Profilbild von Hoernchen

Hoernchen

Lesejury Profi
offline

Hoernchen ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Hoernchen über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.08.2017

Ein schwerer Einstieg in das Buch und zu viele verwirrende Namen

Die Legende von Shikanoko – Herrscher der acht Inseln
1 0

Inhalt:
Shikanoko ist eigentlich nur der Sohn eines einfachen Vasallen. Doch als er von einem Magier eine übernatürliche Maske vermacht bekommt, wird aus ihm das Kind des Hirsches, und er verfügt fortan ...

Inhalt:
Shikanoko ist eigentlich nur der Sohn eines einfachen Vasallen. Doch als er von einem Magier eine übernatürliche Maske vermacht bekommt, wird aus ihm das Kind des Hirsches, und er verfügt fortan über magische Fähigkeiten und besonderes Kampfgeschick. Als der alte Kaiser stirbt, gerät Shikanoko in die Fänge des Fürstabts, der alles daransetzt, die höchste Macht im Land – den Lotusthron – an sich zu reißen. Shikanoko muss fliehen und entkommt dabei mehr als einmal nur knapp dem Tod. Doch er muss unbedingt Aki finden, die Herbstprinzessin, die er liebt, und die ein großes Geheimnis verbirgt. Denn in ihrer Obhut befindet sich niemand anderes als der rechtmäßige Nachfolger für den legendären Lotusthron.

Meinung:
Shikanokos Leben ändert sich nach dem Tod seines Vaters komplett. Sein Onkel wünscht ihm den Tod und bei seiner Flucht trifft er auf einen Magier, der ihm eine magische Hirschmaske vermacht. Denn Shikanoko ist das Kind des Hirsches und verfügt fortan über magische Kräfte. Doch Shikanoko muss erst nach und nach lernen wie er mit der neugewonnen Kraft umzugehen hat. Währendessen wird das Land von Krieg und Verrat überzogen.

Der Einstieg in dieses Buch ist mir wahnsinnig schwer gefallen. Ich hatte große Probleme mit den vielen japanischen Namen, Orten und Gegenständen. Zwar gibt es am Anfang des Buches ein Glossar, welches sehr viele Personen aufzählt und erklärt um wen es sich dabei handelt, dennoch war mir dies nur teilweise eine Hilfe. Denn dieses Glossar verrät auch Punkte die erst im späteren Verlauf der Geschichte passieren, was einen teilweise doch sehr spoilert. Dies fand ich nicht gut gelöst, da ich dadurch nur noch selten zum Glossar geblättert habe.

Wie bereits erwähnt, waren für mich die vielen japanischen Namen ein Problem. Aber auch die eigentliche Geschichte kommt erst nur langsam in Fahrt. Man lernt im Laufe der Geschichte wahnsinnig viele Personen kennen und weiß nicht, ob man diese sich nun einprägen soll oder ob sie doch nur Randfiguren bleiben. Dennoch kann ich nicht abstreiten, dass gerade gegen Ende des Buches die Geschichte sehr packend wird.

Shikanoko ist ein Charakter der nicht fehlerlos ist. Er tut Dinge die er im späteren Verlauf bereut. Ich fand es genial, dass er kein "Superheld" ist, sondern sich auch von menschlichen Gefühlen verleiten lässt. Zudem durchläuft er eine interessante Entwicklung.
Eine weitere wichtige Persönlichkeit ist die Herbstprinzessin Aki, die schon früh Verantwortung für den "verborgenen Kaiser" Yoshi übernehmen muss, welcher noch ein kleiner Junge ist. Mich hat ihr Schicksal sehr berührt.
Fürst Kiyoyori ist ebenfalls ein Charakter der einige Fehler aufzuweisen hat und dennoch versucht seinem Herzen zu folgen. Trotzdem wird er an der ein oder anderen Stelle geblendet und lässt sich verleiten.
Allgemein hat mir gut gefallen, dass fast alle Charaktere des Buches ordentlich Ecken und Kanten haben und auch einmal falsche Entscheidungen treffen oder nur auf ihr eigenes Wohl aus sind.

Die Geschichte wird aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt. So ist der Leser immer dabei, wenn etwas spannendes passiert oder die nächste Intrige gesponnen wird. Dadurch viel es mir jedoch auch schwer den Überblick über all die verschiedenen Persönlichkeiten zu behalten.
Das Ende macht dann aber definitiv neugierig darauf was noch alles in Band 2 passieren wird.

Fazit:
Die vielen verschiedenen japanischen Namen und ein Glossar welches man nur bedingt benutzen konnte, trübten meinen Lesespaß ungemein. Ich brauchte sehr lange um in der Geschichte anzukommen. Dann jedoch wurde ich mit einer interessanten Welt, facettenreichen Charakteren und einem gut durchdachten Plot belohnt.
3 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 12.08.2017

Ich liebe, liebe, liebe dieses Buch :-)

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis Band 2
1 0

Inhalt:
Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich ...

Inhalt:
Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.

Meinung:
Feyre und Tamlin sind nach dem Kampf gegen Amarantha an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch die grausamen Erlebnisse unter dem Berg haben ihre Spuren bei Feyre hinterlassen. Innerlich zerissen versucht sie das Geschehene zu verarbeiten. Aber nicht nur Feyre hat sich verändert, auch Tamlin ist nicht mehr der Alte. Und dann taucht Rhysand auf und macht seine Vereinbarung mit Feyre geltend.

Schon nach den ersten Seiten fühlte es sich an, wie nach Hause zu kommen. Dabei ist der Einstieg in das Buch eher traurig, denn Feyre ist hart gebeutelt von den Erlebnissen unter dem Berg. Dennoch war es schon nach kurzer Zeit der Fall, dass ich einfach nur las und las und las und nicht wollte, dass das Buch jemals endet. Ich weiß, dank der Throne of Glass Reihe, dass Sarah J. Maas weiß wie sie den Leser auf jeder Menge Seiten bei Laune halten kann. Trotzdem war ich positiv überrascht, dass sie es auf über 700 Seiten schafft, dass nur zu Beginn der Geschichte ganz minimale Längen auftreten. Ansonsten ist die Story sehr abwechslungsreich und intensiv. Wir lernen furchtbar viele Orte in Prythian kennen und erleben enorme Charakterentwicklungen.

Apropos Charaktere, von denen wurde ich absolut überrascht. Selten habe ich es erlebt, dass diese so intensiv und überzeugend ausgearbeitet wurden. Zu jeder Zeit waren Feyres Verhaltensweisen für mich verständlich und nachvollziehbar. Zudem fand ich es genial, dass sie gerade zu Beginn des Buches sehr mit ihrer inneren Zerrissenheit zu kämpfen hat. Ich fand es toll, dass die Geschehnisse aus Band 1 nicht spurlos an ihr vorbeigegangen sind.
Ein weiterer Lichtblick ist Rhysand. Fand ich ihn in Band 1 schon sehr faszinierend und mysteriös, so fing ich an ihn in Band 2 abgöttisch zu lieben. Er nimmt einen großen Raum in diesem Buch ein, Tamlin Fans könnten möglicherweise davon ein wenig enttäuscht sein. Ich fand es toll und gerade das wir mehr über seine Vergangenheit und seine Beweggründe erfahren, konnte mich restlos überzeugen.
Auch die restlichen Charaktere, gerade Rhysands Freunde, konnten mich sehr überzeugen. Ich mochte sie alle wahnsinnig gerne, da sie Ecken und Kanten haben und mehr hinter ihren Geschichten steckt, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Auf was ich auf jeden Fall hinweisen möchte ist, dass es in diesem Jugendbuch nicht immer friedlich und sittsam zugeht. Manch ein Jugendlicher könnte mit einigen Szenen überfordert sein.

Nun heißt es warten, warten auf Band 3 und mir bleibt nur noch zu sagen: Lest diese unfassbar geniale Reihe. Sie zählt jetzt schon zu meinen absoluten Lieblingsreihen!

Fazit:
Hach, ich bin verliebt. Verliebt in Feyre, Rhysand und all die anderen bezaubernden Charaktere. Sarah J. Maas weiß einfach wie man oberhammermegageile Bücher schreibt! Sie ist eine Meisterin ihres Fachs und schafft es, mich 700 Seiten am Buch kleben zu lassen.
5 von 5 Hörnchen und bisher mein Lieblingsbuch des laufenden Jahres!!!

Veröffentlicht am 31.03.2017

Ich bin hin und weg

Die Buchspringer
1 0

Klappentext:
Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss ...

Klappentext:
Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss auf die Geschichten zu nehmen. Schnell findet Amy Freunde in der Buchwelt: Schir Khan, der Tiger aus dem Dschungelbuch, hat stets wertvolle Ratschläge für sie, während Goethes Werther zwar seinen Liebeskummer in tintenhaltigen Cocktails ertränkt, Amy aber auch ein treuer Freund ist, seit sie ihn vor den Annäherungsversuchen der Hexen aus Macbeth gerettet hat. Lediglich die Idee, Oliver Twist Kaugummi zu schenken, war nicht die beste … Doch bald merkt Amy, dass die Buchwelt nicht so friedlich ist, wie sie zunächst scheint. Erst verschwindet Geld aus den Schatzkammern von Ali Baba, dann verletzt sich Elizabeth Bennet auf dem Weg zum Ball mit Mr Darcy, sodass eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur im Keim erstickt wird. Für Amy ist klar: Sie muss den Störenfried stellen! Doch erst, als sich die Zwischenfälle auch auf die Realität auswirken und schließlich sogar ein Todesopfer fordern, wird Amy klar, wie ernst die Bedrohung ist. Worauf hat es der geheimnisvolle Attentäter wirklich abgesehen?

Meine Meinung:
Als ich in der Verlagsvorschau über diese Buch stolperte schlug mein Herz plötzlich schneller und ich wurde ganz hibbelig. Ich musste dieses Buch unbedingt lesen! Denn wer träumt nicht davon einmal selbst in ein Buch springen zu können?
Die Geschichte beginnt damit, dass wir Amy und ihre Mutter Alexis auf die Insel Stormsay begleiten, auf welcher sich der Familiensitz von Alexis befindet. Alexis selbst war seit der Geburt von Amy nicht mehr dort und hat bisher nur wenige Worte über ihr altes Leben gegenüber Amy verloren. Dort angekommen wird Amy schnell klar, dass ihr ein großes Erbe zuteilwurde. Sie ist eine Buchspringerin und kann in die verschiedenen Geschichten der Literatur springen. Gemeinsam mit dem Clan der Macallisters ist es die Aufgabe von Amys Familie, den Lennox, die Welt der Bücher vor möglichen Gefahren zu beschützen.

Die Idee ein Buch über Bücher zu schreiben ist nicht neu. Ein Buch zu schreiben in dem die Protagonistin in die Welt der Bücher springen kann, war für mich jedoch ein neues Leseerlebnis. Die Grundidee ist genial und auch die Umsetzung lässt nur wenige Wünsche offen. Sehr gut gefallen hat mir hier, dass Amy von einem Buch in das nächste spazieren kann und es daher eine riesige Bücherwelt zu bestaunen gibt. Ebenso toll fand ich das kleine Städtchen innerhalb der Buchwelt, in dem alle Buchcharakter aufeinander treffen und sich austauschen können.

Bereits ein Blick auf das wunderschöne Cover verrät einem welche Personen bzw. Geschichten in diesem Buch eine Rolle spielen werden. Amy taucht während des Lesens in einige Klassiker der Literatur ein, darunter z.B. Alice im Wunderland, Sherlock Holmes, Das Dschungelbuch, Stolz und Vorurteil, Peter Pan, Der Sommernachtstraum und und und. Ich hätte mir neben all diesen Klassikern das ein oder andere „moderne“ Buch (beispielsweise Harry Potter) gewünscht, in das Amy gesprungen wäre.

Die Insel Stormsay ist sehr klein und daher leben noch nicht einmal 15 Personen auf dieser Insel. Man könnte daher meinen, dass es auf Stormsay recht idyllisch und ruhig zugeht, doch weit gefehlt. Etwas dunkles lauert auf der Insel und wartet auf seine Chance in die Buchwelt einzugreifen. Daher kommt man nicht umhin an dem ein oder anderen Charakter zu zweifeln.
Amy war mir mit ihrer unkomplizierten und liebenswürdigen Art von Anfang an sympathisch. Sie nimmt sich nicht wichtiger als sie ist und kann ihr Glück nicht fassen, dass sie zu den Auserwählten Buchspringern gehört.
Auf der Insel lernt sie die Jugendlichen Will und Betsy kennen, welche dem Clan der Macalisters angehören und ebenfalls in Bücher springen können. Gerade ihre Beziehung zu Will gewinnt an Intensität und Vertrautheit. Die sich daraus entwickelnde Liebesgeschichte drängt sich jedoch zu keiner Zeit in den Vordergrund, sondern entwickelt sich langsam und stetig. Dies fand ich sehr angenehm.
Aber nicht nur die Macalisters lernt Amy kennen, sondern auch ihre Großmutter Lady Mairead und die geheimnisvollen Bibliothekare Desmond, Glenn und Clyde.
Neben den interessanten Personen in der realen Welt, gibt es jedoch auch ein paar interessante Buchcharaktere zu bestaunen. Wer hätte gedacht, dass Schir Khan gar nicht so böse ist, wie man bisher vermutet hat und das der junge Werther ein angenehmer Reisepartner durch die Buchwelt sein kann?

Das Buch ist mit seinen knapp 400 Seiten keineswegs ein dünnes Buch, dennoch hätte ich mir manche Szenen noch ausführlicher beschrieben gewünscht. In einigen Szenen steckte wirklich viel Potenzial, von daher hätte ich es klasse gefunden, wenn das Buch sogar noch dicker gewesen wäre.
Zwischen den einzelnen Kapiteln tauchen wir in ein Märchen der besonderen Art ein. Mehr wird jedoch an dieser Stelle nicht verraten, denn dafür müsst ihr schon das Buch selbst lesen.

Das Ende passt wunderbar zum gesamten Verlauf der Geschichte, beantwortet jedoch nicht alle Fragen. Das Buch wird zwar als Einzelband beschrieben, dennoch lässt sich die Autorin ein kleines Hintertürchen offen und somit habe ich die leise Hoffnung, dass wir doch noch in den Genuss eines zweiten Teils kommen werden.

Fazit:
Was bleibt mir anderes zu sagen außer das ich total hin und weg bin! Hin und weg von einer wahnsinnig genialen Idee, nämlich dem Springen in die verschiedensten Bücher der Literaturgeschichte. Auch hin und weg aufgrund der tollen und atmosphärischen Bibliothek auf Stormsay, die ich gerne mein Eigen nennen würde. Und natürlich hin und weg aufgrund der spannenden und teilweise lustigen Geschichte und den interessanten Personen. Ich kann das Buch jedem Buchliebhaber und jeder Leseratten absolut empfehlen. Lasst euch verzaubern von der Insel Stormsay und der fantastischen Buchwelt!
Nach dieser Lobeshymne gibt es von mir natürlich 5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 18.02.2018

Gigantisch toll und absolut lesenswert!!!

Luzifer junior - Einmal Hölle und zurück
0 0

Inhalt:
Luzie und seine Freunde machen sich auf die Suche nach Luzifer senior, der spurlos verschwunden ist. Es sieht ganz so aus, als ob der Teufel höchstpersönlich entthront wurde. Doch was ist mit Luzifers ...

Inhalt:
Luzie und seine Freunde machen sich auf die Suche nach Luzifer senior, der spurlos verschwunden ist. Es sieht ganz so aus, als ob der Teufel höchstpersönlich entthront wurde. Doch was ist mit Luzifers Vater passiert? Und wer hat nun die Macht in der Hölle? Zusammen mit Lilly, Aaron und Gustav reist Luzie hinab in die Unterwelt, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Meinung:
Luzie und seine Freunde Lilly, Aaron, Gustav sowie die Dämonen Auribus und Cornibus begeben sich gemeinsam in die Hölle. Dort machen sie sich auf die Suche nach Luzies Papa – Luzifer senior. Dieser ist nämlich nicht länger der Chef der Hölle. Doch wo hält sich Luzifer senior versteckt und wer hat jetzt eigentlich das Sagen über die Dämonen der Hölle? Einige Fragen und Probleme die Luzie und seine Freunde da zu bewältigen haben.

Auf dieses neue Höllenbuch habe ich mich wahnsinnig gefreut. Das Ende des zweiten Bandes hat doch mit einem recht fiesen Cliffhanger geendet, daher konnte ich gar nicht anders als sofort nach diesem Buch zu greifen, sobald es bei mir eingetroffen war.
Die Idee, dieses Buch größtenteils in der Hölle spielen zu lassen, hat mich schon im Vorhinein wahnsinnig gereizt. Jochen Till hat mich dann auch zu keiner einzigen Sekunde enttäuscht. Luzie und seine Freunde treffen auf jede Menge skurrile und lustige Dämonen, müssen Rätsel bei einem Yeti lösen und nebenbei noch einem teuflischen Schurken das Handwerk legen. So bekam ich wieder jede Menge fantastische Idee geboten. Die humorvolle Schreibweise und die spannenden Phasen wechseln sich in diesem Buch auf eine stimmige Art und Weise ab.

Besonders gut gefallen hat mir in diesem Band, dass es dieses Mal sogar eine doppelseitige Zeichnung von Illustrator Raimund Frey zu bestaunen gibt. Die Bilder passen wie bereits in den Vorgängerbänden perfekt zum Ton des Buches und ließen mich des Öfteren über das ganze Gesicht grinsen.

Wie es leider bei genialen Geschichten so ist, fliegen die Seiten förmlich dahin und viel zu schnell war ich auch mit dem neuesten Abenteuer von Luzie und seinen Freunden durch. Dies ist mal wieder mein einziger Kritikpunkt: die einzelnen Bücher könnten ruhig etwas dicker sein, da ich einfach nicht genug von Luzie und Co. bekommen kann. Leider heißt es nun wieder gefühlte Ewigkeiten warten bis der nächste Band erscheint. Und das wo doch das Ende wieder teuflisch fies ist.

Fazit:
Teuflisch gut, sehr unterhaltsam und absolut nicht nur etwas für Jungs. Auch Mädchen und Erwachsene werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Jede Menge tolle Ideen und eine Hölle die zu unterhalten weiß, bereiten dem Leser wieder wunderschöne Lesestunden. Viel zu schnell ist die Reise mit Luzie und seinen Freunden vorbei und das Warten auf Band 4 beginnt.
5 von 5 Teufelchen ähhh Hörnchen.

Veröffentlicht am 16.02.2018

Für Fans ein Muss, für alle anderen: kann man lesen, wenn man mag

Selection Storys – Herz oder Krone
0 0

Inhalt:
Lange bevor America Singer am Casting teilnahm, um die Hand des Prinzen von Illéa zu erobern, gab es bereits ein anderes Mädchen, das um die Liebe zu einem anderen Prinzen kämpfte. In ›Die Königin‹ ...

Inhalt:
Lange bevor America Singer am Casting teilnahm, um die Hand des Prinzen von Illéa zu erobern, gab es bereits ein anderes Mädchen, das um die Liebe zu einem anderen Prinzen kämpfte. In ›Die Königin‹ erzählt Amberley, Prinz Maxons Mutter, von ihrem eigenen Casting und wie sie das Herz von König Clarkson eroberte.
Marlee Tames, die zusammen mit America und 33 anderen Mädchen um die Hand von Prinz Maxon kämpfte, erzählt in ›Die Favoritin‹, wie sie ihrem eigenen Herz gefolgt ist und die Entscheidung ihres Lebens traf.

Meinung:
Da es sich hierbei um Zusatzmaterial zur Selection Reihe handelt, sind Spoiler im Text zwangsläufig enthalten.

In diesem kleinen Büchlein findet der Leser die Geschichte darüber wie Amberley, die Mutter von Prinz Maxon, am Casting um das Herz von König Clarkson teilnimmt. Zudem erfahren wir wie die junge Marlee Tames zusammen mit America am Casting von Prinz Maxon teilnimmt und sich verliebt. Weiteres Bonusmaterial sind ein Interview mit Kiera Cass sowie eine kurz Schilderung über den weiteren Lebensweg von Kriss Ambers, Natalie Luca und Elise Whisks.

Ich habe mich sehr auf die Kurzgeschichte „Die Königin“ gefreut, da ich sehr neugierig darauf war, wie Maxons Mutter sich in seinen Vater verliebt hat und ob sein Vater früher etwas warmherziger und gütiger war. Der Einblick in die Gefühlswelt von Amberley und Clarkson hat mir wahnsinnig gut gefallen. Man erfährt, dass Amberley bereits seit ihrer Kindheit in Clarkson verliebt ist. Kiera Cass hat es in dieser Kurzgeschichte verstanden mir zu vermitteln wie König Clarkson tickt. Seine Kindheit war alles andere als einfach und einige Dinge, die in der Trilogie geschehen, machen für mich jetzt mehr Sinn. Dennoch war ich wahnsinnig enttäuscht, dass die Geschichte von Amberley und Clarkson nicht konsequent bis zur finalen Entscheidung durchgezogen wird. Gerade diese letzten Schritte hätte ich sehr gerne mitverfolgt und noch mehr Hintergründe erfahren.

In der Kurzgeschichte „Die Favoritin“ erfahren wir dann wie Marlee und Carter zueinander gefunden haben und wie es nach ihrer Gefangennahme weitergeht. Die Geschichte wechselt zwischen der Gegenwart im Gefängnis und Erinnerungen an ihr Kennenlernen. Ich für meinen Teil konnte mit dieser Geschichte nicht viel anfangen. Der Leser erfährt in meinen Augen nicht viel Neues und einzig die Szene einer angeheiterten und leicht beschwipsten America konnte mich unterhalten. Für mich eine Geschichte die ich nicht wirklich gebraucht hätte.

Viel interessanter wird es dann allerdings, wenn man das Interview von Kiera Cass liest. Ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen, aber hier erklärt die Autorin unter anderem, dass ihr Eadlyn auch nicht immer sympathisch war.

Auch der Ausblick auf die Zukunft von Kriss, Natalie und Elise hat mir gut gefallen.

Fazit:
Die erste Geschichte konnte mich gut unterhalten, endete mir aber viel zu offen. Mit der zweiten Geschichte konnte ich persönlich nicht viel anfangen, was aber vielleicht auch daran liegen mag, dass diese beiden Charaktere in der eigentlichen Reihe schon nicht zu meinen Lieblingscharakteren zählten. Das Interview hingegen fand ich äußerst gelungen. Genauso wie der kurze Ausblick auf die Zukunft von drei Kandidatinnen.
Für wahre Fans ist dieses Buch sicherlich ein Muss. Allen anderen würde ich sagen: Kann man lesen, aber es ist sicherlich kein Muss.
Aufgrund des auf und abs gibt es am Ende für mich sehr gute 3 von 5 Hörnchen.