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SaintGermain

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2018

brutale, vulgäre Hardcore-SF-Dystopie

Deep!Space!Dead!
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Referend Walker (Ref) ist in einer Rettungskapsel durch das All auf dem Weg zu vermeintlichen Rebellen, die er sein Leben lang als seine Feinde betrachtet hat. Er ist sich nicht sicher, ob er diesen Flug ...

Referend Walker (Ref) ist in einer Rettungskapsel durch das All auf dem Weg zu vermeintlichen Rebellen, die er sein Leben lang als seine Feinde betrachtet hat. Er ist sich nicht sicher, ob er diesen Flug überleben wird, noch ob diese Mission die richtige Entscheidung war. Dabei denkt er immer wieder an seine eigene Vergangenheit und sein Leben zurück.

Das Cover des Buches ist außergewöhnlich gemacht, passt auch sehr gut zum Buch, gefällt mir aber nicht wirklich. Der Klappentext hingegen hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht.

Zudem befindet sich auf dem Cover ein Elternschutz-Vermerk, den das Buch auch dringend notwendig hat , dazu aber später mehr. Gleich darüber ein weißer Strich/eine Unterbrechung, die keinen Sinn am Cover ergibt.

Ich las das Buch als E-Book. Hier viel erstmals auf, dass die Verlagsschrift nicht lesbar ist, da man trotz größter Schriftgrößeneinstellung eine Lupe benötigen wurde. Indem ich eine andere Schriftart wählte, löste sich das Problem allerdings.

Zudem gibt es in diesem Buch keine Kapiteleinteilung und auch nur wenige Absätze (zwischen den "Zeitsprüngen"), was die Lesbarkeit erschwerte. Dazu gesellten sich auch noch diverse Rechtschreib- und Grammatikfehler.

Das Buch beginnt mit einem guten Einstieg in einer fernen Gegenwart - das was der Klappentext ja besagt. Dort erinnert sich Ref an sein Leben zurück. Dies geschieht allerdings nicht chronologisch geordnet, sodass es für mich sehr schwierig war der Geschichte zu folgen.

Ref selbst, sowie auch die anderen Protagonisten waren mir eigentlich sehr unsympathisch. Ref selbst kommt ja aus einer unteren Schicht, daher passt natürlich die vulgäre Sprachweise und etwas Gewalt auch zu ihm, allerdings besteht das Buch für mich gefühlt aus 65% Gewalt- und Folterszenen und 30 % Sexszenen. Somit blieb natürlich meiner Meinung nach für die Handlung zu wenig Zeit. Immer wieder vertrödelt der Autor mit sogenanntem Füllmaterial - Szenen, die das Buch nicht benötigt und auch nicht weiterbringen.

Die Rahmenhandlung selbst (warum ich das Buch ja auch lesen wollte) ist eigentlich gut, auch wenn sie nciht gerade neu ist, aber die Umsetzung des Ganzen konnte mich nicht überzeugen.

Dazu kam dann ein Ende, das auch nicht wirklich überzeugen konnte und irgendwie nicht abgeschlossen wirkt.

Ein paar Mal war ich kurz davor das Buch abzubrechen, schaffte es dann aber doch durch das ganze Werk.

Für mich ist es in diesem Jahr Platz 1 meiner schlechtesten gelesenen Bücher.

Fazit: Hardcore-SF-Dystopie, die weniger durch Handlung als durch Gewalt und Sex besticht. 2 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 05.11.2018

Das perfide Buch

Der verschenkte Albtraum
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Matthias Böse bekommt von seiner Frau Annika ein Buch geschenkt. Der Hauptdarsteller ist er - und das Buch verändert sich. Dabei verstärken sich seine Angststörungen noch mehr.

Das Cover des Buches ist ...

Matthias Böse bekommt von seiner Frau Annika ein Buch geschenkt. Der Hauptdarsteller ist er - und das Buch verändert sich. Dabei verstärken sich seine Angststörungen noch mehr.

Das Cover des Buches ist passend, aber einfach gemacht; trotzdem gefällt es mir.

Der Schreibstil des Autors ist zu Beginn etwas ungewöhnlich, da ich mich erst in die Geschichte reinfinden musste. Die Protagonisten und Orte werden sehr gut dargestellt, die Spannung ist eigentlich das ganze Buch über auf konstant hohem Niveau.

Der Plot ist außergewöhnlich, zuerst dachte ich dass das Genre "Thriller" hier total unpassend ist, letztendlich ist es aber sehr treffend, denn es handelt sich um einen außergewöhnlichen Psychothriller.

Das Buch hat auf meinem E-Reader gerade mal 91 Seiten, dadurch wirkt die Story manchmal etwa gehetzt und mir fiel es darum auch etwas schwer in die Story reinzufinden. Hier hätte der Autor ruhig noch ein wenig mehr erzählen können, was die Geschichte noch runder gemacht hätte.

Fazit: Spannender Psychothriller, der etwas zu kurz geraten ist. 4,5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 04.11.2018

Rafael und seine Vergangenheit

Töte, was du liebst
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Kommissar Alexander Pustin beginnt seinen Dienst bei der Mordkommission und bekommt es gleich mit einem Täter zu tun, der Katzen und Menschen tötet - aus Liebe. Dabei lernt er die Rechtsmedizinerin Dr. ...

Kommissar Alexander Pustin beginnt seinen Dienst bei der Mordkommission und bekommt es gleich mit einem Täter zu tun, der Katzen und Menschen tötet - aus Liebe. Dabei lernt er die Rechtsmedizinerin Dr. Luise Kellermann kennen und lieben. Und auch Luise taut langsam auf.

Das Cover des Buches ist zwar relativ einfach, ist aber dennoch auffällig und passt nicht nur hervorragend zum Buch, sondern hat auch eine tolle Haptik.

Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet. Orte und Protagonisten werden sehr gut dargestellt.

Der Plot ist gut ausgedacht und der Autor - ein Psychiater - weiß (natürlich) wovon er hier schreibt. Die Spannung ist eigentlich das ganze Buch über sehr hoch, obwohl man schon früh, weiß warum bzw. auch wer der Täter ist. Das Motiv wird zum Großteil bereits im Prolog (bzw. Kapitel 1 wie es hier genannt wird) erklärt, auch den Täter kann man hier eigentlich schon entlarven; spätestens nach der Hälfte des Buches ist man sich dann eigentlich sicher. Und genau hier hätte ich mir einen genialen Einfall des Autors gewünscht, der die Story noch mal umgedreht und damit spannend gemacht hätte.

Auch kamen kleine Ungereimtheiten im Buch vor. Ein Beispiel: Luise flüchtet im Regen in Sportkleidung zu Alex. Alex borgt ihr für die Nacht ein langes T-Shirt. Am nächsten Morgen ist Luise gegangen, die Sportsachen sind noch im Bad. Wie ist sie dann geflohen? Nackt? Oder hatte sie wenigstens das T-Shirt an.

Und dennoch konnte mich dieser Thriller in großen Teilen überzeugen.

Fazit: Wer Norman Bates mag, wird auch Rafael lieben. 4,5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 03.11.2018

Ungeklärte, mysteriöse Verbrechen

Die Welt ist böse!
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Julian "Jarow" Hannes ist vielen als You-Tuber bekannt, der auch dort u.a. mysteriösen Fällen auf den Grund geht. Schon dort durfte ich einige der auch hier besprochenen Fälle kurz kennenlernen. Auffällig ...

Julian "Jarow" Hannes ist vielen als You-Tuber bekannt, der auch dort u.a. mysteriösen Fällen auf den Grund geht. Schon dort durfte ich einige der auch hier besprochenen Fälle kurz kennenlernen. Auffällig ist seine sehr sympathische, jugendliche Stimme, die authentisch wirkt und seine sehr spannende und frische Erzählweise. So ist es bei seinen You-Tube-Auftritten als auch auf diesem Hörbuch, das er auch selbst spricht.

Erzählt werden 6 Fälle, von denen ich zwar 4 kannte,die mich aber trotzdem faszinieren konnten.

Der erste Fall um eine Flugzeugentführung war mir z.B. unbekannt und war wohl auch der ausführlichst besprochene Fall. Dafür war der 2. Fall über den Tod von Elisa Lam mir bekannt. er wurde nur sehr kurz erzählt und einige Fakten wurden für mich auch ausgelassen.

Daneben erzählt der Autor auch einige mysteriöse Begebenheiten, die er zugesendet bekommen hat.

Die Fälle wirken allesamt sehr gut recherchiert (obwohl mir wie gesagt im 2. Fall einige Fakten fehlten).

Das Buch lädt aber natürlich auch zum Weiterrecherchieren auf, denn bei einigen Fällen gibt es ja (Überwachungs-)Videos, die man natürlich auf einer Audio-CD nicht finden kann.

Nebenbei sagt der Sprecher und Autor auch meist sein persönliches Fazit zu den Fällen.

Das Cover der CD ist sehr gut gemacht und sprach mich sofort an.

Fazit: Wer echte Kriminalrätsel mag und nicht unbedingt eine Lösung bekommen muss, ist hier auf jeden Fall gut beraten. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird, denn es gibt noch genügend spannende, ungelöste, mysteriöse Todesfälle (z.B. den YOGTZE-Fall). 5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 03.11.2018

Einfühlsam und fantasievoll, teilweise etwas langatmig

Die wundersame Mission des Harry Crane
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Harry Crane ist ein Mann der voller Trauer steckt und sich die Schuld am Tod seiner Frau gibt. Vor einem Jahr geschah das Unglück und seitdem wandelt er neben der Spur. Doch dann bringt ihn das Schicksal ...

Harry Crane ist ein Mann der voller Trauer steckt und sich die Schuld am Tod seiner Frau gibt. Vor einem Jahr geschah das Unglück und seitdem wandelt er neben der Spur. Doch dann bringt ihn das Schicksal in die Endless Mountains und anstatt zu tun was er gedachte, zog er dort in ein Baumhaus ein und besann sich seiner immerwährenden Liebe zu Bäumen. Er lässt sich auf die wundersame Welt von Oriana ein und das "Märchen" beginnt.

Zum Cover: Wunderschön, wenngleich schlicht gehalten. Das Schriftbild ist sehr ansprechend und die Haptik ist toll. Auch dass das Buch Leseklappen vorne und hinten hat, hat mich gefreut.

Meine Meinung zum Buch: Ich habe relativ lange zum lesen gebraucht. So 2-3 Wochen waren es schon. Trotzdem konnte ich nicht einfach aufhören, denn die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Es geht um Verlust, Trauer, Fantasiewelten, Familie und den Start in einen neuen Lebensabschnitt. Das Thema ist in jedermann bzw. frau gegenwärtig und daher auch immer aktuell. Phasenweise erschien mir das Buch etwas zu langatmig - daher auch der eine Punkteabzug. Alles in allem bin ich froh das Buch gelesen zu haben. Es ist kein Buch fürs schnelle lesen sondern eines zum nachdenken und genießen. Und am besten hat mir Olive Perkins gefallen - Aber was es mit ihr auf sich hat verrate ich nicht - da muss jeder schon selber nachlesen.

Fazit: Es tiefergehendes Buch das zwar keine grosse Spannung verspricht, jedoch in die Seele blicken kann.