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Reading_Mimi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2025

Schöne Unterhaltung für Zwischendurch

Mr. Fixer Upper
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Das Hörbuch zu hören, war als wenn man sich eine Reality-Show anschaut. Mir hat es viel Spaß gemacht dem Geplänkel zwischen der Aufnahmeleiterin Paige und dem Handwerker Gannon zu folgen. Beide waren mir ...

Das Hörbuch zu hören, war als wenn man sich eine Reality-Show anschaut. Mir hat es viel Spaß gemacht dem Geplänkel zwischen der Aufnahmeleiterin Paige und dem Handwerker Gannon zu folgen. Beide waren mir von Anfang an sympathisch. Und auch wenn Gannon anfangs noch etwas mürrisch daherkommt, merkt man doch sofort, dass er einen weichen Kern hat. Paige ist eine toughe Frau, die sich in einer männerdominierten Welt gut behaupten kann. Dank des bildhaften Schreibstils der Autorin Lucy Score konnte ich mir die einzelnen Drehorte auch jederzeit gut vorstellen und hatte das ein oder andere Mal das Gefühl tatsächlich mit vor Ort zu sein. Auch die Hörbuchsprecherin Simone Terbrack hat die Geschichte sehr gut vorgetragen. Eine schöne Unterhaltung für Zwischendurch!

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Unterhaltsam

Not Quite Dead Yet
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Am Abend von Halloween wird Jet in ihrem eigenen Haus skrupellos zusammengeschlagen und erwacht erst wieder im Krankenhaus. Froh überlebt zu haben, wird ihr sodann aber von den Ärzten mitgeteilt, dass ...

Am Abend von Halloween wird Jet in ihrem eigenen Haus skrupellos zusammengeschlagen und erwacht erst wieder im Krankenhaus. Froh überlebt zu haben, wird ihr sodann aber von den Ärzten mitgeteilt, dass sie durch ihre schwere Kopfverletzung nur noch eine Woche zu leben hat. Jet möchte nicht tatenlos rumsitzen und so macht sie sich zusammen mit ihrem besten Freund aus Kindertagen - Billy - auf die Suche nach ihrem Mörder.

Ich hatte die ersten Seiten Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden und mich mit Jet anzufreunden, aber das hat sich zum Glück dann schnell gelegt. Gespannt habe ich dann Jet und Billy auf ihrer Suche nach dem Mörder begleitet. Jet ist niemand gewesen, mit dem ich, wie schon geschrieben, auf Anhieb warm war. Sie ist eine Protagonisten, die auch mal aneckt, aber genau das hat sie dann in meinen Augen interessant gemacht. Sie schiebt Dinge gerne vor sich hin und so weiß sie mit 27 Jahren immer noch nicht genau, was sie aus ihrem Leben machen möchte. Aber auch darin wird sich der ein oder andere auch gut wiedererkennen können. Auch wenn es ein Thriller ist, kam Spannung an sich jetzt nicht wirklich auf. Dennoch war die Geschichte unheimlich interessant und man konnte gut mit Jet und Billy miträtseln, was mir gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Humorvolle Wortgefechte

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Seit Jude Lower Whilby nach ihrem Schulabschluss verlassen hat, hält es sie nirgendwo lange. Immer wieder muss sie den Wohnort wechseln bevor der Alltag einkehren kann. Doch nun muss Jude für ...

Seit Jude Lower Whilby nach ihrem Schulabschluss verlassen hat, hält es sie nirgendwo lange. Immer wieder muss sie den Wohnort wechseln bevor der Alltag einkehren kann. Doch nun muss Jude für die Hochzeit ihrer Schwester für ein paar Tage zurück in ihr Heimatdorf. Den ersten Bewohner, auf den sie trifft, ist der mürrische Café-Besitzer James und sofort spüren beide ein Knistern zwischen sich. Doch kann das gut gehen, wenn Jude vor hat nach der Hochzeit wieder zu verschwinden?!

Kyra Grohs Schreibstil ist gewohnt flüssig, heimelig und humorvoll, sodass man ab Seite 1 bereits in der Geschichte ist. Auch ihre Protagonisten schließt man wie immer sofort ins Herz. Beide sind sehr sympathisch - auch wenn James etwas mürrisch daherkommt, merkt man doch sofort, dass er einen sehr weichen Kern hat. Die Wortgefechte zwischen Jude und James haben mich das ein oder andere Mal einfach laut auflachen lassen. Und auch die Atmosphäre, die hier geschaffen wurde, hat mir sehr gut gefallen. Lower Whilby ist ein gemütlicher Ort, wo jeder jeden kennt und man einander hilft. Ich freue mich schon sehr auf die beiden anderen Bände dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Erinnerungen sind wichtig

Das Buch der verlorenen Stunden
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Um seine Tochter Lisavet in der Kristallnacht vor den Nazis zu retten, steckt der jüdische Uhrmacher Levy sie in eine Bibliothek außerhalb von Raum und Zeit, der sie jahrelang nicht mehr entfliehen ...

Um seine Tochter Lisavet in der Kristallnacht vor den Nazis zu retten, steckt der jüdische Uhrmacher Levy sie in eine Bibliothek außerhalb von Raum und Zeit, der sie jahrelang nicht mehr entfliehen kann. In dieser Bibliothek werden die Erinnerungen der Menschheit in Büchern aufbewahrt. Nur wenige - sogenannte Zeithüter - haben Zugang zu diesen Erinnerungen und versuchen einige davon durch Verbrennen zu vernichten. Lisavet hat es sich über die Jahre zur Aufgabe gemacht, diese Erinnerungen zu retten. Als sie dann eines Tages auf den Zeithüter Ernest trifft, scheint nichts mehr zu sein, wie es einmal war.

Mir hat diese Geschichte unglaublich gut gefallen. Die Autorin Hayley Gelfuso hat hier eine komplexe Welt erschaffen, die losgelöst von Raum und Zeit ist. LIsavet wächst einem schon auf den ersten Seiten so ans Herz, dass man sie nur zu gerne über die Jahre hinweg begleitet. Man leidet mit ihr, freut sich mit ihr und entdeckt immer wieder neue Dinge, die in dieser Bibliothek möglich sind. Aber nicht nur bei Lisavet hat man das Gefühl eine Freundin zu begleiten, sondern auch bei Ernest. Bei den beiden prallen Welten aufeinander und dennoch merkt man ihre Anziehungskraft auf jeder Seite. Mich hat das Buch immer wieder zum Nachdenken anregen können und die Geschichte wird noch lange in mir nachhallen.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Manchmal ist weniger mehr

Falling Like Snow
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Wohlbehütet wächst Ivy in den Wäldern Kanadas auf. Doch als ihr Vater stirbt, ist nichts mehr wie es war und sie muss ihre Heimat verlassen, um zu ihrem Patenonkel nach Kalifornien zu ziehen. Von Trauer ...

Wohlbehütet wächst Ivy in den Wäldern Kanadas auf. Doch als ihr Vater stirbt, ist nichts mehr wie es war und sie muss ihre Heimat verlassen, um zu ihrem Patenonkel nach Kalifornien zu ziehen. Von Trauer geplagt, versucht sie sich ein neues Leben in den USA aufzubauen, doch Mason, Johns Sohn, macht es ihr alles andere als leicht. Und dann gibt es da auch noch ein Geheimnis rund um Ivys Vater, dass langsam an die Oberfläche drängt.

Die Grundidee zu der Geschichte hat mir gut gefallen, doch leider hat die Autorin hier einfach zu viel gewollt. Der Schreibstil ist locker leicht, genau richtig für ein Jugendbuch, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Auch die Charaktere sind gut gezeichnet und man merkt ihnen ihre jugendliche Unsicherheit sehr gut an. Jedoch gab es - in meinen Augen - einfach zu viele dramatische Nebenschauplätze, die es absolut nicht benötigt hätte. Auch das Geheimnis rund um Ivys Vater hätte es für mich nicht benötigt. Dennoch hat es mir gut gefallen mitzuerleben, wie Ivy in ihrer neuen Heimat Kaliforniens versucht Fuß zu fassen und neue Freundschaften zu schließen. Dies hätte gerne auch noch etwas mehr ausgebaut werden können. Aber dennoch eine nette Jugendgeschichte für Zwischendurch.

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