Ich bin mir noch immer nicht sicher, ob ‚Eine sanfte Brise Glück‘ für mich ein Familienroman mit Liebesgeschichte oder ein Liebesroman mit Familiengeschichte ist. Wobei spielt das überhaupt eine Rolle?
Die ...
Ich bin mir noch immer nicht sicher, ob ‚Eine sanfte Brise Glück‘ für mich ein Familienroman mit Liebesgeschichte oder ein Liebesroman mit Familiengeschichte ist. Wobei spielt das überhaupt eine Rolle?
Die Geschichte rundum die Schwestern Lina und Nele, welche aus der Sicht von Lina erzählt wird, ist auf jeden Fall angenehm zu lesen und hinterlässt nach dem Lesen ein angenehmes Gefühl. Das Buch kommt ohne überzogenes Drama aus und trotzdem wird einem beim Lesen nicht langweilig.
Die Geschichte ist gut konstruiert, die Charaktere glaubhaft und die Landschaft einfach wunderschön. Von Anfang an konnte ich mir alles gut bildlich vorstellen und mich auch in die Charaktere hineinversetzen.
Der Erzählstil von Autorin Katie Jay Adams ist angenehm flüssig, die Kapitel haben genau die richtige Länge und es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen. Perfekt für alle, die sich eine kleine Auszeit an der Ostsee wünschen.
Obwohl die Rocky Mountain Serie von Virgina Fox so konzipiert ist, dass alle Bücher unabhängig voneinander gelesen werden können, würde ich empfehlen zumindest die Bücher über die Leoni Schwestern in der ...
Obwohl die Rocky Mountain Serie von Virgina Fox so konzipiert ist, dass alle Bücher unabhängig voneinander gelesen werden können, würde ich empfehlen zumindest die Bücher über die Leoni Schwestern in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Bei ‚Rocky Mountain Cats‘ handelt es sich um den vierten Band über die Leoni Schwestern und um Band 27 der Reihe.
Wie gewohnt besteht die Handlung zum Teil aus einer Liebesgeschichte und einem Handlungsstrang, welcher sich mit einem ernsteren Thema beschäftigt. Die Liebesgeschichte kommt in keinem der Bücher überraschend, immerhin kündigt schon das Cover das (zukünftige) Pärchen an. Trotzdem ist immer wieder schön zu lesen, wie die beiden sich finden. Dieses Mal muss ich aber leider sagen, dass sich die Liebesgeschichte unnötig in die Länge zieht.
Dafür habe ich mich wie immer über das Wiedersehen mit alten Bekannten aus Independence gefreut und es war auch wieder schön zu sehen, wie gut der Zusammenhalt im Ort ist. Tief in mir lebt die Hoffnung weiter, dass es solche Orte nicht nur in Büchern gibt.
Nicht unbedingt der beste Roman aus der Serie, aber durchaus lesenswert.
Ich gebe es ehrlich zu, ich war doch sehr skeptisch bezüglich des Buches. Einerseits die Tatsache, dass die Autorin als Tik Tok Sensation beworben wird, andererseits habe ich beim Lesen des Klappentextes ...
Ich gebe es ehrlich zu, ich war doch sehr skeptisch bezüglich des Buches. Einerseits die Tatsache, dass die Autorin als Tik Tok Sensation beworben wird, andererseits habe ich beim Lesen des Klappentextes sofort an eine ‚Tribute von Panem‘ Kopie denken müssen. Da die Geschichte aber trotz all dieser Vorbehalte durchaus interessant klang, habe ich mich zum Lesen entschieden.
Das Buch startet gleich mal mit einem Interview mit Autorin Chloe Gong. Dieses hat dann aber durchaus meine Neugier geschürt und meine Erwartungen ein wenig nach oben geschraubt. Die Stadt Kowloon sagte mir zwar nichts, doch eine kurze Recherche hat mir auf die Sprünge geholfen und dem Buch eine neue Tiefe gegeben.
Der Einstieg ins Buch war für mich ein wenig schwierig und ich brauchte ein wenig um mich mit den Personen und der Umgebung vertraut zu machen. Eine Besonderheit des Buches ist ja, dass einige Personen zwischen Körpern hin- und herspringen können. Manche tun dies auch regelmäßig und verändern somit immer wieder ihr Aussehen. Chloe Gong beschreibt die Personen zwar gut, trotzdem muss man ständig seine Vorstellung der Charaktere anpassen. Für mich war das anfangs sehr ungewöhnlich und auch ein wenig anstrengend. Mit der Zeit legte sich dieses Gefühl aber und die Körperwechsel, auch wenn das ganze System meiner Meinung nicht immer Sinn machte, wurden zum Alltag.
Der Schreibstil der Autorin empfand ich als angenehm flüssig. An manchen Stellen hätte ich mir tiefergehende und detailliertere Beschreibungen und Ausführungen gewünscht. An anderen Stellen kam die Geschichte dafür ein wenig langatmig daher. Nach den wie bereits erwähnten Anfangsschwierigkeiten bin ich gut in die Geschichte gekommen. Einige Fragezeichen, die während dem Lesen entstanden sind, wurden im Laufe des Buches aufgeklärt. Manche sind leider noch immer vorhanden. Ich vermute, diese werden auch nicht im zweiten Teil aufgeklärt werden.
Das Konzept mit dem Körperspringen und Qi ist eine sehr gute Idee, die Umsetzung leider an manchen Stellen ein wenig mangelhaft bzw. nicht zu Ende gedacht. Das finde ich schade, denn meiner Meinung nach wäre da noch Potenzial gewesen.
Der ‚Tribute von Panem‘ Vergleich, der sich beim Lesen des Klappentextes noch aufgedrängt hat, rückte beim Lesen des Buches in den Hintergrund. Auf die eine oder andere Art gibt es Parallelen, aber wenn man jedes Buch bis ins kleinste Detail analysiert, findet man immer irgendwelche Ähnlichkeiten.
‚Immortal Longings‘ weist einige Schwächen auf, aber im Großen und Ganzen handelt es sich meiner Meinung nach um eine sehr solide Geschichte. Schade, dass das Potential der Geschichte nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf Teil zwei.
Die Frage was für ein Mensch Jesus war und wie er denn ausgesehen hat beschäftigt die Menschheit schon seit langem. Je nachdem in welchem Kulturkreis man aufgewachsen ist und welchem Glauben man angehört ...
Die Frage was für ein Mensch Jesus war und wie er denn ausgesehen hat beschäftigt die Menschheit schon seit langem. Je nachdem in welchem Kulturkreis man aufgewachsen ist und welchem Glauben man angehört oder auch nicht angehört gehen die Vorstellungen hier stark auseinander.
Die Bibel ist für eine neutrale Beantwortung der Fragen meiner Meinung nach nicht die richtige Quelle. Daher habe ich mit großem Interesse das Buch von Alois Prinz zu lesen bekommen. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Das auch Prinz an der Bibel nicht vorbeikommt, war mir von Anfang an bewusst. Und die Bibelzitate und -verweise störten mich auch überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, für ein vollständiges Bild sind diese sogar notwendig.
Leider kamen die historischen Fakten ein wenig zu kurz. Zwar erklärt Alois Prinz immer wieder ein wenig, wie die Umgebung damals ausgesehen hat und gibt auch einige Details zu den politischen Umständen. Allerdings gehen diese Dinge ein wenig unter. Gerade diese Aspekte hätten mich aber besonders interessiert. An manchen Stellen verschwamm für mich auch die Grenze zwischen Wissen und Glauben zu stark. Da war für mich nicht mehr erkennbar, was jetzt wirklich historisch belegbare Fakten und was Glauben ist.
Das Bild das Alois Prinz von Jesus zeichnet hat sich in vielen Dingen doch von meinem eigenen unterschieden. Diese Punkte empfand ich als äußerst spannend. Auch sein Blickwinkel auf viele Taten und Handlungen Jesu waren für mich neu und auf jeden Fall lesenswert.
Den Schreib- bzw. Erzählstil von Prinz empfand ich als sehr angenehm und ich könnte mir durchaus vorstellen noch weitere Biografien von ihm zu lesen.
Laut Verlag ist das Buch zur Sprachförderung bei Kindern ab 4 Jahren geeignet. Dieser Empfehlung kann ich leider nur bedingt zustimmen. Einige der Reime würde ich bereits kleineren Kindern vorlesen, andere ...
Laut Verlag ist das Buch zur Sprachförderung bei Kindern ab 4 Jahren geeignet. Dieser Empfehlung kann ich leider nur bedingt zustimmen. Einige der Reime würde ich bereits kleineren Kindern vorlesen, andere sind meiner Meinung nach eher für Erwachsene geeignet. Dies kann man jetzt als Kritikpunkt ansehen oder auch als Pluspunkt, da das Buch für mehrere Altersgruppen geeignet ist.
Jedem Tier ist eine Seite gewidmet, auf der sowohl ein Vierzeiler als auch eine Zeichnung passend zum Reim vorhanden ist.
Auch wenn die vierzig vierzeiligen Viechereinen, also die vierzig Reime, der Star des Buches sein sollten, muss ich gestehen, dass mich die Zeichnungen fast noch mehr begeistert haben. Diese sind außerordentlich liebevoll gestaltet, ansprechend und teilweise sehr detailreich.
Manche der Reime haben mich von Anfang an begeistert, manche musste ich zwei Mal lesen und mit anderen konnte ich auch nach mehrmaligem Lesen nichts anfangen. Leider holpern einige Reime doch sehr stark, das finde ich sehr schade, da es den Gesamteindruck ein wenig trübt. Die behandelten Themen der Reime sind manchmal nur bedingt für kleine Kinder geeignet, bzw. ergibt sich da doch einiges an Erklärungsbedarf. Wobei auch dies wieder als Pluspunkt betrachtet werden kann, da die Kinder doch einige neue Sachen dazulernen.
Manche Reime wirken auf den ersten Blick ein wenig altbacken. In gewisser Weise erinnert es mich an meine eigenen Kinderbücher der 1980iger Jahre. Da kommt ein wenig Nostalgiefeeling auf.
Im Großen und Ganzen ein wirklich schönes und liebevoll gestaltetes Buch mit kleineren Schwächen.