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Reading_Mimi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2024

Gute Unterhaltung mit - für mich - absehbaren Ende

Stalker – Er will dein Leben.
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Nach seiner guten schauspielerischen Leistung im Münchner Tatort erhält Eric Sanders Unmengen von positiver Nachrichten und auch seine Followerzahl auf Social Media steigen. Doch dann fängt auf ...

Nach seiner guten schauspielerischen Leistung im Münchner Tatort erhält Eric Sanders Unmengen von positiver Nachrichten und auch seine Followerzahl auf Social Media steigen. Doch dann fängt auf einmal jemand an sich bei Instagram und Facebook als er auszugeben und hinterlässt unschöne Kommentare bei seinen Fans. Eric kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, wer dahinter stecken könnte. Doch dann kommt es auf einmal noch schlimmer, als er die Nachricht erhält, er solle einen Mord gestehen. Denn tut er das nicht, werden alle, die Eric liebt, sterben. Doch welchen Mord soll er gestehen? Er hat doch niemanden umgebracht - oder etwa doch?!

Der Schreibstil von Arno Strobel war auch bei seinem neusten Werk gewohnt flüssig und fesselnd, sodass man nur so durch die Seiten geflogen ist und konnte mich gut unterhalten. Von Anfang an fiebert man mit dem Protagonisten Eric Sanders mit, auch wenn er mir nicht ganz so sympathisch war, wie ich mir gewünscht hätte. Aber nicht alle Protagonisten müssen sympathisch sein, um eine Geschichte gut finden zu können. Er war auf jeden Fall sehr authentisch geschrieben und ich konnte seine Handlungen, Ängste und Gedanken zu jeder Zeit gut nachvollziehen. Und auch, wenn ich mir schon von Anfang an gedacht habe, wie die Geschichte ausgeht und ich mir denken konnte, wer der Täter ist, konnte sie mich zwischendrin doch überraschen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Toller neuer Reihenauftakt

This could be love
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Nach einer Verletzung ist Deutschlands aufstrebender Tennis-Star Louisa am Boden zerstört und muss hart für ihr Comeback arbeiten. Um sich hierauf konzentrieren zu können, fliegt sie zu ihrer ...

Nach einer Verletzung ist Deutschlands aufstrebender Tennis-Star Louisa am Boden zerstört und muss hart für ihr Comeback arbeiten. Um sich hierauf konzentrieren zu können, fliegt sie zu ihrer Patentante Kay, die auf Hawaii eine Tennisschule besitzt. Dank Jetlag und der Hitze wird sie während ihres ersten Lauftrainings am Strand ohnmächtig und wacht kurz darauf im Haus des attraktiven Surferboys Vince auf. Kay ist gar nicht gut auf ihren Nachbarn Vince zu sprechen, denn dieser möchte doch glatt im Haus neben ihr ein Hostel aufmachen. Louisa steht zunächst zwischen den Stühlen, doch fühlt sich immer mehr zu Vince hingezogen...

Der Schreibstil von der Autorin Lilly Lucas war - wie gewohnt und somit erwartet - flüssig und atmosphärisch. Dank der bildlichen Schreibweise konnte ich mich zusammen mit Louisa nach Hawaii träumen. Die Protagonistin Louisa schließt man auch ab der ersten Seite in sein Herz. Sie ist eine junge Frau, die es im Leben schon weit gebracht hat und dabei aber dennoch sehr bodenständig geblieben ist. Sie ist ehrgeizig und hat ihr Herz am rechten Fleck. Besonders schön fand ich hier auch zu lesen, dass ihre Eltern sie bei allem unterstützen und sie in keinsterweise zu irgendetwas drängen. Aber auch Vince ist ein toller Charakter und die Liebesgeschichte der beiden einfühlsam und herzerwärmend. Wieder ein toller Roman der Autorin und ich freue mich schon auf die beiden Folgebände.


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Veröffentlicht am 22.09.2024

Gute Unterhaltung für Zwischendurch

Love Letters to a Serial Killer
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Hannah ist genervt von ihrem Leben und findet in einem Internet-Forum über True Crime eine neue Beschäftigung. Zusammen mit der Community möchte sie die Morde an vier jungen Frauen aufklären, ...

Hannah ist genervt von ihrem Leben und findet in einem Internet-Forum über True Crime eine neue Beschäftigung. Zusammen mit der Community möchte sie die Morde an vier jungen Frauen aufklären, deren Leichen alle in einer Schlucht in Atlanta vom Mörder "entsorgt" wurden. Als dann im Zusammenhang mit diesen Morden der gutaussehende Anwalt William festgenommen wird, beginnt Hannah im Briefe zu schreiben. Nach und nach vertrauen sich die beiden immer mehr an und entwickeln sogar Gefühle für einander, doch kann das gut gehen?

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Protagonistin Hannah war mir sehr unsympathisch, was sich auch im Verlauf der Geschichte nicht geändert hat. Sie verliert sich in ihren Briefen mit William und vergisst darüber hinaus ihr eigentliches Leben und vor allem ihren Job. Sie ist von Selbstzweifeln geprägt und versucht bei Männern Bestätigung zu finden. Dies lässt sie sehr verzweifelt dastehen. Allerdings kann man somit auch gut verstehen, wie sich jemand zu einem Mörder hingezogen fühlen kann. Aus William wird man bis zum Schluss nicht richtig schlau, was ihn sehr unnahbar macht und eher als Nebenfigur dastehen lässt.

Das Ende war recht vorhersehbar, bzw. zumindest keine große Überraschung. Dennoch hat mich die Geschichte gut unterhalten können.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Tolle Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt

Spellshop
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Als in der Hauptstadt eine Revolution ausbricht und die Bibliothek niedergebrannt wird, muss die Bibliothekarin Kiela zusammen mit ihrer sprechenden Zimmerpflanze Caz und einigen Büchern fliehen. ...

Als in der Hauptstadt eine Revolution ausbricht und die Bibliothek niedergebrannt wird, muss die Bibliothekarin Kiela zusammen mit ihrer sprechenden Zimmerpflanze Caz und einigen Büchern fliehen. So landet sie auf der Insel, von der ihre Eltern damals weggezogen sind und zieht zurück in das Haus ihrer Kindheit. Dank ihrer geretteten Zauberbücher schafft sie es (verbotener Weise) den Garten schnell auf Vordermann zu bringen und beschließt kurzerhand aus den angebauten Himbeeren Marmelade zu kochen und diese im Dorf zu verkaufen. Aber auch das ein oder andere (Zauber-)Hausmittel verkauft sie an die Bewohner der Insel und gerät somit auf einmal dann doch in Schwierigkeiten.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie hat eine tolle und unglaublich gemütliche Atmosphäre geschaffen. Kiele und Caz schließt man sofort in sein Herz und ganz oft musste ich auch über Caz lachen, der immerzu befürchtet auf einen Pflanzenfresser - ganz besonder fürchtet er sich vor Ziegen - zu treffen. Kiela hat als Bibliothekarin sehr einsam gelebt und diese Einsamkeit auch sehr geschätzt, doch in ihrer neuen Heimat muss sie sich an die Dorfbewohner wenden und doch das ein oder andere Mal um Hilfe bitten. Sie lernt schnell, dass es auch gut tut sich mit anderen auszutauschen und das es gemeinsam so manches Mal - nicht nur schön - sondern auch einfacher ist das Leben zu meistern. Auch Larran, den Seepferd-Züchter - schließt man schnell in sein Herz. Trotz schwerer Kindheit versucht er das Gute in den Menschen zu sehen und ist jederzeit hilfsbereit.

Eine wirklich tolle Geschichte, über Zusammenhalt, Freundschaft, Liebe und den Mut auch mal etwas zu wagen, die mir wunderbare Lesestunden beschert hat. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Bücher und London

Die Buchhandlung in der Baker Street
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Bücher und London ist für mich eine perfekte Mischung. Daher klang der Klappentext auch wie gemacht für mich. Die Amerikanerin Valentina, die kurz vor ihrer Scheidung steht, erbt von ihrer Mutter, mit ...

Bücher und London ist für mich eine perfekte Mischung. Daher klang der Klappentext auch wie gemacht für mich. Die Amerikanerin Valentina, die kurz vor ihrer Scheidung steht, erbt von ihrer Mutter, mit der sie seit ihrer Kindheit keinen Kontakt mehr hat, ein Haus samt Buchhandlung in London. Mit dem Vorhaben das Haus zu verkaufen, reist sie nach London und findet einiges über ihre Mutter und somit auch sich selbst heraus.

Mir hat die Geschichte gut gefallen. Ich liebe Bücher und ich liebe London. Somit für mich eine perfekte Mischung. Abwechselnd wird über Valentina und ihr Leben erzählt und das ihrer Muttter. Man erfährt, dass Eloise - Valentinas Mutter - sie in jungen Jahren verlassen hat, doch wie es dazu kam, erfährt man erst im Laufe der Geschichte. Mir hat der Wechsel zwischen diesen beiden Frauen sehr gut gefallen. Und man merkt, wie stark die Liebe von Eloise zu ihrer Tochter trotz allem war. Ein wirklich schöner Roman über Vergebung und die Suche nach sich selbst.

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