„Mein erfrischend neues Leben nach der Scheidung vom Prinzen“ ist eine Geschichte, die euch packen wird. Vera, das Mädchen, das vom Prinzen abserviert wird, weil er eine neue, „bessere“ Frau gefunden hat, ...
„Mein erfrischend neues Leben nach der Scheidung vom Prinzen“ ist eine Geschichte, die euch packen wird. Vera, das Mädchen, das vom Prinzen abserviert wird, weil er eine neue, „bessere“ Frau gefunden hat, ist die Protagonistin. Aber anstatt in Selbstmitleid zu versinken, schnappt sie sich ihr Leben und macht was draus!
Der Plot hat schöne Überraschungen, und die Charaktere sind so lebendig. Prinz Alan, der vom Wintergeist gesegnet ist, ist ein Highlight – seine Entwicklung ist einfach faszinierend. Und die Chemie zwischen ihm und Vera… knistern pur!
Ein besonderes Highlight ist der tolle Zeichenstil von Kyouka Izumi! Die Mangaka zaubert eine fantastische Welt mit wunderschönen Details und expressiven Charakteren auf die Seiten. Die romantischen Momente zwischen Vera und Alan sind süß, intensiv und einfach zum Dahinschmelzen. Izumis Stil ist einfach perfekt für diese Geschichte und zieht den Leser tief in die Welt von Vera und Alan hinein.
Ihr müsst diese Geschichte unbedingt lesen. Sie wird euch zum Lachen und Mitfiebern bringen.
„Menners“ ist ein Buch, das dich zum Nachdenken anregt, zum Lachen bringt und dir vielleicht sogar Lachtränen entlockt. Meik Gudermann schreibt über die Freundschaft zwischen Frauen und schwulen Männern ...
„Menners“ ist ein Buch, das dich zum Nachdenken anregt, zum Lachen bringt und dir vielleicht sogar Lachtränen entlockt. Meik Gudermann schreibt über die Freundschaft zwischen Frauen und schwulen Männern – ein Safe Space, in dem du du selbst sein kannst.
Ich liebe, wie Meik über seine eigene Geschichte spricht, über seinen eigenen Weg zu mehr Klarheit und Selbstakzeptanz. Er erzählt von seinen eigenen „Menners-Momenten“, von den Erwartungen, die an ihn gestellt wurden, und wie er gelernt hat, authentisch zu sein. Seine Worte sind wahnsinnig emotional und haben mich wirklich berührt.
Der Autor lästert nicht einfach über Männer, sondern benennt die schlechten Eigenschaften, die sich in der Gesellschaft angesammelt haben, mit einem Augenzwinkern und seinem typischen Humor – um uns alle daran zu erinnern, was wirklich wichtig ist: Gefühle zeigen, authentisch sein und nicht in alten Rollenbildern stecken bleiben. Er zeigt, dass es okay ist, schwach zu sein, und dass Stärke nicht bedeutet, keine Emotionen zu zeigen.
Meik Gudermann spricht auch über die Erwartungen an Frauen, wie sie oft in die Rolle der Fürsorglichen, der Versorgerin gedrängt werden – und wie sie sich manchmal selbst darin einrichten. Aber er betont auch, dass Frauen genauso stark, selbständig und talentiert sind wie Männer – und oft genug beweisen sie das in ihren Jobs, in ihren Familien und in ihrem Leben. Sie sind nicht nur die Fürsorglichen, sondern auch die Macherinnen, die Antreiberinnen, die Innovatorinnen. Maik zeigt, dass es ein zweischneidiges Schwert ist: Während manche Menners ihre alten Rollen aufgeben, werden Frauen oft dazu gedrängt, sie zu übernehmen – aber sie sind auch die ersten, die neue Wege gehen und alte Muster durchbrechen.
Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass es ein bisschen zu viel des Guten war – nicht weil das Thema nicht wichtig wäre, sondern weil Meiks Art so intensiv und energiegeladen ist. Er geht tief in die Materie, lässt kaum ein Thema aus und das ist einerseits beeindruckend, aber andererseits auch manchmal ein bisschen überwältigend. Es ist, als würde er nie Luft holen, und das kann ein bisschen anstrengend sein. Aber genau das macht „Menners“ auch so authentisch und lebendig – es ist ein Buch, das dich nicht loslässt, das dich zum Nachdenken anregt und dich daran erinnert, dass du nicht allein mit so manchem Menners bist – egal ob weiblich, männlich oder divers!
„Menners“ – ein Buch, das dich berührt, zum Lachen bringt und dir zeigt, wie wertvoll echte Freundschaften und Authentizität sind. Unbedingt lesen (oder hören)! Gelesen von Meik Gudermann selbst – seine Stimme passt perfekt zu diesem Buch.
Ich muss sagen, ich war ziemlich enttäuscht von „Loki − Her Twisted Heart“. Die Idee an sich war interessant: Harlow, eine junge Agraia (Kriegerin unter der Göttin Artemis), die Tochter einer Verräterin ...
Ich muss sagen, ich war ziemlich enttäuscht von „Loki − Her Twisted Heart“. Die Idee an sich war interessant: Harlow, eine junge Agraia (Kriegerin unter der Göttin Artemis), die Tochter einer Verräterin und eines Gottes, gehasst von allen, bis auf ihre beste Freundin Ezra. Harlow hasst ihr Dasein als Agraia, zu einem Leben ohne Liebe und Freiheit verdammt, nur um die Magie der Göttin zu erhalten. Doch ihre Fähigkeiten sind eher… unterentwickelt, außer einer schnellen Heilung, die aber kaum zum Einsatz kommt. Es ist ein öder Trott, trainieren ohne jemals zu kämpfen, und Harlow sehnt sich nach mehr.
Das Setting ist atmosphärisch und die Chemie zwischen den Charakteren ist okay. Aber leider war die Story für mich ziemlich vorhersehbar und teilweise einfach langweilig.
Der emotionale Verlauf des Buches fühlte sich für mich wie ein bekanntes Muster an – Loki gewinnt Harlows Vertrauen, nur um es am Ende auf eine Weise zu brechen, die ich schon von weitem kommen sah. Die Überraschung, die ich erwartet hatte, blieb leider aus.
Was mich auch ein bisschen gestört hat, ist die Stimme von Peter Lontzek als Loki. Ich bin ein großer Fan von Tom Hiddleston und seiner deutschen Stimme, und Herr Lontzek hat mich einfach nicht überzeugen können. Er klang nicht wie die Stimme, die ich im Kopf hatte, und es hat mich etwas irritiert und dann aus der Geschichte gerissen.
Schade, dass es nicht mehr Loki-Sichtkapitel gab, vielleicht hätte das geholfen.Auf der anderen Seite war die Stimme von Rebecca Veil als Harlow ein Highlight! Sie hat Harlow wirklich toll verkörpert, emotional und spannend erzählt und mich in die Geschichte gezogen.
Trotz allem gibt es ein paar Dinge, die mich an dem Buch gereizt haben. Das Setting ist wirklich atmosphärisch und die Idee an sich ist interessant. Wenn du ein Fan von Romantasy und Loki bist, könnte es vielleicht was für dich sein. Aber für mich war es leider nicht das Highlight des Jahres. Das Setting und die Idee waren cool, aber leider nicht genug, um mich wirklich zu überzeugen.
Marissa Meyers „The House Saphir: Der blutige Schlüssel“ ist ein düsteres und witziges Geister-Krimi-Romantasy, das euch in seinen Bann ziehen wird. Die Geschichte um Mallory Fontaine, eine gewiefte Fremdenführerin ...
Marissa Meyers „The House Saphir: Der blutige Schlüssel“ ist ein düsteres und witziges Geister-Krimi-Romantasy, das euch in seinen Bann ziehen wird. Die Geschichte um Mallory Fontaine, eine gewiefte Fremdenführerin mit der Gabe, mit Geistern zu kommunizieren, hat mich sofort gefesselt. Das Haus Saphir, ein altes Château mit Schatten, verschlossenen Türen und blutiger Vergangenheit, ist das perfekte Setting für eine Geschichte voller Geheimnisse und Romantik.
Ich mochte es sehr, wie Marissa Meyer ihre Protagonistin entwickelt hat – Mallory ist kein Blatt Papier, sondern eine echte Person mit Ecken und Kanten. Der Schreibstil ist flüssig und zieht einen direkt in die Geschichte rein. Die Geister sind ein Highlight, sie fühlen sich echt an und haben ihre eigene Persönlichkeit. Andere Nebenfiguren wie zum Beispiel ihre Schwester blieben aber leider etwas blass.
Dagmar Bittner bringt die Geschichte mit ihrem Charme und ihrer warmen Stimme perfekt rüber. Sie haucht Mallory und den anderen Charakteren Leben ein und macht die gruseligen Momente intensiv und spannend.
Was mir nicht so gefiel: Sellenweise wirkte die Handlung etwas gedehnt und die intensive Atmosphäre vom Anfang konnte nicht durchgehend gehalten werden. Manche Entwicklungen kamen recht plötzlich, während andere recht vorhersehbar blieben.
Für diese Geschichte, die euch zum Lachen, Gruseln und Mitfiebern bringt vergebe ich einen Buchtipp. Er ist für alle, die düstere Spukhaus-Atmosphäre lieben, ein Faible für Märchenadaptionen haben und Lust auf eine Geschichte mit Geistern, Geheimnissen und einer Prise Romantik verspüren.
„Die letzte Reise von Zhao Yunlan und Shen Wei ist ein Meisterwerk der dunklen Fantasy, das durch Priests atmosphärischen und bildhaften Schreibstil in eine Welt voller Geheimnisse ...
Ein atemberaubendes Finale
„Die letzte Reise von Zhao Yunlan und Shen Wei ist ein Meisterwerk der dunklen Fantasy, das durch Priests atmosphärischen und bildhaften Schreibstil in eine Welt voller Geheimnisse und Magie entführt. Mit einer Sprache, die wie ein dunkler, geheimnisvoller Fluss dahinfließt, schafft Priest eine Atmosphäre, die den Leser in ihren Bann zieht.
Die Kräfte der Unterwelt und des Chaos versammeln sich um die beiden Protagonisten, und die Spannung ist fast greifbar. Priest hat kulturelle Aspekte und Folklore geschickt in die Geschichte eingewoben, um eine einzigartige Welt zu schaffen, die voller Wunder und Gefahren ist. Die Gui, die dunkle Materie der Schöpfung, spielen eine zentrale Rolle, und Shen Weis Kampf gegen seine eigene Natur ist ein poetischer und atemberaubender Moment, der die Tiefe seiner Loyalität und seines Mutes über Äonen hinweg zeigt.
Die Szene, in der Shen Wei seine wahre Persönlichkeit enthüllt und die Hilfe des SID und Kunluns anfordert, ist ein Meisterwerk der Spannung und Emotion, das durch Priests Fähigkeit, die dunkle Schönheit der chinesischen Mythologie einzufangen, noch verstärkt wird. Ich bin durch die Bank begeistert. Auch die Emotionen kommen im letzten Teil nicht zu kurz und wir dürfen hier eine Verbindung beobachten, die seinesgleichen sucht. Es hat mich umgehauen!
Ein absolutes Muss für alle Fans von Priest und dunkler Fantasy!