Profilbild von Saerely

Saerely

Lesejury Profi
offline

Saerely ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Saerely über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2025

Genauso gut wie sein Vorgänger

Dunkle Künste und ein Daiquiri
0

Während ich bereits dachte, Drei Magier und ein Margarita wäre ein Jahreshighlight für mich, habe ich nicht damit gerechnet, dass Band 2 genauso spannend weitergehen würde wie sein Vorgänger. Tori als ...

Während ich bereits dachte, Drei Magier und ein Margarita wäre ein Jahreshighlight für mich, habe ich nicht damit gerechnet, dass Band 2 genauso spannend weitergehen würde wie sein Vorgänger. Tori als Protagonistin habe ich ja bereits im ersten Band ins Herz geschlossen und auch die drei Magier sind ja alle zum anbeissen, sodass ich mich bei bestem Willen für keinen von ihnen entscheiden könnte... oder etwa doch?
Und jetzt wirft uns Annette Marie diesen Abtrünnigen vor die Füsse, der die magische Welt mit seinen Morden und Entführungen auf Trab hält, nur dass dahinter wohl auch noch mehr steckt, als man am Anfang zu meinen glaubt.

Obwohl dies erst der zweite Teil der Reihe ist, habe ich mich endgültig in die Charaktere und die magische Welt von Vancouver verliebt.

PS: Etwas schade finde ich jedoch, dass die Cover sich alle so ähnlich sehen. Ich hätte es toll gefunden, wenn sich die Farben etwas unterscheiden würden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2025

Grosses Kino

Fourth Wing – Flammengeküsst
0

Als Tochter der Generalin muss Violet am Auswahlverfahren der Drachenreiter teilnehmen, auch wenn das ein beinahe sicheres Todesurteil ist, denn die Drachen mögen keine schwachen Menschen. Aber nicht nur ...

Als Tochter der Generalin muss Violet am Auswahlverfahren der Drachenreiter teilnehmen, auch wenn das ein beinahe sicheres Todesurteil ist, denn die Drachen mögen keine schwachen Menschen. Aber nicht nur vor den Drachen muss sich Violet in Acht nehmen, denn auch die anderen Kadetten wollen die Generalstochter am liebsten aus dem Weg räumen. Allen voran Xaden, der skrupelloseste Geschwaderführer und Sohn eines Rebellen. Wenn Violet überleben will, muss sie jeden Vorteil nutzen, den sie kriegen kann. Denn ein Drache ohne einen Reiter ist tragisch, doch ein Reiter ohne seinen Drachen ist tot.

Schon ab der ersten Seite wird man in Violets dunkle und magische Welt voller Gefahren, Intrigen und Drachen geworfen, aus der es kein Entrinnen gibt. Wer ist Freund, wer ist Feind und wem kann man trauen? Violet weiss es genauso wenig wie wir Lesenden, wodurch das Buch ein einziger Nervenkitzel war. Doch es geht nicht nur spannend und magisch zu, sondern zwischendurch auch recht heiss, und damit meine ich nicht wegen der Drachen…

Violet hat es nicht nur wegen ihrer Herkunft besonders schwer, sondern auch wegen ihrer kränklichen und schwächlichen Art, die sie zu einem guten Opfer machen. Dafür aber ist sie intelligent und mit allen Mitteln gewaschen, denn wenn sie eines nicht will, dann ist das sterben. Das macht sie auch Xaden klar, der sie mehr als alle anderen tot sehen will, oder doch nicht?

Rebecca Yarros Schreibstil ist bildgewaltig, zieht einen in seinen Bann und lässt einen alles andere vergessen. Mit Fourth Wing hat sie ein Universum geschaffen, dass ich so bald noch nicht verlassen und über das ich noch sehr viel mehr erfahren möchte, auch wenn ich selbst wahrscheinlich nicht einmal die erste Aufgabe hätte meistern können.

Es gibt ein paar klischeehafte Momente, über die ich jedoch gut hinwegsehen konnte, weil mich das Buch ansonsten komplett von sich überzeugen konnte. Der Hype ist definitiv gerechtfertigt. Wer Fantasy zu seinem Genre zählt, wird um Fourth Wing nicht drum herumkommen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2025

Grosses Kino

Fourth Wing – Flammengeküsst
0

Als Tochter der Generalin muss Violet am Auswahlverfahren der Drachenreiter teilnehmen, auch wenn das ein beinahe sicheres Todesurteil ist, denn die Drachen mögen keine schwachen Menschen. Aber nicht nur ...

Als Tochter der Generalin muss Violet am Auswahlverfahren der Drachenreiter teilnehmen, auch wenn das ein beinahe sicheres Todesurteil ist, denn die Drachen mögen keine schwachen Menschen. Aber nicht nur vor den Drachen muss sich Violet in Acht nehmen, denn auch die anderen Kadetten wollen die Generalstochter am liebsten aus dem Weg räumen. Allen voran Xaden, der skrupelloseste Geschwaderführer und Sohn eines Rebellen. Wenn Violet überleben will, muss sie jeden Vorteil nutzen, den sie kriegen kann. Denn ein Drache ohne einen Reiter ist tragisch, doch ein Reiter ohne seinen Drachen ist tot.

Schon ab der ersten Seite wird man in Violets dunkle und magische Welt voller Gefahren, Intrigen und Drachen geworfen, aus der es kein Entrinnen gibt. Wer ist Freund, wer ist Feind und wem kann man trauen? Violet weiss es genauso wenig wie wir Lesenden, wodurch das Buch ein einziger Nervenkitzel war. Doch es geht nicht nur spannend und magisch zu, sondern zwischendurch auch recht heiss, und damit meine ich nicht wegen der Drachen…

Violet hat es nicht nur wegen ihrer Herkunft besonders schwer, sondern auch wegen ihrer kränklichen und schwächlichen Art, die sie zu einem guten Opfer machen. Dafür aber ist sie intelligent und mit allen Mitteln gewaschen, denn wenn sie eines nicht will, dann ist das sterben. Das macht sie auch Xaden klar, der sie mehr als alle anderen tot sehen will, oder doch nicht?

Rebecca Yarros Schreibstil ist bildgewaltig, zieht einen in seinen Bann und lässt einen alles andere vergessen. Mit Fourth Wing hat sie ein Universum geschaffen, dass ich so bald noch nicht verlassen und über das ich noch sehr viel mehr erfahren möchte, auch wenn ich selbst wahrscheinlich nicht einmal die erste Aufgabe hätte meistern können.

Es gibt ein paar klischeehafte Momente, über die ich jedoch gut hinwegsehen konnte, weil mich das Buch ansonsten komplett von sich überzeugen konnte. Der Hype ist definitiv gerechtfertigt. Wer Fantasy zu seinem Genre zählt, wird um Fourth Wing nicht drum herumkommen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2025

Schöne Märchenadaption

Mirror: Weiß wie Schnee
0

Ich kenne Lucia Herbst von ihrer Greek Goddesses Reihe und habe ihren Schreibstil dort lieben gelernt, da er sehr poetisch und bildgewaltig ist. In Mirror lernt man eine leichtere und lockerere Version ...

Ich kenne Lucia Herbst von ihrer Greek Goddesses Reihe und habe ihren Schreibstil dort lieben gelernt, da er sehr poetisch und bildgewaltig ist. In Mirror lernt man eine leichtere und lockerere Version von Lucias Schreibstil kennen, der mir ebenfalls gut gefallen hat und dazu führte, dass ich die Geschichte in einem Stück durchlesen konnte. Etwas, dass ich in letzter Zeit eher selten tun konnte.

Die Geschichte rund um Lena und Luna hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Die Märchenadaption ist kurzweilig, bietet das ein oder andere Klischee der Märchenwelt, schafft es jedoch auch wieder, diese durchzurütteln und über den Haufen zu werfen, sodass es nicht einfach nur eine nette Geschichte für Zwischendurch ist, die nur so dahin plätschert, sondern auch ein Buch, das zum nachdenken anregt und einem zeigt, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Moment scheint oder man manchmal auch einfach nicht von den richtigen Menschen umgeben ist, um sein volles Potenzial zu entfalten.

Wer mit Märchen nicht viel anfangen kann, wird in Mirror bestimmt nicht sein Lieblingsbuch finden, aber für alle wie mich, die von atmosphärischen und fantasievollen Geschichten nicht genug bekommen können, ist Mirror eine definitive Empfehlung meinerseits.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2025

Würdige Fortsetzung

Blood Moon Falling. Prüfungen der Göttin (Blood Moon Rising 2)
0

Blood Moon Falling entführt uns wieder auf die Islá Lûna, einen Ort, an dem ich persönlich nicht leben wollen würde, denn obwohl Melinoé und Astello beide das Blutmondritual überlebt haben, ist der Mond ...

Blood Moon Falling entführt uns wieder auf die Islá Lûna, einen Ort, an dem ich persönlich nicht leben wollen würde, denn obwohl Melinoé und Astello beide das Blutmondritual überlebt haben, ist der Mond weiterhin so zerstörerisch wie zuvor und die Göttinnen sind genauso zufrieden mit dem Ausgang des Kampfes um die Krone wie das Volk, dass misstrauisch gegenüber dem Prinzen und vor allem gegenüber Melinoé ist. Auch Melinoé weiss nicht, ob sie Astello wirklich trauen kann, vor allem, nachdem er eine andere Frau als seine zukünftige Königin erwählt. Doch um die Insel und ihr Volk zu retten, müssen sie erneut zusammenarbeiten, um der tödlichen Magie des Mondes endlich ein Ende zu setzen.

Obwohl es bereits eine Weile her war, seitdem ich das erste Buch gelesen habe, bin ich schnell wieder in die Geschichte hineingekommen und habe mich rasch wieder in der düsteren Welt von Melinoé zurechtgefunden, die ich noch immer unglaublich spannend und faszinierend finde, auch wenn ich froh bin, dass ich nicht jede Nacht ums Überleben kämpfen muss wie die Bevölkerung des Sichelviertels. Liz Skadis Schreibstil ist immer noch bildgewaltig und packt einen von der ersten Seite her, sodass es schwer ist, das Buch zur Seite zu legen.

Obwohl man im ersten Band bereits viel über Astello und Melinoé lernt, lernt man in Blood Moon Falling doch nochmals neue Aspekte über die beiden Protagonisten, aber auch über die Nebenfiguren, die ich unglaublich erfrischend gefunden habe.

Ohne zu viel über die Handlung zu verraten, kann ich sagen, dass die Prüfungen zwar in eine ähnliche Richtung gingen wie das Blutmondritual und man so einige bekannte Schauplätze wieder besuchen wird, aber auch viele Wendungen dabei sind, sodass man von Anfang bis Ende mit Melinoé und Astello mitfiebern kann. Die Dynamik zwischen den beiden ist ebenfalls noch genauso aufgeladen wie in Blood Moon Rising, sodass ich es allen Enemies to Lovers Fans nur empfehlen kann.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die an den ersten Teil heranreicht und genauso düster, magisch und gefährlich ist wie sein Vorgänger.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere