werden kann.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Leider nicht mein Fall

Ich verliebe mich so leicht
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Ich weiß tatsächlich gar nicht so recht, wie ich dieses Buch beschreiben soll.
Zum Positiven: Das Cover ist sehr schön, das Buch ist recht dünn, sodass es auch ideal in eine Handtasche zum Lesen unterwegs ...

Ich weiß tatsächlich gar nicht so recht, wie ich dieses Buch beschreiben soll.
Zum Positiven: Das Cover ist sehr schön, das Buch ist recht dünn, sodass es auch ideal in eine Handtasche zum Lesen unterwegs passt. Das war's aber auch schon.

Der Inhalt dieses Buches ist allerdings nichtssagend, ja kaum vorhanden. Mein Eindruck war, dass der Autor sehr beschreibend hier agiert hat und und erklärt hat, was nun als nächstes passiert, ohne jeglich Spannung. Die Hauptprotagonisten werden hierbei auch nur mit Held oder Helding angesprochen. Man wird auch nicht richtig schlau aus der Handlung. Anfangs dachte ich, es handelt sich um einen Stalker, der einer Frau hinterherreist, in die er sich verliebt hat. Dann jedoch scheinen die beiden sich zu kennen, sodass sie ihn mal trifft und dann auch wieder wegschickt.

Für mich war es definitiv ein sehr unbefriedigendes Buch und ich bin froh, dass es nicht mehr Seiten hatte, sodass ich es nach 1-2 Stunden durchgelesen hatte. Es hatte auch was von einem Buch, was man sich gut in der 12. Klasse beim Abitur zur Analyse des Textes und der Intention des Autors vorstellen könnte.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Spannung bis zum Ende

Kalt und still
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Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung wurde bis zum Ende gehalten und man wurde auch erst bei den letzten 30 Seiten wer der wahre Täter ist. Zwischendurch hatte man dieselben Vermutungen wie ...

Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung wurde bis zum Ende gehalten und man wurde auch erst bei den letzten 30 Seiten wer der wahre Täter ist. Zwischendurch hatte man dieselben Vermutungen wie die Polizisten, war sich aber auch nicht 100 % sicher. Ich würde hier lediglich anmerken, dass es schöner wäre, wenn das Ende 30 Seiten mehr hätte und nicht so schnell endet, sobald der Täter bekannt ist. Aber dies ist auch nur meckern auf hohem Niveau. Grundsätzlich hat das Buch einen roten Faden und die Geschichte wurde sehr gut umgesetzt.

Der Schreibstil ist super, das Buch lässt sich leicht, flüssig und schnell lesen. Genau so wie es sein soll. Auch Hanna Ahlander wirkt sehr sympathisch und tut einmal anfangs auch einfach nur leid. Zwischendurch ärgert man sich selbst über sie, dass sie so viel auf eigene Faust macht und oft einfach nur macht ohne groß die Risiken abzuwägen.

Das Cover ist wunderschön, das rote Haus im Schnee wirkt sehr idyllisch und demonstiert entweder das Haus von Hanna oder aber auch das "Gefängnis" von Amanda. Auf jeden Fall ist das Cover gut gewählt.

Es hat mich gefreut, den ersten Band der Ermittlerin Hanna Ahlander zu lesen und ich würde definitiv die weiteren Bänder lesen.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Wigald Bonings Leben in der Natur

Der Fußgänger
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Dieses Buch hat mich zunächst optisch sehr angesprochen und auch die Tatsache, dass es von Wigald Boning geschrieben wurde, da ich seine Sendungen und Auftritte mag.
Als das Buch ankam, war ich auch sehr ...

Dieses Buch hat mich zunächst optisch sehr angesprochen und auch die Tatsache, dass es von Wigald Boning geschrieben wurde, da ich seine Sendungen und Auftritte mag.
Als das Buch ankam, war ich auch sehr angetan von der Optik. Es liegt gut in der Hand (auch aufgrund seiner quadratischen Form) und wirkt sehr hochwertig.
Es ist mir jedoch tatsächlich zu detailliert alles beschrieben. Auch geht es im Inhalt immer weniger um das Thema Wandern, sondern auch viel um die Kindheit Boning's. Sein Schreibstil ist auch tatsächlich eher für Bücher ungewöhnlich, es ist eben so geschrieben, wie man die Sprachweise von Wigald kennt. Ein solches Buch fasziniert sicherlich wahre Wigald Boning Fans, doch für mich war es eine Spur zu viel.
Man merkt jedoch, mit wie viel Liebe zum Detail und Enthusiasmus dieses Buch geschrieben worden ist, auch unter anderen durch das Einfügen von eigenen Bildern aus der Kindheit.

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