Eine Geschichte, die einem realisieren lässt, dass das Glas immer mindestens halb voll ist.
The Way You CrumbleDie Reise von Echo und Alexis bis zum Ende des Buches war eine turbulente Achterbahnfahrt und alles als einfach. Dass hinter „stille Wasser sind tief“ viel steckt, wird einem spätestens bewusst, wenn man ...
Die Reise von Echo und Alexis bis zum Ende des Buches war eine turbulente Achterbahnfahrt und alles als einfach. Dass hinter „stille Wasser sind tief“ viel steckt, wird einem spätestens bewusst, wenn man in seinem Leben auf einen Alexis trifft, welcher seit indem besonderen Erlebnis es schwerfällt, mit bestimmten Menschen und gerade die seiner Familie, zu reden. Da kommt gerade Echo richtig, die nie aufhören zu reden scheint und so viel spricht, wie für die beiden zusammen. Ihre Vergangenheit ist jedoch auch eine, vor der sie schon mehrmals versucht hatte, zu fliehen und hofft, dass es beim dritten Versuch endlich funktioniert. Alexis und so wenige Menschen wie möglich, dürfen es jedoch wissen, denn es wäre nur ein Mensch mehr, vor dem sie Angst haben könnte, ihn zu verlieren.
Alexis und Echo sind zwei von der Sorte die denken, dass sie alles alleine schaffen müssten und auf unzählige Weisen verletzt wurden, von sich selber und anderen. Wenn sie vorher dachten, dass das Glas für das Leben nur halb voll für sie wären, so haben sie gemeinsam realisiert, dass es für die beiden vielleicht doch eher halb voll oder sogar ganz voll ist und das für jeden Menschen.
Obwohl ich anfangs Schwierigkeiten hatte, die beiden zu verstehen, da ich mich mit den behandelten Themen nicht auskannte, so wird es einem spätestens am Ende bewusst, warum die Autorin ihre Geschichte genau so erzählen wollte. Für mich war es, dass Menschen nicht perfekt sind, sie machen Fehler, wachsen daran bevor sie ein paar mal zerbrechen, aber sie brauchen auch andere, die einem dabei bedingungslos unterstützen, egal wie seine Vergangenheit oder Zukunft aussieht. Der Zug ist nie zu früh abgefahren, um ihn noch zu bekommen, denn dort wird immer jemand stehen und auf dich warten, wenn es nicht du selbst bist.