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Veröffentlicht am 01.02.2026

Kurzweilige Unterhaltung, fehlende Charakterentwicklung

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Millie nimmt einen Job als Haushälterin bei der Familie Garrick an. Doch während in der wunderschönen Penthousewohnung in der New Yorker Innenstadt zunächst alles perfekt erscheint, wird Millie schnell ...

Millie nimmt einen Job als Haushälterin bei der Familie Garrick an. Doch während in der wunderschönen Penthousewohnung in der New Yorker Innenstadt zunächst alles perfekt erscheint, wird Millie schnell klar, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Wendy, die Hausherrin, verlässt beinahe nie ihr Zimmer. Als Millie blutige Kleidung findet, muss sie sich fragen, was wirklich hinter verschlossenen Türen vor sich geht.

Der zweite Band der Housemaid-Reihe um Millie spielt einige Jahre nach dem ersten Band. Millie putzt weiterhin in den Haushalten der Reichen und hält sich mit diesen Jobs geradeso über Wasser. Doch kann sie weiterhin nicht wegsehen, wenn Frauen Gewalt angetan wird oder sie in toxischen Beziehungen stecken. Eine sehr löbliche Eigenschaft, die sie jedoch in ziemliche Schwierigkeiten bringt. Ich finde Millie agiert als Charakter äußerst unlogisch. Nach den Ereignissen des ersten Bandes und ihren jahrelangen Erfahrungen im Gefängnis sollte sie für mich eigentlich ein gewisses Maß an Vorsicht und Misstrauen anderen gegenüber an den Tag legen. Dennoch handelt sie unglaublich naiv und einfältig. Ich konnte ihre Handlungen zeitweise gar nicht nachvollziehen.

Freida McFadden bleibt bei ihrem altbekannten Schreibschema, wodurch sich die erste Hälfte des Buches ziemlich in die Länge gezogen hat, während der zweite Teil einige spannende, wenn auch vorhersehbare, Wendungen nimmt. Wer kurzweilige Unterhaltung sucht, ist bei dieser Reihe auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Da mir die Protagonistin leider gar nicht zusagt, werde ich den dritten Band wahrscheinlich nicht mehr lesen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Magie hat ihren Preis

One Dark Window - Die Schatten zwischen uns
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Jeder der dem Nebel zu nahegekommen ist und sich infiziert hat, wird von der königlichen Garde ermordet, bevor sich die Magie manifestieren kann. Doch Elspeth hat nach ihrer Infektion auf wundersame Weise ...

Jeder der dem Nebel zu nahegekommen ist und sich infiziert hat, wird von der königlichen Garde ermordet, bevor sich die Magie manifestieren kann. Doch Elspeth hat nach ihrer Infektion auf wundersame Weise überlebt. Seitdem jedoch wohnt der Nachtmahr in ihrem Geist und verleiht ihr besondere Kräfte. Eines Nachts entdeckt der Hauptmann der königlichen Garde ihre Magie, doch anstatt sie zu töten, bittet er sie um Hilfe bei der Suche nach den Vorsehungskarten. Diese verleihen ihren Besitzern Magie, doch diese hat ihren Preis. Wer das gesamte Kartenset vereint, kann den Fluch des Nebels brechen und das Reich befreien. Doch dafür muss Elspeth nicht nur ihrem Feind vertrauen, sondern auch verhindern, dass der Nachtmahr aus ihrem Geist an die Oberfläche gelangt.

Die düstere Atmosphäre der Geschichte hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Es hat zwar ein bisschen gedauert bis ich das Magiesystem der Vorsehungskarten durchschaut habe, doch die Geschichte hat mich von Seite zu Seite mehr begeistert. Dass der Einsatz der Karten über einen längeren Zeitraum einen entsprechenden Preis einfordert, fand ich äußerst genial. So verleiht die Jungfrauenkarte zwar beträchtliche Schönheit, dafür erkaltet jedoch das Innerste der Person immer mehr. Auch Elspeths Magie hat ihren Preis, sodass ihr ebenfalls daran gelegen ist den Fluch des Nebels zu brechen. Ich mochte sowohl Rawyn als auch Elspeth als Charaktere sehr gerne und auch die Annäherung der Beiden ist gut nachvollziehbar. Aber auch die Nebenfiguren der Geschichte wie z.B. Elm und Jespyr habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Die Jagd nach den Karten hält einige spannende Passagen bereit und besonders das Ende hat mich ein wenig sprachlos zurückgelassen. Ich bin unglaublich gespannt, wie es im zweiten Teil der Dilogie weitergehen wird und werde sehr bald dazu greifen müssen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Spicy Werwolf Romantasy

Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe
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Serena Paris ist eine Hybridin, halb Mensch, halb Werwolf. Seit sie im Fokus der Öffentlichkeit steht, hat sich ihr Leben ziemlich gewandelt, denn der Konflikt zwischen Menschen, Vampiren und Werwölfen ...

Serena Paris ist eine Hybridin, halb Mensch, halb Werwolf. Seit sie im Fokus der Öffentlichkeit steht, hat sich ihr Leben ziemlich gewandelt, denn der Konflikt zwischen Menschen, Vampiren und Werwölfen ist allgegenwärtig. Als Symbol für eine mögliche Einigkeit zwischen den Rassen trägt Serena eine riesige Zielscheibe auf dem Rücken. Der Einzige, der ihr Schutz bieten kann, ist Koen, Alpha des Nordwestrudels und laut seiner Aussage ihr Gefährte. Doch Serena scheint diese spezielle Bindung unter Werwölfen nicht zu spüren. Zusammen müssen sich die Beiden Vampiren, Werwölfen und Menschen gleichermaßen stellen und kommen sich dabei doch näher als Serena geplant hat.

Ich bin kein großer Fan von Werwolfgeschichten. Aber natürlich bin ich Fan von Ali Hazelwood, weshalb ich die Geschichte auch zur Hand genommen habe. Der Schreibstil der Autorin ist mal wieder humorvoll und kurzweilig. Besonders Serenas Sarkasmus hat mich gut unterhalten können. Koen war für mich der klassische Werwolfalpha. Mit dieser Art von „dominantem“ Gehabe komme ich leider nicht so gut zurecht, auch wenn es mich gefreut hat, dass Serena dagegen einigermaßen immun scheint. Für mich hat sich die Geschichte zu langsam entwickelt und es hat mir persönlich an Spannung gefehlt. Der größte Fokus liegt auf der sehr speziellen Beziehung zwischen Koen und Serena über die ich nicht mehr sagen kann, ohne zu spoilern.

Insgesamt hat mich diese Fantasygeschichte aus der Feder von Ali Hazelwood ebenfalls wieder gut unterhalten, ist aber eher für diejenigen geeignet die etwas ungewöhnliche und spicy Fantasy mögen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Für mich den Hype nicht wert

Lázár
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Mir fällt es tatsächlich äußerst schwer überhaupt eine Zusammenfassung zum Inhalt des Buches zu geben einerseits bedingt durch den Schreibstil des Autors, andererseits durch den Inhalt (oder dessen Fehlen). ...

Mir fällt es tatsächlich äußerst schwer überhaupt eine Zusammenfassung zum Inhalt des Buches zu geben einerseits bedingt durch den Schreibstil des Autors, andererseits durch den Inhalt (oder dessen Fehlen). Beginnen wir mit dem Schreibstil. Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört, was sich im Nachhinein leider als Fehler entpuppt hat. Dies hatte nichts mit dem Sprecher des Hörbuches zu tun, sondern mit dem extrem sprunghaften Erzählstil, der nicht nur zwischen den diversen Charakteren wild hin und her wechselt, sondern auch durch ziemliche Zeitsprünge gekennzeichnet ist. Duch diese Art der Erzählung und die vielen wechselnden Perspektiven war es für mich äußerst schwierig eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen, die dadurch blass und unnahbar bleiben.

Inhaltlich geht es um die Familie Adelsfamilie Lázár und deren generationsübergreifenden Verbleib über die kriegsreichen Jahre des 20. Jahrhunderts. Tatsächlich schienen für mich die zentralen Themen der Erzählung jedoch Sex und Gewalt zu sein und das auf vielfältigste und übertriebenste Art geschildert. Ich kann leider ganz und gar nicht nachvollziehen, was mir das Buch vermitteln wollte. Verstört hat es mich aber auf jeden Fall.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Der Grundriss eines Mörders

HEN NA IE - Das seltsame Haus
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Ein auf Okkultismus spezialisierter Autor wird von einem Freund gebeten sich den Grundriss eines Hauses anzusehen. Hierbei fallen ihnen einige merkwürdige Eigenheiten des Grundrisses auf, die interessante ...

Ein auf Okkultismus spezialisierter Autor wird von einem Freund gebeten sich den Grundriss eines Hauses anzusehen. Hierbei fallen ihnen einige merkwürdige Eigenheiten des Grundrisses auf, die interessante Fragen aufwerfen. Auf der Suche nach Antworten stoßen sie auf ein schreckliches Familiengeheimnis. Wurden in diesem Haus wirklich Morde begangen? Und wohin ist die Familie verschwunden, die dieses Haus bewohnt hat?

„Hen Na Ie - Das seltsame Haus“ ist das Erstlingswerk des japanischen Autors Uketsu, obwohl es hier in Deutschland erst nach seinem zweiten Werk erschienen ist. Auch dieses Mal werden Bild und Sprache zu einem interessanten Kriminalfall verwoben. Im Fokus der Geschichte stehen verschiedenste Grundrisse von Gebäuden, die einige Besonderheiten aufweisen und damit in das Zentrum der Recherche des Autors rücken. Auch wenn besonders am Anfang viele Spekulationen um den Grundriss in die Geschichte einfließen, die ich als etwas weit hergeholt empfand, konnte mich das Erzählkonzept des Buches doch überzeugen. Die Auflösung der Geschichte hat mich nicht hundertprozentig mitreißen können, dennoch war die Handlung faszinierend und spannend.

Wer einen außergewöhnlichen Krimi mit innovativer Erzählstruktur sucht, wird hier auf jeden Fall fündig werden.

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