Letzte Nacht in Baden-Baden ist insbesondere für Ortskundige ein Genuss. Ich habe viele Orte wiedererkannt und Maxi Morel, die Halbfranzösin war mir sofort sympathisch. Ihre Schwäche für Pralinen zelebriert ...
Letzte Nacht in Baden-Baden ist insbesondere für Ortskundige ein Genuss. Ich habe viele Orte wiedererkannt und Maxi Morel, die Halbfranzösin war mir sofort sympathisch. Ihre Schwäche für Pralinen zelebriert sie, wie überhaupt jedes Essen ein Genuss ist und während des Lesens musste ich mich sehr beherrschen, um nicht selbst eine Packung Pralinen zu vertilgen 😉.
Was ist geschehen in jener letzten Nacht im Badhotel, bevor dieses schließen musste? Wem kann Maxi trauen und was hat ihre Familie mit dem Ganzen zu tun?
Die Spannung sickert durch jede Buchseite, macht mich neugierig, atemlos und ich muss unbedingt erfahren, wie die Geschichte ausgeht. Sehr gerne empfehle ich „Letzte Nacht in Baden-Baden“ weiter.
Schon der Frosch auf dem Cover zieht alle Blicke auf sich. Ich liebe diese Rotaugenlaubfrösche, die mich immer schelmisch anzugrinsen scheinen.
„Wilde Erde“ bietet eine Entdeckungsreise zu den unberührten ...
Schon der Frosch auf dem Cover zieht alle Blicke auf sich. Ich liebe diese Rotaugenlaubfrösche, die mich immer schelmisch anzugrinsen scheinen.
„Wilde Erde“ bietet eine Entdeckungsreise zu den unberührten Schätzen unserer Welt. Dabei stelle ich fest, dass ich durchaus einige dieser Schätze bereits kenne, Vieles ist aber auch Neuland.
Unterteilt nach den 5 Kontinenten zeigt der Kunth Verlag wieder einmal seine große Stärke: eindrucksvolle Bilder, die meine Reiselust entfachen.
Auf Island stand ich bereits vor dem imposanten Gullfoss Wasserfall, aber die märchenhaften Lofoten warten noch immer auf meinen Besuch. Der Giant´s Causeway in Nordirland, auch wenn meine eigenen Bilder davon es nicht mit der Qualität in diesem Buch aufnehmen können, so sind mir diese Basaltsäulen doch nachdrücklich in Erinnerung geblieben.
Der Mont Blanc, der höchste Gipfel der Alpen oder die Verdon Schlucht, auch als Europas Grand Canyon bezeichnet, das schweizerische Matterhorn oder der Nationalpark Tatra in Polen, Europa hat viele Schönheiten zu bieten.
Von Portugals Naturpark Sintra-Cascais habe ich noch nie gehört, aber die vielschichtige Landschaft begeistert mich. Es muss nicht immer die Algarve sein, obwohl auch diese Bilder von Portugal träumen lassen.
Wer kennt schon die Sphinx von Bucegi, die Sandmeere von Libyen oder das Sandsteinplateau von Ennedi im Tschad?
Der Kilimandscharo ist meist von Wolken umgeben, die Wassermassen der Victoria-Fälle oder die einzigartigen Strände der Seychellen, der Jasper Nationalpark in Kanada, das Death Valley in den USA, die Vulkane auf Hawaii, es gibt so viele traumhaft schöne Orte auf unserer Erde, die es zu schützen gilt, damit auch die nächsten Generationen sich noch daran erfreuen können.
Nationalparks in Venezuela, Brasilien, Peru, Bolivien und Chile locken ebenso wie die Schlammvulkane von Aserbeidschan. Die singenden Dünen der Mongolei, der chinesische Kuitun-Canyon oder auch die Regenbogenberge sind faszinierende Denkmäler der Natur.
Ich muss jetzt noch schmunzeln, wenn ich daran denke, wie wir bei einem Besuch des Kakadu Nationalparks gefragt hatten, ob es Kakadus in diesem Nationalpark gibt, während in den Bäumen der Hotelanlage Unmengen dieser Vögel allabendlich für wahre Kreischkonzerte sorgten 🤣.
Unsere Erde ist außergewöhnlich und kostbar. Nicht alle der gezeigten Regionen sind so einfach zu bereisen, umso schöner ist diese Bilderreise, die mich auch an entlegene Orte mitnimmt.
Mit diesem Bildband hat der Kunth Verlag mal wieder voll ins Schwarze getroffen und ist mit dem Frosch Cover auch wunderbar dekorativ.
Sehr gerne empfehle ich „Wilde Erde“ weiter, schwelge jetzt noch ein wenig in Reiseerinnerungen und genieße neue Reiseziele für die kommenden Jahre.
Bereits im Vorgängerband „Die listenreiche Entführung“ wurde ich mit der Geschichte von Emil angeteasert und habe mich sehr gefreut, endlich zu erfahren, wie er zu den Heroes gestoßen ist.
Harold, Elliot, ...
Bereits im Vorgängerband „Die listenreiche Entführung“ wurde ich mit der Geschichte von Emil angeteasert und habe mich sehr gefreut, endlich zu erfahren, wie er zu den Heroes gestoßen ist.
Harold, Elliot, Reginald und Oscar, die Vier, die gemeinsam in Oxford studiert haben und seither zusammen durch Dick und Dünn gehen. Durch ihre herausragenden Positionen in Londons Adel, verfügen sie über Macht und Mittel, auch schwierigen Situationen zu begegnen.
Ich bin Fan von Jane Austen, Bridgerton und liebe Regency Romane. Immer wieder stelle ich dabei fest wie froh ich bin, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben. Das ungerechte Erbrecht, welches Frauen komplett außenvor lässt und beim Ableben des Familienoberhauptes ohne Sohn plötzlich Titel und Vermögen an irgendwelche entfernten männlichen Verwandte vererbt und die Töchter im Zweifel einem raffgierigen Vormund überlässt, empfinde ich als zutiefst ungerecht. Nicht selbst entscheiden zu können, wen ich heirate, dünkt mich gar fürchterlich und zum Glück sind diese Zeiten in Europa vorbei.
Der Standesdünkel mancher Adeligen „Wir empfangen keine Ausländer oder Menschen unter unserem Stand“ macht mich wütend. Was haben diese Leute für ihre Stellung getan? Sie hatten das Glück, in eine adelige Familie hineingeboren zu werden und nicht als Arbeiterkind.
Und schon merke ich, wie mich die Geschichte gefangen nimmt. Ich nehme Anteil am Schicksal der Protagonisten, hoffe und bange mit Emil und der wunderbaren Harriet, die so überhaupt nicht in das Frauenbild der damaligen Zeit passt.
Erneut hat mich die Autorin begeistert, ich bin tief eingetaucht in das Jahr 1812 in London und freue mich sehr, dass die Reihe fortgesetzt wird.
Der Ruf der Lemuren ist kein Reiseführer, empfiehlt keine schicken Hotels oder Sehenswürdigkeiten. Rebeccas Liebe gilt seit jeher den Lemuren und endlich kann sie ihren Traum wahr machen und sich in drei ...
Der Ruf der Lemuren ist kein Reiseführer, empfiehlt keine schicken Hotels oder Sehenswürdigkeiten. Rebeccas Liebe gilt seit jeher den Lemuren und endlich kann sie ihren Traum wahr machen und sich in drei Monaten auf Madagaskar den ulkigen Tieren mit den großen Augen nähern.
Doch vieles ist anders, als sie es sich vorgestellt hat. Die Mühlen mahlen langsam, Geduld ist angebracht und nicht immer klappt alles, wie es sich Rebecca vorgestellt hat. Wie auch Rebecca erkenne ich, wie gut es mir eigentlich geht und mit wie wenig manche Menschen auskommen müssen. Fließendes Wasser ist nicht überall selbstverständlich. Rebecca schließt Bekanntschaften mit Menschen, begegnet der Hilflosigkeit, wenn ein Zyklon wieder einmal die Aufforstungsbemühungen zerstört oder die Korruption geltende Schutzmaßnahmen behindert oder umgeht.
Durch Rebeccas Augen sehe ich viele von der Ausrottung bedrohte Tiere, Tiere, die es nur auf Madagaskar gibt und spüre den Zwiespalt der Bevölkerung. Die meisten Madagassen sind arm, viele Kinder hungern und in dieser Situation ist der Schutz von Wäldern und Tieren nicht oberste Priorität.
Was passiert, wenn der letzte Baum gerodet und damit der Lebensraum für viele Tiere verschwunden und Madagaskar nicht länger Ziel für Touristen ist?
Der Ruf der Lemuren macht betroffen und doch gibt es auch ein wenig Hoffnung.
Ich fand Rebeccas Reisebericht sehr spannend, auch wenn ich nicht mit ihr tauschen wollte 😉.