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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2021

Spannend, romantisch und geheimnisvoll

Deadly Rendezvous – Süßer Kuss der Gefahr
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Dies ist nicht das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und es wird auch nicht mein letztes sein.

Sabine Strick schafft es immer wieder, die Leser in ferne Länder zu entführen und mit ihren ...

Dies ist nicht das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und es wird auch nicht mein letztes sein.

Sabine Strick schafft es immer wieder, die Leser in ferne Länder zu entführen und mit ihren großartigen Landschaftsbeschreibungen das Gefühl zu vermitteln, man wäre mit den Protagonisten direkt vor Ort.

Bei Deadley Rendezvous reisen wir also dieses Mal zunächst nach Bordeaux.
Gemeinsam mit Lara, die von dem für seine vielen Affären berüchtigten Filmstar Brice Montaigneux in seine Villa in Bordeaux eingeladen wurde. Hier soll die Hobbymalerin eigentlich nur ein Porträt übergeben, das sie von dem Helden ihrer Jugend angefertigt hat.

Brice nähert sich den 60 und hat sich inzwischen aus dem Filmgeschäft zurückgezogen. Aber sein Charme ist ungebrochen und er macht Lara ein großartiges Angebot, so dass diese länger bleibt als vorgesehen. Da Laras Sohn schon flügge ist, kann sie kurzfristig aus Deutschland nach Bordeaux ziehen, um für Brice zu arbeiten.

Doch ein Geheimnis umgibt Brice und die Villa. Die Hausangestellten sind im besten Fall als seltsam zu bezeichnen, der nahegelegene Wald erscheint bedrohlich und schon bald ist nicht nur Laras Herz in Gefahr. Kann sie Brice wirklich trauen oder ist er tatsächlich ein Mörder?

Deadly Rendezvous ist spannend und ich musste das Buch quasi in einem Rutsch durchlesen, um die Wahrheit selbst herauszufinden. Ich habe mitgefiebert und war am Schluss des Buches traurig, mich von den lieb gewonnenen Protagonisten wieder verabschieden zu müssen. Es hat Spaß gemacht, nach Frankreich zu reisen, zumindest literarisch und ich bin schon sehr gespannt, in welches Land uns die Autorin in ihrem nächsten Werk mitnehmen wird.

Daumen hoch und 5 Sterne für Deadly Rendezvous

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Veröffentlicht am 07.02.2021

Kuppelshow für Tanzbegeisterte, hinreißend und witzig in Szene gesetzt

Winter Wonder Dance
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Winter Wonder Dance ist mein erstes Buch von Minny Baker, aber bestimmt nicht mein letztes.
Nachdem ich die über 500 Seiten an einem Tag durchgesuchtet habe, reihe ich mich ein in die Riege ihrer Fans ...

Winter Wonder Dance ist mein erstes Buch von Minny Baker, aber bestimmt nicht mein letztes.
Nachdem ich die über 500 Seiten an einem Tag durchgesuchtet habe, reihe ich mich ein in die Riege ihrer Fans und bin schon jetzt gespannt auf Winter Wonder Dance Teil 2.

Viele schauen es im Fernsehen, aber nur wenige geben es verschämt zu: Casting Shows wie der Bachelor, DSDS oder GNTM boomen und geben dem Zuschauer den Spaß, fremden Menschen dabei zuzusehen, wie sie sich zum Affen machen. Neulich hat mir doch tatsächlich jemand Gummibären in Rosenform geschenkt und auf der Verpackung wurde direkt Bezug auf den Bachelor genommen, diese Formate haben also eine enorme Reichweite erlangt.

Die Produktionsfirma von Winter Wonder Dance wirbt damit, dass junge Menschen in dieser Castingshow tanzen lernen und gleichzeitig ihre große Liebe finden können. Gesucht sind also Singles, normale Menschen wie du und ich. Diese werden dann gemeinsam mit einem prominenten Single von erfahrenen Tanzlehrern trainiert und treten in Wettbewerben gegeneinander an, bis am Schluss einer gewinnt. Also eine Mischung aus Lets dance und einer Kuppelshow.

Mit einer wunderbaren Leichtigkeit gelingt es der Autorin, dass ich sofort mitten im Geschehen bin. Ich werde Teil der Show, bin mal Tanzschülerin, Tanzlehrer, Kamerateam, Jury oder Prominenter. Der Humor kommt nicht zu kurz, es gibt unerwartete Wendungen, die Handlung zeigt auch die Schattenseiten der Branche und es bleibt spannend, so dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte.

Am Ende habe ich sogar ein paar Tränchen verdrückt und war traurig, weil ich mich von meiner Crew leider wieder verabschieden musste.

Ein witziges Buch über die Welt des Glitzers und Schein, wo alle nach Ruhm, Rampenlicht und Reichtum streben, welches ich sehr gerne für ein paar vergnügliche Lesestunden empfehle. Lasset die Spiele beginnen.

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Veröffentlicht am 07.02.2021

Magisch, farbenfroh und abenteuerlich geht es weiter.

LUCE
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Nachdem Teil 2 wieder mit einem fiesen Cliffhanger endete „Markerschütternde Schreie, Blut, letzte Atemzüge“ gab mir der Untertitel von Band 3 „Liebe bis in alle Ewigkeit“ doch immerhin die Hoffnung auf ...

Nachdem Teil 2 wieder mit einem fiesen Cliffhanger endete „Markerschütternde Schreie, Blut, letzte Atemzüge“ gab mir der Untertitel von Band 3 „Liebe bis in alle Ewigkeit“ doch immerhin die Hoffnung auf ein Happyend der Trilogie.

Doch zunächst werden alle Welten und ihre Bewohner noch einmal vorgestellt und das ist auch gut so. Die Autorin verzaubert mit Worten und so kann ich mir wunderbar vorstellen, wo wir uns gerade befinden.

Da gibt es zum einen die Welt der Menschen und Lichtler, also meine eigene Welt, wobei ich noch keinen Lichtler kennengelernt habe. Was wohl daran liegt, dass diese ihr Allcinda durch einen Magieschleier vor uns Menschen verbergen.

Besonders angetan bin ich von Aquata, der Welt der Meerwesen. Ein Wasserplanet mit kleinen Inselgruppen, unberührten tropischen Wäldern und grenzenlosen Sandstränden, ein Paradies mit kristallklarem, türkisblauem Wasser. Ich bekomme gerade richtig Lust auf die Malediven 😉

Kaglom, die Welt der Zwerge, hat viele Wälder und Berge, aber auch düstere Höhlen und bizarre Grotten. Die kleinen Kerle sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ein wenig erinnert mich Kaglom an Tirol.

Die Welt der Elben, Lacral, ist wunderschön, mit Geysiren, Vulkanen und Gletschern, aber diese Schönheit trügt, denn nicht alle Elben sind so nett. Falschheit, Arroganz und Arglist sind hier ebenfalls vertreten. Bei Lacral denke ich immer ein wenig an Island.

Und dann ist da Narkan, die Welt des Antagonisten Argor. Ein trostloser Ort, geprägt durch zwei rotglühende Sonnen, eine karge, tote Landschaft, passend zu dem bösen Herz von Argor. Hier möchte ich also wirklich nicht hin und ich bin froh, dass ich gemütlich vom Sofa aus Luce, Mel, Jason und Jules bei ihren Abenteuern begleiten darf.

Es wird wieder richtig spannend, die vier sind auf der Suche nach den vier Artefakten. Sie erhalten Hilfe von ungeahnten Stellen, aber es gibt auch viel Verrat und Argor ist einfach nicht kleinzukriegen. Seine Macht erscheint unermesslich. Werden es unsere Helden schaffen, die Welt und ihre Liebe zu retten? Neue Figuren tauchen auf und auch Argor erscheint in einem anderen Licht.

Sehr gut gefallen hat mir, dass nicht alles schwarz oder weiß ist. Die Welt ist bunt und es gibt nicht nur die Guten und die Bösen.

Durch die fantasievollen Beschreibungen der Autorin kann ich mir die unterschiedlichen Welten wunderbar vorstellen. Gedanklich streife ich durch Wälder, schwimme in glasklarem Wasser, verstecke mich in finsteren Höhlen und träume von glanzvollen Palästen. Und dann rieche ich plötzlich den fauligen Atem des Todes und verfolge mit angstgeweiteten Augen, was Argor wieder ausgeheckt hat. Bei Luce bleibt man nicht gleichgültig auf dem Sofa sitzen. Luce packt dich und nimmt dich mit auf eine wunderbare Reise in die Welt der Fantasie.

Ich möchte mehr davon und bin schon sehr gespannt, mit welchem neuen Werk uns Doreen Hallmann überraschen wird.

Und von den wunderschönen Zitaten der Queensofdaydreams, die die Kapitelüberschriften zieren nehme ich mit: „Halte nicht daran fest, wenn es nicht gut für dich ist. Nichts ist es wert, dass du nicht glücklich bist.“

Daumen hoch für Luce 3 und die gesamte Trilogie.

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Veröffentlicht am 07.02.2021

Atemlose Spannung und Werwölfe pur

Under the Moon
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Glaubst du an Werwölfe? Nach der Lektüre von Under the Moon, erscheint mir das nicht mehr so ein abwegiger Gedanke. So lebendig und mitreißend erzählt die Autorin die Geschichte von Maya Black, der Werwölfin, ...

Glaubst du an Werwölfe? Nach der Lektüre von Under the Moon, erscheint mir das nicht mehr so ein abwegiger Gedanke. So lebendig und mitreißend erzählt die Autorin die Geschichte von Maya Black, der Werwölfin, die anders ist als die anderen. Mit ihrem bildgewaltigen Sprachstil hat Maria Winter mühelos eine ganz eigene Welt erschaffen, die mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat.

In der Gesellschaft der Werwölfe ist es die Fellfarbe, die entscheidet, welche Rolle du spielst. Bist du ein grauer oder brauner Werwolf, gehörst du zur herrschenden Klasse der Nobils, während dein weißes Fell dich als Luminos ausweist und du als Sklave ein unwürdiges Leben voller Demütigungen und Misshandlungen fristest. Dazwischen stehen die Ombra, die schwarzen Werwölfe, die als Dienstboten der Nobils zumindest für ihre Dienste bezahlt werden.

Die Grausamkeit der Nobils, ihr Leitsatz „für genügend Geld ist alles käuflich“ erinnert schon ein wenig an die materialistische Welt, in der wir leben. Und wenn du anders bist als die anderen, dann wirst du unterdrückt und verfolgt. Under the Moon hält uns also auch ein wenig den Spiegel vor und regt an zum Innehalten. Was sind die Werte, die für uns wichtig sind? Wie würde ich entscheiden? Muss man immer und unbedingt mit den Wölfen heulen? Und was passiert, wenn man sich gegen seine Klasse stellt?

Ich bin ja ein bekennendes Weichei und war deshalb ein wenig in Sorge, ob die Grausamkeiten mir womöglich zu viel würden. Aber zum Glück werden Folterungen und Missbrauch nur angedeutet und nicht zu detailliert beschrieben.

Under the moon ist ein Buch, dass unter die Haut geht, ein Buch, das überrascht und für mich ein erstes Highlight in 2021. Innerhalb eines Tages hatte ich es durchgesuchtet und war begeistert und tief versunken in die Geschichte um Maya und Ethan, ihren neuen Herrn.

Von mir gibt es 5 Sterne plus und eine unbedingte Leseempfehlung.

Ich gehe jetzt noch ein wenig den Mond anheulen und freue mich schon darauf, dass es weitere Geschichten aus der Welt der Werwölfe von Maria Winter geben wird.

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Veröffentlicht am 31.01.2021

Liebesgeschichte der etwas anderen Art

Maris und Kalea
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Maris liebt Kalea und Kalea liebt Maris. Es könnte so schön einfach sein. Ist es aber nicht, denn
diese Liebe darf nicht sein und beide gehen anders damit um. Unterdrückte Gefühle eskalieren schließlich. ...

Maris liebt Kalea und Kalea liebt Maris. Es könnte so schön einfach sein. Ist es aber nicht, denn
diese Liebe darf nicht sein und beide gehen anders damit um. Unterdrückte Gefühle eskalieren schließlich. Unbeteiligte werden in Mitleidenschaft gezogen, das Drama nimmt seinen Lauf.

Die Sympathien für die Charaktere wechseln und wie so oft möchte man den Protagonisten zurufen „redet doch endlich mal miteinander“ 😉

Dies ist bereits das zweite Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe und sie hat es erneut geschafft, mich zu begeistern. Ich mag die erfrischende Art der Autorin zu schreiben.
Sehr gerne habe ich Kalea auf ihrer Reise zum Erwachsen werden begleitet. Eine bittersüße Liebesgeschichte, die nicht alltäglich ist.

Man kann nicht viel über die Handlung verraten, ohne zu spoilern. Deswegen kann ich nur empfehlen: selbst lesen 😊

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