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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2019

Für mich leider wenig relevante Handlung

Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen
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Inhalt:
Flora Anthea Allenstein, genannt Flo, fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass sie die Nachfahrin von Dornröschen ist – und dass sie einen wichtigen Auftrag erfüllen muss: Zusammen mit anderen ...

Inhalt:
Flora Anthea Allenstein, genannt Flo, fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass sie die Nachfahrin von Dornröschen ist – und dass sie einen wichtigen Auftrag erfüllen muss: Zusammen mit anderen Märchenfiguren, wie der zickigen Neva aus dem Schneewittchen-Clan, soll sie die Menschheit vor gefährlicher Magie beschützen. Keine leichte Aufgabe, denn zum einen spielen Flos Gefühle verrückt, wenn sie in der Nähe eines gewissen Märchenprinzen ist. Und zum anderen spürt sie, dass in ihr selbst eine dunkle Magie erwacht …

Meinung:
Stell dir vor, du erfährst eines Tages, dass du die Nachfahrin von Dornröschen bist und magische Kräfte besitzen sollst. So ergeht es Flora Allenstein, kurz Flo genannt. Flos Aufgabe ist es, ab sofort die Welt vor bösen magischen Gegenständen zu beschützen. Gemeinsam mit der etwas zickigen Neva aus dem Schneewittchen-Clan bildet sie ein Duo, dass sich gemeinsam auf die Jagd begibt. Eine Welt voller Märchenfiguren und magischen Gegenständen erwartet Flo. Und der ein oder andere Märchenprinz kommt auch des Weges daher. Doch wem kann Flo trauen und wer spielt ein böses Spiel mit ihr?

Wie so viele andere Leser bin auch ich ein riesiger Märchenfan. Daher stehen Bücher, die sich um Märchen drehen (vorzugsweise die Gebrüder Grimm) hoch im Kurs bei mir. Daher war für mich schnell klar, dass ich natürlich zu „Märchenfluch – Das letzte Dornröschen“ greifen muss.

Der Einstieg in die Geschichte fällt dem Leser dabei ziemlich einfach, da man nach und nach gemeinsam mit Flo so einiges über die magische Welt und deren Wesen erfährt. Ich fand es furchtbar faszinierend, dass es Menschen gibt, deren Vorfahren Märchenwesen sind. So war ich von den ersten gut 70 Seiten des Buches regelrecht begeistert.

Nachdem die grobe Einführung dann jedoch erfolgt ist, trat die Geschichte für mich auf der Stelle. In den darauffolgenden 300 Seiten passierte für mich nichts groß erwähnenswertes, sodass sich die Handlung in wenigen Sätzen zusammenfassen lässt. Das Finale hat dann den Spannungsbogen zum Glück wieder nach oben geschraubt.

Autorin Claudia Siegmann hat für mich sehr viel Wert auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und die diversen Charaktere gelegt. Ich kann auch überhaupt nicht sagen, dass mir die Charaktere unsympathisch gewesen wären oder gar nervig, aber irgendwie fühlte ich mich nicht wirklich mit ihnen verbunden. Für mich waren sie leider reichlich klischeebehaftet. Einzig Neva, das zickige Schneewittchen, stach in meinen Augen hervor. Ich fand es daher toll, dass Flo nach anfänglichen Schwierigkeiten eine gute Beziehung zu ihr aufbaut.

Ein Punkt, der mich in vielen Jugendbüchern stört, ist die Liebesgeschichte. Diese war hier in meinen Augen jedoch süß aufgemacht. Ich mochte beide Charaktere und auch wie sich die Beziehung der Beiden nach und nach verändert.

Das Ende bietet reichlich Potenzial für einen zweiten Band. Für mich wird aber nach diesem Band Schluss mit der Reihe sein. Ich denke, es ist sehr bezeichnend, dass mich dieses Buch in eine kleine Leseflaute hineingeworfen hat und ich als Vielleser zwei Wochen für diese Geschichte benötigt habe.

Zum Schluss möchte ich nicht unerwähnt lassen, wie wunderschön ich das Cover finde! Hier hat der Verlag absolut das richtige Händchen bewiesen.

Fazit:
Für mich war „Märchenfluch – Das letzte Dornröschen“ leider nicht das erhoffte Lesehighlight. Die Idee gefällt mir immer noch sehr, leider war mir die Umsetzung zu seicht. Handlungstechnisch passiert wenig Relevantes was den Haupthandlungsstrang angeht. Schneewittchennachfahrin Neva war hier mein klares Highlight. Am Ende kann ich aber leider nicht mehr als 3,5 von 5 Hörnchen vergeben.

Veröffentlicht am 04.11.2019

Großes Abenteuer im lebendigen Spielzeugladen

Waldo Wunders fantastischer Spielzeugladen
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Inhalt:
Eigentlich soll Lenni nur ein Auge auf Herrn Wunders Spielzeugladen haben, solange der verreist ist. Aber dann liegen Spielsachen plötzlich nicht mehr da, wo sie noch am Vortag waren, und Lenni ...

Inhalt:
Eigentlich soll Lenni nur ein Auge auf Herrn Wunders Spielzeugladen haben, solange der verreist ist. Aber dann liegen Spielsachen plötzlich nicht mehr da, wo sie noch am Vortag waren, und Lenni spürt ein Kribbeln, wenn er sich abends im Laden aufhält. Schließlich entdeckt er das Geheimnis: Die Spielsachen werden in der Nacht lebendig! Zusammen mit seiner Freundin Merle erkundet er das magische Treiben. Doch die Spielzeuge scheinen ihre Lebendigkeit immer mehr zu verlieren. Liegt etwa ein böser Zauber über ihnen? Und was hat die mysteriöse dritte Schublade im Ladentisch damit zu tun, die Lenni auf keinen Fall öffnen soll?

Meinung:
Herr Wunder, der Inhaber von Waldo Wunders Spielzeugladen muss kurzfristig verreisen und bittet daher den 10-jährigen Lenni sich um seinen Spielzeugladen zu kümmern. Lenni stimmt sofort zu, denn welches Kind wäre nicht gerne einmal kurzzeitiger Aufpasser eines Spielzeugladens? Doch bei seinen Kontrollbesuchen stellt Lenni schnell fest, dass irgendetwas mit dem Spielzeugladen nicht zu stimmen scheint. Spielsachen liegen plötzlich nicht mehr da, wo sie noch am Vortag gelegen haben und zudem verspürt Lenni des Öfteren ein komisches Kribbeln, sobald er den Laden betritt. Eines Tages entdeckt Lenni dann schließlich das Geheimnis des Ladens. Die Spielzeuge werden nachts lebendig!

Als ich zum ersten Mal den Klappentext dieses süß klingenden Kinderbuches gelesen habe, fühlte ich mich sofort an die Geschichte von Toy Story erinnert. Dadurch war meine Neugierde natürlich geweckt. Zudem fand ich es spannend einen Spielzeugladen des Nachts zu erkunden. Sobald das Hörbuch bei mir eingetroffen ist, fing ich sofort mit dem Hören an und war nach kurzer Zeit schon total gefangen von der Magie der Geschichte.

Die Handlung dürfte junge Leseratten begeistern. Denn welches Kind (oder auch Erwachsener) träumt nicht davon, einmal einen Spielzeugladen nach Ladenschluss zu besuchen? Lenni jedenfalls erlebt in dieser Geschichte einige verrückte Dinge in Waldo Wunders Spielzeugladen. Jedoch hat Herr Wunder ihm einen einzigen Befehl mit auf den Weg gegeben: Öffne niemals die dritte Schublade von rechts! Natürlich ist Lennis Neugierde dadurch nur noch mehr geweckt. Was versteckt sich in der dritten Schublade von rechts? Auch der Zuhörer rätselt gemeinsam mit Lenni mit und versucht hinter das Geheimnis zu kommen.

Lenni ist für sein Alter ein sehr selbstständiges Kind. Dies ist zwangsläufig der Tatsache geschuldet, dass er alleine mit seiner Mutter lebt und diese oft arbeiten ist. Es war toll zu sehen, wie verantwortungsbewusst Lenni mit der Aufgabe umgebt auf die Spielzeuge im Spielzeugladen aufzupassen.

Die Geschichte ist für Kinder ab 8 Jahren empfohlen und bietet einiges an witzigen und unterhaltsamen Charakteren. Denn der Spielzeugladen hält für den Zuhörer das ein oder andere interessante Spielzeug parat. Und auch Waldo Wunder mit seiner leicht schrulligen Art muss man einfach ins Herz schließen.
Auch der Spannungsfaktor ist für die Altersgruppe angemessen. Denn es gibt natürlich spannende Momente, jedoch sind diese (in meinen Augen) nie zu gruselig für ein achtjähriges Kind.

Als ich gehört habe, dass die Geschichte von Julian Greis gesprochen wird, habe ich mich sehr darüber gefreut. Ich mag seine Stimme ungemein gerne und finde sie, gerade für Kinderbücher, sehr passend. Mit seiner klaren und deutlichen Aussprache sowie seiner jugendlichen Stimme war er für mich die perfekte Wahl für diese Geschichte.

Fazit:
Der Vergleich zu Toy Story muss anhand des Klappentextes zwangsläufig gezogen werden. Doch „Waldo Wunders magischer Spielzeugladen“ ist so viel mehr als nur ein billiger Abklatsch von Toy Story. Denn hier gibt es jede Menge lustige Charaktere und spannende Abenteuer zu bewältigen. Ein sehr selbstständiger Protagonist sorgte zudem bei mir für viel Vergnügen beim Hören dieser Geschichte.
Von mir gibt es daher knappe 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 04.11.2019

Zwei packende Handlungsstränge sorgen für gute Unterhaltung

Agatha Oddly. Die London-Verschwörung
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Inhalt:
Agatha will endlich als jüngstes Mitglied in die Torwächter-Gilde aufgenommen werden, aber vorher muss sie mal wieder die Welt retten - das heißt, einen höchst brisanten Fall aufklären! Im British ...

Inhalt:
Agatha will endlich als jüngstes Mitglied in die Torwächter-Gilde aufgenommen werden, aber vorher muss sie mal wieder die Welt retten - das heißt, einen höchst brisanten Fall aufklären! Im British Museum ist allem Anschein nach ein Mord verübt worden. Die Polizei tappt mit ihren Ermittlungen im Dunkeln und fördert höchstens fadenschneinige Ergebnisse zutage. Agatha vermutet ganz andere Motive hinter dem Verbrechen. Wieder einmal ermittelt sie auf eigene Faust und stößt dabei auf eine hoch geheime Verschwörung in ganz London.

Meinung:
Agatha steht vor ihrem nächsten großen Fall. Denn im British Museum wurde einer der Nachtwächter ermordet. Und Agatha hat eine heiße Spur zum möglichen Mörder. Natürlich ist ihr Spürsinn schnell geweckt. Zudem möchte Agatha in die Torwächter-Gilde aufgenommen werden und muss dabei einige brisante Aufgaben lösen. Doch Agatha wäre nicht Agatha, wenn sie nicht für jedes Rätsel eine Lösung hätte.

Nachdem ich den ersten Band der Agatha Oddly Reihe als schönen Schmökerstoff für Krimifans empfunden habe, und Agatha eine wirklich sehr interessante Protagonistin war, musste ich natürlich auch zum zweiten Band der Reihe greifen.

Dieses Mal gibt es zwei Handlungsstränge, denen der Zuhörer gebannt folgen kann. Zum einen haben wir einen Mord im British Museum, zum anderen setzt Agatha alles daran in die Torwächter-Gilde aufgenommen zu werden.
Durch diesen Verlauf und durch den rasanten Schreibstil der Autorin bleibt keine große Zeit, um Langeweile aufkommen zu lassen. Gebannt verfolgt man die Geschichte und wartet auf des Rätsels Lösung.

Agatha hat auch in dieser Geschichte wieder eine geniale Auffassungsgabe. Sie beweist, dass trotz ihrer jungen Jahre ihr niemand so schnell etwas vormacht. War mir im ersten Teil der großartige Spürsinn und die genialen Fähigkeiten von Agatha noch zu viel des Guten, störten mich diese Eigenschaften im zweiten Band nicht mehr im Geringsten. Mittlerweile habe ich mich an Agathas "Talent" gewöhnt.

Toll fand ich, dass die Torwächter-Gilde in diesem zweiten Band mehr in den Vordergrund rückt und wir endlich neue Informationen über diese Organisation erhalten.
Auch der Tod von Agathas Mutter ist ebenfalls wieder Thema in der Geschichte. Man merkt, dass hinter dem Ganzen noch eine größere Auflösung auf den Hörer wartet.

Hörbuchsprecherin Leonie Landa konnte mich bereits im ersten Teil mit ihrer frischen und dynamischen Stimme überzeugen. Ich finde, sie trifft Agathas Charakter auf den Punkt und sorgt für schönen Hörspaß.

Fazit:
Mit zwei packenden Handlungssträngen baut Autorin Lena Jones eine hohe Spannung auf. Der Kriminalfall ist sehr interessant und auch die Einführung in die Torwächter-Gilde lässt den Hörer gebannt am Hörbuch kleben.
Agatha ist eine ungewöhnliche, aber auch sehr außergewöhnliche Protagonistin, die in ihren jungen Jahren schon ganz genau weiß was sie will.
Für Agathas neuestes Abenteuer vergebe ich 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 04.11.2019

Berti und seine Brüder sorgen für ziemlich viel gute Laune

Berti und seine Brüder – Teil 1: Die Schokoladenkugel des Bösen
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Inhalt:
Der fünfjährige Berti hat drei große Brüder, richtige Rabauken – und alle drei sind mindestens doppelt so alt wie er! Kein Wunder also, dass er für sie bloß das Baby ist, das nirgendwo mitmachen ...

Inhalt:
Der fünfjährige Berti hat drei große Brüder, richtige Rabauken – und alle drei sind mindestens doppelt so alt wie er! Kein Wunder also, dass er für sie bloß das Baby ist, das nirgendwo mitmachen darf. Schließlich müssen sie als Superhelden jeden Tag die Welt retten. Das neuste Heldenstück führt die drei in Frau Kartruds Süßigkeitenladen. Dort hängt im Schaufenster, hinterhältig funkelnd, die Schokoladenkugel des Bösen. Die Wurzel allen Übels muss beseitigt werden. Das bedeutet Arbeit für Berti, denn die Heldentaten seiner Brüder enden immer im größtmöglichen Schlamassel, aus dem sie gerettet werden müssen.

Meinung:
Berti ist mit seinen fünf Jahren das Nesthäkchen in seiner Familie. Dabei hat er es mit drei älteren Brüdern gar nicht so einfach. Denn diese haben immer nur Unfug im Kopf und sind die schlimmsten Rabauken der Stadt. Zwar sehen alle drei aus wie Engel, doch haben sie es faustdick hinter den Ohren. Und so muss Berti seine Brüder das ein oder andere Mal vor Schlimmeren bewahren.

Der Klappentext klang nach jeder Menge Spaß und guter Unterhaltung und als ich auch noch erfahren habe, dass Christoph Maria Herbst dieses Hörbuch vertont, war mir sofort klar, dass ich die Geschichte hören muss.

Gleich zu Beginn werden wir in das turbulente Familienleben von Berti und seiner Familie geworfen. Der Fünfjährige hat es mit seinen drei Brüdern alles andere als leicht. Schließlich machen Harald, Sture und Erik ihm weiß, dass er sterben muss, wenn er zum vierten Mal Schimmel gegessen hat. Der arme Berti macht sich ganz verrückt dabei herauszufinden, wie oft er bereits Schimmel gegessen hat.
Doch natürlich klärt die Mama ihn auf und ist immer ein wenig der Schutzschild zwischen ihm und seinen Brüdern. Zudem ist Mama die einzige Person, auf die die drei Brüder hören. Doch dann schließt Mama sich für mehrere Tage in ihrem Zimmer ein, da sie ihre Doktorarbeit beenden möchte. Und nun ist Papa der Chef im Haus. Der kauft Harald, Sture und Erik dann auch gleich mal die Heldenkostüme, die Mama ihnen monatelang nicht kaufen wollte. Nun sind Harald, Sture und Erik Superman, Batman und Spiderman.

Ich finde, anhand dieser Beschreibung zu Passagen im Buch merkt man als Hörer schnell, wie witzig die Geschichte geschrieben ist. Hier haben sowohl Kinder als auch Eltern großen Spaß mit dieser Geschichte. Denn beide Gruppen werden sich zwangsläufig in der ein oder anderen Person wiedererkennen.

Die Geschichte bietet jede Menge Schmunzler, aber auch Abwechslung. Denn mit Superman, Batman und Spiderman kann es einfach nicht langweilig werden. Und so ist ein Angriff auf die Lachmuskeln vorprogrammiert.

Empfohlen wird die Geschichte für Kinder ab 5 Jahren und ich finde diese Altersangabe sehr passend. Denn die Sätze sind nicht großartig verschachtelt, sondern kindgerecht aufbereitet. Auch von den Themen her, dürften die meisten Fünfjährigen keine Probleme haben der Geschichte zu folgen.

Es passt natürlich perfekt, dass diese lustige Geschichte von Christoph Maria Herbst vertont wird. Hier hat der Hörbuchverlag wirklich das richtige Händchen bewiesen, denn Herr Herbst verkörpert mit seiner Stimme die Brüder auf so lustige Art und Weise.

Fazit:
Bei schlechter Laune empfehle ich dieses Hörbuch. Denn Berti und seine Brüder bringen gute Laune und viel Sonnenschein in den Alltag. Abwechslungsreiche Abenteuer und jede Menge Superheldenkraft kommen bei dieser Geschichte nicht zu kurz. Eine klare Leseempfehlung von mir!
5 von 5 Superhelden Hörnchen.

Veröffentlicht am 04.11.2019

Zauberhaft, magisches Abenteuer für Kinder ab 5 Jahren

Lila und Zausel, Band 3: Ein Einhorn verschwindet
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Inhalt:
Rosalind bittet Zausel, auf das Einhornfohlen Bonbon aufzupassen. Beim Versteckspiel ist der Kleine plötzlich verschwunden. Rosalind befürchtet, dass die böse Drachin Kunigunde das Einhorn angelockt ...

Inhalt:
Rosalind bittet Zausel, auf das Einhornfohlen Bonbon aufzupassen. Beim Versteckspiel ist der Kleine plötzlich verschwunden. Rosalind befürchtet, dass die böse Drachin Kunigunde das Einhorn angelockt hat. Jetzt ist die magische Fähigkeit jedes magischen Ponys gefragt. Und Zausel ist klar, dass er Bonbon nur mit der Hilfe seiner besten Freundin retten kann, der klugen und mutigen Lila.

Meinung:
Pony Zausel soll auf das Einhornfohlen Bonbon aufpassen. Was wirklich alles andere als leicht ist, da Bonbon ein quirliges Fohlen ist. Und so kommt es, wie es kommen muss, beim Versteckspiel ist Bonbon plötzlich nicht mehr aufzufinden.
Zausel erfährt von Rosalind und den anderen Pferden das möglicherweise die böse Drachendame Kunigunde es auf Bonbon abgesehen und ihn entführt hat. Gemeinsam mit seinem Lieblingsmenschen Lila macht sich Zausel auf den Weg, um Bonbon zu finden.

Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Lila und Zausel Reihe. Zwar habe ich die Vorgängerbände nicht gelesen, dennoch kam ich auch ohne diese perfekt mit der Geschichte klar. Von daher kann ich dieses Buch auch Quereinsteigern absolut empfehlen.
Da die Geschichte in sich abgeschlossen endet, muss man nicht zwangsläufig weiterlesen.

Die Geschichte von Zausel, seiner besten Freundin Lila und dem magischen Ponyhof auf dem Zausel lebt konnte mich sehr verzaubern.
Autorin Gina Mayer schreibt wieder mit viel Witz und Charme. Natürlich ist auch jede Menge Magie mit an Bord. Daher haben die Pferde und Ponys auf dem Ponyhof allesamt magische Fähigkeiten.
So auch Zausel. Dieser kann nämlich durch die Lüfte fliegen. Allerdings beherrscht er seine Gabe noch nicht so wirklich. Wodurch es ab und an zu kleineren Unfällen kommt.

Auch ein böser Drache spielt in dieser Geschichte eine wichtige Rolle. Die Passagen rund um Kunigunde wecken die Neugierde, was es mit dieser Drachendame auf sich hat. Dadurch gibt es eine gehörige Portion Spannung, die kleine Leser ab 5 Jahren gemeinsam mit ihren Eltern gebannt durch die Seiten fliegen lässt, ohne dabei zu spannungsgeladen zu wirken.

Marc-Alexander Schulze ist der Illustrator dieses Buches und vermittelt mit seinen farbenfrohen und klaren Zeichnungen noch mehr Lesespaß. Sein Zeichenstil passt für die Altersgruppe wirklich perfekt, da er nicht zu überladen oder zu detailliert ist.

Fazit:
Mein Ausflug in die Welt von Pony Zausel hat sich wirklich gelohnt. Der angenehme und tolle Schreibstil von Gina Mayer konnte mich auch in dieser Geschichte wieder total abholen und begeistern.
Die Idee rund um den magischen Ponyhof ist wirklich zauberhaft und verdient sich daher sehr gute 4 von 5 Hörnchen.