Nach längerer Zeit konnte mich ein Buch mal wieder restlos begeistern. Ich kann eigentlich gar nicht genau sagen, warum es mich so umgehauen hat, womöglich war es für mich einfach das richtige Buch zur ...
Nach längerer Zeit konnte mich ein Buch mal wieder restlos begeistern. Ich kann eigentlich gar nicht genau sagen, warum es mich so umgehauen hat, womöglich war es für mich einfach das richtige Buch zur richtigen Zeit. Aber von der ersten bis zur letzten Seite war ich von der Geschichte gefesselt und habe mit den Charakteren mitgefiebert, wie ich es schon seit einiger Zeit nicht mehr getan habe.
Ich möchte nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, damit jeder die Geschichte ganz frisch erleben und sich überraschen lassen kann, aber ich möchte zumindest festhalten, dass die im Klappentext versprochene Prämisse sehr gut umgesetzt wurde.
Auch die Lovestory war wirklich toll gemacht und kann für mich mit den gehypten Pärchen von z.B. Sarah J. Maas mithalten.
Dazu kamen noch das tolle Setting an der Academy und natürlich die Drachen, einfach wunderbare Fantasy.
Insgesamt hat dieser Band schon wahnsinniges Suchtpotential und ich bin sehr auf die Fortsetzung gespannt. Wenn die Reihe dann dieses Niveau halten kann, werde ich sie in Zukunft wirklich im gleichen Atemzug wie Bücher von Maas oder Armentrout oder anderen Größen dieses Genres empfehlen!
Bisher waren Bianca Iosivonis Bücher für mich immer entweder ein Highlight oder ein Flop, diese neue Geschichte schafft es aber tatsächlich, sich dazwischen anzusiedeln. Wie bei ihrer Sturmtochter Reihe ...
Bisher waren Bianca Iosivonis Bücher für mich immer entweder ein Highlight oder ein Flop, diese neue Geschichte schafft es aber tatsächlich, sich dazwischen anzusiedeln. Wie bei ihrer Sturmtochter Reihe punktet sie hier bei mir wieder mit einem tollen schottischen Setting, dem man anmerkt, dass die Autorin sich Mühe gegeben hat.
Der Plot selber ist zwar nicht wahnsinnig originiell, mit der Geheimorganisation, aber er fügt sich gut zusammen und passt zur Stimmung. Es war auch an einigen Stellen vorhersehbar, aber es gab doch auch genügend Geheimnisse, sodass es nicht langweilig wurde.
Für Langeweile haben bei mir eher die Charaktere gesorgt, die nichtssagende- nervende Abziehbilder waren und sich nicht aus der Masse von Jugendbuch_ New Adult Protagonisten hervorheben. Faith hat sich zwar noch Mühe gegeben, aber ihre Verliebtheit war bisweilen doch schwer zu ertragen. Auch die männlichen Protagonisten konnten mich nicht beeindrucken.
Alles in allem hat mir die Geschichte aber doch ganz gut gefallen, denn sie hat geliefert, was ich von der Autorin erwarten habe, und auch wenn es vielleicht nichts besonderes ist, war es doch recht unterhaltsam und keine Enttäuschung.
Das Buch soll eine Mischung aus Die Tribute von Panem und Percy Jackson darstellen, und tatsächlich kombiniert es Elemente beider Geschichten. Dazu kommen aber der südamerikanische Einfluss, der mir bit ...
Das Buch soll eine Mischung aus Die Tribute von Panem und Percy Jackson darstellen, und tatsächlich kombiniert es Elemente beider Geschichten. Dazu kommen aber der südamerikanische Einfluss, der mir bit am besten gefallen hat und, wie für den Autor typisch, queere Protagonisten.
Ich finde es toll, dass Jugendliteratur immer diverser wird und zum Beipsiel Trans-Figuren die Hauptrollen einnehmen. Schade ist es dann nur, wenn sie ansonsten ziemlich leer und nichtssagend bleiben und ihre Haupteigenschaft letzlich nur das queer sein ist. Warum kann man diesen Charakteren nicht auch Ecken und Kanten geben, anstatt sie nur als sympathische Personen durch irgendeine wahllose Handlung zu hetzen?
Denn so kam mir das Buch teilweise vor, irgendein zusammengeschusterter Plot, der zwar halbwegs interessant und spannend war, aber nichts orginielles oder mitreißendes zu bieten hatte. Es tut mir echt für die Charaktere leid, die wirklich eine durchdachtere und hochwertigere Handlung verdient hätten.
So kommt der wichtige Ansatz nicht wirklich zur Geltung und durch die maue Umsetzung wird das Buch leider im Meer an Jugendromanen untergehen.
Dieser New Adult Roman erzählt eine Liebesgeschichte auf etwas andere Art und Weise. Denn das Pärchen ist bereits in einer Beziehung und eigentlich glücklich, nur gibt das Leben den beiden Liebenden doch ...
Dieser New Adult Roman erzählt eine Liebesgeschichte auf etwas andere Art und Weise. Denn das Pärchen ist bereits in einer Beziehung und eigentlich glücklich, nur gibt das Leben den beiden Liebenden doch ein paar Probleme auf. Während Mel gerade richtig durchstartet, hat Ben mit dem Stress im Studium zu kämpfen, sodass zwischen beiden einen gewissen Distanz entsteht.
Für mich war dieser Ansatz recht originell und mir hat es besonders gefallen, daß mal der männliche Protagonist mit Leistungsdruck, Stress und generell psychischen Problemen zu kämpfen hat. Sonst sind es ja doch meistens Frauen, die so dargestellt werden und Männer die starken Figuren, die sie auffangen. Auch hat mir der Einblick in das Medizinstudium mit dem herausfordernden PJ sehr gut gefallen, und ich finde es realistisch und wichtig, wie es dargestellt wurde.
Leider hat mich die Geschichte selbst nicht so sehr gefesselt, da kaum Spannung aufkam und doch manches überdramatisch war. Klar, gehört zum Genre, aber gleichzeitig war es für mich einfach etwas langweilig.
Alles in allem eine schöne Geschichte, die mal etwas andere Elemente beinhaltet und dafür Lob verdient, aber dennoch hat mir das gewisse Etwas gefehlt.
Von Stella Tack habe ich bereits die „Night of Crowns“ Dilogie gelesen und da mir diese gut gefallen hat, war ich gespannt darauf, welche Geschichte sich die Autorin sich dieses Mal hat einfallen lassen. ...
Von Stella Tack habe ich bereits die „Night of Crowns“ Dilogie gelesen und da mir diese gut gefallen hat, war ich gespannt darauf, welche Geschichte sich die Autorin sich dieses Mal hat einfallen lassen. Kurz gesagt: Es war eine ziemlich andere.
Protagonistin ist Leaf, die nach einem One Night Sand peinlicherweise von einem Dämonen in Besitz genommen wurde. Da ihre Persönlichkeit überraschenderweise intakt geblieben ist, wird sie von einer Gruppe Exorzisten rekrutiert, um an der Black Bird Academy eine der ihren zu werden. Allerdings erst, nachdem sie von genannten Exorzisten entführt, bedroht und gefoltert wurde. Zum Glück sah ihr Misshandler aber echt heiß aus, sodass sie drüber hinwegkommt und das Abenteuer wagt.
Eigentlich hat mir die Grundidee echt gut gefallen, aber obwohl die Autorin ihr Bestes gegeben hat, bin ich einfach nicht damit klargekommen, dass die Lovestory dieses als Romantasy vermarkteten Buches ein ausgeschmücktes Stockholm Syndrom darstellt. Auch dass der Rezipient dieser Gefühle eine blasse Hülle eines richtigen Charakters ist, und wenn mal nicht negativ auffallend, dann bestenfalls ein austauschbarer möhtegern-mysteriöser Pseudo-Held ist, hat nicht dazu beigetragen, dass ich mich für ihn erwärme.
Dafür hat mir, mal abgesehen von ihrer unreflektierten Haltung, die Protagonistin ganz gut gefallen. Sie war wirklich schlagfertig und größtenteils witzig, und auch wenn der Humor nicht immer ganz meinen Geschmackt traf oder stellenweise fast etwas zu viel war, gab es so einen guten Ausgleich zur düsteren Geschichte, die sich so leichter lesen ließ. Schade fand ich bei ihr nur, dass die Autorin zunächst einen nicht den gängigen Schönheitsidealen entsprechenden Körper angedeutet, damit aber leider nicht durchgezogen hat.
Es hätte dem Buch vielleicht auch gut getan, wenn die Autorin bei der Handlung ebenso mehr durchgezogen hätte, denn stellenweise gingen viele Seiten für inhaltsloses Geplänkel und unnötig lange Dialoge drauf. Eventuell hätte ich diese aber auch mehr genossen, wenn mir die Figuren mehr bedeutet hätten, wer weiß.
Alles in allem war das Buch dennoch sicher nicht schlecht und hätte ich mich nicht sehr früh darauf festgelegt, dass die Lovestory für mich überhaupt nicht funktioniert, hätte ich insgesamt bestimmt mehr Spaß mit der Geschichte gehabt. Denn so gab es zwar jede Menge gut Ansätze und interessante Ideen, die aber in meinen Augen immer etwas negativ überschattet waren. Möglicherweise gebe ich der Fortsetzung noch eine Chance, um zu sehen, ob sich in dieser Hinsicht noch etwas ändert, aber ansonsten wäre es das für mich mit der Reihe.
Wer vielleicht etwas Ähnliches wie „Night of Crowns“ erwartet, sei an dieser Stelle nochmal gewarnt, dass die Geschichte nicht einfach nur nicht primär auf Jugendliche ausgerichtet ist, sondern einfach moralisch fragwürdiger und düsterer. Wem gerade danach ist, der wird an der Black Bird Academy vielleicht glücklich.