Wie man dem Schicksal ein Schnippchen schlägt
How to Fight Fate: Ist es wahre Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner vorherbestimmt? Enemies-to-Lovers-Romantasy Young Adult Buch ab 14 Jahren mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage (Fate Dilogie, Bd. 1)Saskia Louis, deren zahllose Reihen ich für ihren Humor feiere, entwickelt sich immer mehr zur Fantasy Queen. Mit „How to fight fate“ startet sie eine neue Dilogie, von der sie selbst sagt, sie hat es ...
Saskia Louis, deren zahllose Reihen ich für ihren Humor feiere, entwickelt sich immer mehr zur Fantasy Queen. Mit „How to fight fate“ startet sie eine neue Dilogie, von der sie selbst sagt, sie hat es für ihr heillos romantisches Teenager-Ich geschrieben.
Auch wenn ich nicht unbedingt Fan von Farbschnitten bin und manchmal leider oft das Gefühl bekomme, dass schöne äußere Hüllen vom Inhalt ablenken sollen, stimmt hier aber zum Glück alles. Die goldenen Fäden auf dem Cover, die Haarnadel, beides spiegelt sich auch im Farbschnitt und bald enthüllt sich auch deren Bedeutung für mich.
In dieser Welt herrschen drei Götter, sie stehen für Liebe, Krieg und Schicksal und alle Menschen sind einem dieser drei Bereiche zuzuordnen. Kiana ist 19 Jahre alt und eine Schicksalsnovizin. Sie freut sich darauf, ihren Seelenpartner zu heiraten und ihre Seelenbänder miteinander zu verbinden. Doch als dieser vor der Zeremonie stirbt, ist sie dazu verdammt, als Frontsoldatin im Krieg der Götter zu kämpfen.
Aber Kiana denkt nicht daran, sich als Kanonenfutter verheizen zu lassen. Ihr gelingt die Flucht zusammen mit zwei weiteren Schicksalsbrechern, Nevin und Tyron. Und damit beginnt der Spaß erst.
Nevin ist ein Liebesnovize und wirklich süß und unterhaltsam, während Kriegsnovize Tyron furchteinflößend und grausam erscheint. Auf ihrer gemeinsamen Reise zur Höhle der Seelenbänder warten viele Gefahren auf die Drei.
Als ich die erste Seite aufgeschlagen hatte, war es um mich geschehen. Die Götter sind mir nicht wirklich sympathisch und es erscheint mir grausam, alle Menschen, die keinen Seelenpartner finden, einfach im Krieg zu opfern. Denn wer allein ist, ist einsam. Auch darf ich mir meinen Seelenpartner nicht frei wählen, das hat ein bisschen was von früheren Zeiten, in denen die Eltern über die Lebenspartner entschieden haben und in manchen Ländern ist das auch heute noch so. Wie viel schöner ist es doch, sich selbstbestimmt für jemanden zu entscheiden? Ihn kennen und lieben zu lernen und sich danach aneinander zu binden, und zwar nicht mit irgendwelchen Seelenbändern, sondern aus freiem Willen und weil beide es möchten. Eine schöne Botschaft, die uns die Autorin auf den Weg mitgibt.
Es wird spannend, witzig, mit unvorhergesehenen Ereignissen (ich kann das Schicksal der Drei nicht weissagen) und ich verliere mich immer mehr in dieser Welt, so dass ich das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen kann. Ich möchte auch ein Silberflughörnchen, welches sich an mich kuschelt und vor Feinden warnt und ich ertappe mich dabei, wie ich das Lied summe, welches Tyrons Mom ihm immer vorgesungen hat.
Und dann…. Endet der erste Teil der Dilogie und ich habe noch so viele Fragen. Wie wird es weitergehen? Ich muss noch bis Januar warten, bis der Abschlussband erscheint, aber ich will JETZT SOFORT WEITERLESEN 🤣
Ich freu mich schon drauf und bis dahin empfehle ich „How to fight fate“ weiter, bis wir alle am 13. Januar erlöst werden.