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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2021

Meine neue Lieblingsermittlerin

Blinder Zorn und Blaue Zipfel
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Blinder Zorn und Blaue Zipfel ist bereits Teil 3 der Reihe um Dora Dotterweich, die fränkische Köchin und der erste Teil, den ich lese. Da mir die Protagonisten aber sehr ans Herz gewachsen sind, werde ...

Blinder Zorn und Blaue Zipfel ist bereits Teil 3 der Reihe um Dora Dotterweich, die fränkische Köchin und der erste Teil, den ich lese. Da mir die Protagonisten aber sehr ans Herz gewachsen sind, werde ich wohl auch Teil 1 und 2 noch lesen müssen 😉

Dora beschreibt sich selbst als „38, mit pumuckelroten Haaren, volljährig, vollbusig, vollschlank.“
Der fränkische Dialekt steht ihr ganz herzallerliebst zu Gesicht.
Bei den vorherigen Fällen hat sie sich wohl so „oberflächlich für Mordermittlungen interessiert und ist deshalb ein paarmal bloß ganz knapp mit dem Leben davongekommen.“ Deshalb hat sie auch „ganz nah am Kirschwasser gebaut“, ihren Job als Schlossköchin an den Nagel gehängt und sich mit einem eigenen Restaurant selbständig gemacht. Und was sie da so zur Eröffnung anbietet, lässt meinen Magen alleine bei der Erinnerung knurren.

Also bitte dieses Buch auf keinen Fall hungrig lesen, das ist ansonsten nämlich die reinste Folter. 😉 Wer hätte nicht Lust auf „Feigen mit Meerrettichfrischkäse, kleine Wan Tans, Samosas, Jakobsmuscheln auf Bauernschinken, Focaccia alla Romana mit Wildschweinsalami“ und noch viel mehr an weiteren Köstlichkeiten. Im Buch enthalten sind auch immer wieder einige Rezepte, so dass nachgekocht werden kann.

Neben den kulinarischen Köstlichkeiten gibt es aber natürlich auch eine Leiche und die liegt ausgerechnet vor Doras Hexenküche. Wer hat die Frau mit einem Stilettoabsatz ermordet? Verdächtige gibt es einige und so macht sich Dora mal wieder ans Ermitteln. Dabei gerät sich selbst in höchste Gefahr.

Wird sie den Mörder überführen und weiter ihre Freunde und Stammkunden bekochen?

Ich habe mich köstlich amüsiert und bin schon auf die nächsten Abenteuer von Dora und ihren Freunden gespannt.

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Familiengeheimnisse kombiniert mit schönen Landschaften

Das Erbe der Blumenmalerin
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Das Erbe der Blumenmalerin spielt in Cornwall und auf Madeira und beides sind Orte, die ich bereits besucht und bei der Lektüre des Buches wiedererkannt habe. 😊

In ganz Großbritannien gibt es imposant ...

Das Erbe der Blumenmalerin spielt in Cornwall und auf Madeira und beides sind Orte, die ich bereits besucht und bei der Lektüre des Buches wiedererkannt habe. 😊

In ganz Großbritannien gibt es imposant aussehende Herrenhäuser, Schlösser und Burgen, aber die Instandhaltung dieser Immobilien, erfordert hohe finanzielle Mittel und das tatsächliche Wohnen in diesen zugigen Gemäuern ist weniger glamourös als es von außen den Anschein hat.

Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Tristyans Manor, „ein riesengroßes graues Haus, ein zinnenbewehrtes Gebäude mit Türmen und Mauern… mit Gärten und Gewächshäusern.“
Und im Gegensatz zu den gepflegten Gärten in Corwall: Madeira, die Blumeninsel: „Sonnenuntergänge am Leuchtturm, das Blau der Jacarandabäume, Strelitzien, die aussehen, als hätte ein ungewöhnlicher Vogel mit schimmerndem blauem und orangefarbenem Gefieder sich für eine kurze Rast auf dem schlichten Grün niedergelassen“.

Mehrere Generationen der Bewohner von Tristyans Manor haben mich in ihren Bann gezogen. Es gibt viele Intrigen und Familiengeheimnisse und es hat Spaß gemacht, diese nach und nach zu enthüllen.

Ich bin tief eingetaucht in die Familiengeschichte, habe mit den Bewohnern mitgelitten und die „menschlichen Drachen“ verflucht, die es eben auch gibt. Im Schnelltempo habe ich dieses Buch durchgesuchtet, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht.

Ein Buch zum Träumen und Mitfiebern, welches ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Zauberhafte Walbegegnungen, die mein Herz höherschlagen lassen.

Die Insel der Wale
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Jani Friese hat es wieder geschafft, ernsthafte Themen in einen wunderschönen Liebesroman zu verpacken. Wie das wunderschöne Cover bereits verrät, spielen Wale dieses Mal eine große Rolle und die Whale ...

Jani Friese hat es wieder geschafft, ernsthafte Themen in einen wunderschönen Liebesroman zu verpacken. Wie das wunderschöne Cover bereits verrät, spielen Wale dieses Mal eine große Rolle und die Whale Watching Touren zählen zu meinen absoluten Highlights dieses Buches. Sehr berührend und ich habe sofort Lust bekommen, mal wieder nach Irland zu reisen.

Maya hat Zeit ihres Lebens darunter gelitten, dass ihre Mutter sie als Kind Hals über Kopf verlassen hat. Als ein ominöser Brief auftaucht, macht sich die Tierärztin für Meeressäuger auf nach Irland, um mehr über die Heimat ihrer Mutter zu erfahren und endlich den Walen näherzukommen, von denen ihr ihre Mutter als Kind erzählt hat. Wird sie ihre Mutter finden und die Hintergründe für ihre Flucht erfahren? Und wer ist dieser Musiker, der sich mit seiner Fidel direkt in ihr Herz spielt?

Umweltschutz, Probleme vieler Meerestiere durch die Plastikabfälle und vor allem die im Meer entsorgten alten Fischernetze gehen uns alle an und in Insel der Wale erfährt der Leser viele interessante Details hierzu, ohne dass die Belehrungen oberlehrerhaft daherkommen. Ich habe einiges Neue erfahren und bewundere die Leute, die ihr eigenes Leben in Gefahr bringen, um andere Lebewesen zu retten. Nicht immer geht das für den Menschen gut aus, aber mehr will ich auch schon nicht verraten, lest einfach selbst und taucht ein in die Insel der Wale

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Macht Lust auf die Algarve

Stürmische Algarve
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Obwohl im vierten Fall von Anabela Silva das Wetter eher stürmisch ist, wie bereits das Cover verrät, macht auch dieses Buch wieder Lust auf Urlaub an der Algarve.

Vielleicht ein Abstecher nach Lagos: ...

Obwohl im vierten Fall von Anabela Silva das Wetter eher stürmisch ist, wie bereits das Cover verrät, macht auch dieses Buch wieder Lust auf Urlaub an der Algarve.

Vielleicht ein Abstecher nach Lagos: „malerische Altstadt und die Felsküste mit ihren versteckten Buchten“. Oder an den Lieblingsstrand von Chefinspektor Joao Almeida, „eine Strandbucht mit fast weißem Strand, die sich bis an den Ort zog. Links schmiegten sich die Häuser des Ortes an einen kargen Felsen, ein frischer Wind wehte uns den Geruch von Meer und Algen in die Nase.“

Wie Anabela auch, würde ich aber ein Wellnesshotel einem Wohnmobil vorziehen 😉

In einem Wohnmobil findet Anabela auch wieder einmal eine Leiche und ihr journalistisches Gespür sagt ihr, dass es sich nicht um einen Gasunfall handelt. Also ermittelt Anabela mal wieder. Dabei hat sie eigentlich gerade keine Zeit, die Demenz ihres Vaters schreitet voran und es ist Zeit, sich nach einem Pflegeheim umzuschauen.

Mir hat gefallen, wie dieses schwierige Thema umgesetzt wurde. Die Zweifel der Angehörigen, das Unverständnis des familiären Umfeldes, die kräftezehrenden Situationen. Alles verpackt in die Leichtigkeit eines Krimis im schönen Portugal.

Schön finde ich auch, dass immer wieder portugiesische Begriffe/Redewendungen verwendet werden.

Mir fehlt jetzt nur noch ein leckerer Cocktail und dann setze ich mich gedanklich noch ein wenig an den Strand und überlege, wie es wohl weitergeht mit Anabela und Joao.

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Veröffentlicht am 04.10.2021

Nachhaltigkeit ist Trumpf

Die Glücksschneiderin
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Clara hat mit ihrer Cousine Sonja ein Nähcafé in Würzburg eröffnet. Aber während das Café gut besucht ist, lässt der Erfolg der Änderungsschneiderei noch auf sich warten. Da entdeckt Clara auf einem Flohmarkt ...

Clara hat mit ihrer Cousine Sonja ein Nähcafé in Würzburg eröffnet. Aber während das Café gut besucht ist, lässt der Erfolg der Änderungsschneiderei noch auf sich warten. Da entdeckt Clara auf einem Flohmarkt ein altes Vintage-Kleid und damit ändert sich ihr Leben. Auch ihre Jugendliebe Finn taucht plötzlich wieder auf und Clara will unbedingt herausfinden, warum er sie damals ohne ein Wort verlassen hat.

Interessant fand ich, dass es auch Tipps gab zum Upcycling von gebrauchter Kleidung. Ernsthafte Themen, verpackt in einer Liebesgeschichte.

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