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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2026

Mörderischer Gardasee

Salute - Das letzte Foto
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Paul Zeitler fühlt sich immer wohler am Gardasee. Der Ex-Kommissar aus München genießt sein Leben als Barista in Bardolino und so langsam wird auch sein Italienisch etwas besser. Aber einmal Bulle, immer ...

Paul Zeitler fühlt sich immer wohler am Gardasee. Der Ex-Kommissar aus München genießt sein Leben als Barista in Bardolino und so langsam wird auch sein Italienisch etwas besser. Aber einmal Bulle, immer Bulle, so ganz kann er das Ermitteln dann doch nicht lassen, sehr zum Leidwesen von Commissario Lanza.

Als ein alter Fotograf ums Leben kommt kann Lanza allerdings Zeitlers Hilfe gut gebrauchen.

Friedrich Kalpenstein gibt in der Gestalt des Hobbyfotografen Zeitler Tipps, wie die besten Fotos gelingen und setzt sich kritisch mit dem Influencer-Wahnsinn auseinander. Wir sollten uns mehr Zeit nehmen, die Schönheit der Natur zu die Natur genießen und die schöne Landschaft nicht nur durch ein Kameraobjektiv sehen, aber viele stürmen an die schönsten Plätze, machen ein paar Selfies und hetzen auch schon wieder weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit.

Auch der inzwischen schon vierte Fall für das ungleiche Duo Lanza/Zeitler macht wieder viel Lust auf einen Abstecher an den Gardasee. Unbedingt probieren möchte ich die Köstlichkeiten von Manuel Leone mit denen der Autor mir jedes Mal den Mund wässrig macht.

Mit Witz und Charme punktet der Barista meines Vertrauens und macht „Salute – Das letzte Foto“ zu einem ebenso spannenden wie amüsanten Lesevergnügen, welches ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 10.06.2026

Fesselnder Krimi aus dem Odenwald

Verlorene Lügen. Ein Fall für Sina Engel
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Bereits zum fünften Mal ermittelt Sina Engel in Weinheim und mein Einstieg in diese Reihe macht Lust, auch die ersten vier Teile zu lesen.

Die handelnden Personen erscheinen realistisch, was Sinas Chef ...

Bereits zum fünften Mal ermittelt Sina Engel in Weinheim und mein Einstieg in diese Reihe macht Lust, auch die ersten vier Teile zu lesen.

Die handelnden Personen erscheinen realistisch, was Sinas Chef angeht, muss man sagen leider, denn das ist ein Mensch, zu diesem fehlen mir die Worte. Zumindest fallen mir nur nicht jugendfreie zu diesem Typen ein 😉

Bei diesem Buch glaubte ich lange Zeit, schlauer als die Polizei zu sein, doch dann hat mich der Plot-Twist ziemlich überrascht. Ich liebe es, wenn Bücher nicht vorhersehbar sind und dies ist bei „Verlorene Lügen“ definitiv der Fall.

Ein kleines Mädchen allein im Wald, was für eine Horrorvorstellung. Ich konnte ihre Angst förmlich riechen, habe mit ihr gebangt und auf ein glückliches Ende gehofft.

Ein spannender Krimi mit sympathischen Protagonisten in einem interessanten Umfeld, so mag ich das und deswegen vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und freue mich schon auf die nächsten Fälle mit Sina Engel.

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Veröffentlicht am 10.06.2026

Gelungener Krimi vor den Toren Hamburgs

Theaterdonner
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Der Ananda Hof ist ein Mehrgenerationenheim und damit die Bewohner der einzelnen Apartments sich besser kennenlernen, findet jährlich ein Theaterspiel statt, welches in der Umgebung inzwischen recht bekannt ...

Der Ananda Hof ist ein Mehrgenerationenheim und damit die Bewohner der einzelnen Apartments sich besser kennenlernen, findet jährlich ein Theaterspiel statt, welches in der Umgebung inzwischen recht bekannt ist. So war zumindest die Idee des inzwischen verstorbenen Gründers des Ananda Hofs, welcher von seiner Witwe und seiner Schwester weitergeführt wird. Eigentlich eine schöne Idee, aber die Harmonie steht und fällt eben mit den Bewohnern.

Die Idylle der Laientheatergruppe wird jäh gestört, als eine der Hauptdarstellerinnen ermordet wird. Wer hatte ein Motiv die schöne Odile zu töten? Liegt es daran, dass sie sich vor den Gemeinschaftsarbeiten erfolgreich drücken konnte? Oder ist Eifersucht im Spiel?

Für die Polizei kommt erschwerend hinzu, dass eine Hitzeglocke über der Region liegt und ich kann so sehr mit Kommissar Georg Angermüller nachfühlen. Wenn die Fahrt im klimatisierten Auto die einzige schöne Zeit des Tages ist, da möchte man einfach nicht aussteigen.

Theaterdonner ist bereits der 13. Fall mit Kommissar Angermüller, dem gemütlichen Typen, der mit einem Stück Kuchen zwischen den Zähnen einfach besser denken kann. Und weil der Herr Kommissar gerne selbst kocht, warten am Ende des Buches sogar noch etliche Rezepte auf mich.

Bevor das Gewitter endlich die große Erlösung bringt, sowohl beim Wetter als auch bei diesem spannenden Fall, führt uns Ella Danz noch ein paar Mal in die Irre.

Mir hat dieser Krimi gut gefallen und ich bin schon gespannt auf die Entwicklungen von Angermüllers privatem Liebesleben und die nächsten Fälle.

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Veröffentlicht am 10.06.2026

Manchmal sind Freunde besser als Familie 😉

Nordseewellen und Sommerglück
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Jara zieht mit ihren beiden Kindern von München nach Greetsil und die Herzlichkeit ihrer Nachbarn ist überwältigend. Dabei hat sich die alleinerziehende Mutter ganz schön was vorgenommen. Das gekaufte ...

Jara zieht mit ihren beiden Kindern von München nach Greetsil und die Herzlichkeit ihrer Nachbarn ist überwältigend. Dabei hat sich die alleinerziehende Mutter ganz schön was vorgenommen. Das gekaufte Haus ist eine einzige Baustelle, sie möchte möglichst viel selbst renovieren und nebenbei ihre fünfjährigen Zwillinge Hanni und Max bei Laune halten.

Aber glücklicherweise sind die Ostfriesen ein hilfsbereites Völkchen.

Ich muss schmunzeln darüber, dass Jara die Telefonnummer ihrer Schwiegermutter mit einem Hexen-Emoji versehen hat und tatsächlich passt das perfekt, von Unterstützung keine Spur, manchmal sollte man sich seine Familie selbst aussuchen dürfen 🤣

Was für eine wunderbare Geschichte über Freundschaften, selbstlose Hilfsbereitschaft und alles im schnuckeligen Greetsil. Bei einem Spaziergang auf dem Deich „hatten sich ihre Lungen zum ersten Mal seit Monaten wieder entfalten und sie herrlich würzige Seeluft einatmen können.“

Bei der bildhaften Beschreibung von Julia K. Rodeit fühle ich mich, als könnte ich selbst die frische Nordseeluft einatmen und herzhaft in ein frisches Krabbenbrötchen beißen.

Ich freue mich über ein Wiedersehen mit den Protagonisten aus Nordseewellen und Frühlingszauber und Oma Anni möchte ich sowieso am liebsten adoptieren.

Eine absolute Wohlfühlreihe mit sympathischen Protagonisten und der Unterstützung von amüsanten tierischen Begleitern, die ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 09.06.2026

Mörderjagd in der idyllischen Provence

Lavendel-Jagd
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Bereits auf dem Klappentext der Schock: Lavendeljagd ist der „Abschluss der charmanten Krimireihe um Kommissarin Lilou Braque“. Was wird passieren? Stirbt sie womöglich den Heldentod? Auf jeden Fall will ...

Bereits auf dem Klappentext der Schock: Lavendeljagd ist der „Abschluss der charmanten Krimireihe um Kommissarin Lilou Braque“. Was wird passieren? Stirbt sie womöglich den Heldentod? Auf jeden Fall will sie endlich heiraten, für manche Zyniker ist das ja bereits ein wenig wie sterben.

Ich erinnere mich an meine eigene Hochzeit und wie viel Spaß es gemacht hat, gemeinsam die vielen kleinen Dinge zu planen und vorzubereiten, aber Lilou hat dafür leider keine Zeit. Sie jagt mal wieder einen Mörder und dieser scheinbar letzte Fall hat es wirklich in sich.

Durch die engen Gassen bummeln, die Kunstwerke des Street-Art-Festivals bewundern und immer mal wieder eine Pause in einem der vielen Cafés klingt für mich nach einem perfekten Tag. Allerdings kann Lilou die Kunst im Ort nicht wirklich genießen, führen sie ihre Ermittlungen doch ausgerechnet in das Künstlermilieu.

Mir hat Lavendeljagd wieder viel Spaß gemacht. Ich habe Lilou bei ihren Ermittlungen gerne unterstützt, mit ihr gebangt, ob es auch wirklich zum Ja-Wort kommt und eifrig Indizien und Motive gesammelt. Mir gefällt das französische Savoir Vivre und das leckere Essen, mit welchem Simon seine Verlobte Lilou immer wieder in seinem Restaurant verwöhnt

Im Laufe der insgesamt 8 Bände dieser Reihe ist mir Lilous Wirkungsstätte, Carpentras richtig ans Herz gewachsen. Ich muss unbedingt mal diesen berühmten Freitagsmarkt besuchen oder den Lac du Paty mit seinem versteckten Wasserfall. Vielleicht gibt es ja bald einen Lilou Braque Weg in Carpentras, auf dem man die Schauplätze der Provence-Krimis von Carine Bernard erlaufen kann.

Lavendeljagd hat mich wie bereits wie seine Vorgänger gut unterhalten und wird von mir sehr gerne weiterempfohlen.

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