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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2025

Solide

Our Infinite Fates
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„Our Infinite Fates“ ist ein Roman, der mit einer interessanten Prämisse und einer vielversprechenden Handlung aufwartet, hat aber letztendlich nicht ganz die Erwartungen erfüllt. Die Grundidee ist faszinierend ...

„Our Infinite Fates“ ist ein Roman, der mit einer interessanten Prämisse und einer vielversprechenden Handlung aufwartet, hat aber letztendlich nicht ganz die Erwartungen erfüllt. Die Grundidee ist faszinierend und bietet viel Potenzial für spannende Entwicklungen.

Die Charaktere sind gut gemeint, jedoch fehlt es ihnen oft an Tiefe und Entwicklung. Einige der Protagonisten wirken stereotyp und ihre Motivationen sind nicht immer klar nachvollziehbar. Dies führt dazu, dass es schwierig ist, eine emotionale Verbindung zu ihnen aufzubauen. Die Dialoge sind manchmal etwas klischeehaft.

Der Schreibstil ist flüssig, aber es gibt Momente, in denen die Erzählung ins Stocken gerät. Einige Passagen könnten straffer sein, um das Tempo der Geschichte zu verbessern. Die Welt, die der Autor erschafft, ist zwar interessant, aber nicht immer ausreichend ausgearbeitet.

Trotz dieser Mängel gibt es auch positive Aspekte. Die Themen, die angesprochen werden, sind interessant und regen zum Nachdenken an. Die Handlung hat einige spannende Wendungen, die das Interesse aufrechterhalten, auch wenn sie nicht immer vollständig ausgearbeitet sind.

Insgesamt ist „Our Infinite Fates“ ein solider Roman mit einer interessanten Grundidee, der jedoch in der Charakterentwicklung und der Erzählweise hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Leser, die an Themen wie Schicksal und Identität interessiert sind, könnten dennoch Gefallen an der Geschichte finden, auch wenn sie nicht ganz so fesselnd ist, wie man es sich wünschen würde. Daher vergebe ich drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.03.2025

Toll

Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen
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„Impossible Creatures“ von Katherine Rundell ist ein bezaubernder und fantasievoller Roman, der die Leser in eine magische Welt voller Abenteuer und außergewöhnlicher Kreaturen entführt. Rundell, bekannt ...

„Impossible Creatures“ von Katherine Rundell ist ein bezaubernder und fantasievoller Roman, der die Leser in eine magische Welt voller Abenteuer und außergewöhnlicher Kreaturen entführt. Rundell, bekannt für ihren einfühlsamen Schreibstil und ihre lebendige Erzählweise, schafft es, eine Geschichte zu erzählen, die sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht.

Die Handlung folgt der jungen Protagonistin, die sich auf eine aufregende Reise begibt, um die Geheimnisse einer geheimnisvollen Insel und ihrer fantastischen Bewohner zu entdecken. Rundell gelingt es, eine fesselnde Atmosphäre zu schaffen, die den Leser sofort in die Geschichte hineinzieht. Die Beschreibungen der Umgebung sind lebendig und detailreich, sodass man sich leicht in die exotische Welt hineinversetzen kann.

Die Charaktere sind gut entwickelt und vielschichtig, jeder mit seinen eigenen Träumen, Ängsten und Motivationen. Die Protagonistin ist mutig und einfühlsam, und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist sowohl inspirierend als auch nachvollziehbar. Die Beziehungen zwischen den Charakteren sind authentisch und tragen zur emotionalen Tiefe der Erzählung bei.

Der Schreibstil einladend, mit einer Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit, die die Geschichte lebendig macht. Die Dialoge sind spritzig und oft witzig, was dem Buch eine erfrischende Leichtigkeit verleiht.

Insgesamt ist „Impossible Creatures“ ein fesselndes und herzerwärmendes Buch, das die Fantasie anregt und zum Träumen einlädt. Katherine Rundell hat mit diesem Werk eine wunderbare Geschichte geschaffen, die sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt. Es ist ein absolutes Lesevergnügen für alle, die Abenteuer und Magie lieben!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2025

Nett

Mismatch
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Mismatch von Laura Willud ist eine nette, wenn auch wenig originelle Sportsromance für Zwischendurch.
Die Charaktere sind sympathisch, jedoch bleiben einige von ihnen etwas flach und hätten mehr Tiefe ...

Mismatch von Laura Willud ist eine nette, wenn auch wenig originelle Sportsromance für Zwischendurch.
Die Charaktere sind sympathisch, jedoch bleiben einige von ihnen etwas flach und hätten mehr Tiefe vertragen können. Die Dynamik zwischen den Hauptfiguren ist ansprechend, aber manchmal vorhersehbar, was die Spannung etwas mindert. Die Dialoge sind größtenteils gut geschrieben, könnten jedoch an einigen Stellen lebendiger und authentischer sein.

Der Schreibstil von Willud ist angenehm und flüssig, was das Lesen erleichtert. Die Handlung hat einige interessante Wendungen, die den Leser fesseln, aber es gibt auch Momente, in denen die Erzählung ins Stocken gerät und sich in Nebenhandlungen verliert, die nicht immer relevant erscheinen.

Insgesamt ist „Mismatch“ ein solider Roman, der zwar unterhaltsam ist, aber nicht ganz die Tiefe und Komplexität erreicht, die man sich wünschen würde. Es ist eine angenehme Lektüre für zwischendurch, aber es fehlt ein wenig an der emotionalen Resonanz, die einen wirklich mitreißen könnte. Ich vergebe 3 Sterne und hoffe, dass zukünftige Werke von Laura Willud noch mehr Potenzial ausschöpfen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2025

Highlight

The Serpent and the Wolf
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Wow. Wow. Wow. Dieses Buch war unglaublich. Ich liebte die Geschichte von Anfang bis Ende und die Charakterentwicklung hat mich gefesselt.
Die Action und die Unterhaltungen reichten aus, um mich abwechselnd ...

Wow. Wow. Wow. Dieses Buch war unglaublich. Ich liebte die Geschichte von Anfang bis Ende und die Charakterentwicklung hat mich gefesselt.
Die Action und die Unterhaltungen reichten aus, um mich abwechselnd lachen und gebannt an den Seiten kleben zu lassen.
Vaasa, im Grunde eine Prinzessin, die in ein anderes Königreich verheiratet wird, entwickelt ihre eigenen magischen Fähigkeiten mit Hilfe einer Schwesternschaft, in der sie so viele dunkle Wahrheiten der politischen Welt um sie herum aufdeckt.
Dies bietet eine langsame Entwicklung von Feinden zu Liebenden, die kaum Wünsche übrig lässt. Wenn man eine gute, langsame Romanze will, die nicht nur auf Spicy Szenen ausgelegt ist, ist dieses Buch genau das Richtige!
Obwohl ich die Chemie des Buches und die Spannung zwischen den beiden durchweg genossen habe, ist es nicht so spicy, dass jedes zweite Kapitel heiß und heftig ist. Hut ab vor Rebecca Robinson! Ich kann das nächste Buch kaum erwarten!

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Unterhaltsam

Die Spiele der Unsterblichen
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„Die Spiele der Unsterblichen“ ist eine fesselnde Mischung aus mehreren Bestseller-Jugendromanen der letzten Jahre – allen voran „Percy Jackson“ und „Die Tribute von Panem“. Mir hat sich beim Lesen des ...

„Die Spiele der Unsterblichen“ ist eine fesselnde Mischung aus mehreren Bestseller-Jugendromanen der letzten Jahre – allen voran „Percy Jackson“ und „Die Tribute von Panem“. Mir hat sich beim Lesen des Klappentextes auch der Vergleich mit „The Games Gods Play“ aufgetan, und bei auffallend vielen Parallelen (tödliche Prüfungen der griechischen Götter, Hades als Love Interest) bin ich da doch misstrauisch geworden. Nach etwas Recherche möchte ich aber gleich zu Anfang betonen: Das Werk von Annaliese Avery ist im Original tatsächlich bereits 2023 erschienen, also deutlich vor dem Bestseller von Abigail Owen. Allein schon deshalb möchte ich darum bitten, diesem Buch eine faire Chance zu geben und es nicht gleich als Plagiatsversuch abzustempeln.

Mich hat das Buch, trotz vieler bekannter Elemente nämlich sehr gut unterhalten, und die ein oder andere neue Wendung war gerade gegen Ende durchaus dabei. Abgesehen davon ist die Handlung actiongeladen, was einen nur so durch die Seiten fliegen lässt. Sie wirkt allerdings an manchen Stellen dadurch auch etwas gehetzt, denn in diesem Einzelband musste schon ordentlich viel untergebracht und abgehandelt werden.
Die Charaktere selbst haben zwar fesselnde Hintergrundgeschichten und sind gut ausgearbeitet, aber das schnelle Tempo des Romans lässt da leider nicht die tiefergehende Verbindung zu, die ich mir gewünscht hätte. Bei der Vielzahl an olympischen Göttern mit ihren jeweiligen Eigenheiten und den menschlichen Pendants, war es natürlich schwer, ihnen genug Raum zu geben, um sich gänzlich zu entfalten und so sind sie zum Großteil leider eher Statisten geblieben.

Dennoch bietet das Buch insgesamt einige vergnügliche Lesestunden und gerade, wer eher sporadisch in diesem Genre liest, sollte ziemlich zufrieden sein. Mir persönlich hat das Buch auch gut gefallen, wobei es mir als Vielleserin eher nicht länger im Gedächtnis bleiben wird .

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