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Veröffentlicht am 01.02.2026

Lesehighlight!

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
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Rune Winters führt ein gefährliches Doppelleben, seit die Hexenköniginnen gestürzt wurden und die Blutwache jede entlarvte Hexe hinrichten lässt. Tagsüber spielt sie die reiche und oberflächliche Adlige, ...

Rune Winters führt ein gefährliches Doppelleben, seit die Hexenköniginnen gestürzt wurden und die Blutwache jede entlarvte Hexe hinrichten lässt. Tagsüber spielt sie die reiche und oberflächliche Adlige, doch nachts ist Rune der gefürchtete rote Nachtfalter, eine Hexe, die ihresgleichen aus den Gefängnissen der neuen Republik befreit. Bereits seit Jahren ist Hexenjäger Gideon Sharpe auf der Jagd nach dieser berüchtigten Hexe. Als sein Verdacht auf Rune fällt, beginnt zwischen den Beiden ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel. Denn Rune versucht ihrerseits Gideon Informationen zu entlocken, die ihr im Kampf gegen die Blutwache helfen könnten. Trotz aller Intrigen kommen sich Rune und Gideon näher, doch kann zwischen Totfeinden wirklich so etwas wie Liebe entstehen?

Gleich von Beginn an möchte ich klarstellen, wie sehr mich der erste Teil dieser wundervollen Dilogie begeistern konnte. Ich bin ein großer Fan des Enemies to Lovers-Trope. Bei den meisten Büchern hierzu werden jedoch die Probleme, die sich aus der Feindschaft ergeben, im nu gelöst und die Liebe obsiegt scheinbar mühelos. Dies ist hier absolut nicht der Fall. Ich liebe es wie die Beiden gegeneinander intrigieren und sich trotzdem einander annähern und eine Beziehung aufbauen. Sie stehen auf verschiedenen Seiten und versuchen den anderen aus der Reserve zu locken. Dieses „Spiel“ zwischen den ihnen hat mir unglaublich gut gefallen. Auch Rune und Gideon als Charaktere mochte ich sehr gerne. Beide haben bereits viel durchgemacht und es ist absolut verständlich, warum Gideon die Hexen so sehr hasst. Sie haben durch ihre Vergangenheit an Stärke gewonnen und agieren klug und berechnend. Trotzdem ist es auch sehr authentisch, wie sich ihre Beziehung zueinander entwickelt und festigt. Mit dem Ende hatte ich so nicht gerechnet und ich werde auf jeden Fall direkt mit dem nächsten Band weitermachen. Eine grandioser Reihenstart!

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Eine verschollene Erbin und ein Mord ohne Leiche

Eine Schifffahrt, die ist tödlich
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In Myrtles bereits viertem Fall geht es um das umfassende Erbe der Familie Snowcraft, die als auf hoher See verschollen gilt. Myrtles Vater ist mit der Suche nach einem Erben beschäftigt, als sich eine ...

In Myrtles bereits viertem Fall geht es um das umfassende Erbe der Familie Snowcraft, die als auf hoher See verschollen gilt. Myrtles Vater ist mit der Suche nach einem Erben beschäftigt, als sich eine junge Frau an ihn wendet, die angibt die vermisste Ethel Snowcraft zu sein. Doch ihren Anspruch zu belegen ist alles andere als einfach. Als Myrtles Vater auch noch wegen einer Mandelentzündung das Bett hüten muss, geschieht ein weiteres Unglück, denn von seinem Krankenbett aus wird er Zeuge eines Mordes. Jedoch fehlt von einer Leiche zunächst jede Spur. Myrtle und ihre Gouvernante Miss Judson machen sich auf die Suche nach einem Beweis für die Beobachtung ihres Vaters. Welche Geheimnisse verbergen die Angestellten des Krankenhauses und was hat die Erbin der Snowcrafts mit allem zu tun?

Myrtle hat es dieses Mal nicht nur mit einem, sondern gleich zwei Geheimnissen zu tun. Sie muss die Identität von Ethel alias Sally aufdecken und im Namen ihres Vaters Untersuchungen zu einem Mord anstellen. Dabei ist dieser ihr leider keine große Hilfe, da er nach einer Operation das Bett hüten muss und kaum seine Stimme gebrauchen kann, was zu einigen sehr amüsanten Situationen in der Geschichte führt. Sally ist ein sympathischer Charakter, die entgegen allen Erwartungen nicht an dem Erbe, sondern einzig an ihrer Herkunft interessiert scheint. Die Mordermittlungen gestalten sich für meine Begriffe etwas diffus, sind aber dennoch spannend. Vor allem Myrtles Neugier und ihre Kombinationsgabe haben mich wieder begeistern können. Aber auch alle anderen Charaktere der Geschichte mochte ich wieder sehr gerne insbesondere Miss Judson und Peony.

Auch der vierte Teil der Reihe konnte mich wieder begeistern. Ich hoffe, dass noch weitere Bücher mit unserer cleveren Meisterdetektivin folgen werden.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Großartiger Reihenauftakt

To Tempt a God
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In Silver City herrschen die Götter. Jedes Jahr suchen sie sich unter den Menschen sogenannte Valets aus, die ihnen an ihrem Hof im Divine District dienen sollen. Als Aurora an den Hof beordert wird, wird ...

In Silver City herrschen die Götter. Jedes Jahr suchen sie sich unter den Menschen sogenannte Valets aus, die ihnen an ihrem Hof im Divine District dienen sollen. Als Aurora an den Hof beordert wird, wird sie mit ihrem Leben an Colden, den Sohn des Herrschergottes, gebunden. Doch Colden verabscheut den brutalen Umgang der Götter mit den Menschen. Sein Ziel ist es Frieden zwischen Göttern und Menschen zu erreichen. Während sie an ihrem Plan arbeiten, kommen sich Aurora und Colden immer näher. Doch eine Verbindung zwischen einem Gott und einem Menschen erscheint unmöglich.

„To Tempt a God“ ist der erste Teil einer Trilogie um die Götter von Silver City. Die Geschichte hat mich sehr an frühere Fantasygeschichten erinnert, an Zeiten bevor der Romance-Anteil in einem Fantasybuch wichtiger geworden ist als die eigentliche fantasievolle und spannende Geschichte. Starten wir mit dem unglaublich kreativen Worldbuilding. Silver City ist eine Stadt, die größtenteils in Finsternis liegt. Nur dort wo die Götter heimisch sind, sammelt sich das Licht. So sind die Menschen in ihrem Schatten nicht nur körperlich den Göttern unterlegen, sondern sind auch von deren Licht abhängig. Aurora ist eine starke Protagonistin, die durch die Liebe zu ihrem Bruder angetrieben wird, der nach einem Unfall im Koma liegt. Über Colden erfahren wir zwar ein paar Einzelheiten, bis zum Ende haftet ihm jedoch etwas Geheimnisvolles an. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend geschrieben und keine Angst, auch die Beziehung/aufkeimenden Gefühle zwischen Aurora und Colden kommen natürlich nicht zu kurz. Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen und bin sehr gespannt, wie es mit Aurora und Colden nach diesem rasanten Ende noch weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Der ewige Winter

Der Winter des Bären
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Mila lebt zusammen mit ihren Geschwistern im Eldbjorn-Wald, der seit Jahren in einem eisigen Winter gefangen ist. Eines Abends steht ein Fremder zusammen mit einer Gruppe Jungen vor der Tür ihres Hauses ...

Mila lebt zusammen mit ihren Geschwistern im Eldbjorn-Wald, der seit Jahren in einem eisigen Winter gefangen ist. Eines Abends steht ein Fremder zusammen mit einer Gruppe Jungen vor der Tür ihres Hauses und bittet um einen Schlafplatz. Am nächsten Morgen ist er verschwunden, zusammen mit ihrem Bruder Oskar. Mila kann nicht glauben, dass ihr Bruder sie einfach so verlassen hat und macht sich zusammen mit ihren Schwester auf die Suche nach ihm. Der Fremde hinterlässt eine Spur der Magie, die sie immer weiter in den Norden führt. Kann Mila ihren Bruder retten und dem ewigen Winter ein Ende bereiten?

„Der Winter des Bären“ ist eine spannende, winterliche Geschichte, die ein wenig an die Schneekönigin erinnert. Mila begibt sich zusammen mit ihren Schwestern auf die Suche nach ihrem Bruder, der unter einem magischen Bann steht. Mila ist noch sehr jung für ein solches Abenteuer, zeigt jedoch bei ihrer Reise eine Menge Mut, auch wenn sie sich selbst nicht als mutig bezeichnet. Auch Pipa, ihre kleine Schwester, war mir sehr sympathisch, wobei mir vor allem der Zusammenhalt zwischen den Geschwistern gefallen hat. Allein Sanna, die Älteste der Geschwister fiel in diesem Zusammenhang ein wenig aus dem Rahmen, da sie von Anfang an der Meinung ist Oskar hätte sie freiwillig verlassen. Hilfe bekommen die Schwestern vom Zauberer Rune, der sie bei ihrer Suche unterstützt. An einigen Stellen empfand ich die Handlung als überraschend brutal für den sonst eher märchenhaften Charakter der Geschichte. Es gab eine Menge spannender Szenen, die mich gut unterhalten haben. Mit dem Ende der Geschichte konnte ich mich jedoch leider gar nicht anfreunden.

Wer eine unterhaltsame, märchenhafte Geschichte mit winterlichem Thema sucht, wird hier auf jeden Fall fündig werden.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Der Weg einer Königin

Queen Macbeth
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Das Buch erzählt eine Geschichte über die berühmte Lady Macbeth, erste Königin von Schottland. Die Geschichte wird abwechselnd in zwei Zeitebenen erzählt. Der eine Teil der Geschichte erzählt vom Kennenlernen ...

Das Buch erzählt eine Geschichte über die berühmte Lady Macbeth, erste Königin von Schottland. Die Geschichte wird abwechselnd in zwei Zeitebenen erzählt. Der eine Teil der Geschichte erzählt vom Kennenlernen von Gruoch (Lady Macbeth) und ihrem zukünftigen Ehemann, der andere von ihrer Flucht nach dem Tod ihres Mannes aus dem Kloster, in welchem sie sich mit ihren Frauen versteckt hält. Die Geschichte ist an sich sehr spannend erzählt. Besonders die Erzählungen in der „Vergangenheit“ haben mich gut unterhalten. Da ich mich im Vorfeld nur wenig mit der Geschichte von Lady Macbeth beschäftigt habe, hätte mir eine ausführlichere Schilderung der Ereignisse noch besser gefallen. Das Buch ist mit seinen nicht mal 200 Seiten wirklich sehr kurz. Auch hat die Autorin sicher versucht sich so gut wie möglich an die historischen Fakten zu halten, trotzdem hätte mir eine genauere Stellungnahme zwischen Fakten und Fiktion zum Beispiel in einem Nachwort gut gefallen. So werde ich mich wohl anderweitig nochmal über „Queen Macbeth“ informieren.

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