Taschentuchalarm in Oceanbridge
Bound by HopesEs geht zurück nach Oceanbridge und nicht für alle bietet das Kleinstadtleben Vorteile.
„Es ist leichter, Sand mit einem Sieb aufzufangen, als in Oceanbridge ein Geheimnis zu bewahren.“
findet Tess, ...
Es geht zurück nach Oceanbridge und nicht für alle bietet das Kleinstadtleben Vorteile.
„Es ist leichter, Sand mit einem Sieb aufzufangen, als in Oceanbridge ein Geheimnis zu bewahren.“
findet Tess, die vergebens darum kämpft, dass ihre Familie endlich anerkennt, dass ihr Kunststudium keine vergeudete Lebenszeit ist. Zuvor muss sie aber erst lernen, für sich selbst einzustehen, lernen, dass sie gut ist, so wie sie ist.
Vielleicht kann ihr dabei Ryker helfen, ihr Jugendschwarm, den sie eigentlich hassen müsste und der nach vielen Jahren in der Fremde endlich wieder in die Heimat zurückgekehrt ist. Aber Ryker trägt seine eigenen Dämonen mit sich.
Stück für Stück entblättern sich die Ereignisse aus der Vergangenheit und ich lerne Tess und Ryker immer besser kennen.
Mir gefällt die Poesie, die die Bücher von Emma Wagner auszeichnen. „Die Nachmittagssonne wirft schräges Licht über die Szene, taucht das Wasser in flüssiges Gold, lässt es über die Oberfläche tanzen wie glühende Pinselstriche auf einer nassen Palette.“
Und weil die Autorin es immer wieder schafft, mich mit ihren Geschichten zu berühren, fließen auch dieses Mal am Ende wieder ein paar Tränen und ich hoffe sehr, dass ich noch viele Male wieder nach Oceanbridge zurückkehren darf.