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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2019

Der Einsiedler und Heiler Diogenes

DIE EWIGEN. Die Mönche vom heiligen Berg
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Byzanz, 963 n. Chr.: Nachdem Lepra auf einer Klosterbaustelle am heiligen Berg Athos ausgebrochen ist, erhält Simon den Auftrag, einen von Gott gesegneten Heiler herbeizuschaffen. Dabei läuft er dem irrwitzigen ...

Byzanz, 963 n. Chr.: Nachdem Lepra auf einer Klosterbaustelle am heiligen Berg Athos ausgebrochen ist, erhält Simon den Auftrag, einen von Gott gesegneten Heiler herbeizuschaffen. Dabei läuft er dem irrwitzigen Einsiedler Diogenis und seinem Hund Iraklis in die Arme. Simon ahnt nicht, dass er ohne Umwege auf eine Falle zu läuft.
Unter den Mönchen von Athos kann ihm nur noch ein Wunder helfen.

Der Schreibstil ist unterhaltend und flüssig – gut zu lesen.
Das Cover in orange-grau gehalten zeigt in der Mitte in einem Kreis ein Klsoter und schafft hiermit einen ganz klaren Bezug zum Romaninhalt. In der unteren Hälfte ist groß der Reihe Titel „Die Ewigen“ und darunter etwas kleiner die Titelfolge „Das Gedächtnis der Welt“ zu sehen, Ganz oben steht der Autorenname.
Der Klappentext macht interessiert und neugierig.

Fazit:
Diesmal hat es Simon ins Jahr 963 n.Christus nach Byzanz verschlagen. Er erhält den Auftrag den Heiler zu suchen der kein anderer als Diogenes ist. Am besten hat mir in dieser Folge noch der Hund Irakis gefallen. Mit dem Motto Gleichschritt – Gleichtritt – Gleichsinn war nicht meine Welt. Und es bringt ja Diogenis auch nicht soviel. Also ich konnte ider Folge nicht ganz so viel abgewinnen – was bei einer Reihe schon mal passieren kann.
Es ließ sich aber genauso gut wie die anderen Folgen lesen nur das Thema war nicht so ganz das Meine. Findet bestimmt aber auch Liebhaber.

Veröffentlicht am 09.02.2019

Gelungene fantastische Fortsetzung und grandioser Abschluss

Das Raunen der Berge (Die Keloria-Saga 2)
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Am Ende von Band 1 wr sich Jessi sicher nie mehr nach Keloria zu gehen und die Abenteuer und Bewohner hinter sich gelassen zu haben. Doch dann erfährt sie das jegliches Rot und Rottöne Keloria verschwunden ...

Am Ende von Band 1 wr sich Jessi sicher nie mehr nach Keloria zu gehen und die Abenteuer und Bewohner hinter sich gelassen zu haben. Doch dann erfährt sie das jegliches Rot und Rottöne Keloria verschwunden sind. Und damit auch die Liebe, fühlt sie sich dafür verantwortlich, die Emotionen für alle Bewohner zurück zu holen. Ob der vielen Gefahren oder Widersacher, die sie eigentlich nie wiedersehen wollte, bricht sie erneut nach Keloria auf. Um die Farbbewahrerin Magenta zu retten. Sie lernt eine nue unsichtbare Freundin kennen und trifft auch den geheimnisvollen Torwächter Ciaran wieder. Er hatte sie mit seinen türkisfarbenen Augen einst verzaubert. Wird ihr Vorhaben gelingen?

Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen.

Das Cover sieht einfach wunderbar aus: wieder mit Tarka dem Einhorn, inmitten eines Waldes und dem dunklen Gebirge wirkt es dunkler als das Cover von Band 1. Passt damit aber wunderbar zum 2.Teil und Abschluss der Dilogie.

Der Klappentext verspricht eine spannende Fortsetzung der Dilogie.

Fazit:
Wie schon in Band 1 wird man von der Welt Keloria mit seinen intensiver Farbenvielfalt und seinen magischen Lebewesen erneut in den Bann geschlagen. Große Schicksale in einer Welt parallel zu unseren – lediglich ein Tor von uns entfernt. Das sich immer zur Dämmerung öffnet um unserer sonst so farblosen Menschenwelt Fantasie Liebe und Hoffnung zu schenken.
Zum Teil humorvolle Dialoge liebenswerte Protagonisten (außer Key), spannende Handlungen und Geschehnisse lassen uns mit in diese fantastische Welt reisen. Ein wundervolles Gesamtpaket der beiden Autorinnen was uns wieder rundum begeistern kann: egal ob Cover, Klappentext oder Roman – rundum gelungen und lesenswert.

Veröffentlicht am 08.02.2019

Spannende und nachdenklich stimmende Dystopie

Die Träumenden
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Santa Lora, Kalifornien: Alles beginnt an einem Collegemit einem jungenMädchen auf einer Party. Sie fühlt sich plötzlich müde, so müde wie noch nie in ihrem Leben. Sie wacht nicht wieder auf.
Zuerst denken ...

Santa Lora, Kalifornien: Alles beginnt an einem Collegemit einem jungenMädchen auf einer Party. Sie fühlt sich plötzlich müde, so müde wie noch nie in ihrem Leben. Sie wacht nicht wieder auf.
Zuerst denken alle, es kommt aus der Luft, ein Gift, eine Art Virus. Aber niemand kann es nachweisen.
Was auch immer es ist, es breitet sich rasend schnell in Santa Lora aus: Menschen werden müde, legen sich hin - und schlafen für immer. Sie sind nicht tot, sie wachen aber auch nicht mehr auf.
Panik bricht aus, die Stadt wird von der Außenwelt abgeriegelt. Mittendrin: Eine junge Studentin, die im College unter Quarantäne steht. Zwei kleine Mädchen, deren Vater ihr Haus in eine Festung verwandelt. Und ein Paar, das verzweifelt versucht, sich und ihr Neugeborenes zu schützen, während um sie herum alles im Chaos versinkt.

Der Schreibstil ist nicht nullachtfünfzehn eher aus der Perspektive eines Erzählers. Wenn man sich daran gewöhnt hat gut zu lesen.

Das Cover wirkt irgendwie unheimlich. Zu sehen ist eine verlassene Wohnsiedlung (gerade durch das liegende Fahrrad ohne Kind sehr beängstigend) darüber scheint sich eine dunkle Wolken zu manifestieren. In groß ist der Titel des Romans „Die Träumenden“ zu lesen. Passt absolut zum Romaninhalt – gut gewählt!

Der Klappentext macht neugierig auf eine neue Dystopie.

Fazit:
Ein merkwürdiger Erzählstil prägt den Roman. Man hat das Gefühl ein Erzähler dokumentiert jedes Kapitel in dem uns einige der Protagonisten in immer wieder einer anderen schwierigeren Situation begegnen. Man wird mitgenommen, lernt die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen der Schule, Universität und des Ortes kennen. Aber irgendwie kommen nicht zu tiefe Gefühle für sie auf – einfach durch den Erzählstil. Trotzdem bleibt man als Leser dran – denn man will ja wissen worum es eigentlich geht. Zum Ende enthalte ich mich eines Kommentars.
Interessante Idee und spannende ungesetzt. Eine Dystopie die aber auch nachdenklich stimmt trotz des nicht ganz einfachen Schreibstils. Auf jeden Fall lesenswert. Was wäre wenn es so eine Situation wirklich gäbe? Wie würde ich mich verhalten?

Veröffentlicht am 05.02.2019

Spricht der schwarze Spiegel die Wahrheit oder ist alles eine Lüge?

Die Grimm-Chroniken (Band 10): Der schwarze Spiegel
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Dieser Spiegel war anders als alle, die ich bisher erblickt hatte. Ein verschnörkelter Rahmen aus Ebenholz rahmte das schwarze Glas in seiner Mitte ein. Er zeigte mich nicht als die gebrechliche Frau, ...

Dieser Spiegel war anders als alle, die ich bisher erblickt hatte. Ein verschnörkelter Rahmen aus Ebenholz rahmte das schwarze Glas in seiner Mitte ein. Er zeigte mich nicht als die gebrechliche Frau, die ich heute war, sondern als jene Apfelprinzessin, die voller Zuversicht und Träume in ihre Zukunft geblickt hatte.
»Ist es nicht erstaunlich, dass das eigene Spiegelbild einem ganz anders erscheint als das, was andere Menschen von einem wahrnehmen? Niemand ist in der Lage, sich selbst so zu sehen, wie er ist. Wenn ich meine eigene Dunkelheit nicht erfassen kann, ist es dann möglich, dass das Böse längst Besitz von mir ergriffen hat?«

Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und verführt, macht süchtig!

Das Cover ist einfach königlich und edel, mit dem Mädchen im schwarzen Kleid mit Krone im Rahmen, die einen nicht unwichtigen Part inne hat. Wie die ganze Reihe ein Schmuckstück in der Aufmachung, Schrift – in der ganzen Gestaltung.

Der Klappentext macht neugierig auf eine weitere Folge „Der Grimm Chroniken“.

Fazit: Genauso spannend und fantastisch wie die vorhergehenden Folgen der Reihe. Die verschiedenen Rückblenden in die vergangenen Zeiten offenbar wie die Protagonisten und ihre Leben in und miteinander verwoben sind. Auch wie aus guten böses werden kann, überhaupt den Kampf gut gegen böse – hautnah! Es gibt eine Menge Rätsel die gelöst werden um die Protagonisten.
Und macht super neugierig wie es in den einzelnen Handlungsabläufen weiter gehen wird. Wann kommt Band 11 – 13? Damit naht leider immer näher auch das Ende der ersten Staffel für uns Leser.

Veröffentlicht am 27.01.2019

Hunting Hope – Jagd nach der Hoffnung – Reihen Auftakt

Hunting Hope
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Feynels Herkunft ist umwölkt, an seine Eltern erinnert er sich kaum mehr. Ausgesetzt auf dem heruntergekommenen Planeten Sekpton verbringt er seine Kindheit als Schrottsammler für einen Söldnerboss, bis ...

Feynels Herkunft ist umwölkt, an seine Eltern erinnert er sich kaum mehr. Ausgesetzt auf dem heruntergekommenen Planeten Sekpton verbringt er seine Kindheit als Schrottsammler für einen Söldnerboss, bis ihm eines Tages die Flucht gelingt. Doch mit dieser beginnt sein wahres Abenteuer erst - und bis jetzt hält es keine allzu guten Aussichten für ihn bereit ...

Der Schreibstil flüssig, spannende und gut zu lesen.

Das Cover in toll und ich glaube auch sehr gut gewählt. .Es passt optimal zum Roman Inhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf die neue Interessante Reihe: Weltenwandler.

Fazit:
Das erste Buch der Autorin und auch des Verlages.
War überrascht es ist gut lesbar auch für Leser die nicht unbedingt so die Science-Fiction Fans sind (vielleicht werden sie es ja noch). Es ist der erste Band von einer Reihe und für mich schon ein gelungener Auftakt. Spannend aber nicht zu abgehoben. Mit realistischen Personen und auch Gefühl wie Trauer und Tod.
Aber auch sehr viel Hoffnung wie schon der Titel ausdrückt – vor allem für den Hauptprotagonisten Feynel.
Sehen wir mal wie es in den weiteren Bänden für ihn laufen wird. Wir werden bestimmt noch viele tolle Bücher vom in farbe und Bunt Verlag kennenlernen.
Vielleicht sind ja noch einige Blogger interessiert.