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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2020

Spannung Pur!

Der Patriot
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Das Hörbuch dauert 14 Stunden und das hat mich zunächst ein wenig erschreckt. Klang die Stimme des Sprechers zunächst noch ein wenig nach Nachrichtensprecher, konnte mich Wolfgang Bergers hypnotische Stimme ...

Das Hörbuch dauert 14 Stunden und das hat mich zunächst ein wenig erschreckt. Klang die Stimme des Sprechers zunächst noch ein wenig nach Nachrichtensprecher, konnte mich Wolfgang Bergers hypnotische Stimme schnell aber immer mehr in ihren Bann ziehen.

Das Hörbuch besteht aus mehreren Handlungssträngen, was anfangs ein wenig verwirrend erscheinen mag. Ich musste mir Notizen machen, um die vielen verschiedenen Personen besser einordnen zu können. Aber nach und nach gelang mir das immer besser und ich bin ohne Notizen ausgekommen.

Jedes Mal, wenn ein Handlungsstrang in einen anderen überging, war es aber so spannend, dass man unbedingt wissen wollte, wie es weiterging.

Die Handlung ist erschreckend realitätsnah. Die sog. Helden Schwedens sind mit der Einwanderungspolitik ihres Landes nicht einverstanden und sehen die muslimischen Einwanderer als Wurzel alles Übels. Auch gut integrierte Muslime, für die Schweden inzwischen ihre Heimat geworden ist und die selbst die „neuen Flüchtlinge“ als respektlos und undankbar ansehen, werden von den „Schweden Demokraten“ grundlos zusammengeschlagen. Sehr gut gelingt es dem Autor zu beschreiben, was für eine verquere Logik diese Menschen antreibt, die Journalisten umbringen, weil sie diese als Landesverräter ansehen.

Ein Handlungsstrang beginnt auch in Chile und handelt von dem Exil Schweden August, der nach Jahren in der Fremdenlegion als Leibwächter eines Drogenbosses arbeitet. Für mein zartes Gemüt waren die Beschreibungen von Folter und Mord ein wenig zu heftig, aber das ist ja Geschmacksache.

Die Zusammenführung der handelnden Personen ist absolut gelungen. Ich habe mich in keiner Sekunde gelangweilt, mit Ibrahim und Mitra gelitten, mit Schrecken gehört, wie einfach Carl und seine Kumpane ihre Morde durchführen konnten und vor sich selbst rechtfertigen als notwendig für ein sauberes und freies Schweden und mit August gebangt, ob er seine Jugendliebe retten kann.

Während mein Mann anfangs nur sporadisch mitgehört hat, wurde auch er immer mehr in den Sog der Geschichte gezogen und ich durfte nicht mehr alleine weiter hören, damit auch er nichts mehr dieser spannenden Geschichte verpasst hat.

Dieses Hörbuch verdient eine unbedingte Hörempfehlung und 5 Sterne! Ich würde mich freuen, mehr von Patrik Engmann zu lesen.

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Irland Krimi mit ganz viel Liebe

Cliffs of Moher
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Ella, von der Liebe enttäuscht, reist nach Irland, in das Land ihres verstorbenen Vaters.

Bei einer der Hauptattraktionen von Irland, den Cliffs of Moher, glaubt sie, einen Mord gesehen zu haben, doch ...


Ella, von der Liebe enttäuscht, reist nach Irland, in das Land ihres verstorbenen Vaters.

Bei einer der Hauptattraktionen von Irland, den Cliffs of Moher, glaubt sie, einen Mord gesehen zu haben, doch der sympathische Inspektor Delany scheint ihr nicht zu glauben, so dass Ella selbst beginnt zu ermitteln. Dadurch bringt sie sich und die neu entdeckte Verwandtschaft in Lebensgefahr. Aber zum Glück gibt es ja diesen attraktiven Inspektor…..

Das Buch lässt sich gut lesen, Irlandfreunde werden sich über die schönen Landschaftsbeschreibungen freuen und auch Freunde von Liebesgeschichten kommen bei Cliffs of Moher nicht zu kurz.

Mir persönlich war es ein wenig zu viel Liebesgesäusel, reicht aber immer noch zu guten 4 Sternen.
Wer weiter durch Irland reisen mag, mit Ring of Kerry geht es weiter mit Ella und ihrem Inspektor.

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Auch Verbrecher reisen gerne mit dem Wohnmobil durch Nordamerika

Reisekrimis / Highway ins Verderben
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Hildegard Grünthaler ist Reisebuchautorin und hat gemeinsam mit ihrem Mann Peter mehrere Jahre mit dem Wohnmobil u.a. Nordamerika bereist. Ihre Erfahrungen aus dieser Zeit hat sie nicht nur in zwei Reisebüchern ...



Hildegard Grünthaler ist Reisebuchautorin und hat gemeinsam mit ihrem Mann Peter mehrere Jahre mit dem Wohnmobil u.a. Nordamerika bereist. Ihre Erfahrungen aus dieser Zeit hat sie nicht nur in zwei Reisebüchern verewigt, sondern auch in einem Reisekrimi.

Ähnlich wie das Ehepaar Grünthaler sind in Highway ins Verderben, auch diverse Verbrecher mit dem Wohnmobil unterwegs.

Doch fangen wir am Anfang an. Aus einem Museum wird ein wertvolles Gemälde entwendet. Bei der Übergabe des Lösegeldes von der Versicherung geht etwas schief und Sascha, ein Kleingangster, findet das Lösegeld von sage und schreibe € 5 Mio.

Die Polizei verdächtigt viele Personen, wie überall gibt es auch hier fähigere und unfähigere und sehr witzig habe ich auch die Darstellung empfunden, wie sich ein Sohn aus einer einflussreichen Familie erst für einen Richterposten empfiehlt und danach für eine Karriere in der Politik entscheidet, weil er da „eine ruhige Kugel schieben kann“. Unser armes Land ;)

Auf der Flucht vor der Polizei und der Versicherung, die ihr Geld wieder haben möchte, reist Sascha mit seiner Mitwisserin und Freundin Tanja im Wohnmobil durch Nordamerika und dabei tritt die Erfahrung der Autorin aus ihren eigenen Reisen zutage.

Ebenfalls mit dem Wohnmobil auf ähnlicher Route wie Sascha und Tanja unterwegs ist auch das Rentner Ehepaar Brombacher, welches wie ich vermute, Ähnlichkeiten mit dem Ehepaar Grünthaler aufweist.

Während sich die Wege der unterschiedlichen Protagonisten immer wieder kreuzen und das Geld mehrfach den Besitzer wechselt, erlebt der Leser eine schöne Reise auf den amerikanischen Highways von den Niagara Falls durch die Rocky Mountains, nach Alaska, Stippvisite beim Grand Canyon und nach Kalifornien.

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und während das Reisen momentan definitiv zu kurz kommt, konnte ich zumindest wieder einmal von herrlichen Urlauben in Nordamerika träumen.

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Aus dem Alltag einer Buchhändlerin

Meine Inselbuchhandlung
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Petra Dittrich, geboren auf der Insel Rügen, berichtet von ihrer Jugend in der DDR, den damals angesagten Kinderbüchern, verschiedenen Stationen in Berlin und Hamburg bis sie dann letztendlich wieder ...



Petra Dittrich, geboren auf der Insel Rügen, berichtet von ihrer Jugend in der DDR, den damals angesagten Kinderbüchern, verschiedenen Stationen in Berlin und Hamburg bis sie dann letztendlich wieder auf Rügen eine Buchhandlung eröffnet.

Dabei erzählt sie auch Privates aus ihrem Leben außerhalb des Buchladens. Sehr gut gefallen haben mir auch die Bilder in der Mitte des Buches, die sie bei der Arbeit im Buchladen oder bei einer Lesung zeigen und auch von ihrer großen Verbundenheit zu Rügen zeugen, so dass man automatisch Lust bekommt, auf dieser Insel auch mal Urlaub zu machen.

Auch die Beschreibungen der Lesungen und der Kontakt mit den verschiedensten Autoren machen Spaß und zeigen, dass nicht immer alles perfekt sein muss.

Wer hier einen spannenden Roman oder eine romantische Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht sein, obwohl Petra Dittrich auch über ihre große Liebe schreibt.

Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, wenn es mich mal nach Rügen verschlägt, im BuchLaden in Ginst vorbeizuschauen und wie mich mein Mann kennt, mit einem Stapel Bücher wieder herauszukommen.

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Spannung und ganz viel Herz im wilden Westen

Das wilde Herz des Westens
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Ich habe bereits ein anderes Buch der Autorin gelesen, aus einem anderen Genre und muss sagen, ich bin Alexandra Fischer Fan geworden!

Der Schreibstil lässt sich super lesen, die Beschreibungen so detailliert, ...


Ich habe bereits ein anderes Buch der Autorin gelesen, aus einem anderen Genre und muss sagen, ich bin Alexandra Fischer Fan geworden!

Der Schreibstil lässt sich super lesen, die Beschreibungen so detailliert, dass der Leser mittendrin in der Handlung ist und sich wunderbar mit den Protagonisten identifizieren kann, zumindest mit den Sympathischen ;)

Natürlich gibt es auch Unsympathische und da hofft man dann eben auf ein schlechtes Ende für diese.

Was wirklich wichtig ist im Leben, galt damals wie heute. Zusammenhalt, Liebe und genug zu Essen. Von Toilettenpapier war glaube ich nie die Rede ;)

Zur Handlung:

Der Prolog startet gleich damit, dass die 7 jährige Irin Briana ihre brutal ermordeten Onkel und Tante findet, bei denen sie lebte und bereits da ist auch dem Letzten klar: der wilde Westen war kein Zuckerschlecken. Besonders Iren waren in den USA der damaligen Zeit sehr schlecht angesehen.

Bei dem Bruder des Mörders Dave wächst Briana als Spielgefährtin dessen Tochter Phoebe und Haushaltsangestellte heran. Im Sezessionskrieg trifft sie wieder auf Dave und es bietet sich die Möglichkeit der Rache.

Nach dem Krieg herrscht im Osten des Landes Mangel an Männern, während im wilden Westen immer mehr einsame Cowboys eine Ostküstenbraut suchen.

Briana begleitet Phoebe auf dem Weg zu ihrem Bräutigam Silas, doch dieser ist nicht der Gentleman, den sich Phoebe vorgestellt hat. Gemeinsam mit Silas Familie sowie weiteren Weggefährten macht sich das Trupp Pioniere auf den Weg in den wilden Westen.

Neben dem Unbill der beschwerlichen Reise warten Indianerüberfälle, Bösewichte und allerlei Katastrophen auf die mal mehr mal weniger mutige Truppe.

Sehr gut gefallen hat mir auch die Entwicklung der Charaktere. Das Buch zieht einen immer mehr in seinen Bann, so dass man es kaum zur Seite legen möchte.

Dieses Buch ist spannend und berührend und am Ende war ich ein wenig traurig, weil ich mich aus dem Cosmos von Briana, Jesse, Phoebe, Silas und Frances verabschieden musste.

Lesempfehlung? Aber unbedingt!

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