Cover-Bild The House Saphir
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: arsEdition
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 23.02.2026
  • ISBN: 9783845868639
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Marissa Meyer

The House Saphir

Der blutige Schlüssel
Aimée de Bruyn Ouboter (Übersetzer)

+ Mit hochwertigem Farbschnitt in der 1. Auflage je nach Verfügbarkeit +

Ein Haus voller Schatten und Geheimnisse ...

Mallory Fontaine ist vieles – eine gewiefte Fremdenführerin, eine talentierte Zeichnerin und: Sie kann mit Geistern kommunizieren. Doch als sie eine Gruppe von Gästen durch das berüchtigte Haus Saphir führt, wird aus einer gewöhnlichen Tour eine Reise in die dunkle Vergangenheit des Anwesens. Als dann noch ein mysteriöser Fremder auftaucht, der mehr mit dem Haus und seiner Geschichte zu tun haben könnte, als er zugibt, wird aus einer harmlosen Tour ein gefährliches Spiel ums Überleben. Kann sie die Wahrheit hinter den Legenden des Hauses Saphir aufdecken, bevor sie selbst zur nächsten Legende wird?

Das romantische Retelling des Blaubart-Märchens!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2026

Düstere Stimmung und geniale Idee!

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Meinung:
Mallory und ihre Schwester Anais halten sich mehr schlecht als recht über Wasser. Mallory führt heimlich Touristen durch das Haus Saphir, in dem der berüchtigte Blaubart mit seinen Frauen gelebt ...

Meinung:
Mallory und ihre Schwester Anais halten sich mehr schlecht als recht über Wasser. Mallory führt heimlich Touristen durch das Haus Saphir, in dem der berüchtigte Blaubart mit seinen Frauen gelebt hat. Da Mallory mit Geistern sprechen kann, hat sie sich mit einer der verstorbenen Ehefrauen angefreundet. Doch eines Tages taucht ein Nachfahre des berühmten Blaubarts im Haus auf und bittet Mallory um Hilfe. Denn ihre Schwester und sie stammen von einer echten Hexe ab. Deswegen erhofft sich Armand Unterstützung von den beiden Frauen.

Die Märchenadaptionen von Autorin Marissa Meyer sind jedes Mal aufs Neue grandiose Geschichten mit einem Hauch von Düsternis und Spannung.

In ihrem neuesten Werk steht das Märchen rund um Blaubart im Fokus. Besonders genial fand ich es, dass die Geschichte von Blaubart bereits passiert ist und sein Geist nun sein Unwesen treibt. Als Leser lernen wir daher auch seine verstorbenen Ehefrauen kennen, denn Protagonistin Mallory kann mit Geistern sprechen.

Auch dieser Geisteraspekt hat mir richtig gut gefallen, da sich daraus interessante Wendungen, aber auch lustige Dialoge ergeben. Denn die verstorbenen Ehefrauen haben alle sehr spezielle Charaktere.

Gegen Ende der Geschichte wird es dann wieder richtig düster und auch ein wenig blutig.

Es warten zudem interessante Wendungen auf den Leser und auch ein wenig Humor, darf dieses Mal nicht fehlen.

Fazit:
Die Legende von Blaubart wird hier aus einer höchst interessanten Sichtweise erzählt. Verstorbene Ehefrauen, die weiterhin als Geist auf der Erde leben und der berüchtigte Blaubart selbst, sorgen für eine spannende und leicht düstere Stimmung. Die Idee Märchen meets Geister hat hier richtig gut harmoniert.

Veröffentlicht am 30.03.2026

Ein verfluchtes Château, Geister, eine süße Liebesgeschiche und eine Prise Gothic-Horror

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"Eher würde ich einem gut aussehenden adeligen Herrn meinen Dolch durchs Herz stoßen, als ihn zu küssen."

⋆𐙚₊˚⊹♡

Als Kind habe ich das Märchen vom Blaubart in die Finger bekommen und gelesen. Ein reicher ...

"Eher würde ich einem gut aussehenden adeligen Herrn meinen Dolch durchs Herz stoßen, als ihn zu küssen."

⋆𐙚₊˚⊹♡

Als Kind habe ich das Märchen vom Blaubart in die Finger bekommen und gelesen. Ein reicher Mann mit einem blauen Bart (sein Erkennungsmerkmal), der all seine Ehefrauen ermordet, sobald er sie geheiratet hat. Wie man sich nun denken kann, empfand ich diese Geschichte als ausgesprochen grausam, düster und schaurig. Wie gruselig ist alleine diese Vorstellung?
Marissa Meyer hat sich nun ans Werk gemacht... Und hat "The House Saphir" gezaubert - ein Retelling eben dieses fürchterlichen Märchens.

"The House Saphir" handelt von den beiden vermeintlichen Hexen: den Schwestern Fontaine. Während Anaïs ahnungslose Menschen mit ihrer Wahrsagerei auf die richtige Fährte lockt, übernimmt Mallory den Rest: Sie gibt sich als Fremdenführerin aus und geleitet eben jene Menschen durch das berüchtigte Haus Saphir, in dem die erste Gemahlin vor vielen Jahren ermordet worden ist.
Die beiden Hexenschwestern sind mir von Anfang an sehr ans Herz gewachsen. Besonders im Zusammenspiel haben sie mich sehr überzeugt und ich bin äußerst schnell warm mit ihnen geworden.
Dann ist der eher unbeholfene Armand aufgetaucht - und hat Mallory, die sich ganz sicher nicht verlieben wollte, gehörig den Kopf verdreht. Zwischen den beiden knistert es gewaltig und ich hatte immer ein riesengroßes Grinsen im Gesicht, wenn sie sich auch nur ansatzweise nahe kamen.
Mallory entspricht dabei so gar nicht dem Bild einer perfekten Heldin - und genau das mochte ich. Sie ist gewitzt, manchmal ein wenig kantig und nimmt es mit Diplomatie nicht immer so genau.

Die Atmosphäre des Buches ist äußerst schaurig, mit einem Hauch Romantik und einer Prise Gothic-Horror. Ein verfluchtes Château, Geister, eine süße Liebesgeschiche, ein malerischer und atmosphärischer Schreibstil - und dunkle Magie. Gibt es eine bessere Kombination? Ich glaube kaum.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Romance trifft Fantasy

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Marissa Meyer entführt ihre Leser*innen in "The House Saphir" in ein Haus voller Geheimnisse, Schatten und unerklärlicher Phänomene. Mallory Fontaine, gewiefte Fremdenführerin und talentierte Zeichnerin, ...

Marissa Meyer entführt ihre Leser*innen in "The House Saphir" in ein Haus voller Geheimnisse, Schatten und unerklärlicher Phänomene. Mallory Fontaine, gewiefte Fremdenführerin und talentierte Zeichnerin, hat die außergewöhnliche Fähigkeit, mit Geistern zu kommunizieren – eine Gabe, die ihr Leben bald in ungeahnte Gefahr bringt. Was als harmlose Führung durch das berüchtigte Anwesen beginnt, entwickelt sich schnell zu einer spannenden und unheimlichen Reise in die düstere Vergangenheit des Hauses.

Die Autorin verwebt geschickt Spannung, Mystery und ein romantisches Element in einem modernen Retelling des Blaubart-Märchens. Die Figuren sind lebendig gezeichnet, insbesondere Mallory, deren Mut, Cleverness und Einfühlungsvermögen den Leser durch das unheimliche Setting tragen. Die Mischung aus Geistergeschichte, Geheimnissen und unterschwelliger Gefahr sorgt für ein atmosphärisches Leseerlebnis, das sowohl Fans von Gothic-Horror als auch von modernen Märchen anspricht.

Ein Highlight ist die Art, wie Meyer klassische Märchenelemente neu interpretiert und in die Handlung integriert, ohne dass die Geschichte vorhersehbar wird. Auch die Spannung zwischen Mallory und dem mysteriösen Fremden fügt der Geschichte eine zusätzliche Dimension hinzu.

"The House Saphir" ist ein fesselndes, geheimnisvolles Buch voller Atmosphäre, das geschickt klassische Märchenmotive mit moderner Spannung und einer Prise Romantik verbindet. Perfekt für alle, die düstere Geschichten mit cleveren Protagonistinnen lieben.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Dunkle Geheimnisse und alte Schuld

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Mallory Fontaine ist eine gewiefte Fremdenführerin mit einer besonderen Gabe: Sie kann mit Geistern kommunizieren. Als sie eine Gruppe neugieriger Besucher:innen durch das berüchtigte Haus Saphir führt, ...

Mallory Fontaine ist eine gewiefte Fremdenführerin mit einer besonderen Gabe: Sie kann mit Geistern kommunizieren. Als sie eine Gruppe neugieriger Besucher:innen durch das berüchtigte Haus Saphir führt, tritt ein mysteriöser Fremder an sie heran und bittet sie um Hilfe mit einem tyrannischen Geist. Widerwillig lässt Mallory sich auf den lukrativen Auftrag ein – doch aus einer scheinbar einfachen Aufgabe wird schnell ein gefährliches Spiel ums Überleben.

The House Saphir von Marissa Meyer ist ein atmosphärisches und unterhaltsames Retelling des Blaubart-Stoffs, das Mystery und Romantik gekonnt miteinander verbindet.

Mallory entstammt einer mächtigen Hexenfamilie, kann jedoch selbst keine Zauber wirken. Stattdessen nutzt sie ihre übersinnliche Gabe vor allem für kleinere Betrügereien. Als Protagonistin ist sie ausgesprochen sympathisch: mutig, neugierig und mit einem Talent dafür, sich selbst immer wieder in Schwierigkeiten zu bringen. Besonders unterhaltsam ist ihr Versuch, die Fassade einer mächtigen Hexe aufrechtzuerhalten, indem sie in blinden Aktionismus verfällt, hastig Runen zeichnet oder Räume ausräuchert. Diese Momente bieten humorvolle Verschnaufpausen, bevor sich die Handlung zunehmend zuspitzt.

Das Herrenhaus selbst ist ein bedrohlicher Ort voller Geheimnisse, verschlossener Türen und unausgesprochener Warnungen. Grausame Verbrechen sind hier geschehen und noch immer wird das Anwesen von Geistern und fantastischen Wesen heimgesucht. Zwar hat das Adelshaus seinen einstigen Glanz und Einfluss verloren, doch der Mythos lebt fort und Mallorys Begeisterung für die Geschichte des Hauses überträgt sich mühelos auf die Leser:innen.

Die Anlehnung an klassische Blaubart-Motive wie verbotene Räume, tödliche Neugier und männliche Machtstrukturen ist deutlich erkennbar. Meyer verbindet diese märchenhaften Elemente mit modernen Themen wie Selbstbestimmung, Loyalität und moralischen Grauzonen. Besonders gelungen ist die Verknüpfung des Spukhaus-Settings mit vergangener Schuld, die wie ein dunkler Schatten über jeder Szene liegt.

Vertrauen und Gefahr liegen stets nah beieinander, weshalb sich auch die romantische Komponente langsam entwickelt und sich so stimmig in die düstere Grundatmosphäre einfügt. Zwar mögen einige Wendungen für Genrekenner:innen vorhersehbar sein und nicht alle Nebenfiguren erhalten den Raum, den sie verdient hätten, doch dies schmälert den insgesamt sehr positiven Eindruck kaum.

The House Saphir ist ein spannendes, romantisch-düsteres Retelling, das den Blaubart-Stoff clever modernisiert. Mit einer starken Heldin, einem unheimlichen Setting und einer gelungenen Mischung aus Mystery, dunklen Geheimnissen und Machtspielen ist der Roman ein echtes Highlight für Leser:innen von Gothic Fantasy und Märchen-Neuninterpretationen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Coole Kombination aus Märchen und Spukhausgeschichte

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Ich mag ja so Geister- und Spukhausgeschichten, daher hörte sich das Buch für mich total stark an- ein Hauch Übernatürliches, eine Prise Magie und als Basis ein Märchen. Ich fand auch vom Vibe her hat ...

Ich mag ja so Geister- und Spukhausgeschichten, daher hörte sich das Buch für mich total stark an- ein Hauch Übernatürliches, eine Prise Magie und als Basis ein Märchen. Ich fand auch vom Vibe her hat die Geschichte total gepunktet, es geht direkt sehr stimmungsvoll los und der Leser wird mitten ins Geschehen geworfen.

Auf dem Landsitz des Hauses Saphire bekommt die Geschichte für mein Empfinden ein paar Längen. Es wird zwar geschildert, was sich an Vorkommnissen bereits zugetragen hat, aber dafür, dass ein böser Geist umgeht, bleibt es doch lange Zeit recht ruhig. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Spuk und Grusel gewünscht, die Geschichte hätte das definitiv hergegeben. Auch die Magie der Schwestern kommt eigentlich zu kurz, da hätte es Potential für deutlich mehr gegeben, man bekommt eigentlich nur einen winzig kleinen Einblick in ihre Fähigkeiten.

Die sich zart anbahnende Lovestory fand ich ok, wenn auch recht offensichtlich platziert. Ich hätte mir mehr Interaktionen der Schwestern miteinander und auch mit den Geistern gewünscht. Gerade die verstorbenen Ehefrauen fand ich n nämlich einfach richtig cool, hätte gerne mehr von ihnen erlebt.
Das Ende selbst fand ich dann wieder sehr spannend angelegt und auch toll im Tempo. Insgesamt eine runde Sache, mit Luft nach oben. Habs aber gern gelesen, bin flott durch die Seiten gekommen und hab mich gut unterhalten gefühlt.

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