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Veröffentlicht am 10.01.2020

Genialer Auftakt in eine neue Gina Mayer Reihe

Das Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Geheimnis
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Inhalt:
Na toll - weil Joëlles Mutter das Navi falsch programmiert hat, landet Familie Fröhlich nicht im »Beach Holiday Superior«, sondern 400 Kilometer entfernt in Rose-Linde Apfels »Traumhotel«. Statt ...

Inhalt:
Na toll - weil Joëlles Mutter das Navi falsch programmiert hat, landet Familie Fröhlich nicht im »Beach Holiday Superior«, sondern 400 Kilometer entfernt in Rose-Linde Apfels »Traumhotel«. Statt Riesenwasserrutsche und Kletterpark gibt es im Urlaub nun ein verwunschenes kleines Strandhotel mit einer Gans namens Agathe als Haustier.
Doch was sich anfangs wie ein Riesenreinfall darstellt, wird bald zum spannenden Abenteuer: Die Hotelbesitzerin Fräulein Apfel hütet ein Geheimnis, davon ist Joëlle schnell überzeugt. Warum klingelt in der Rezeption ein uraltes Telefon, das gar nicht angeschlossen ist? Warum fliegt der Seeadler, der eigentlich ausgestopft im Hoteleingang steht, um Mitternacht über den Strand?

Meinung:
Joëlle und ihre Familie sind auf dem Weg in den Urlaub. Doch am Ziel angekommen ist der Schock groß. Joëlles Mutter hat in das Navi den falschen Ort eingegeben. Anstatt nun im super schicken Beach Holiday Superior Hotel zu sein, steht die Familie vor Rose-Linde Apfels Traumhotel. Das so gar nichts mit dem Luxushotel gemeinsam hat. Doch die anfängliche Frustration wächst schnell der Abenteuerlust. Denn im Hotel gehen einige komische Dinge vonstatten. Warum klingelt in der Rezeption ein uraltes Telefon, das gar nicht angeschlossen ist? Warum fliegt der Seeadler, der eigentlich ausgestopft im Hoteleingang steht, um Mitternacht über den Strand?

Die Bücher von Autorin Gina Mayer zählen für mich mittlerweile zum festen Leserepertoire. Denn ich mag den Ideenreichtum und den Schreibstil der Autorin unheimlich gerne. So ist auch diese Geschichte wieder eine bunte Mischung aus realem Leben und Magie. Denn das Hotel in dem Joëlle und ihre Familie landen umgibt ein Geheimnis, was es zu entschlüsseln gilt.

Daher ist die erste Hälfte des Buches großes Rätsel raten angesagt. Was hat es mit der etwas komischen Fräulein Apfel auf sich? Und lebt der ausgestopfte Seeadler, der im Eingangsbereich des Hotels steht, möglicherweise? Als die ersten Geheimnisse gelüftet sind, geht es jedoch allemal spannend weiter. Denn nun gilt es den Besitzer eines bestimmten Gegenstandes (aus Spoilergründen möchte ich hier nicht zu viel verraten) zu finden.

Das Setting direkt am Meer und die liebenswürdigen Charaktere sorgen zudem dafür, dass man gerne in dieser Geschichte verweilen möchte.
Vor allen Dingen Benny, den Joëlle und ihr Bruder Lancelot am Strand kennenlernen, war mir von Anfang an sympathisch. Und natürlich tat er mir auch ein wenig leid. Denn Benny reist mit seinem Vater und ihrem Wohnmobil von einem Ort zum nächsten und hat daher gar kein richtiges Zuhause und keine Freunde.
Der heimliche Star des Buches ist jedoch die freche Gans Agathe, die gerne mal für ein wenig Trubel sorgt.
Besonders gut hat mir gefallen, dass Joëlle und Lancelot als Geschwister sehr liebevoll miteinander umgehen. Natürlich wird sich auch gerne einmal ein wenig gekabbelt, aber der Umgangston ist immer vernünftig. Leider habe ich dies in manch einem anderen Kinderbuch schon ein wenig anders erlebt.

Natürlich lässt es sich Gina Mayer auch nicht nehmen und nimmt die heutige Jugend bzw. ihre Gewohnheiten ein wenig auf die Schippe. Denn Joëlles Bruder Lancelot fällt fast vom Glauben ab als er erfährt, dass es im Hotel kein WLAN gibt. Und auch die Eltern müssen im Laufe des Urlaubs akzeptieren, dass ihre Kinder keine Lust auf Spaziergänge oder Ausflugsfahrten haben.

Untermalt wird die Geschichte immer wieder von kleineren Bildchen die Illustratorin Gloria Jasionowski gezeichnet hat. Diese lassen jedoch genug Spielraum um sich eigene Gedanken und Vorstellungen zu machen.

Fazit:
Auch mit dieser Reihe konnte mich Gina Mayer wieder absolut überzeugen. Die Ideen und das Setting rund um das Thema Träume haben meine Fantasie ordentlich angeregt. Die niedlichen Charaktere und der flüssige Schreibstil lassen mich am Ende 5 von 5 Hörnchen vergeben. Gina Mayer hat es einfach drauf besondere Kinderbücher zu schreiben!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2020

Trotz kleiner Mängel ein Buch, was man gelesen haben muss

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
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Inhalt:
Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern ...

Inhalt:
Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.

Meinung:
Amaia ist zum achten Mal sechzehn geworden. Dabei weiß sie gar nicht so genau, warum ihre gesamte Familie nur so langsam altert. Denn ihre Eltern machen ein großes Geheimnis um diese Sache und versuchen sehr zurückgezogen zu leben. So sind häufige Umzüge normal und es gibt knallharte Regeln zu befolgen, sogar vor Gedankenkontrolle schrecken Amaias Eltern nicht zurück. Amaia ist dabei die einzige der Geschwister die sich ab und an gegen die Gedankenkontrolle zur Wehr setzen kann. Eines Tages sieht Amaia jedoch ihre Chance gekommen Antworten auf ihre vielen Fragen zu bekommen. Denn ihre beiden Brüder bringen einen Gefangenen mit nach Hause. Der geheimnisvolle Noár bringt eine Seite in Amaia zum Vorschein, die ihr noch gar nicht bewusst war und plötzlich befindet sie sich in einem riesigen Abenteuer.

Auf dieses Buch bin ich schon in der Verlagsvorschau aufmerksam geworden. Da ich aber öfter meine Schwierigkeiten mit deutschen Jugendbuchautorinnen habe und ich bisher noch nichts von Autorin Julia Dippel gelesen hatte, habe ich erst einmal einen Bogen um das Buch gemacht. Nachdem ich aber immer mehr sehr begeisterte Meinungen zu diesem Buch gelesen habe und oft das Wort „Jahreshighlight“ fiel, musste ich mir selbst meine eigene Meinung über das Buch bilden.

Ab der ersten Seite wird der Leser dabei nicht geschont. Denn es geht sofort sehr temporeich zur Sache. Zeit für Verschnaufpausen gibt es das ganze Buch so gut wie gar nicht. Immer passiert wieder etwas total überraschendes und packendes. Neben dem hohen Erzähltempo weist die Geschichte immer wieder Überraschungsmomente auf. Als Vielleser ahnt man zwar, dass hinter gewissen Geschehnissen mehr steckt, als man zunächst erfährt, aber auf keine der dann eintreffenden Situationen war ich dann wirklich vorbereitet. Ich wurde mehrmals überrascht und fieberte der nächsten Enthüllung schon ungeduldig entgegen.

Auch die Welt, die Julia Dippel mit Cassardim geschaffen hat, habe ich so in dieser Form noch nicht gelesen. Ich mochte die vielen fantastischen Ideen und Einfälle. Passend dazu gibt es auch eine Karte von Cassardim im Buch zu betrachten. So kann man sich die ganze Welt noch besser vorstellen. Besonders fasziniert war ich vom goldenen Berg, in dem ein Großteil der Geschichte spielt. Besonders toll empfand ich die Kommunikation zwischen Amaia und diesem Berg, die mir doch das ein oder andere Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Amaia erzählt, die wirklich eine sehr taffe und nicht auf den Mund gefallene Protagonistin ist. Nur wenn es um den geheimnisvollen Noár geht, setzt ihr Verstand gerne einmal aus. Amaia nimmt sich diesbezüglich gerne selbst auf die Schippe, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Dennoch muss ich leider auch festhalten, dass Amaia mir gerade gegen Ende der Geschichte mit ihrer Naivität ein wenig auf die Nerven ging.
Auch die weiteren Charaktere können überzeugen. Sei es Amaias Geschwister, wie der kleine Moe oder Amaias beste Freundin Zoey. Besonders Noár dürfte das Herz von weiblichen Leserherzen höherschlagen lassen, so ist er doch der typische Bad Boy Charakter. Aber auch Noárs Freunde sind genial skizziert.

Während des Lesens kommt man allerdings auch nicht drumherum Parallelen zum Reich der sieben Höfe zu ziehen. Denn Noár und die Gruppe seiner Freunde hat doch gewisse Ähnlichkeiten mit Rhysand und dessen Freunden. Ich empfand dies als kleinen Kritikpunkt an der Geschichte, da sich auch die Beziehung zwischen Amaia und Noár ein wenig mit der von Feyre und Rhysand ähnelte. Mir ist allerdings auch klar, dass das Rad nicht neu erfunden werden kann.

Fazit:
Trotzdem ich Dinge zu bemängeln habe, kann ich nichts anderes als 5 Hörnchen vergeben. Denn die Geschichte hat alles was ein guter Fantasyjugendbuchschmöker haben sollte: eine taffe Protagonistin, eine fantasievolle Welt, interessante Charaktere sowie jede Menge Intrigen und Überraschungsmomente. Aufgrund dessen gibt es am Ende von mir sehr knappe 5 von 5 Hörnchen. Ich kann die begeisterten Stimmen zu dem Buch auf jeden Fall nachvollziehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2020

Ein Muss für alle Olaf-Fans!

Disney Die Eiskönigin: Olafs liebste Gutenacht-Geschichten
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Inhalt:
Neue Freunde, tolle Feste und Magie – Olaf hat viele Geschichten aus dem Königreich Arendelle zu erzählen.
Die schönsten Erlebnisse von dem kleinen Schneemann und seinen Freunden findest du hier ...

Inhalt:
Neue Freunde, tolle Feste und Magie – Olaf hat viele Geschichten aus dem Königreich Arendelle zu erzählen.
Die schönsten Erlebnisse von dem kleinen Schneemann und seinen Freunden findest du hier als Gutenacht-Geschichten zum Vorlesen oder Selberlesen.

Meinung:
Die schönsten Erlebnisse von Schneemann Olaf und seinen Freunden Anna und Elsa gibt es in dieser Gutenacht-Geschichten Sammlung zu bestaunen. Man taucht ein in wundervolle Feste, erlebt einen Hauch Magie und unternimmt mit den Freunden das ein oder andere Picknick.

Dieses Buch enthält insgesamt vier Kurzgeschichten über den Schneemann Olaf. Die Titel sind, meines Wissens nach, bereits größtenteils im Kleinformat (sprich Pixie-Ausgabe) im Nelsonverlag erschienen und wurden nun zu einer schönen Gutenacht-Geschichten Sammlung zusammengefügt.

Da mein Sohn „Die Eiskönigin“ liebt und hier vor allen Dingen ein riesiger Olaf-Fan ist, kamen wir um dieses Buch einfach nicht drumherum. Zwar kannten wir bereits eine der vier Geschichten, dies tat unserer Freude jedoch keinen Abbruch. Denn das Format ist hier deutlich größer als die Pixieausgabe. So lassen sich die niedlichen Bilder noch intensiver und besser betrachten.

Olaf ist ein so liebenswerter und lustiger Charakter, dass mein Sohn während des Lesens mehrfach lachen musste, da er den kleinen Schneemann so witzig fand.

Nun freuen wir uns auf den nächsten Sammelband, der bereits in diesem Monat erscheinen wird. Denn Olafs Abenteuer sind für Groß und Klein ein riesiger Spaß!

Dieser Sammelband enthält die Titel „Olafs schönster Sommertag“, „Olaf und die Trollkinder“, „Olafs Geburtstag“ und „Olafs neuer Freund“.

Fazit:
Olaf der kleine Schneemann aus „Die Eiskönigin“ erlebt in diesem Sammelband vier lustige und unterhaltsame Abenteuer. Die Geschichten haben sich perfekt für unser abendliches Vorleseritual angeboten. Gemeinsam mit Olaf, Anna und Elsa haben wir gelacht, gefeiert und auf kleine Trollkinder aufgepasst. Ein herrlicher Spaß!
Von uns gibt es daher eisige 5 von 5 Hörnchen und eine klare Leseempfehlung für alle Olaf-Fans!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2020

Darf in keinem Kinderbuchregal fehlen!

König Guu 1: König Guu
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Inhalt:
Ben ist auf der Flucht vor seinem Erzfeind Monty, als er plötzlich durch ein mysteriöses Erdloch fällt und einen versteckten Wald entdeckt. Hier regiert König Guu, ein Mädchen mit einem stattlichen ...

Inhalt:
Ben ist auf der Flucht vor seinem Erzfeind Monty, als er plötzlich durch ein mysteriöses Erdloch fällt und einen versteckten Wald entdeckt. Hier regiert König Guu, ein Mädchen mit einem stattlichen Bart, einem gigantischen Baumhaus und einem Wombat namens Herbert. Klar, dass Monty und seine Bande dieses Paradies zerstören wollen. Aber Ben und Guu sind bestens vorbereitet, mit Kuh-Kacka-Pulten, Stinktier-Knallern und Guus genialster Erfindung: dem Wombatisator!

Meinung:
Ben wird in der Schule von Monty, dem Sohn des Bürgermeisters, und seinen Kumpanen drangsaliert und gehänselt. Als Ben eines Tages wieder auf der Flucht vor der Gruppe ist, rutscht er in ein Erdloch und landet in einem versteckten Wald. In diesem trifft er auf König Guu. Ein Mädchen mit einem ellenlangen Bart, einer Krone auf dem Kopf und einem Speer in der Hand. Gemeinsam mit ihrem Wombat Herbert lebt sie in einem Baumhaus. König Guu möchte Ben vor Monty und seinen fiesen Machenschaften schützen. Und so erstellen König Guu und Ben einen tollkühnen Plan um die Bösewichte loszuwerden.

Nachdem mir der zweite Band, welchen ich vor dem ersten gelesenen habe, so wahnsinnig gut gefallen hat, durfte an Weihnachten endlich Band 1 bei mir einziehen. Natürlich musste ich ihn so schnell es geht lesen und ich muss sagen, dass ich mal wieder restlos begeistert bin.

In diesem Buch erfährt der Leser wie König Guu und Ben zueinander gefunden haben. Guu lässt zudem ab und an Informationen über ihre Vergangenheit fallen, wobei Ben und der Leser sich dabei nicht sicher sein können, ob ihre Fantasie nicht mal wieder mit ihr durchgeht. Denn König Guu hat ordentlich viel Erfindergeist und strotzt nur so vor toller Ideen. So gibt es in diesem Buch Kuh-Kacka-Pulte, Stinktier-Knaller und den Wombatisator zu bestaunen. Auch König Guu ist ein Charakter, den man aufgrund des Äußeren erst einmal nur bestaunen kann. Denn Guu ist ein Mädchen mit einem voluminösen Bart, einer Krone auf dem Kopf und einem Speer in der Hand. Zudem nennt Guu sich „König“. Was Ben zuerst sehr verwirrt, denn Guu ist doch schließlich ein Mädchen.

Neben König Guu sind auch die restlichen Charaktere wie Ben, Wombat Herbert oder Bens Eltern absolut liebenswert. Und natürlich darf in jedem guten Buch auch das Bösewicht-Gespann nicht fehlen. Monty ist dabei ein fürchterlicher Fiesling, der Ben das Leben in der Schule zur Hölle macht. Toll fand ich, dass die Bösewichte nicht alle männlich waren, sondern auch ein großes und starkes Mädchen ebenfalls in der Gruppe der Fieslinge mitmischt. Allgemein kann man festhalten, dass Adam Stower wenig klischeebehaftetes in diesem Buch niederschreibt. Denn auch König Guu sprengt die Regeln des Normalen. Schon alleine ihretwegen lohnt es sich zu diesem Buch zu greifen.

Was das Buch unter anderem auszeichnet, ist die Aufmachung. Das Cover finde ich persönlich zwar ein wenig nichtssagend und regt nicht unbedingt zum Buchkauf an. Die Innenzeichnungen lassen jedoch jedes Leserherz höherschlagen. Autor Adam Stower ist auch gleichzeitig der Illustrator und hat hier viel Liebe zum Detail an den Tag gelegt. Auf fast jeder Seite gibt es wunderschöne Bilder zu betrachten. Ich mochte vor allen Dingen die zauberhaften Bilder rund um König Guus Wald.

Die Geschichte bietet sich sowohl zum Selberlesen als auch zum Vorlesen an. Selbstleser werden mit den vielen Bildern und dem in Relation dazu geringen Text ihre Freude haben. Aber auch zum Vorlesen für die ganze Familie ist die Geschichte optimal geeignet.

Fazit:
Wie nicht anders zu erwarten hat auch Band 1 der König Guu Reihe mich mit seiner Genialität begeistert. König Guu ist eine bemerkenswerte Protagonistin, die gemeinsam mit ihrem Wombat Herbert die Herzen der Leser im Sturm erobert. Individuelle Ideen und Charaktere sorgen dafür, dass ich zu einem riesigen Fan der Reihe geworden bin und sehr darauf hoffe, dass auch der dritte Band ins Deutsche übersetzt wird. Denn leider ist diese Reihe in Deutschland (vollkommen zu unrecht) recht unbekannt.
Ganz klare 5 von 5 Hörnchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2020

Lustig, fantasievoll und überraschend - schöner Einstieg in die Reihe

Die geheime Drachenschule
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Inhalt:
Henry kommt aus dem Staunen nicht heraus. Erst wird er ohne Vorwarnung auf ein Internat geschickt, das mitten im Nichts auf einer kargen schottischen Insel liegt. Dann erfährt er auch noch, dass ...

Inhalt:
Henry kommt aus dem Staunen nicht heraus. Erst wird er ohne Vorwarnung auf ein Internat geschickt, das mitten im Nichts auf einer kargen schottischen Insel liegt. Dann erfährt er auch noch, dass er die Chance bekommen soll, ein Drachenreiter zu werden. Richtig gehört. Doch dafür muss er erst die gefährlichen Feuerprüfungen bestehen. Blöd nur, dass Henrys Drache alles dafür tut, in durch die Prüfungen rasseln zu lassen. Und wenn er sie nicht besteht, muss Henry die Insel für immer verlassen …

Meinung:
Bei einem seiner Fußballspiele fällt Henry ein mysteriöser Mann auf, bei dem es sich eigentlich nur um einen Fußball-Scout handeln kann. Doch dann stellt sich heraus, dass dieser Mann alles andere als ein Scout ist. Vielmehr offenbart er Henry und seiner Mutter, dass Henry auf eine geheime Schule auf der Insel Sieben Feuer gehen darf. Das Geheimnis um diese Insel enthüllt der Mann jedoch nicht. Dies erfährt Henry viel mehr als er sich zusammen mit fünf anderen Schülern auf den Weg nach Sieben Feuer macht. Denn das dort stehende Internat ist in Wahrheit eine geheime Drachenschule und jeder neue Anwärter erhält dort einen eigenen Drachen, mit dem er eine besondere Verbindung eingehen darf.

Natürlich gehen Geschichten über Drachen immer und so habe ich voller Freude zu diesem Hörbuch gegriffen. Zudem war ich neugierig was sich das Kinder- und Jugendbuch Lektorat von Bastei Lübbe bei diesem Titel hat einfallen lassen. Denn die Geschichte stammt aus der Feder der Lektoratsmitarbeiter.

Empfohlen wird die Geschichte für Kinder ab 9 Jahren. Ich für meinen Teil fand es richtig toll, dass mal ein Junge die Hauptrolle in diesem Buch übernimmt. Allerdings möchte ich festhalten, dass aufgrund der Thematik die Geschichte sowohl für Mädchen als auch für Jungs lesenswert ist.

Henry kommt mit fünf weiteren Kindern an die geheime Drachenschule und alle Kinder scheinen ab dem ersten Tag eine besondere Bindung zu ihrem Drachen aufzubauen. Nur leider Henry nicht. Zwar ist er ein richtiges Fliegerass, sein Drache spricht jedoch kein Wort mit ihm. Warum möchte der Drache keine Bindung mit ihm aufnehmen? Henry will vermeiden, dass irgendjemand von dieser „Schwäche“ erfährt und so spitzt sich die Lage an der ein oder anderen Stelle für Henry gehörig zu.

Die Geschichte als solches ist sehr unterhaltsam und dem Lesealter angepasst. So erfährt der Zuhörer gemeinsam mit Henry mehr über das Leben der Drachen und das Leben auf Sieben Feuer. Gerade der Twist am Ende des Buches konnte mich sehr gut unterhalten und sogar überraschen.

Auch Freundschaften werden in diesem Band geschlossen. So findet Henry in Arthur und Lucy gleich zwei Kinder, mit denen er sich auf Anhieb gut versteht. Wohingegen er mit Timothy riesige Probleme hat.

Hörbuchsprecher Philipp Schepmann ist mir bereits bekannt und ich mag seine Stimme wirklich gerne. In diesem Hörbuch verkörpert er vor allen Dingen Henrys mürrischen Drachen einfach toll. Ich musste mehrmals schmunzeln, wenn der Drache anfängt zu „denken“. Dies wurde herrlich vertont und die inneren Monologe des Drachen sind sehr unterhaltsam.

Fazit:
Ich durfte einen lustigen und schönen Einstieg in die geheime Drachenschule erleben, der definitiv meine Lust auf den zweiten Band geweckt hat. Ein ungewöhnliches Jungen-Drachen-Gespann sorgt für tollen Hörspaß und ein kleiner Twist für die nötige Überraschung. Bitte gerne mehr davon liebes Bastei Lübbe Lektorenteam.
5 von 5 Hörnchen.

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