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Veröffentlicht am 12.08.2017

Ich liebe, liebe, liebe dieses Buch :-)

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis Band 2
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Inhalt:
Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich ...

Inhalt:
Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.

Meinung:
Feyre und Tamlin sind nach dem Kampf gegen Amarantha an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch die grausamen Erlebnisse unter dem Berg haben ihre Spuren bei Feyre hinterlassen. Innerlich zerissen versucht sie das Geschehene zu verarbeiten. Aber nicht nur Feyre hat sich verändert, auch Tamlin ist nicht mehr der Alte. Und dann taucht Rhysand auf und macht seine Vereinbarung mit Feyre geltend.

Schon nach den ersten Seiten fühlte es sich an, wie nach Hause zu kommen. Dabei ist der Einstieg in das Buch eher traurig, denn Feyre ist hart gebeutelt von den Erlebnissen unter dem Berg. Dennoch war es schon nach kurzer Zeit der Fall, dass ich einfach nur las und las und las und nicht wollte, dass das Buch jemals endet. Ich weiß, dank der Throne of Glass Reihe, dass Sarah J. Maas weiß wie sie den Leser auf jeder Menge Seiten bei Laune halten kann. Trotzdem war ich positiv überrascht, dass sie es auf über 700 Seiten schafft, dass nur zu Beginn der Geschichte ganz minimale Längen auftreten. Ansonsten ist die Story sehr abwechslungsreich und intensiv. Wir lernen furchtbar viele Orte in Prythian kennen und erleben enorme Charakterentwicklungen.

Apropos Charaktere, von denen wurde ich absolut überrascht. Selten habe ich es erlebt, dass diese so intensiv und überzeugend ausgearbeitet wurden. Zu jeder Zeit waren Feyres Verhaltensweisen für mich verständlich und nachvollziehbar. Zudem fand ich es genial, dass sie gerade zu Beginn des Buches sehr mit ihrer inneren Zerrissenheit zu kämpfen hat. Ich fand es toll, dass die Geschehnisse aus Band 1 nicht spurlos an ihr vorbeigegangen sind.
Ein weiterer Lichtblick ist Rhysand. Fand ich ihn in Band 1 schon sehr faszinierend und mysteriös, so fing ich an ihn in Band 2 abgöttisch zu lieben. Er nimmt einen großen Raum in diesem Buch ein, Tamlin Fans könnten möglicherweise davon ein wenig enttäuscht sein. Ich fand es toll und gerade das wir mehr über seine Vergangenheit und seine Beweggründe erfahren, konnte mich restlos überzeugen.
Auch die restlichen Charaktere, gerade Rhysands Freunde, konnten mich sehr überzeugen. Ich mochte sie alle wahnsinnig gerne, da sie Ecken und Kanten haben und mehr hinter ihren Geschichten steckt, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Auf was ich auf jeden Fall hinweisen möchte ist, dass es in diesem Jugendbuch nicht immer friedlich und sittsam zugeht. Manch ein Jugendlicher könnte mit einigen Szenen überfordert sein.

Nun heißt es warten, warten auf Band 3 und mir bleibt nur noch zu sagen: Lest diese unfassbar geniale Reihe. Sie zählt jetzt schon zu meinen absoluten Lieblingsreihen!

Fazit:
Hach, ich bin verliebt. Verliebt in Feyre, Rhysand und all die anderen bezaubernden Charaktere. Sarah J. Maas weiß einfach wie man oberhammermegageile Bücher schreibt! Sie ist eine Meisterin ihres Fachs und schafft es, mich 700 Seiten am Buch kleben zu lassen.
5 von 5 Hörnchen und bisher mein Lieblingsbuch des laufenden Jahres!!!

Veröffentlicht am 31.03.2017

Ich bin hin und weg

Die Buchspringer
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Klappentext:
Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss ...

Klappentext:
Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss auf die Geschichten zu nehmen. Schnell findet Amy Freunde in der Buchwelt: Schir Khan, der Tiger aus dem Dschungelbuch, hat stets wertvolle Ratschläge für sie, während Goethes Werther zwar seinen Liebeskummer in tintenhaltigen Cocktails ertränkt, Amy aber auch ein treuer Freund ist, seit sie ihn vor den Annäherungsversuchen der Hexen aus Macbeth gerettet hat. Lediglich die Idee, Oliver Twist Kaugummi zu schenken, war nicht die beste … Doch bald merkt Amy, dass die Buchwelt nicht so friedlich ist, wie sie zunächst scheint. Erst verschwindet Geld aus den Schatzkammern von Ali Baba, dann verletzt sich Elizabeth Bennet auf dem Weg zum Ball mit Mr Darcy, sodass eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur im Keim erstickt wird. Für Amy ist klar: Sie muss den Störenfried stellen! Doch erst, als sich die Zwischenfälle auch auf die Realität auswirken und schließlich sogar ein Todesopfer fordern, wird Amy klar, wie ernst die Bedrohung ist. Worauf hat es der geheimnisvolle Attentäter wirklich abgesehen?

Meine Meinung:
Als ich in der Verlagsvorschau über diese Buch stolperte schlug mein Herz plötzlich schneller und ich wurde ganz hibbelig. Ich musste dieses Buch unbedingt lesen! Denn wer träumt nicht davon einmal selbst in ein Buch springen zu können?
Die Geschichte beginnt damit, dass wir Amy und ihre Mutter Alexis auf die Insel Stormsay begleiten, auf welcher sich der Familiensitz von Alexis befindet. Alexis selbst war seit der Geburt von Amy nicht mehr dort und hat bisher nur wenige Worte über ihr altes Leben gegenüber Amy verloren. Dort angekommen wird Amy schnell klar, dass ihr ein großes Erbe zuteilwurde. Sie ist eine Buchspringerin und kann in die verschiedenen Geschichten der Literatur springen. Gemeinsam mit dem Clan der Macallisters ist es die Aufgabe von Amys Familie, den Lennox, die Welt der Bücher vor möglichen Gefahren zu beschützen.

Die Idee ein Buch über Bücher zu schreiben ist nicht neu. Ein Buch zu schreiben in dem die Protagonistin in die Welt der Bücher springen kann, war für mich jedoch ein neues Leseerlebnis. Die Grundidee ist genial und auch die Umsetzung lässt nur wenige Wünsche offen. Sehr gut gefallen hat mir hier, dass Amy von einem Buch in das nächste spazieren kann und es daher eine riesige Bücherwelt zu bestaunen gibt. Ebenso toll fand ich das kleine Städtchen innerhalb der Buchwelt, in dem alle Buchcharakter aufeinander treffen und sich austauschen können.

Bereits ein Blick auf das wunderschöne Cover verrät einem welche Personen bzw. Geschichten in diesem Buch eine Rolle spielen werden. Amy taucht während des Lesens in einige Klassiker der Literatur ein, darunter z.B. Alice im Wunderland, Sherlock Holmes, Das Dschungelbuch, Stolz und Vorurteil, Peter Pan, Der Sommernachtstraum und und und. Ich hätte mir neben all diesen Klassikern das ein oder andere „moderne“ Buch (beispielsweise Harry Potter) gewünscht, in das Amy gesprungen wäre.

Die Insel Stormsay ist sehr klein und daher leben noch nicht einmal 15 Personen auf dieser Insel. Man könnte daher meinen, dass es auf Stormsay recht idyllisch und ruhig zugeht, doch weit gefehlt. Etwas dunkles lauert auf der Insel und wartet auf seine Chance in die Buchwelt einzugreifen. Daher kommt man nicht umhin an dem ein oder anderen Charakter zu zweifeln.
Amy war mir mit ihrer unkomplizierten und liebenswürdigen Art von Anfang an sympathisch. Sie nimmt sich nicht wichtiger als sie ist und kann ihr Glück nicht fassen, dass sie zu den Auserwählten Buchspringern gehört.
Auf der Insel lernt sie die Jugendlichen Will und Betsy kennen, welche dem Clan der Macalisters angehören und ebenfalls in Bücher springen können. Gerade ihre Beziehung zu Will gewinnt an Intensität und Vertrautheit. Die sich daraus entwickelnde Liebesgeschichte drängt sich jedoch zu keiner Zeit in den Vordergrund, sondern entwickelt sich langsam und stetig. Dies fand ich sehr angenehm.
Aber nicht nur die Macalisters lernt Amy kennen, sondern auch ihre Großmutter Lady Mairead und die geheimnisvollen Bibliothekare Desmond, Glenn und Clyde.
Neben den interessanten Personen in der realen Welt, gibt es jedoch auch ein paar interessante Buchcharaktere zu bestaunen. Wer hätte gedacht, dass Schir Khan gar nicht so böse ist, wie man bisher vermutet hat und das der junge Werther ein angenehmer Reisepartner durch die Buchwelt sein kann?

Das Buch ist mit seinen knapp 400 Seiten keineswegs ein dünnes Buch, dennoch hätte ich mir manche Szenen noch ausführlicher beschrieben gewünscht. In einigen Szenen steckte wirklich viel Potenzial, von daher hätte ich es klasse gefunden, wenn das Buch sogar noch dicker gewesen wäre.
Zwischen den einzelnen Kapiteln tauchen wir in ein Märchen der besonderen Art ein. Mehr wird jedoch an dieser Stelle nicht verraten, denn dafür müsst ihr schon das Buch selbst lesen.

Das Ende passt wunderbar zum gesamten Verlauf der Geschichte, beantwortet jedoch nicht alle Fragen. Das Buch wird zwar als Einzelband beschrieben, dennoch lässt sich die Autorin ein kleines Hintertürchen offen und somit habe ich die leise Hoffnung, dass wir doch noch in den Genuss eines zweiten Teils kommen werden.

Fazit:
Was bleibt mir anderes zu sagen außer das ich total hin und weg bin! Hin und weg von einer wahnsinnig genialen Idee, nämlich dem Springen in die verschiedensten Bücher der Literaturgeschichte. Auch hin und weg aufgrund der tollen und atmosphärischen Bibliothek auf Stormsay, die ich gerne mein Eigen nennen würde. Und natürlich hin und weg aufgrund der spannenden und teilweise lustigen Geschichte und den interessanten Personen. Ich kann das Buch jedem Buchliebhaber und jeder Leseratten absolut empfehlen. Lasst euch verzaubern von der Insel Stormsay und der fantastischen Buchwelt!
Nach dieser Lobeshymne gibt es von mir natürlich 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 24.09.2017

Hinkt hinter Band 1 deutlich her - gefühlt ein typischer Mittelband.

Im leuchtenden Sturm
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Inhalt:
Die Schlacht gegen die Titanen ist geschlagen! Josie hat ihren Erzfeind Hyperion besiegt, aber der Krieg der Götter ist noch nicht vorbei. Um auf den nächsten Angriff vorbereitet zu sein, braucht ...

Inhalt:
Die Schlacht gegen die Titanen ist geschlagen! Josie hat ihren Erzfeind Hyperion besiegt, aber der Krieg der Götter ist noch nicht vorbei. Um auf den nächsten Angriff vorbereitet zu sein, braucht Josie dringend Verbündete. Doch bevor sie sich auf die Suche nach den anderen Halbgöttern machen kann, muss sie ihre Kräfte unter Kontrolle bringen – so wie ihre komplizierten Gefühle für Seth. Immer heftiger fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Das Problem: Ihre Nähe scheint auch die dunkle Seite des attraktiven Kriegers zu verstärken ...

Meinung:
Nach dem Sieg gegen Hyperion bleibt Josie und Seth wenig Zeit um sich auszuruhen. Das finden der restlichen Halbgötter hat nun oberste Priorität im Kampf gegen die Titanen. Doch durch Josies Nähe tritt die dunkle Seite von Seth wieder zum Vorschein und sorgt für Ärger. Damit nicht genug, werden die Auseinandersetzungen zwischen Rein- und Halbblütern immer brutaler und enden sogar mit ersten Toten.

Nachdem mir Band 1 gut gefallen hat, ich aber noch Luft nach oben gesehen habe, war ich furchtbar gespannt auf diesen zweiten Band. Leider musste ich feststellen, dass es sich hier um einen typischen Mittelband handelt. Der Verlauf der Geschichte stagniert über gut 2/3 des Buches. Erst gegen Ende hin bewegt sich die Geschichte gefühlt von der Stelle. Dann jedoch wird es mega packend und unterhaltsam. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin deutlich eher aufs Gas gedrückt hätte, da die vorherigen Passagen doch recht zäh waren.
Dies liegt vor allen Dingen an der Liebesgeschichte. Nun wo Josie und Seth ein Paar sind, dreht sich über die Hälfte des Buches nur um die Beiden und ihre Beziehung zueinander. Auch die erotischen Passagen kommen nicht zu kurz. Und es wird mehr als deutlich, dass das körperliche Verlangen und die daraus resultierende Anziehungskraft sehr im Fokus steht. Besonders gestört hat mich jedoch, dass Seth anfängt mit seinem „ich habe dich nicht verdient“ und „ich bin ein schlechter Mensch“ Gerede. Mehr als einmal brachte er mich damit zur Weißglut. Das dadurch entstandene Hin und Her hat meine Nerven doch arg strapaziert.

Leider fehlte mir auch etwas die Charaktertiefe. In meinen Augen bleiben die Charaktere leider recht blass und unscheinbar. Richtig gut gefallen hat es mir aber, dass nun auch die Protagonisten aus der Vorgängerreihe ihren großen Auftritt haben. Beide mochte ich sehr gerne. Interessant hierbei war, dass sie Seths dunkle Seite bereits kennengelernt haben und ihn daher anders einschätzen als Josie dies tut.
Im letzten Drittel tauchte dann mein neuer Lieblingscharakter auf. Zwar ist er recht eingenommen von sich und treibt die anderen damit in den Wahnsinn, aber gerade diese sehr humorvollen Dialoge konnten mich dafür sehr gut unterhalten und begeistern.

Etwas irritiert darüber war ich, dass manche Charaktere sich untereinander gesiezt haben, obwohl sie ungefähr gleichalt (gleichjung) waren. Immer wieder riss mich dies aus dem Lesefluss heraus. Dies ist natürlich weniger ein Problem was die Autorin betrifft, sondern was an der Übersetzung liegt.

Das Ende ist wie oben erwähnt sehr packend und endlich kam ein wenig Action auf. Zudem macht es furchtbar neugierig darauf, wie sich die Dinge im letzten Band der Trilogie entwickeln werden.

Fazit:
Für mich kommt „Im leuchtenden Sturm“ nicht über den typischen Mittelband Status hinaus. Die Liebesgeschichte nimmt einen großen Part in dieser Fantasygeschichte ein, die Story stagniert ein wenig und die Charaktere blieben farblos. Zugute halten möchte ich jedoch, dass neue interessante Charaktere eingebaut werden und das Ende absolut zu unterhalten weiß.
Knappe 3 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 21.09.2017

Etwas weniger Teenie-Herzschmerz hätte dem Buch gut getan, ansonsten gewohnt zauberhaft!

Zimt und ewig
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Inhalt:
Vicky ist im siebten Himmel: Endlich wird sie fünfzehn, sie hat Sommerferien und ist schwer verliebt in Konstantin. Allerdings bleibt ihr kaum Zeit, ihr Glück zu genießen, denn pünktlich an ihrem ...

Inhalt:
Vicky ist im siebten Himmel: Endlich wird sie fünfzehn, sie hat Sommerferien und ist schwer verliebt in Konstantin. Allerdings bleibt ihr kaum Zeit, ihr Glück zu genießen, denn pünktlich an ihrem Geburtstag taumelt sie wieder völlig unerwartet in eine neue Variante ihres Parallel-Lebens. Und diesmal scheint ihr Parallel-Ich einen ganz bestimmten Plan zu verfolgen – dessen Gelingen Vicky um jeden Preis verhindern muss! Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt, allerdings nicht nur in der Parallelwelt: Denn plötzlich taucht da auch noch Konstantins Ex-Freundin Lara auf. Und die scheint definitiv etwas im Schilde zu führen …

Meinung:
Endlich stehen die Sommerferien vor der Tür und Vicky hat auch einen festen Plan für diese. Möglichst wenig in der Bäckerei aushelfen und so viel Zeit wie möglich mit Konstantin verbringen. Doch ihr Plan wird durcheinander gewirbelt, als Konstantin und Vicky in eine neue Parallelwelt springen. Die beiden Parallel-Ichs sorgen in Vickys Welt für ordentlich Ärger und stellen nicht nur ihr Zimmer total auf den Kopf. Und dann taucht auch noch Konstantins Ex-Freundin Lara auf. Diese hat sich noch nicht so wirklich damit abgefunden, dass Konstantin frisch verliebt ist und versucht Unruhe zu stiften wo sie nur kann. Ein turbulenter Sommer steht Vicky bevor.

In diesem Abschluss der Reihe steht vor allen Dingen Vickys Familienleben und ihre Beziehung zu Konstantin im Vordergrund. Den Leser erwarten ein paar überraschende und ein paar weniger überraschende Enthüllungen, jede Menge Teenager-Herzschmerz und natürlich das gewohnte Kingsche Familiendrama. Ich für meinen Teil bin hier durchaus auf meine Kosten gekommen, dennoch hätte ich mir ein klein wenig mehr von diesem Finale gewünscht.
Dies fängt damit an, dass die Springerei in die Parallel-Welt zwar durchaus auch in diesem Buch passiert, es jedoch einen ganz anderen Fokus einnimmt, als noch in den Vorgängerbänden. Auch über das neue Parallel-Ich erfährt der Leser in meinen Augen zu wenig.
Wie bereits erwähnt, tritt in diesem Buch Konstantins Ex-Freundin Lara auf den Plan, da ist der Ärger natürlich vorprogrammiert und Konstantin und Vicky erleben die ersten Höhen und Tiefen ihrer jungen Beziehung. Mir war es stellenweise etwas zu viel Teeniedrama. Ich denke jedoch, dass der Zielgruppe genau dies gefallen wird.

Vicky wird in diesem Band das ein oder andere Mal an ihre Grenzen getrieben. Sie erlebt tolle und berauschende Momente, aber auch traurige und berührende Dinge. Zum Glück steht ihr ihre beste Freundin Pauline zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Die beiden waren auch im Finale der Trilogie wieder ein eingespieltes Team und konnten mich gut unterhalten.
Die Beziehung zu Konstantin nimmt ebenfalls andere Formen an. Ich fand es durchaus angebracht, dass sich nun auch einmal gestritten wurde. Wie oben aber bereits erwähnt, war es mir teilweise doch ein wenig zu viel des Guten.
Beste Unterhaltung hat, wie auch bereits in den Vorgängerbänden, Vickys herzallerliebste Familie geboten. Gerade die Großeltern sind einfach nur zum Davonlaufen und ich bewundere Vicky und ihre Mutter dafür, dass sie es schon so lange mit ihnen unter einem Dach aushalten.
Auch das Liebesleben von Vickys Mutter nimmt in diesem Buch einen größeren Platz ein.
Ausgesprochen gut gefallen hat mir, dass wir Claire von einer anderen Seite kennen (und lieben) lernen.

Das Ende beantwortet alle Fragen, die man sich im Laufe der Reihe gestellt hat. Somit konnte ich das Buch vollkommen zufrieden zuklappen, auch wenn ich mir ein wenig mehr Action und Spannung in diesem Finale gewünscht hätte. Gerade in der ersten Hälfte des Buches dümpelt die Geschichte ein wenig vor sich hin.

Fazit:
Eine turbulente und witzige Trilogie findet mit „Zimt & Ewig“ ihren Abschluss. Zwar konnten mich die Charaktere und das chaotische Leben der Familie King wieder absolut überzeugen, dennoch hätte ich mir ein packenderes Finale und weniger Teenie-Herzschmerz gewünscht. Trotz meiner Kritikpunkte kann ich die Reihe jedem empfehlen, der gerne Jugendbücher mit Herzschmerz, Witz und sehr unterhaltsamen Charakteren liest.
Sehr, sehr knappe 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 21.09.2017

Ein Buch voller Wendungen und Überraschungen

Scythe – Die Hüter des Todes
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Inhalt:
Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen ...

Inhalt:
Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …

Meinung:
In einer fernen Zukunft gibt es keine Armut, keinen Krieg und keinen natürlichen Tod mehr. Die Welt wird von dem Thunderhead, einer künstlichen Intelligenz, gelenkt und geleitet. Und dann gibt es noch die Scythe. Diese sind dazu auserwählt die natürliche Auslese an den Menschen vorzunehmen und sie zu töten. Die Scythe entscheiden wer leben darf und wer stirbt. Doch dieser Job ist knallhart und nimmt die Scythes psychisch mit.
Eines Tages werden Citra und Rowan zu Lehrlingen des Scythe Faraday berufen. Die beiden werden Freunde, doch am Ende kann nur einer der beiden vom Lehrling zum Scythe aufsteigen.

Dieses Buch hat wirklich eine sehr außergewöhnliche Idee und hat mich daher ziemlich gereizt. Schon der Start war verheißungsvoll. Nach den ersten spannenden Kapiteln kam dann jedoch eine kleine Hängepartie, da wir nun nach und nach alles Wichtige über die Scythes erfahren. Dies war durchaus interessant, jedoch wünschte ich mir ein wenig mehr Action. Die bekam ich dann auch geboten, aber ganz anders als ich dies vielleicht erwartet hätte.
Ein großer Teil des Buches dreht sich um die Gefühle der Scythes, wenn sie die Auslese durchführen. Ich fand es furchtbar spannend mitzuerleben, auf welche unterschiedliche Art und Weise die Scythes die Auslese vollziehen.
Da sich intensiv mit den Gefühlen der Protagonisten auseinander gesetzt wird, gab es einige sehr emotionale Momente, die mich nicht kalt ließen. Der Autor spielt hier gekonnt mit den Ängsten der Menschen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Unvorhersehbarkeit der Geschichte. Schnell hatte ich mir eine Meinung darüber gebildet, wie das Buch endet. Genauso schnell musste ich jedoch feststellen, dass sich innerhalb weniger Seiten alles verändern kann. Genau dies mochte ich wahnsinnig gerne. Bis kurz vor Schluss ändert die Geschichte immer wieder ihre Richtung.

Citra ist eine sehr gewissenhafte Person, die versucht ihren Mentor zufrieden zu stellen. Auf der anderen Seite merkt sie deutlich, dass sie Rowan gerne mag und es ihr daher schwer fallen wird, sich gegen ihn durchzusetzen. Außerdem ist Citra recht direkt und sagt was sie denkt.
Rowan hat eine nicht so liebevolle Vergangenheit hinter sich wie Citra. Dies merkt man ihm durchaus an. Dennoch hat er einen sehr gewieften Geist und auch er erkennt schnell, dass er Citra mag. Im Verlaufe des Buches nimmt seine Geschichte eine erstaunliche Entwicklung. Rowan hat meinen größten Respekt davor, wie er mit dieser Entwicklung umgeht.

Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Citra als auch aus der Sicht von Rowan erzählt. Am Ende eines Kapitels gibt es zudem Tagebucheinträge der alteingesessenen Scythes. Die Gedankengänge der Scythes sind für den Verlauf der Geschichte sehr interessant, rissen mich jedoch ab und an auch aus dem eigentlichen Lesefluss ein wenig heraus.

Da sich in diesem Buch fiel um das Thema Töten dreht, sollte jedem klar sein, dass nicht nur viel Blut fließt, sondern auch die einzelnen Todesarten beschrieben werden. Zudem geht es teilweise recht brutal zur Sache. Wer davor abschreckt, der sollte die Finger von dem Buch lassen.

Wie oben bereist erwähnt, war es durchaus interessant das Leben der Scythes so gut erklärt zu bekommen. Stellenweise empfand ich es jedoch als zu intensiv und auch ein wenig langweilig.

Fazit:
Alles in allem konnte mich "Scythe - Die Hüter des Todes" gut unterhalten. Eine sehr interessante Idee, die mich wirklich sehr berührt hat, punktet auf voller Linie. Teilweise hat sich der Autor, aber in meinen Augen in kleinen Details verrannt. Dies macht er jedoch durch viele unvorhergesehene Wendungen wieder wett.
4 von 5 Hörnchen.