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Veröffentlicht am 04.07.2020

Kunterbunte, kurzweilige und erfrischende Geschichte

Die Waldmeisterinnen - Einmal Glück für alle
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Meinung:
Eine neue Aufgabe wartet auf die Schwestern Holly und Lia, denn merkwürdige Dinge gehen im Wald vor sich. Gerade bei den magischen Wesen sind drastische Veränderungen passiert. So haben die Kicherlinge ...

Meinung:
Eine neue Aufgabe wartet auf die Schwestern Holly und Lia, denn merkwürdige Dinge gehen im Wald vor sich. Gerade bei den magischen Wesen sind drastische Veränderungen passiert. So haben die Kicherlinge ihr Lachen verlernt und der See, in dem die magischen Wesen leben, wächst zu. Ohne die magischen Wesen kann jedoch kein Glücksglimmmer hergestellt werden, was ganz fatal für die Stimmung im Wald wäre. Daher schmieden Holly und Lia einen Plan, um alles wieder zum Guten zu wenden.

Da ich vom ersten Band der Waldmeisterinnen sehr angetan war, freute ich mich riesig auf diesen zweiten Teil.
Holly und Lia haben ihre Sorgenloswerdstelle gerade erst eröffnet und schon rennen ihnen die Bewohner des Waldes die Bude ein. Denn merkwürdige Dinge geschehen im Wildwood Forest. Klar das Holly und Lia alles daran setzen das Problem zu lösen und so entsteht auch in diesem zweiten Band wieder eine spannende Geschichte für Kinder ab 6 Jahren.

Mit dieser Geschichte vermittelt Autorin Andrea Schütze tolle Werte an die jungen Leser. So wird den Kindern vermittelt, dass wenn sich nur ein Rädchen im täglichen Lebenskreislauf verändert, dies verheerende Auswirkungen auf viele große und kleine Dinge des Lebens haben kann. Ich fand diese Anspielung, gerade in Bezug darauf, wie wir doch teilweise mit unserer Natur umgehen, eine schöne Botschaft. Natürlich werden die jungen Leser diesen Wink mit dem Zaunpfahl nicht verstehen. Aber bei den vorlesenden Eltern bzw. mir als erwachsene Leserin kam der Wink auf jeden Fall an.

Der Zusammenhalt bei den Lebewesen im Wald hat mir wieder große Freude bereitet. Jeder hilft dem anderen wo er kann. Allen voran natürlich die beiden Schwestern Holly und Lia. Holly ist dabei der technische Kopf der Beiden. Ständig fallen ihr neue Erfindungen ein, die sie am liebsten sofort umsetzen möchte. Lia backt und kocht sehr gerne und hat immer ein offenes Ohr für die Bedürfnisse anderer. Die beiden harmonieren sehr schön miteinander.

Die Geschichte wird für Kinder ab 6 Jahren empfohlen. Zum Selberlesen bietet sich das Buch jedoch nicht so wirklich an, da Leseanfänger mit den langen Sätzen und Kapiteln wahrscheinlich ihre Probleme haben werden. Zum Vorlesen durch die Eltern ist das angegebene Alter jedoch perfekt. Und so kommen nicht nur die jungen Leser in den Genuss dieser zuckersüßen Geschichte.

Illustratorin Petra Eimer hat wieder alles gegeben und zahllose farbige Bilder, oft auch ganzseitig, zur Geschichte beigesteuert. Ich mag ihren detaillierten Zeichenstil, der mir schon in Band 1 ins Auge gefallen ist, immer noch unglaublich gerne. Vor allen Dingen das kunterbunte Baumhaus von Holly und Lia ist ein echter Hingucker! Aber auch die süße Zeichnung des Wildwood Forest kann sich sehen lassen.

Fazit:
Das farbenfrohe Cover des zweiten Waldmeisterinnen Bandes zieht die Leser sofort in ihren Bann. Aber auch die Geschichte ist eine kunterbunte, kurzweilige und erfrischende Mischung. Ich für meinen Teil hatte wieder großen Spaß mit den Waldmeisterinnen Holly und Lia sowie den Bewohnern des Wildwood Forest.
Daher gibt es 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2020

Wieder toller Hörbuchnachschub von Autor Marc-Uwe Kling

Das NEINhorn, Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat
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Inhalt:
»Das NEINhorn«: Im Herzwald kommt ein kleines, schnickeldischnuckeliges Einhorn zur Welt. Aber obwohl alle ganz lilalieb zu ihm sind und es ständig mit gezuckertem Glücksklee füttern, benimmt sich ...

Inhalt:
»Das NEINhorn«: Im Herzwald kommt ein kleines, schnickeldischnuckeliges Einhorn zur Welt. Aber obwohl alle ganz lilalieb zu ihm sind und es ständig mit gezuckertem Glücksklee füttern, benimmt sich das Tierchen ganz und gar nicht einhornmäßig. Es sagt einfach immer Nein, sodass seine Familie es bald nur noch NEINhorn nennt. Eines Tages bricht das NEINhorn aus seiner Zuckerwattewelt aus. Es trifft einen Waschbären, der nicht zuhören will, einen Hund, dem echt alles schnuppe ist, und eine Prinzessin, die immer Widerworte gibt. Die vier sind ein ziemlich gutes Team. Denn sogar bockig sein macht zusammen viel mehr Spaß!

»Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat«: In den Ferien sind Oma und Opa wieder zum Aufpassen da. Tiffany, Max und Luisa wissen nun auch, wer auf wen aufpassen soll. Und trotzdem lassen sie den Opa allein in die Küche. Der stellt prompt den neuen Retro-Wasserkocher auf den Herd und macht die Platte an. Binnen kurzer Zeit schmilzt das Ding, sodass es im Haus fürchterlich stinkt und die Familie über Nacht draußen bleiben muss. Und das wird richtig lustig: mit Wasserschlacht, Lagerfeuer und Gruselgeschichten von Wasserkochern.

Meinung:
Dieses Hörbuch enthält zwei ganz zauberhafte Geschichten vom Autor Marc-Uwe Kling. Die Besonderheit an diesem Hörbuch ist, dass die Geschichten vom Autor selbst gelesen werden. Und dies macht der Autor wirklich gut. Ich hatte bereits das Vergnügen von ihm das Hörbuch „Der Tag an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ hören zu dürfen. Daher habe ich mich sehr gefreut nun zwei weiteren Geschichten vom Autor lauschen zu dürfen.

Geschichte Nummer 1 heißt „Das NEINhorn“ und handelt von dem schnickeldischnuckeligsten Einhorn der Welt. Doch obwohl das Einhorn so zuckersüß aussieht ist es ziemlich bockig und sagt immerzu einfach nur Nein. So nennt seine Familie es irgendwann nur noch das NEINhorn. Eines Tages macht das NEINhorn sich auf, ein großes Abenteuer zu erleben und stößt dabei auf allerlei andere Wesen, die auch gerne einmal Widerworte geben.

Die Grundidee und Umsetzung in Reimform hat mir unglaublich gut gefallen. Die Sätze sind schön einprägsam und verständlich für Kinder ab 3 Jahren. Die Zielgruppe wird daher großen Spaß mit diesem etwas bockigen NEINhorn haben. Ich bin mir zudem sicher, dass das Buch noch viel besser wirken wird als das Hörbuch. Ich werde bei meinem nächsten Besuch in einer Buchhandlung daher auf jeden Fall einen Blick ins Buch werfen.

Die zweite Geschichte „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ ist zwar in sich abgeschlossen, beinhaltet jedoch die Charaktere aus dem Titel „Der Tag an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“. Von daher freute ich mich sehr auf ein Wiedersehen mit Oma, Opa, den Eltern und den drei Kindern Tiffany, Max und Luisa.
Auch diese Geschichte wirkt, wie bereits sein Vorgänger, als wäre sie aus dem täglichen Leben gegriffen. Einige Geschehnisse kommen einem als Erwachsener einfach allzu bekannt vor. So oder so ähnlich werden die Situationen sicherlich in einigen Familien in Deutschland schon vorgekommen sein.

Ich jedenfalls habe mich köstlich amüsiert, da natürlich dem Hörer sowie Tiffany, Max und Luisa von Anfang an klar ist, dass nicht die Großeltern auf die Kinder aufpassen, sondern es genau andersherum ist. Tja und wenn man dann einfach mal kurz nicht hinguckt stellt der Opa halt den Wasserkocher auf den Herd. Was dann folgt ist eine äußerst amüsante und liebenswürdige Geschichte.

Fazit:
Nachdem mich bereits mein erstes Hörbuch von Marc-Uwe Kling schon überzeugen konnte, bot mir auch diese Geschichte eine schöne Hörzeit. Toll ist hierbei, dass wir gleich zwei Geschichten vom Autor lauschen dürfen. Und das Besondere daran ist, dass Marc-Uwe Kling diese Geschichten auch noch selbst vertont.
Sowohl das NEINhorn als auch der Opa mit seinem Wasserkocher erhalten von mir 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2020

Wieder ein grandioses Heldenabeteuer - bitte mehr davon!

Burg Tollkühn - Verrat auf der Heldenschule
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Inhalt:
Seltsame Dinge geschehen auf Burg Tollkühn: Es kommt zu mysteriösen Unfällen, dann greift ein gefährliches Monster an, und schließlich verschwindet auch noch das Schulmaskottchen Fafnir! Siggi ...

Inhalt:
Seltsame Dinge geschehen auf Burg Tollkühn: Es kommt zu mysteriösen Unfällen, dann greift ein gefährliches Monster an, und schließlich verschwindet auch noch das Schulmaskottchen Fafnir! Siggi hat bald einen Verdacht, wer dahintersteckt. Aber leider glaubt ihm niemand, nicht mal seine besten Freunde Brünhild und Filas. Also muss Siggi im Alleingang die Wahrheit ans Licht bringen. Doch kann ausgerechnet der Ängstlichste unter den Heldenschülern genug Mut aufbieten, um Burg Tollkühn zu retten?

Meinung:
Burg Tollkühn nimmt mitten im Schuljahr einen neuen Heldenschüler auf. Jago ist super freundlich und hat immer spannende Geschichten über seine Familie und die Monster die sie zu zähmen versuchen auf Lager. Daher freundet er sich auch schnell mit Sigi, Brünhild und Filas an. Doch irgendwie ist Jago Sigi nicht ganz geheuer. Als dann auch noch kurz nach Jagos Auftauchen merkwürdige Dinge auf Burg Tollkühn geschehen, ist Sigi klar, dass Jago dahinterstecken muss.

Nachdem mir der erste Band von Burg Tollkühn vor einem Monat so einen riesigen Spaß bereitet hat, habe ich mich extrem auf diesen zweiten Band gefreut. Sobald er bei mir eingetroffen ist, konnte ich dann auch gar nicht anders und bin sofort wieder in die Heldenwelt von Sigi eingetaucht.

Gleich von Beginn an kam ich aus dem Schmunzeln nicht wieder heraus. Denn Autor Andreas Völlinger hat gleich zu Beginn eine so typische Szene für unsere drei Freunde Sigi, Brünhild und Filas erschaffen. Die drei sind nämlich im Wald auf der Suche nach Kräutern und stoßen dabei auf einen stinkwütenden Schrat. Denn der gute Filas hat die Haare auf dem Rücken des Schrats für ein Büschel Kräuter gehalten und versucht diese herauszureißen. Diese Art von Humor zieht sich durch das gesamte Buch und lässt den Leser daher mehr als nur einmal laut auflachen.

Aber nicht nur der Humor ist wieder allererste Sahne, auch die Geschichte überzeugt auf ganzer Linie. Ich mag die Ideen des Autors unglaublich gerne, da man als Vielleser eigentlich zu wissen glaubt, wie alles ausgeht und dann kommt es doch anders als erwartet. So hat mich Andreas Völlinger auch in diesem Band wieder überrascht. Denn die drei Freunde zeigen in dieser Geschichte wirklich viel Großmut und Großzügigkeit, zwei wichtige Eigenschaften für angehende Helden. Die Botschaft des Buches hat mein Herz daher sehr erwärmt.

Richtig liebgewonnen habe ich mittlerweile die Charaktere der Reihe. Sei es der sehr ängstliche und auf seine Art mutige Silas, die super schlaue Brünhild oder der etwas tollpatschige Filas. Aber auch die restlichen Schüler von Burg Tollkühn sind herzallerliebst. So wie die Zwergin Turga, die am liebsten alles mit ihren Waffen regeln möchte und sich auf jede anstehende Schlacht tierisch freut. Oder Isolde, die gerne auf ihrer Laute spielt und dabei ziemlich schräg und laut Lieder trällert.

Vom Verlauf der Geschichte her war diese zwar etwas ruhiger als der Vorgängerband, dennoch fühlte ich mich von Anfang bis Ende mehr als nur gut unterhalten. Ich hoffe sehr, dass diese Reihe noch nicht ihr Ende gefunden hat, sondern wir noch einiges über Sigi, Brünhild und Filas zu lesen bekommen.

Am Ende des Buches warten noch ein paar interessante Rätsel auf die jungen Leser. Dieser Bonus gefällt mir immer besonders gut an der Reihe.

Fazit:
Auch der zweite Band der Burg Tollkühn Reihe ist für mich zu einem kleinen Highlight geworden. Ein umwerfendes Setting, zauberhafte Charaktere und eine tolle Handlung wissen den Leser zu begeistern. Ich bin sehr traurig darüber, dass mein Abenteuer mit Sigi, Brünhild und Filas schon wieder so schnell vorbei ist.
Natürlich bekommen die Helden 5 von 5 Hörnchen von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2020

Ein toller Auftakt in die Welt der Maya-Götter und ihrer Kultur

Zane gegen die Götter, Band 1: Sturmläufer
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Inhalt:
Zane soll den Maya-Gott des Todes befreien? Nur weil eine olle Prophezeiung das voraussagt? Nie im Leben! Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Zane muss einen Deal mit dem Todesgott eingehen. ...

Inhalt:
Zane soll den Maya-Gott des Todes befreien? Nur weil eine olle Prophezeiung das voraussagt? Nie im Leben! Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Zane muss einen Deal mit dem Todesgott eingehen. Es wird schon nicht so schlimm werden. Oder?!

Meinung:
Bis vor kurzem war Zane noch ein ganz normaler Teenager. Ok, sein eines Bein ist kürzer als das andere, weshalb er in der Schule arg gehänselt wird. Und hinter seinem Grundstück befindet sich ein Vulkan, den Zane als "seinen Vulkan" betrachtet. Aber ansonsten ist sein Leben bisher in geregelten Bahnen verlaufen.
Doch dann ändert sich alles schlagartig, als Gestaltwandlerin Brooks eines Tages vor seiner Tür auftaucht und ihm von einer Prophezeiung der Maya-Götter erzählt. Und Zane spielt die wichtigste Rolle in eben dieser Prophezeiung.

Als ich erfahren habe, dass dieses Buch im Rick Riordan Presents Imprint von Disney Hyperion erschienen ist, war ich sofort Feuer und Flamme. Denn bereits vor einigen Jahren habe ich voller Begeisterung erfahren, dass Rick Riordan in diesem Imprint Autoren eine Chance geben möchte Geschichten aus unterrepräsentierten Kulturen zu schreiben.

In diesem Buch tauchen wir daher nicht in die griechische Mythologie ein, sondern erfahren mehr über die Götter der Mayas. Daher war dies auch totales Neuland für mich, da ich bisher so gut wie gar keine Berührungspunkte mit dieser Kultur bzw. ihren Göttern hatte. Ein Glossar vereinfacht jedoch den Einstieg in die Welt der Mayas, da man in diesem die wichtigsten Götter und Helden nachlesen kann.

Von den ersten Seiten an war ich wirklich hellauf begeistert. Da ich Zane, seine Familie und Freunde als super unterhaltsam und witzig empfand. Ich verliebte mich sehr schnell in die verschiedenen Charaktere. Und vor allen Dingen Zanes Onkel Hondo, der total auf Wrestlingkämpfe steht, war höchst unterhaltsam.

Die Idee eines Vulkans direkt hinter dem Haus empfand ich als reichlich ungewöhnlich, aber sehr interessant. So entführt uns Autorin J.C. Cervantes in die Welt der Mayas, ihrer Traditionen und Gottheiten. Ich hatte großen Spaß dabei die Kultur der Mayas zu entdecken.

Fans von Rick Riordan wird auffallen, dass die Geschichte in einigen Punkten schon dem Weltenaufbau der Rick Riordan Bücher ähnelt. Vor allen Dingen spiegelt sich dies im Humor wider. Wobei ich finde, dass Rick Riordan einfach ein Meister im Fach "humoristische Erzählweise" ist und J.C. Cervantes da nicht ganz mithalten kann.

Ich fand es zu keiner Zeit störend, dass es die Vergleiche zu den Rick Riordan Büchern gibt, da die Autorin eine ganz andere Kultur beschreibt und nun einmal eine Abenteuergeschichte davon lebt, dass der Held auf reichlich Götter und andere Helden trifft.

Die Spannung in der Geschichte ist konstant hoch, da Zane und seine Freunde von einem spannenden Abenteuer ins Nächste stürzen. Großartig Zeit um einmal Luft zu holen, bleibt dabei nicht. Dennoch empfand ich den Schreibstil der Autorin an der ein oder anderen Stelle als ein wenig zu ausschweifend.

Das Buch endet größtenteils in sich abgeschlossen. Zwar bleiben ein paar Fragen offen, dennoch kann man die Reihe (wenn man dies möchte) auch gut nach diesem ersten Band beenden.

Fazit:
"Sturmläufer" ist ein toller Auftakt in die Welt der Maya-Götter und ihrer Kultur. Die Autorin hat einen tollen Humor und skizziert unterhaltsame und interessante Charaktere. Teilweise war es mir ein wenig zu detailliert, weshalb ich nicht die volle Punktzahl vergebe.
Dennoch reicht es für 4,5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2020

Magic, ein ganz untypisches Einhorn sorgt für ordentlich Wirbel

Bitte nicht öffnen 5: Magic!
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Inhalt:
Ding-dong, ein neues Päckchen ist da! Und was ist diesmal drin? Wow! Ein Einhorn namens Magic. Es rülpst, es pupst – und das Beste: Es kann Wünsche erfüllen! Nemo, Oda und Fred können ihr Glück ...

Inhalt:
Ding-dong, ein neues Päckchen ist da! Und was ist diesmal drin? Wow! Ein Einhorn namens Magic. Es rülpst, es pupst – und das Beste: Es kann Wünsche erfüllen! Nemo, Oda und Fred können ihr Glück kaum fassen. Jetzt können sie all ihre Träume wahr werden lassen! Und die der Boringer Bürger. Und das ist doch super – oder etwa nicht?

Meinung:
Und schon wieder liegt ein neues Päckchen für Nemo, Oda und Fred bereit. Doch dieses Mal wissen die Freunde was drinsteckt. Ein echtes magisches Einhorn! Natürlich möchten sie das Paket daher unbedingt so schnell es geht öffnen. Doch leider entpuppt sich das Einhorn namens Magic nicht als das grazile und glitzernde Wesen, das sie erwartet haben. Magic rülpst und pupst wo er nur kann. Aber er kann auch Wünsche erfüllen. Und dies bringt die drei Freunde auf eine geniale Idee.

Das nächste Paket für Nemo, Oda und Fred wurde auch bereits von mir sehnsüchtig erwartet. Nachdem ich von „Feurig“ ein klein wenig enttäuscht war, da ich mir etwas ganz anderes unter der Drachengeschichte vorgestellt hatte, war ich umso neugieriger wie mir die Geschichte rund um das untypische Einhorn Magic gefallen würde. Zum Glück, das kann ich bereits jetzt verraten, war ich dieses Mal wieder richtig begeistert.

Zuallererst möchte ich das tolle Cover nicht unerwähnt lassen. Fans der Reihe freuen sich jedes Mal riesig auf das in Paket-Form dargestellte Cover. Noch mehr freut man sich allerdings darauf, welches Wesen einem aus dem kleinen Guckloch des Paketes entgegenschaut. Daher sieht man dann gleich beim Aufschlagen des Buches, um welches Spielzeug sich die Geschichte im jeweiligen Band dreht. Bei diesem Titel hat mir vor allen Dingen der Glitzerstaub auf dem Buchcover sehr gut gefallen. Gerade weil Magic doch alles andere als ein typisches Einhorn ist, was man auch bereits beim Aufklappen des Buches feststellen wird.

Auch die Geschichte konnte mich von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen. Ich verstand Odas großen Wunsch nach einem Einhorn nur zu gut. Denn für welches Mädchen wäre es nicht ein Traum plötzlich ein sprechendes, magisches Einhorn zu besitzen? Und natürlich legen sich die Freunde sofort mächtig ins Zeug und Wünschen sich jede Menge Dinge.

Hier hat mir die Botschaft für die jungen Leser unglaublich gut gefallen. Denn mal wieder steigt den drei Freunden die Macht des Spielzeugs ein wenig zu Kopf. Zwar tun sie dieses Mal viel für die Bewohner von Boring, doch der Zauber wendet sich quasi irgendwann gegen sie.
Natürlich sind auch die Bewohner von Boring nicht ganz unschuldig an dem Ganzen. Denn wie die Verrückten werfen sie jede Menge große und kleine Wünsche in die Wunschbox. Auch das war für mich ein typisches menschliches Verhalten. Umso schöner fand ich die Botschaft am Ende der Geschichte.
Neben der ganzen Wünscherei steht dieses Mal auch noch die Wahl des Bürgermeisters an. Daher fiebert man gespannt dem Wahlergebnis entgegen.

Was mir in diesem Buch gut gefallen hat ist, dass bzgl. des Spielzeugdiebes neue Ermittlungen angestrebt wurden und es neue Erkenntnisse gibt. Dadurch tritt die Geschichte rund um diesen spannenden Punkt nicht zu sehr auf der Stelle. Und ich hoffe sehr, dass wir nun nach und nach erfahren wer der mysteriöse Päckchenverschicker ist und sich die Reihe nicht endlos weiterziehen wird, auch wenn ich die Reihe wirklich unglaublich gerne mag.

Der Einblick in die Leseprobe des nächsten Bandes macht große Lust auf die da kommende Geschichte. Schade das die Reihe nur im Jahrestakt erscheint. Denn nun heißt es wieder lange warten bis wir einen Blick auf den Alien werfen dürfen, der dann im sechsten Band eine Rolle spielen wird.

Fazit:
Magic ist ein Einhorn, das man bisher so noch nicht gekannt hat. Mit viel Gerülpse, schlechten Manieren und frechen Sprüchen hält es die Freunde Nemo, Oda und Fred ordentlich auf Trab. Ich durfte daher tolle Lesestunden erleben und wurde bestens unterhalten. Jede Menge Spaß und Witz, aber auch eine schöne Botschaft für die jungen Leser hinterlässt Magic mit seinen magischen Wünschen. Von mir gibt es daher 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere