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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2019

Welches wissen über Menschheitsgeschichte ist wahr?

DIE EWIGEN. Das Gedächtnis der Welt
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1933 n. Chr.: Thyri hat eine Anstellung im Lesesaal der London Museum Library. Dort inmitten all der alten Bücher fühlt sie sich aufgehoben. Sie hat das Gefühl an einem Ort angekommen zu sein, an dem sie ...

1933 n. Chr.: Thyri hat eine Anstellung im Lesesaal der London Museum Library. Dort inmitten all der alten Bücher fühlt sie sich aufgehoben. Sie hat das Gefühl an einem Ort angekommen zu sein, an dem sie sich nicht verstecken muss. Und vielleicht, so hofft sie, findet sie in einem der abertausend Bücher Informationen über ihre Herkunft, ihre Unsterblichkeit - und über Simon, den sie nicht vergessen kann.
Eines Tages wird die Sammlung der Bibliothek um ein ganz besonderes Schmuckstück reicher: Der Codex Sinaiticus, die älteste Bibelübersetzung der Welt, findet seinen Weg nach London. Und während Thyri noch ihr normales Leben genießt, schleicht sich der Codex langsam in ihre Lebenswirklichkeit und verändert alles.
Denn was hat es mit den seltsamen historischen Ungereimtheiten auf sich, die Thyri immer häufiger in den historischen Büchern entdeckt? Sind ihre Freunde, wer sie vorgeben zu sein? Oder findet Thyri unter ihnen vielleicht endlich einen weiteren Ewigen?

Der Schreibstil ist unterhaltend und flüssig – gut zu lesen.
Das Cover in blau-weiß gehalten zeigt in der Mitte in einem Kreis eine Bibliothek und schafft hiermit einen ganz klaren Bezug zum Romaninhalt. In der unteren Hälfte ist groß der Reihe Titel „Die Ewigen“ und darunter etwas kleiner die Titelfolge „Das Gedächtnis der Welt“ zu sehen, Ganz oben steht der Autorenname.
Der Klappentext macht interessiert und neugierig.

Fazit:
Diesmal ein klein weniger länger – 98 Seiten.
Wir sind diesmal 1933 und eine Idee die schon andere hatten wird interessant umgesetzt! Das in unserer Geschichte während oder am ausgehenden Mittelalter rumgetrickst wurde – aber unterhaltsam – immer wieder. Vor allen Dingen Thyris Rolle dabei oder eher die ihr zugedachte!
Und somit hätten wir die Hälfte der Geschichte geschafft! Sehen wir wie es weiter gehen wird.

Veröffentlicht am 26.01.2019

Sind nur Engel unsterblich?

DIE EWIGEN. Von sterbenden Engeln
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1645 n. Chr.: Thyri lebt im österreichischen Schrattenthal und arbeitet als Magd bei dem übergriffigen und alles in allem wenig christlichen Pastor Kuntz Schnabel. Eines Nachts wird sie Zeugin eines ungeheuren ...

1645 n. Chr.: Thyri lebt im österreichischen Schrattenthal und arbeitet als Magd bei dem übergriffigen und alles in allem wenig christlichen Pastor Kuntz Schnabel. Eines Nachts wird sie Zeugin eines ungeheuren Schauspiels: Während einer letzten Ölung öffnet der Pastor gewaltsam die Augen des Sterbenden und murmelt beschwörende Formeln. Und nun häufen sich die schrecklichen Ereignisse in Schrattenthal. Ein vorher so lebensfroher Händler lebt nun auf der Straße und erkennt Thyri nicht wieder, ein Bauer wird lebendig begraben und beinahe wird das junge Mädchen Helena von schwedischen Soldaten vergewaltigt. Doch im letzten Moment eilt ihr Ännlin zur Hilfe die von sich behauptet ein Engel zu sein.
Für Thyri beginnt eine Zeit der Fragen. Ist Ännlin eine Ewige wie sie? Oder ist sie ein Engel wie Ännlin? Wie kann sie Helena vor den Schweden und Pastor Schnabel schützen? Und gelingt es ihr mit Ännlins Hilfe das Böse aus Schrattenthal wieder zu vertreiben?

Der Schreibstil beginnt langsam ist aber unterhaltend und flüssig.
Das Cover in braun-weiß gehalten zeigt in der Mitte in einem Kreis einen Engel und schafft hiermit einen ganz klaren Bezug zum Romaninhalt. In der unteren Hälfte ist groß der Reihe Titel „Die Ewigen“ und darunter etwas kleiner die Titelfolge „Von sterbenden Engeln“ zu sehen, Ganz oben steht der Autorenname.
Der Klappentext macht interessiert und neugierig.

Fazit:
Es lässt sich flüssig und gut lesen – von der Seitenzahl her eine Kurzgeschichte.
Diesmal führt uns die Episode der Reihen in die Zeit des 30-jährigen Krieges. Einer Zeit der Entbehrung und Not, Leid und Krankheit, der „kleinen“ Eiszeit mit schlechten Ernten und demzufolge Hunger und Tod. Ein Leben gilt nichts. Hier treffen wir auf Thyri und Helena, aber auch auf Ännlin die sich selbst für einen Engel hält.
Thyri zeigt Herz und Verstand in einer schweren Zeit – eigentlich ist sie aber nur auf der Suche nach Simon durch alle Zeiten.
Wieder ein Band der mich vom Inhalt überzeugen konnte und ich bin gespannt wie es heute Mittag in Band 5 weitergeht.

Veröffentlicht am 26.01.2019

Back to the Roots oder alles auf Anfang!

DIE EWIGEN. Die Zeichen der Schuld
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4000 v. Chr.: Simon verlebt seine Jugend in Dilmun, dem heutigen Bahrain im Persischen Golf. Simon fühlt sich beim Volk des Schlangenträgers Carr, seinem besten Freund Jogo und seiner geliebten Thyri zuhause. ...

4000 v. Chr.: Simon verlebt seine Jugend in Dilmun, dem heutigen Bahrain im Persischen Golf. Simon fühlt sich beim Volk des Schlangenträgers Carr, seinem besten Freund Jogo und seiner geliebten Thyri zuhause. Doch als Jogo einen mysteriösen Himmelsapfel in die Hände bekommt, verändert sich plötzlich dessen Charakter: Er will mit aller Gewalt die Macht an sich reißen, Thyri zur Frau nehmen und Simons Leben zerstören. Als Simon die Gelegenheit bekommt Jogo im Kampf zu töten, steht er vor der Wahl - entscheidet er sich für das Gute oder wählt er das Böse? Auf schmerzhafte Art und Weise muss Simon lernen, welche Konsequenzen seine Entscheidungen haben.
Ist es zu spät, um den Lauf der Dinge zu ändern?
Und was wird aus Thyri?

Der Schreibstil beginnt unterhaltend und flüssig - gut zu lesen

Das Cover in grün-weiß gehalten zeigt in der Mitte in einem Kreis einen Schlangenkopf und schafft hiermit einen ganz klaren Bezug zum Romaninhalt. In der unteren Hälfte ist groß der Reihe Titel „Die Ewigen“ und darunter etwas kleiner die Titelfolge „Die Zeichen der Schuld“ zu sehen, Ganz oben steht der Autorenname.

Der Klappentext macht interessiert und neugierig.

Fazit:
Es lässt sich flüssig und gut lesen – von der Seitenzahl her eine Kurzgeschichte.
Und dieser Teil konnte mich das erste Mal komplett vom Geschichten Inhalt überzeugen. Es geht zurück auf Anfang oder wie man so sagt „Back to the Roots“.
Und wir lernen die Jugend von Simon und Thyri (der 2.Hauptprotagonistin der Reihe) kennen. Ja eine Schlange spielt auch eine Rolle aber auch mit Schlangenphobie zu bewältigen ohne Alpträume. Und es deutet sich an woher eventuell die Unsterblichkeit kommen könnte.
Jetzt lese ich gleich in Band 4 weiter und bin gespannt was mich dort erwarten wird.

Veröffentlicht am 25.01.2019

Ein Merkwürdiges folgenschwere Telefongespräch

DIE EWIGEN. Der Bruderpakt
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1891: Simons Telefon klingelt. Ein anonymer Anrufer stellt eine Forderung. Wenn Simon die wahre Geschichte der Gebrüder Renz erfahren möchte, soll er schon einmal seine Schusswaffe laden. So seltsam diese ...

1891: Simons Telefon klingelt. Ein anonymer Anrufer stellt eine Forderung. Wenn Simon die wahre Geschichte der Gebrüder Renz erfahren möchte, soll er schon einmal seine Schusswaffe laden. So seltsam diese Forderung zunächst erscheint, kann Simon ihr dennoch nicht widerstehen; denn der jüngste Bruder, Richard Renz, war einst ein guter Freund von ihm. Der Anrufer erzählt die Geschichte der vier Brüder Otto, Albert, Heinrich und Richard - von einer Wette um Leben und Tod, die sie als Kinder abschlossen, über den unglaublichen Aufstieg aller vier Brüder bis hin zu einem entsetzlichen Geständnis. Als das Gespräch zu Ende ist, klopft es an Simons Tür.
Ist das der Anrufer?

Der Schreibstil beginnt langsam ist aber unterhaltend und flüssig.
Das Cover in veilchen-weiß gehalten zeigt in der Mitte in einem Kreis musste raten Fenster / Tür und schafft hiermit keinen Bezug zum Romaninhalt (oder ich verstehe ihn nicht – kann auch sein!). In der unteren Hälfte ist groß der Reihe Titel „Die Ewigen“ und darunter etwas kleiner die Titelfolge „Der Bruderpakt“ zu sehen, Ganz oben steht der Autorenname.
Der Klappentext macht interessiert und neugierig.

Fazit:
Es lässt sich flüssig und gut lesen – von der Seitenzahl her eine Kurzgeschichte.
Kurzeilig und dunkel! Mit dem Resultat: Lass dich nie auf einen Pakt mit dem Beelzebub ein - schon gar nicht mal mit deinen Brüdern. Und komme auch nicht unbeabsichtigt allen in die Quere. Fand allerdings den Zeitsprung zwischen Folge 1 und 2 gewaltig. Hatte mir eigentlich noch Geschichten aus anderen Zeiten vorgestellt! Gespannt wie es in Teil 3 weitergehen wird.

Veröffentlicht am 24.01.2019

Ein spannendes und würdiger Abschluss der Reihe

Thalél Malis
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Zitat 1:
Der Hass nährt sich von Liebe,
die Unendlichkeit von der Zeit,
das Schicksal reift stets am vergangenen Tag
und gleißendes Licht tanzt mit der Dunkelheit.

Zitat 2:
Javon trat ganz nahe an Lenores ...

Zitat 1:
Der Hass nährt sich von Liebe,
die Unendlichkeit von der Zeit,
das Schicksal reift stets am vergangenen Tag
und gleißendes Licht tanzt mit der Dunkelheit.

Zitat 2:
Javon trat ganz nahe an Lenores heran. "Du liebst nur, was du auch wieder loszulassen bereit bist. Vertrauen ersetzt du durch Wissen und Worte durch dein Schwert", sprach er leise auf ihre Lippen. "Wenn du mich also fragst, warum der Seelenblick ausgerechnet zwischen uns beiden erwächst, so habe ich nur eine Antwort darauf: Wir sind einander ähnlicher, als du glaubst."
Lenores hielt die Luft an. Sie bräuchte nur zu antworten und ihre Lippen würden die des Kommandanten unweigerlich berühren. Eine Vorstellung, die sich anfühlte, als würden unzählige Wasserbläschen unter ihrer Haut zerplatzen.

Zum Inhalt werde ich nicht so viel schreiben, den wer die anderen beiden Bände gelesen hat weiß worum es weiter geht: Um Neyla und Len.

Der Schreibstil ist spannend und lebendig, man bleibt an der Handlung und der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an – nach Band 1 habe ich nichts anderes erwartet.

Das Cover ist ins gesamt einfach nur schön die ganze Gestaltung in Farbe Form und Stil. Ich finde den Rand mit den roten Blättern toll. Aber auch die weibliche Figur auf dem Cover im hellblauen Kleid – ein Traum. In der oberen Hälfte ist der Titel „Thalèl Malis“ sowie der Reihen Titel „Das Flüstern des Waldes“ gut zu lesen.

Der Klappentext macht uns gespannt auf den Inhalt und Handlung des Romans den 3.Teil der Reihe. Und das wird auch vollkommen erreicht.

Fazit:
Für mich wieder mal ein absolutes Highlight im Genre High Fanatsy und ein gelungenes rundum Lese Paket. Es stimmt einfach alles Cover, Klappentext und Inhalt. Es kommt weder Langeweile auf - noch die Liebe zu kurz. Mitreisend und spannend, magisch und fantastisch, interessante und echte Protagonisten. Leid, Tod und Krieg, aber auch das Wunder der Liebe. Und das Ende – gelungen und Daumen hoch.
Mein Favorit ist und belibt Band 1 der Reihe. Allerdings ist die Reihe jetzt zu Ende .. schnief.