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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2024

„Never say always and forever: Des Schicksals Begegnung.“

Never say always and forever
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Dieses Buch hat mich in eine scheinbar perfekte Welt von Kalina entführt. Doch bereits nach ein paar Seiten war klar, hier ist mehr schein als sein!

Die Charaktere, waren vielschichtig und die meisten ...

Dieses Buch hat mich in eine scheinbar perfekte Welt von Kalina entführt. Doch bereits nach ein paar Seiten war klar, hier ist mehr schein als sein!

Die Charaktere, waren vielschichtig und die meisten sympathisch. Die Entwicklung bei den Vätern war enorm. Anfangs erschienen sie sympathisch, doch im Laufe der Handlung offenbarten sie ihre dunkle und negative Seite, was für zusätzliche Spannung sorgte. Die Blindheit und Ignoranz gegenüber den Bedürfnissen und dem Willen ihrer Tochter hat mich echt wütend gemacht!
Besonders berührt hat mich aber Kalina. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen, mitfiebern und mitleiden. Ihre Emotionen waren greifbar. Jedoch gab es auch Momente, in denen ich ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte, insbesondere nach dem Ereignis mit Uri.

Das Ende des Buches finde ich gelungen und ist eine logische Konsequenz aus den Regeln dieser Welt, obwohl ich mir - ähnlich wie bei den vorherigen Bänden - etwas Anderes gewünscht hätte. Doch wie wir alle wissen: das Leben ist kein Wunschkonzert und es kann nicht immer ein Happy End geben…

Der Schreibstil von Danae Michaelis ist wie gewohnt flüssig und detailliert, aber sehr umgangssprachlich. Was durchaus zu den jugendlichen Vampiren gepasst hat, aber nicht so ganz zu den Erwachsenen. Die Handlung selbst war spannend, fesselnd und äußerst interessant, jedoch hätte ich mir persönlich für manche Protagonisten etwas mehr Tiefe gewünscht.

Veröffentlicht am 27.03.2024

„Greifenreiter sind zwar nicht in der Lage, Siegelkräfte zu kanalisieren, doch sie sind nicht machtlos. Sie zu unterschätzen ist ein Fehler.“

Iron Flame – Flammengeküsst
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Wer meine letzte Rezension gelesen hat weiß, dass ich nach dem mitreißenden ersten Band der Reihe voller Vorfreude und Neugierde auf Band 2 war. Leider muss ich sagen, dass dieser Teil für mich etwas schwächer ...

Wer meine letzte Rezension gelesen hat weiß, dass ich nach dem mitreißenden ersten Band der Reihe voller Vorfreude und Neugierde auf Band 2 war. Leider muss ich sagen, dass dieser Teil für mich etwas schwächer war und nicht ganz an die Brillanz seines Vorgängers herankam. Zwar gab es auch hier viele Momente voller Spannung und Action, jedoch zogen sich auch einige Passagen etwas in die Länge, was meinen Lesefluss ein wenig beeinträchtigte.

Dennoch war es schön, wieder in diese wundervolle Welt einzutauchen, einige alte Bekannt wieder zu treffen und viele neue Protagonisten kennen zu lernen. Diese haben einige Überraschungen und nicht vorhersehbare Wendungen im Gepäck gehabt. Besonders das Ende des Buches empfand ich als super spannend und lässt mich nun gespannt auf den nächsten Band warten.

Der Schreibstil von Rebecca Yarros war wieder einmal überzeugend. Ihre Art zu schreiben gefällt mir richtig gut.

Veröffentlicht am 27.03.2024

„Ein Drache ohne seinen Reiter ist tragisch. Ein Reiter ohne seinen Drachen ist tot.“

Fourth Wing – Flammengeküsst
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Beim lesen der ersten Seiten dieses Buches, wurde ich direkt in eine faszinierende Welt voller Abenteuer und Magie gezogen. Die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat, finde ich einfach wundervoll. ...

Beim lesen der ersten Seiten dieses Buches, wurde ich direkt in eine faszinierende Welt voller Abenteuer und Magie gezogen. Die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat, finde ich einfach wundervoll. Sie ist so reichhaltig und detailreich beschrieben, dass ich mich fühlte, als würde ich selbst dort sein! Ich habe zwar einige Elemente aus anderen Fantasygeschichten ich wiedererkannt, aber erstaunlicher weise fühlte sich trotzdem alles so frisch und originell an. 🐉

Die Handlung war unglaublich interessant und spannend. Es gab so viele unerwartete Wendungen und Enthüllungen, die mich immer wieder überraschten. Die meisten Protagonisten in diesem Buch sind vielschichtig und facettenreich. Einige Protagonisten haben es mir besonders angetan. Ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte waren einfach mitreißend und ich bin gespannt wie diese Entwicklungen in den folgenden Bänden weiter geht.

Der Schreibstil von Rebecca Yarros ist einfach toll und sehr fesselnd. Mit jeder Seite war ich tiefer in der Geschichte und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Meine Neugieriger auf die folgenden Bände ist sehr, sehr groß. Aktuell habe ich noch viele offene Fragen und vermutlich noch mehr die noch gar nicht gestellt sind.

Veröffentlicht am 26.03.2024

„Liebe und Schicksal sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.“

Foxglove – Das Begehren des Todes (Belladonna 2)
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Als ich begann, dieses Buch zu lesen, war ich sofort wieder Feuer und Flamme für die faszinierenden Welt rund um Signa. Der direkte Einstieg an der Stelle, wo Band 1 endet, war einfach super und sorgte ...

Als ich begann, dieses Buch zu lesen, war ich sofort wieder Feuer und Flamme für die faszinierenden Welt rund um Signa. Der direkte Einstieg an der Stelle, wo Band 1 endet, war einfach super und sorgte dafür, dass ich direkt wieder mittendrin war. 🤩

Der Prolog, der den neuen Hauptprotagonisten vorstellt, war eine gute Einführung in die Handlung von Band 2 und versprach eine interessante Weiterentwicklung der Geschichte. Es war spannend zu sehen, wie sich der neue Protagonist in das Geschehen einfügte und welche Rolle er spielen würde.

Allerdings hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Weiterentwicklung der Charaktere gewünscht, besonders in Bezug auf reifere Entscheidungen. Ich das Gefühl, dass sie sich in ähnlichen Mustern bewegten wie im ersten Band. 🫣

Dennoch muss ich sagen, dass "Foxglove" trotz einiger vorhersehbarer Momente einen wirklich guten Twist am Ende bot, der mich überrascht und begeistert hat! Es war ein gelungener Höhepunkt, der mich gespannt zurücklässt um in Band 3 zu erfahren, wie es in der Geschichte weitergeht.

Vielen Dank, für dieses Rezensionsexemplar! (Meine Meinung hat diese Tatsache nicht beeinflusst.)

Veröffentlicht am 09.03.2024

„Eine Hymne auf das Leben.“

Die Mitternachtsbibliothek
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Als ich mit diesem Buch gestartet habe, wurde ich sofort von einer bedrückenden Atmosphäre eingehüllt. Die Verzweiflung der Hauptprotagonistin wurde so authentisch beschrieben, dass ich mich direkt in ...

Als ich mit diesem Buch gestartet habe, wurde ich sofort von einer bedrückenden Atmosphäre eingehüllt. Die Verzweiflung der Hauptprotagonistin wurde so authentisch beschrieben, dass ich mich direkt in ihre Lage hineinversetzen konnte. Besonders faszinierend fand ich die Gedankengänge, die der Autor seinen Protagonisten zugesteht.

Die Idee, verschiedene Leben auszuprobieren, hat mich sehr angesprochen und zum Nachdenken angeregt. Es war interessant zu sehen, wie sich die Handlung entwickelte, während sich Nora durch die verschiedensten Realitäten navigierte.
Ein Kritikpunkt, den ich jedoch anmerken möchte, ist, dass Nora nicht das Wissen hat, dass ihr eigenes Ich im aktuellen Leben hat. Das hat mir nicht so gut gefallen, da es für mich unrealistisch wirkte und die Glaubwürdigkeit der Geschichte beeinträchtigte. Es fühlte sich an, als würde ich meine Kleidungsstücke nur an meinen Körper heben, aber nie richtig anziehen.

Matt Haigs Schreibstil ist äußerst flüssig und macht es leicht, sich in die Geschichte zu vertiefen. Jede Szene ist so bildhaft beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, selbst vor Ort zu sein. Insgesamt war es eine fesselnde Lektüre mit tiefgründigen Gedankengängen und einem einzigartigen Konzept.