Spannender Auftakt einer neuen Krimi-Reihe in der Provence
Mord à la LavandeSeitdem in unserem ersten Provence-Urlaub unsere Autoscheibe eingeschlagen und das gesamte Gepäck geklaut wurde, besuche ich die Provence lieber nur noch in Büchern. Gemeinerweise wurden mir sogar ein ...
Seitdem in unserem ersten Provence-Urlaub unsere Autoscheibe eingeschlagen und das gesamte Gepäck geklaut wurde, besuche ich die Provence lieber nur noch in Büchern. Gemeinerweise wurden mir sogar ein paar Provence-Krimis gestohlen.
Ich liebe die Landschaft und genieße es, dass mich der Autor mitnimmt in den Luberon und nach Aix-en-Provence. Ich begleite Maxim Marchal auf den Markt, genieße die Auswahl an frischem Obst, Gemüse und Meeresfrüchten und fühle mich gleich nach Frankreich versetzt. Maxim schreibt bevorzugt seine Krimis in einem kleinen Bistro, lässt sich von den vorbeiziehenden Passanten inspirieren zu neuen Geschichten. Als in unmittelbarer Nähe ein Mensch von einem Elektroauto überfahren wird, ist die Neugierde von Maxim geweckt und gemeinsam tauchen wir ein in die Welt des Lavendels. Ich erfahre, wie aufwendig die Produktion von echtem Lavendelöl ist und dass Lavendel viel mehr ist als nur ein nettes Mitbringsel aus dem Urlaub.
Robert de Paca nimmt mich mit auf eine spannende Reise und führt mich immer wieder auf falsche Spuren. Dabei erfahre ich so ganz nebenbei, wie teuer es wird, wenn ich in Frankreich mit dem Handy am Steuer erwischt werde, zum Glück verhalte ich mich da immer regelkonform.
Mir gefällt diese Mischung aus „savoir vivre“ die Maxim und seine Freunde ausstrahlen, interessantem Hintergrundwissen und spannenden Ermittlungsarbeiten und ich freue mich schon auf viele weitere Fälle des sympathischen Protagonisten.
Daumen hoch und eine unbedingte Leseempfehlung für „Mord a la Lavande“.