Düstere Stimmung und geniale Idee!
Meinung:
Mallory und ihre Schwester Anais halten sich mehr schlecht als recht über Wasser. Mallory führt heimlich Touristen durch das Haus Saphir, in dem der berüchtigte Blaubart mit seinen Frauen gelebt ...
Meinung:
Mallory und ihre Schwester Anais halten sich mehr schlecht als recht über Wasser. Mallory führt heimlich Touristen durch das Haus Saphir, in dem der berüchtigte Blaubart mit seinen Frauen gelebt hat. Da Mallory mit Geistern sprechen kann, hat sie sich mit einer der verstorbenen Ehefrauen angefreundet. Doch eines Tages taucht ein Nachfahre des berühmten Blaubarts im Haus auf und bittet Mallory um Hilfe. Denn ihre Schwester und sie stammen von einer echten Hexe ab. Deswegen erhofft sich Armand Unterstützung von den beiden Frauen.
Die Märchenadaptionen von Autorin Marissa Meyer sind jedes Mal aufs Neue grandiose Geschichten mit einem Hauch von Düsternis und Spannung.
In ihrem neuesten Werk steht das Märchen rund um Blaubart im Fokus. Besonders genial fand ich es, dass die Geschichte von Blaubart bereits passiert ist und sein Geist nun sein Unwesen treibt. Als Leser lernen wir daher auch seine verstorbenen Ehefrauen kennen, denn Protagonistin Mallory kann mit Geistern sprechen.
Auch dieser Geisteraspekt hat mir richtig gut gefallen, da sich daraus interessante Wendungen, aber auch lustige Dialoge ergeben. Denn die verstorbenen Ehefrauen haben alle sehr spezielle Charaktere.
Gegen Ende der Geschichte wird es dann wieder richtig düster und auch ein wenig blutig.
Es warten zudem interessante Wendungen auf den Leser und auch ein wenig Humor, darf dieses Mal nicht fehlen.
Fazit:
Die Legende von Blaubart wird hier aus einer höchst interessanten Sichtweise erzählt. Verstorbene Ehefrauen, die weiterhin als Geist auf der Erde leben und der berüchtigte Blaubart selbst, sorgen für eine spannende und leicht düstere Stimmung. Die Idee Märchen meets Geister hat hier richtig gut harmoniert.