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Veröffentlicht am 04.01.2023

Eine Geschichte, die einem realisieren lässt, dass das Glas immer mindestens halb voll ist.

The Way You Crumble
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Die Reise von Echo und Alexis bis zum Ende des Buches war eine turbulente Achterbahnfahrt und alles als einfach. Dass hinter „stille Wasser sind tief“ viel steckt, wird einem spätestens bewusst, wenn man ...

Die Reise von Echo und Alexis bis zum Ende des Buches war eine turbulente Achterbahnfahrt und alles als einfach. Dass hinter „stille Wasser sind tief“ viel steckt, wird einem spätestens bewusst, wenn man in seinem Leben auf einen Alexis trifft, welcher seit indem besonderen Erlebnis es schwerfällt, mit bestimmten Menschen und gerade die seiner Familie, zu reden. Da kommt gerade Echo richtig, die nie aufhören zu reden scheint und so viel spricht, wie für die beiden zusammen. Ihre Vergangenheit ist jedoch auch eine, vor der sie schon mehrmals versucht hatte, zu fliehen und hofft, dass es beim dritten Versuch endlich funktioniert. Alexis und so wenige Menschen wie möglich, dürfen es jedoch wissen, denn es wäre nur ein Mensch mehr, vor dem sie Angst haben könnte, ihn zu verlieren.
Alexis und Echo sind zwei von der Sorte die denken, dass sie alles alleine schaffen müssten und auf unzählige Weisen verletzt wurden, von sich selber und anderen. Wenn sie vorher dachten, dass das Glas für das Leben nur halb voll für sie wären, so haben sie gemeinsam realisiert, dass es für die beiden vielleicht doch eher halb voll oder sogar ganz voll ist und das für jeden Menschen.
Obwohl ich anfangs Schwierigkeiten hatte, die beiden zu verstehen, da ich mich mit den behandelten Themen nicht auskannte, so wird es einem spätestens am Ende bewusst, warum die Autorin ihre Geschichte genau so erzählen wollte. Für mich war es, dass Menschen nicht perfekt sind, sie machen Fehler, wachsen daran bevor sie ein paar mal zerbrechen, aber sie brauchen auch andere, die einem dabei bedingungslos unterstützen, egal wie seine Vergangenheit oder Zukunft aussieht. Der Zug ist nie zu früh abgefahren, um ihn noch zu bekommen, denn dort wird immer jemand stehen und auf dich warten, wenn es nicht du selbst bist.

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Veröffentlicht am 04.01.2023

Ein Buch mit Liebe zur Musik

Lonely Heart
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Als ich den Klappentext und die ersten Seiten gelesen habe, war ich schon total mitgerissen, da ich sowieso total gerne Bücher mit dem Thema Musik lese.
Rosie und Adam sind zwei ganz besondere Charaktere, ...

Als ich den Klappentext und die ersten Seiten gelesen habe, war ich schon total mitgerissen, da ich sowieso total gerne Bücher mit dem Thema Musik lese.
Rosie und Adam sind zwei ganz besondere Charaktere, mit denen ich mich beim Lesen auch unglaublich verbunden gefühlt habe und kein bisschen Klischeehaft sind. Ich fand Rosies Show total toll und bewundere ihren Mut dazu, ihre Träume und Ziele zu verfolgen, auch wenn alles dagegen zu sein scheint. Sie ist trotzt der schlimmen Dinge, gegen die sie jeden Tag ankämpfen muss, ein offener, positiver und herzensguter Mensch. Rosie hat einem einen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gegeben, wodurch man so sehr verstehen und nachvollziehen konnte, warum sie gerade so handelt oder fühlt.
Der Schreibstil war sehr flüssig, sodass man sich gut auf die Geschichte und Atmosphäre einlassen konnte. Dazu haben auch die cuten Chatverläufe von Adam und Rosie beigetragen, deren Gefühle man am Anfang schon deutlich spüren konnte. Obwohl sich die Beziehung im Slow Burn entwickelt, was ich übrigens liebe, und die Lovestory größtenteils nicht physisch stattfand, konnte ich einfach nicht genug von den beiden bekommen und habe so sehr mit ihnen gelitten und gefühlt. Bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt!

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Veröffentlicht am 04.01.2023

Eine Geschichte für die Weihnachtszeit

Like Fire We Burn
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Ich war anfangs total von dem Buch begeistert, weil ich mich schon in Band 1 so wohl in Aspen gefühlt habe. Je mehr ich jedoch Aria und Wyatt kennengelernt habe, desto weniger konnte ich das jeweilige ...

Ich war anfangs total von dem Buch begeistert, weil ich mich schon in Band 1 so wohl in Aspen gefühlt habe. Je mehr ich jedoch Aria und Wyatt kennengelernt habe, desto weniger konnte ich das jeweilige Verhalten nachvollziehen und bin leider gar nicht richtig mit den beiden warm geworden. Gerade das Handeln von Aria war für mich völlig irrational und sie dreht sich mit ihren Aussagen
und Gedanken nur im Kreis. Sie war für mich eher wie eine Fahne im Wind, die sich jeden Tag in eine andere Richtung dreht, nur um dann wieder am Ausgangspunkt anzukommen. Richtig greifbar war sie für mich nicht und auch
mit Wyatt ging es nur hin und her. Ich hätte mir von beiden gewünscht, dass sie einfach wissen, wer sie sind und was sie im Leben sein wollen, denn zusammen scheinen die beiden das nicht herausfinden zu können bzw. war es auch gar nicht
Thema des Buches.
Das Ende war fur mich wie ein Deja vu,als sie sich vor 2 Jahren getrennt hatten und meiner Meinung nach kann man auch nicht wirklich eine gesunde, gute und langlebige Freundschaft oder Beziehung aufbauen, die nicht auf Vertrauen beruht.
Dies hat Wyatt allerdings schon von Beginn an gebrochen gehabt und es auch nicht in der weiteren Handlung geschafft, dem Leser und Aria vom Gegenteil zu überzeugen.
Abgesehen von Aria und Wyatt, die sich beide schon in den Kopf gesetzt haben, dass sie ein Für Immer sind, waren auch andere Handlungen und Probleme ziemlich wage formuliert. Vor allem Wyatts Trauma und Camilas Lage. Generell hat auch der Wille gefehlt, Probleme wirklich als diese ansehen zu wollen und diese auch zu lösen. Somit haben sie
sich beide noch nicht richtig verloren und könnten es immer und wieder wiederholen, was eigentlich gar nicht gut für die Herzen beider sein kann.
Schlussendlich war es leider kein Buch für mich, obwohl das Setting total schön und das Thema Eishockey total interessant ist. Die Kapitelüberschriften haben mir auch sehr gefallen, da sie von Songs inspiriert waren. Für die Weihnachtszeit kann ich die Reihe auch empfehlen, nur war Band 2 Like Fire we Burn leider nichts für mich.

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Veröffentlicht am 04.01.2023

Eine humorvolle und ermutigende Geschichte!

Das irrationale Vorkommnis der Liebe – Die deutsche Ausgabe von »Love on the Brain«
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Für mich war es tatsächlich das erste Buch von ihr, weshalb ich anfangs keine wirklichen Erwartungen hatte. In dem Schreibstil von Ali Hazelwood habe ich mich jedoch direkt beim Lesen wohlgefühlt, auch ...

Für mich war es tatsächlich das erste Buch von ihr, weshalb ich anfangs keine wirklichen Erwartungen hatte. In dem Schreibstil von Ali Hazelwood habe ich mich jedoch direkt beim Lesen wohlgefühlt, auch wenn das Buch übersetzt wurde.
Ihre Charaktere und vor allem die Protagonisten Bee und Levi haben eine starke Meinung, aber auch Abneigung zu bestimmten Dingen und Personen. Die Ursache, warum das bei Bee und Levi so ist, war sehr interessant und spannend herauszufinden, wobei ich das auf der Seit von Levi nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich hätte auch nicht damit gerechnet, das er für jedes falsches Verhalten von damals eine Begründung bereit haben würde und Bee ihm es im Nachhinein so schnell nicht mehr stören würde, obwohl sie sehr darunter litt.
Es war etwas frustrierend, weil sie manchmal nicht die Sache aussprachen, von denen ich mir gewünscht hätte, dass sie es tun würden. Dadurch kam es zu Missverständnissen, weil sich die beiden schon eigene Bilder vom Gegenüber kreiert haben.
Es war schön mit anzusehen, wie sie diese lösen und verändern konnten, weil sie sonst etwas ganz Besonderes verloren hätten. Das heißt aber auch, dass selbst für Wissenschaftler, die sich zum Beispiel mit dem Kopf befassen, nicht wissen, wie die eigenen Gefühle im Innen zu deuten haben. Denn scheint Levi der perfekte Bookboyfriend zu sein, der so gut wie alles für einen stehen und liegen lassen würde, wenn man sich mal verirrt hat.
Dadurch, dass die beiden zu Kollegen ernannt worden waren, verbringen sie ununterbrochen Zeit miteinander, wodurch keiner die Veränderung zwischen den beiden wahrgenommen hat, vielleicht nicht mal sie selber.
Die Dialoge waren sehr humorvoll, witzig mit unterschwelligen Bemerkungen versetzt, wodurch der Leser schon viel mehr erahnen konnte. Trotzdem eine sehr süße Geschichte, die wichtige Themen auch rund um die Wissenschaft aufgreift, was sehr ermutigt. Selbst wenn man mit den Themen nichts zu tun hat, waren sie trotzdem verständlich erklärt und kein bisschen abschreckend, sondern ermutigend.

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Veröffentlicht am 30.10.2022

Ein bittersüßes Ende der Reihe

Dunbridge Academy - Anytime
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Anytime war für mich der perfekte Abschluss der Reihe. Auch wenn nun drei Geschichten über drei Teile mit sechs Protagonisten und unzähligen Nebencharakteren erzählt wurde, so ist es dennoch auch ein Neuanfang ...

Anytime war für mich der perfekte Abschluss der Reihe. Auch wenn nun drei Geschichten über drei Teile mit sechs Protagonisten und unzähligen Nebencharakteren erzählt wurde, so ist es dennoch auch ein Neuanfang der besonderen Art. Wie in den zwei Bänden zuvor haben auch Olive und Colin mich Sachen realisieren lassen, von denen ich nicht wusste, dass ich es bräuchte. Allein der Klappentext beschreibt schon alles, was ich bei den vorherigen Bänden und auch bei diesem gefühlt habe. Nämlich der Ort von einem Zuhause, welches ich immer beim Lesen suche und auf einer neuen Art finde.
Obwohl gerade Colin, welcher neu an die Schule versetzt wird, am Anfang von der Idee, was die Dunbridge Academy für ihn werden könnte, mehr als abgelehnt war, so zeigt ihm Olive, was ein richtiges zu Hause ist. Und zwar auf einer berührenden, prickelnden, herzzerreißenden, Bauch kribbelnden, humorvollen und ich-will-dich-in-den-Arm-nehmen-Art.
Ich war wahrscheinlich eine von den wenigen, die lieber ein Band über Olive als über Grace haben wollte und ich bereute ehrlich gesagt nichts. Olive fand ich schon von Anfang an mit ihrer Art sehr interessant und auffällig, auch wenn sie ihre Freunde für eine Zeitlang nicht gut behandelt hat. Aber für sowas gibt es meistens einen Grund und das war auch hier so. Nach dem schlimmen Ereignis vom Ende bei Band 2 hätte sie jeden Grund dafür gehabt, sauer, wütend und traurig zu sein. Mit der Hilfe von Colin schaffen sie es gemeinsam, dass beide nicht in kleine Einzelteile zerfallen und setzen sich Stück für Stück wieder zusammen.
Mittlerweile war Anytime mein sechstes Buch von Sarah Sprinz und jedes Mal denke ich mir, dass ihr Schreibstil nicht besser werden kann, jedoch liebe ich ihn nach jeder Seite immer noch ein Stückchen mehr. Ihre Charaktere sind so nahbar, einzigartig aber dann wieder auch nicht, weil sich jeder mit einem Teil der Protagonisten identifizieren kann und lässt einem alle Arten von Emotionen spüren, erleben und fühlen.
Wenn ihr all das mögt und in Büchern auch immer nach einem zweiten Zuhause sucht, dann kann ich euch die Dunbridge Academy Reihe nur sehr ans Herz legen.

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