Profilbild von RileyRoss

RileyRoss

Lesejury Star
offline

RileyRoss ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit RileyRoss über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2025

Faszinierend

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
0

„What the River Knows“ von Isabel Ibanez ist ein beeindruckender und berührender Roman, der die Leser auf eine emotionale Reise mitnimmt. Die Geschichte spielt in einer faszinierenden Welt, denn das Setting ...

„What the River Knows“ von Isabel Ibanez ist ein beeindruckender und berührender Roman, der die Leser auf eine emotionale Reise mitnimmt. Die Geschichte spielt in einer faszinierenden Welt, denn das Setting vom historischen ist mal etwas ganz Neues. Ibanez gelingt es, eine fesselnde Handlung zu entwickeln, die sowohl spannend als auch nachdenklich ist.

Die Protagonistin ist stark und vielschichtig, und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist sowohl inspirierend als auch nachvollziehbar.

Der Schreibstil von Isabel Ibanez ist flüssig und poetisch, mit lebendigen Beschreibungen, die die Kulisse und die Emotionen der Charaktere zum Leben erwecken. Die Mischung aus Spannung, Magie und tiefen menschlichen Emotionen sorgt dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann.

Insgesamt ist „What the River Knows“ ein wunderschöner Roman, der sowohl Fantasy- als auch Liebesgeschichten-Fans begeistern wird. Es ist eine Geschichte über Hoffnung, Heilung und die Kraft der Liebe, die lange im Gedächtnis bleibt. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2025

Fabelhaft

A Dark and Drowning Tide
0

„A Dark and Drowning Tide“ von Allison Saft hat mir wirklich gut gefallen! Ich wusste vorher nur, dass es eine „queere, Dark Academia, akademische Rivals to Lovers Romantasy “ sein sollte. Das reichte, ...

„A Dark and Drowning Tide“ von Allison Saft hat mir wirklich gut gefallen! Ich wusste vorher nur, dass es eine „queere, Dark Academia, akademische Rivals to Lovers Romantasy “ sein sollte. Das reichte, um mich neugierig zu machen, aber ich glaube, mit der Zusammenfassung tut man dem Buch unrecht. Teils ist es Fantasy, teils Romanze, ja, aber auch teils Krimi, teils Politthriller, teils Abenteuer, und alles zusammen ergibt ein Buch, das mehr ist als die Summe seiner Teile.

Zunächst einmal war der Schreibstil wunderschön. Die Gesamtatmosphäre war dank des starken Worldbuildings, der Folklore und eines unterhaltsamen magischen Systems super interessant. Ich habe die ganzen Themen geliebt: akademische Hintergründe, marginalisierte Identitäten und Institutionen der Unterdrückung.

Aber was die Geschichte besonders stark machte, waren die Hauptfiguren und die Beziehungen zwischen ihnen. Ich mochte Lorelai, sie ist genau die Art von Figur, von der ich gerne Geschichten lese: unbequem, fehlerhaft, voller Wut. Auch der Rest der Expeditionsmannschaft war toll zusammengestellt. So bot sich eine Geschichte mit einer Gruppe miteinander verbundener Charaktere mit komplizierten Geschichten, gegensätzlichen Interessen und zerrissenen Loyalitäten, die in dieselbe Situation geraten und das ganze Drama abrunden.

Überraschenderweise hat mich allerdings die Liebesgeschichte nicht besonders gefesselt. Ich glaube, sie ist gegenüber dem Rest der Handlung einfach zu sehr in den Hintergrund gerückt. Obwohl sie durchgehend aufgebaut wurde, fand ich sie nicht vollständig ausgearbeitet. Das war für mich aber in Ordnung, da der Rest des Buches so stark war, dass ich nicht wirklich das Gefühl hatte, dass ich das als größeren Handlungsstrang brauchte. Auch waren generell manche Dinge in dieser Welt zu angedeutet, und hätten gerne noch etwas ausführlicher behandelt werden dürfen .

Aber das sind nur ganz kleine Beschwerden, insgesamt hat mich das Buch ziemlich beeindruckt und definitiv ein paar wunderschöne Schmökerstunden beschert. So kann ich die Geschichte allen, die mal wieder Lust auf ein Standalone Fantasy Abenteuer haben, nur wärmstens empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2025

Unterhaltsam

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
0

Marchetti gelingt es, die Emotionen der Charaktere authentisch und nachvollziehbar darzustellen. Die Hauptfigur ist gut ausgearbeitet und durchlebt eine beeindruckende Entwicklung, die den Leser mit auf ...

Marchetti gelingt es, die Emotionen der Charaktere authentisch und nachvollziehbar darzustellen. Die Hauptfigur ist gut ausgearbeitet und durchlebt eine beeindruckende Entwicklung, die den Leser mit auf eine Reise voller Höhen und Tiefen nimmt. Die Dynamik zwischen den Charakteren ist lebendig und realistisch, was die Beziehungen glaubwürdig macht und den Leser emotional mitreißt.

Der Schreibstil ist flüssig und ansprechend, mit einem guten Mix aus Humor und ernsten Momenten. Marchetti schafft es, die Gedanken und Gefühle der Protagonistin so zu vermitteln, dass man sich leicht in sie hineinversetzen kann. Die Dialoge sind spritzig und oft witzig, was dem Buch eine erfrischende Leichtigkeit verleiht.

Ein zentrales Thema des Buches ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit und die Frage, wie man mit Enttäuschungen und Verletzungen umgeht. Die Autorin thematisiert auch die Bedeutung von Freundschaft und Loyalität, was dem Leser wertvolle Einsichten in zwischenmenschliche Beziehungen bietet.

Insgesamt ist „P.S. I Hate You“ ein berührender und unterhaltsamer Roman, der sowohl Jugendliche als auch Erwachsene anspricht. Donna Marchetti hat mit diesem Buch eine Geschichte geschaffen, die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig Spaß macht. Es ist eine gelungene Mischung aus Romantik, Drama und Selbstentdeckung, die man nicht so schnell vergisst. Ein absolutes Lesevergnügen für alle, die Geschichten über das Erwachsenwerden und die Herausforderungen des Lebens lieben!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2025

Faszinierend

Carmilla
0

„Carmilla – Der weibliche Vampir“ von Sheridan Le Fanu ist ein faszinierendes Werk, das als eines der frühesten Beispiele der Vampirliteratur gilt und einen bedeutenden Einfluss auf das Genre hatte. Die ...

„Carmilla – Der weibliche Vampir“ von Sheridan Le Fanu ist ein faszinierendes Werk, das als eines der frühesten Beispiele der Vampirliteratur gilt und einen bedeutenden Einfluss auf das Genre hatte. Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert und folgt der jungen Laura, die in einem abgelegenen Schloss lebt und eine mysteriöse Beziehung zu der geheimnisvollen Carmilla entwickelt.

Le Fanu gelingt es meisterhaft, eine Atmosphäre der Spannung und des Unheimlichen zu schaffen. Die Erzählung ist geprägt von einer subtilen, aber eindringlichen Erotik, die die Beziehung zwischen Laura und Carmilla auf eine Weise beleuchtet, die für die damalige Zeit sowohl provokant als auch faszinierend war. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, insbesondere Carmilla, die als komplexe und vielschichtige Figur erscheint, die sowohl Anziehung als auch Gefahr verkörpert.

Der Schreibstil ist elegant und fesselnd, mit einer dichten, melancholischen Stimmung, die den Leser in die Welt des 19. Jahrhunderts eintauchen lässt. Le Fanu nutzt geschickt die Elemente des Übernatürlichen, um Themen wie Identität, Sexualität und die Angst vor dem Unbekannten zu erkunden.

Insgesamt ist „Carmilla“ nicht nur eine spannende Geschichte über Vampire, sondern auch eine tiefgründige Erzählung über menschliche Beziehungen und die dunklen Seiten der Leidenschaft. Es ist ein Muss für Liebhaber der Gothic-Literatur und für alle, die sich für die Ursprünge des Vampir-Genres interessieren. Die zeitlose Qualität des Textes und die eindringliche Atmosphäre machen es zu einem Werk, das auch heute noch relevant und fesselnd ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2024

Bezaubernd

Der Sternenstaubdieb
0

„Der Sternenstaubdieb“ von Chelsea Abdulla ist ein bezauberndes und fantasievolles Debüt, das Leser in eine magische Welt entführt, in der Abenteuer und Freundschaft im Mittelpunkt stehen. Die Geschichte ...

„Der Sternenstaubdieb“ von Chelsea Abdulla ist ein bezauberndes und fantasievolles Debüt, das Leser in eine magische Welt entführt, in der Abenteuer und Freundschaft im Mittelpunkt stehen. Die Geschichte folgt der Protagonistin, die sich auf eine aufregende Reise begibt, um den geheimnisvollen Sternenstaub zu stehlen, der nicht nur Macht verleiht, sondern auch das Schicksal ihrer Welt beeinflussen kann.

Abdulla schafft es, eine lebendige und detailreiche Welt zu erschaffen, die von arabischer Mythologie und Kultur inspiriert ist. Die Beschreibungen sind so einnehmend, dass man sich sofort in die Landschaften und die magischen Elemente hineinversetzen kann. Die Charaktere sind gut entwickelt und vielschichtig, wobei die Hauptfigur mit ihren inneren Konflikten und Herausforderungen sehr nachvollziehbar ist. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist sowohl inspirierend als auch berührend.

Der Schreibstil von Chelsea Abdulla ist flüssig und poetisch, was das Lesen zu einem wahren Vergnügen macht. Die Mischung aus Spannung, Humor und emotionalen Momenten sorgt dafür, dass die Geschichte nie langweilig wird. Die Themen von Mut, Freundschaft und der Suche nach Identität werden auf eine Weise behandelt, die sowohl jüngere als auch erwachsene Leser anspricht.

Insgesamt ist „Der Sternenstaubdieb“ ein fesselndes und herzerwärmendes Buch, das die Fantasie anregt und zum Träumen einlädt. Es ist eine wunderbare Lektüre für alle, die Abenteuer und magische Geschichten lieben. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere