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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2022

Anstoß für gute Gedanken

Blumen im Kopf. Opa Günther pflanzt gute Gedanken
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"Blumen im Kopf"...ich war unheimlich gespannt, ob uns dieses Buch gut gefallen wird, denn die abstrakte Vorstellung benötigt schon etwas Fantasie und auch den Willen sich darauf einzulassen. Jedoch muss ...

"Blumen im Kopf"...ich war unheimlich gespannt, ob uns dieses Buch gut gefallen wird, denn die abstrakte Vorstellung benötigt schon etwas Fantasie und auch den Willen sich darauf einzulassen. Jedoch muss ich sagen, ich bin richtig begeistert! Die Umsetzung des Themas ist der Autorin unheimlich gut gelungen.

Vorrangig geht es um die Szenerie Garten, was sich wohl jedes Kind gut vorstellen kann und auch normalerweise einen sehr positiven Bezug dazu hat. So fällt es auch den kleinen Lesern leicht, sich in die Umgebung einzufügen. Der Opa kümmert sich unheimlich gut um seinen Garten und erfreut sich an der tollen Umgebung mit Pflanzen und Tieren. Jedoch wurde seine kleine Enkelin von anderen Kindern geärgert und fühlt sich demnach niedergeschlagen und wie mit einer Gewitterwolke über dem Kopf.
Die Autorin hat es dann aber perfekt geschafft, den Fokus auf das Gute zu lenken, wie etwa den Garten, nur eben im Kopf. Man solle immer an das Gute denken, für das man in seinem Leben dankbar ist. Die besten Freunde, die liebende Familie und noch viele andere Dinge. Genau diese Gedanken bilden einen wunderschönen blühenden Garten mit vielen Blumen in unserem Kopf und hier können wir dann gedanklich hin kommen, wenn es uns nicht so gut geht.

Diese Ermunterung, nicht in seiner Trauer, Enttäuschung oder auch der ein oder anderen Last zu ertrinken und sich übermannen zu lassen, gefällt mir so unheimlich gut und genau diesen Anstoß möchte ich auch bei meinem Kind geben.

Die bunten, freudigen Illustrationen helfen eine positive Stimmung aufzubauen und das abstrakte Bild besser in die Köpfe der kleinen Leser zu pflanzen.

Veröffentlicht am 04.09.2022

Interessante Fotos gestalten

Zum Knipsen reichts
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Ein anderes Buch der beiden Autoren hat mich nicht aus den Socken gehauen, jedoch hat sich die zweite Chance nun definitiv gelohnt. 

Ich mag die lässigere Art des Erzählstils und das Schwarz-Weiß Layout ...

Ein anderes Buch der beiden Autoren hat mich nicht aus den Socken gehauen, jedoch hat sich die zweite Chance nun definitiv gelohnt. 

Ich mag die lässigere Art des Erzählstils und das Schwarz-Weiß Layout empfinde ich als modern und der Zeit angemessen. Die Druckqualität ist super und auch die eingefügten Farbbilder zur Veranschaulichung sind meiner Meinung nach gut gewählt.

Natürlich erwartet man hier kein trockenes Sachbuch mit zig Anleitungen zur Kameraeinstellung und dem jeweiligen Ergebnis, sondern man bekommt einen Selbstbewusstseinsschub sich auch auszuprobieren und mehr Spaß an der Fotografie zu haben. Natürlich erfährt man auch wichtige Infos zu unterschiedlichen Themen, wie etwa der Produktfotografie, dem sonst so verhassten Gruppenfoto oder auch einem sinnlichen Foto. 
Ich persönlich mag die kompakte aber informative Zusammenstellung sehr. Das Zwinkern am Rande und die flapsigen Bemerkungen sind amüsant. 

Definitiv ein Buch, das man auch gerne auf dem Couchtisch liegen und auch seine Freunde drin blättern lässt.

Veröffentlicht am 28.08.2022

Authentisch spannend

Jägerskind
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Rebekah Stoke ist ein Name, den man als Thrillerleser im Normalfall definitiv schon einmal gehört hat, und das im positiven Sinne. Somit wurde ich ganz klar dazu verleitet, mir wenigstens den Klappentext ...

Rebekah Stoke ist ein Name, den man als Thrillerleser im Normalfall definitiv schon einmal gehört hat, und das im positiven Sinne. Somit wurde ich ganz klar dazu verleitet, mir wenigstens den Klappentext genauer durchzulesen. Das reichte dazu aus, meine Neugier zu wecken.

Ich mochte es gleich ins Geschehen gezogen zu werden. Das Mädchen auf der Party und die eher unangenehme Erfahrung mit ihrem Schwarm. Das ungute Gefühl in der dunklen Umgebung. Dementsprechend war ich eigentlich von Anfang an gebannt, wozu auch der super flüssige Erzählstil der Autorin dazu beigetragen hat.

Man will von Seite zu Seite mehr erfahren und das eigentlich von Beginn an. Wie konnte Orson seine Frau einfach alleine in den Wald gehen lassen? Wie konnte ihm beim kurzen Blick aufs Handy entgehen, wohin sie ging?

Ich mag die Szenerien, die die Autorin herauf beschwört, genauso wie die nachvollziehbaren Charaktere. Der Punkt, dass viele Autoren die Spannung in ausgefallenen Personen suchen, hat Frau Stoke nicht nötig und genau das machte für mich das Lesevergnügen aus. Die Spannung kommt ganz natürlich auf ohne erzwungen zu wirken, was dem Lesefluss total hilfreich ist.

Veröffentlicht am 09.08.2022

Definitiv anders

Kinderwunsch eines Mörders
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Eine Story, die sicherlich die Leserschaft bzw. deren Lesefreude etwas zwiegespalten zurücklassen wird.
Mich persönlich haben sowohl Titel als auch Klappentext angezogen. Ich habe mir viel von der Geschichte ...

Eine Story, die sicherlich die Leserschaft bzw. deren Lesefreude etwas zwiegespalten zurücklassen wird.
Mich persönlich haben sowohl Titel als auch Klappentext angezogen. Ich habe mir viel von der Geschichte versprochen, da die Idee so komplett anders klingt und mir ähnliche Geschichten bisher nicht bekannt sind.

0815 Charaktere muss man hier nicht fürchten, eher waren sie etwas überzogen. Das geht bereits mit dem schwulen Pärchen zu Beginn der Story an. "Alltäglich" klang hier für mich gar nichts, somit empfand ich die Handlung auch nicht als langweilig. Man weiß nicht so recht, was man erwarten soll und das hält die Spannung auch irgendwie aufrecht, da man immer auf etwas Neues gefasst sein muss. Zu Beginn passiert auch ordentlich viel, so dass es rasant zum Einstieg in die Geschichte kommt und man sofort am Raten ist, was und wieso die Entführung nun überhaupt passiert.

Mich persönlich hat etwas gestört, dass ich für mich persönlich keine Person fand, die mir wirklich sympathisch war und durch die ich so richtig in die Geschichte gezogen wurde. Dies könnte an den teilweise doch eher klischeehaften und überzeichneten Charakteren liegen.

Spannend, anders und man muss sich einfach mal darauf einlassen.

Veröffentlicht am 31.07.2022

Spannender Dilogie Auftakt

Was mir fehlt
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Nach einem Unfall im Krankenhaus aufzuwachen und dann noch ohne Erinnerung an irgendetwas aus seinem Leben, ist wohl der wahrgewordene Horror vieler. Der 16jährigen Nara passiert genau das. Zudem kommt ...

Nach einem Unfall im Krankenhaus aufzuwachen und dann noch ohne Erinnerung an irgendetwas aus seinem Leben, ist wohl der wahrgewordene Horror vieler. Der 16jährigen Nara passiert genau das. Zudem kommt nur einmal ihre Mutter kurz zu Besuch, die sie jedoch nicht wiedererkennt. Nach leichten körperlichen Fortschritten darf sie nach Hause geholt werden. Ohne wirkliches Erkennen ihres zu Hauses und ihrer Umgebung, darf sie jedoch letztendlich wieder zur Schule - eine neue Schule - gehen und lernt dort Zoey kennen. Was hat es mit dem Zeitungsartikel auf sich, den sie von Zoey zugesteckt bekommt? Welchen Einfluss wird er auf ihr weiteres Leben haben?

Ich muss zugeben, dass ich mich schon länger nicht mehr an Romantasy mit so einer jungen Protagonistin gewagt habe, jedoch habe ich es überhaupt nicht bereut! Lizzy Waters schreibt so, dass man sich in die 16jährige gut hineinversetzen kann. Ich empfand von Anfang an diese Schockphase im Krankenhaus mit, diese Leere im Kopf und auch die Scham, nicht einmal mehr richtig die Gabel führen zu können. Ich persönlich empfand die Gefühlsregungen gut umgesetzt und somit spürbar. Auch, die Geschichte mit dem Aufwachen im Krankenhaus beginnen zu lassen, fand ich einen sehr schlauen Schachzug und hat mich sofort in die Geschichte gezogen. Es kommen so viele Fragen auf, dass man einfach weiterlesen muss.

Auch als Leser fühlt man die Skepsis gegenüber den anderen Personen, die ja eigentlich die Familie sind. Es wird definitiv beim Lesen nicht zu viel verraten und dadurch gekonnt die Spannung gehalten. 

Da es einen zweiten Teil geben wird, fand ich das Hinauszögern des Fantasy-Parts nicht schlimm, denn man steigt ja mit dem vollen Wissen dann in Part 2 ein, wo sich diese Komponente noch super gut entfalten kann. Hierbei erwarte ich mir auch noch mehr Infos zur "Familie" und mehr zu deren Charakteren.

Für ein Debüt und dazu noch ein Dilogie-Auftakt super gelungen; ein eher etwas reduzierter Fantasy-Part, jedoch viel Lesefreude und -spannung!