Zauberhafter Weihnachtsroman
Auf tapsigen Pfoten ins GlückBei den Weihnachtsromanen von Petra Schier fällt es schwer sich zu entscheiden, wen man niedlicher findet. Santa Claus, wie er im Sommer in roter Badehose am Pool abhängt oder ein Hund, an dessen Gedankenwelt ...
Bei den Weihnachtsromanen von Petra Schier fällt es schwer sich zu entscheiden, wen man niedlicher findet. Santa Claus, wie er im Sommer in roter Badehose am Pool abhängt oder ein Hund, an dessen Gedankenwelt ich teilhaben kann, in diesem Fall den süßen Scottie. Die tapsige Bordeauxdogge zieht zusammen mit ihrem Herrchen Oliver vorübergehend in das Haus von Jana, einer sehr talentierteren Glaskünstlerin. Eine junge Dogge im Haus einer Glaskünstlerin? Ist das nicht so etwas wie ein Elefant im Porzellanladen?
Ich erwarte jeden Augenblick, dass die wunderbaren Kreationen von Jana klirrend unter Scotties Pfoten zerschellen, aber es ist nicht Scottie, der Jana Drohbriefe schreibt und ihre Kunst zerstören will.
Die Autorin schreibt so lebendig, dass ich mich als Teil der Geschichte fühle. Gespannt starre ich Jana über die Schulter, als sie ein neues Werk erschafft, spüre die Hitze des Ofens als das Glas schmilzt und zu filigranen Schmuckstücken verarbeitet wird. Ich spüre ihre Pein, die sie empfindet, wenn jemand brutal ihre Kreationen zerstört. Und dann ist da wieder Scottie, der mich zum Lachen bringt.
Petra Schier schreibt Weihnachtsromane für Erwachsene und hat nie aufgehört, an den Weihnachtsmann zu glauben. Die Beschreibungen der Tätigkeiten des „Wunscherfüllers“ und seiner Gehilfen, den Feen, bringen mich auf die Idee selbst einen Weihnachtswunsch zu formulieren. Ich wünsche mir, dass es noch viele weitere Weihnachtsromane der Autorin gibt und dass die Welt ein bisschen mehr so ist, wie in diesen Romanen, immer mit einem bewegenden Happyend 😍
5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die noch ein kleines bisschen an Santa glauben 😉