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Veröffentlicht am 20.03.2025

Birthday Girl

Birthday Girl
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Worum geht es?: Jordan hatte es nie leicht im Leben. Sie wurde von allen Menschen verlassen, die sie eigentlich lieben hätten sollen, und sie musste schon früh auf eigenen Beinen stehen. Tagsüber studiert ...

Worum geht es?: Jordan hatte es nie leicht im Leben. Sie wurde von allen Menschen verlassen, die sie eigentlich lieben hätten sollen, und sie musste schon früh auf eigenen Beinen stehen. Tagsüber studiert sie Landschaftsarchitektur, abends kellnert sie in einer Bar, um über die Runden zu kommen. Als sie an ihrem Geburtstag (wieder einmal) allein ins Kino geht, lernt sie Pike kennen. Er ist geschieden, lebt alleine und wurde ebenfalls von allen Menschen enttäuscht, die er je geliebt hat. Jordan und Pike fühlen sich vom ersten Moment an miteinander verbunden. Doch nicht nur der Altersunterschied steht zwischen ihnen, und sie wissen, dass sie aufhören müssen, aneinander zu denken. Als Jordans Leben plötzlich in sich zusammenfällt, findet sie bei Pike überraschend Halt und sogar ein neues Zuhause. Sie fühlt sich bei ihm geborgen, und sie weiß, dass Pike für sie da ist, auch wenn er es nicht ausspricht. Sie sieht es in seinen Augen, wenn er morgens beim Frühstück sitzt. Und wenn er abends nach Hause kommt, spürt Jordan, wie ihr Herz schneller schlägt. Beide kämpfen gegen ihre aufkeimende Liebe und die körperliche Anziehung an. Bis sie es nicht mehr tun.

Das Cover: Ehrlich gesagt gefällt mir das Cover gar nicht. Es ist irgendwie nichtssagend. Ich bin von einer lockeren Teenie-Romanze in den Sommermonaten ausgegangen. Es hat allerdings überhaupt nichts mit dem Buch zu tun. Ich hoffe, dass, wenn der Verlag in einigen Jahren das Buch neu auflegen sollte, ein schönes Buchcover herauskommt.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Jordan und Pike erzählt. Mir hat der Schreibstil super gefallen. Die Autorin hat die Liebesgeschichte in dem meiner Meinung nach richtigen Tempo erzählt. Die Kapitel haben mit ca. 20 Seiten die perfekte Länge. Besonders die Gefühlswelt von Jordan und Pike wird einfach toll erzählt. Man ist als Leser selbst im Zwiespalt, ob eine Liebe zwischen Jordan und Pike wirklich in Ordnung ist unter den besonderen Umständen. Ich habe bis zur letzten Seite mitgefiebert, ob die beiden doch zueinanderfinden werden. Was ich besonders toll fand, ist, dass die Geschichte ausschließlich durch die besondere Liebesgeschichte glänzt. Die Autorin hat hier bewusst auch auf unnötiges Drama verzichtet, und das geht voll auf.


Die Hauptfiguren: Jordan ist eine junge Frau, die anfangs in den Semesterferien ist. Ihr Freund und sie sind aus der gemeinsamen Wohnung rausgeflogen, und so ziehen die beiden bei Coles Vater Pike ein. Jordan ist einfach nur ein wundervolles Mädchen, dem man nur von Herzen das Beste wünscht. Ihre Mutter hat sie in jungen Jahren verlassen und hält nun auch nur sporadisch Kontakt zu ihren Kindern. Ihr Vater lebt in einer Wohnwagensiedlung, ist ständig betrunken, und auch ihre Stiefmutter interessiert sich genauso wenig für Jordan. Schlussendlich ist da noch ihre große Schwester, die den engsten Kontakt mit ihr pflegt. Auch wenn Jordans Schwester sie liebt, kann diese einfach nicht verstehen, dass Jordan nicht genauso verrückt und freizügig ist wie sie. Jordan wünscht sich einfach ein "normales" Leben und ein wenig Bodenständigkeit. In der Beziehung zu Cole kriselt es, und Jordan fängt an, Gefühle für Pike zu entwickeln. Sie weiß, dass diese Gefühle einfach unpassend sind, und so versucht sie immer mehr, diese zu unterdrücken.

Pike ist ein Mann, der mitten im Leben steht. In jungen Jahren ist er ungeplant Vater geworden. Er ist ein liebevoller Vater, aber dennoch wünscht er sich eine Frau und weitere Kinder. Als er Jordan zum ersten Mal begegnet, sprühen direkt die Funken. Mit Erschrecken stellt er jedoch fest, dass Jordan die Freundin seines Sohnes ist. Er muss sich Jordan aus dem Kopf schlagen, aber das ist einfacher gesagt als getan. Und dann ist da noch seine Exfreundin, die ständig auf der Matte steht und ihn zur Weißglut treibt. Ich habe Pike von Anfang an gemocht. Er ist ein toller Vater, aber auch der perfekte Freund. Er unterstützt Jordan, wo es nur geht, lässt ihr aber ihren Freiraum und akzeptiert ihre Grenzen.

Endfazit: Ich habe von der Autorin so viel Gutes gehört, dass ich unbedingt auch ein Buch von ihr lesen wollte. Und was soll ich sagen: Ich kann den Hype verstehen. Penelope Douglas hat mit "Birthday Girl" eine tolle Liebesgeschichte geschaffen. Der Schreibstil ist minimalistisch, kann aber mit den großen Gefühlen punkten. Jordan und Pike konnten mich als Protagonisten beide überzeugen, und ich habe bis zum Schluss mitgefiebert, ob beide ihr Happy End bekommen. Das Buch ist wohl die bislang größte Überraschung für mich in diesem Jahr. Es wird sicherlich nicht das letzte Buch von Penelope Douglas sein. Eine große Leseempfehlung meinerseits!

Das Buch erhält von mir begeisterte 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Worum geht es?: Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel ...

Worum geht es?: Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist.
Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen...

Das Cover: Ich mag das Buchcover sehr. Da hat der Verlag etwas Schönes gezaubert. Es ist gleich von Anfang an klar, dass es sich um einen Thriller handelt.

Der Schreibstil: Das Buch wird größtenteils aus der Ich-Perspektive von Jenny erzählt. Ab und zu werden auch Kapitel von anderen Protagonisten aus der Gruppe erzählt. Diese werden aber in der Erzähler-Perspektive erzählt. Ich muss sagen, dass ich so meine Probleme mit dem Schreibstil hatte. Der Prolog hat irgendwie gar nicht zu dem Rest des Buchs gepasst. Auch diese ständigen Wechsel der Erzähler haben mich zunehmend verwirrt. Dies ist wirklich kein Buch, das man so nebenbei lesen kann. Ich musste mich wirklich konzentrieren, damit ich der Handlung noch folgen konnte. Das finde ich sehr schade. Die Auflösung des Täters war leider sehr vorhersehbar und schon nach der Hälfte des Buchs klar.

Die Hauptfiguren: Jenny ist eine junge Geschäftsführerin eines Tourismusunternehmens, die für eine kurze Zeit mit einigen Kollegen an einem Digital-Detox-Programm teilnimmt. Hierfür macht sie einen Kurztrip in ein Bergsteigerhotel ohne Empfang. Schon nach wenigen Tagen allerdings findet die Gruppe einen Kollegen misshandelt wieder. Seine Augen sind verätzt, seine Ohren bluten, sein Rückenmark ist verletzt und die Zunge wurde ihm abgeschnitten. Die Gruppe stellt sich der Realität. Unter ihnen ist ein Psychopath, und wer ist als nächstes das Opfer? Ich fand besonders toll, dass Jenny in der Gruppe in meinen Augen die besonnenste war. Da allerdings die Perspektiven so häufig gewechselt haben, konnte ich Jenny nicht wirklich kennenlernen.

Endfazit: Die Grundidee von "Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle." finde ich super. Man merkt schnell, wie abhängig man von diversen elektronischen Geräten ist, aber andererseits, wie wichtig sie in der heutigen Zeit geworden sind. Das Setting hat mir super gefallen. Mir persönlich waren es allerdings zu viele Charaktere, sodass ich irgendwann den Überblick verloren habe. Das Ende war leider sehr vorhersehbar und hat mich überhaupt nicht überrascht. Das Buch ist okay, aber ich weiß, Arno Strobel kann es besser.

Das Buch erhält von mir solide 2,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Was wir verloren glaubten

Was wir verloren glaubten
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Worum geht es?: Avery Kingsleys großer Traum geht in Erfüllung, als sie das Angebot bekommt. In der nächsten Saison das Baseball-Team der Highschool als Head-Coach zu trainieren. Doch plötzlich ist Baseball-Star ...

Worum geht es?: Avery Kingsleys großer Traum geht in Erfüllung, als sie das Angebot bekommt. In der nächsten Saison das Baseball-Team der Highschool als Head-Coach zu trainieren. Doch plötzlich ist Baseball-Star Nathan Pierce zurück in Honey Creek - und mit ihm sorgsam verstaute Erinnerungen an Averys erste große Liebe. Nathan soll sich mit ihr die Leitung des Teams teilen, dabei möchte Avery nichts lieber, als sich von ihm fernzuhalten und ihr Herz zu beschützen. Denn sie spürt bei jeder Begegnung, dass das Spiel zwischen ihnen auch für Nathan noch nicht vorbei ist...

Das Cover: Das Buchcover ist ein Blickfang und passt perfekt zu den anderen Büchern der Reihe. Ich liebe es.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Avery und Nathan erzählt. Was mir auch in diesem Buch gefällt, ist, dass auch hier wieder Avery und Nathan die vierte Wand durchbrechen. Es peppt den Schreibstil auf. Die Kapitel haben mit etwas mehr als 20 Seiten die perfekte Länge. Ich fand es toll, dass, obwohl Avery und Nathan bereits eine Beziehung hatten, ich dennoch als Leser perfekt der Handlung folgen konnte. Brittainy C. Cherry hat die perfekte Mischung zwischen einigen Rückblenden und der Gegenwart geschaffen. Mir hat allerdings die Leichtigkeit in dieser Geschichte etwas gefehlt. Avery hat Depressionen, und so ist im gesamten Buch immer diese traurige Grundstimmung. Ich mag es lieber, wenn auch zwischendurch ein paar andere Facetten in einem Buch gezeigt werden. Das Ende war zuckersüß und hat perfekt zu dem doch melancholischen Buch gepasst.

Die Hauptfiguren: Avery ist die älteste der Kingsley-Schwestern. Sie ist kurz davor zu heiraten, als ihr Ex-Freund Nathan wieder in die Stadt zurückkommt. Nachdem Nathan aufgrund seiner Karriere seine Beziehung mit Avery beendet hat, will sie nichts mehr mit ihm zu tun haben. Sie beleidigt ihn bei jeder Gelegenheit und scheut auch nicht davor, ihm eindeutig ihre Abneigung zu zeigen. Als Nathan dann ihr Co-Trainer wird, ist sie dermaßen wütend. Sie hat jedoch keine Wahl, als nachzugeben und ihn als Co-Trainer zu akzeptieren. Beide nähern sich wieder an und freunden sich wieder an. Avery entwickelt wieder Gefühle für Nathan, doch kann sie ihm eine zweite Chance geben? Avery habe ich als sehr starke Frau wahrgenommen, die jedem nur hilft, wo es nur geht. Sie kann allerdings sehr schlecht loslassen und nimmt Hilfe nur ungern an. Avery leidet im Stillen immer noch an dem Tod ihrer Mutter, auch wenn sie es nicht so wirklich zugeben möchte.

Nathan ist die Jugendliebe von Avery. Nach langer Zeit kehrt er wieder in seine Heimatstadt zurück. Er bereut zutiefst, dass er damals die Beziehung zu Avery beendet hat. Nachdem er Avery wiedersieht, hat er sofort wieder Gefühle für sie. Er möchte wieder eine Beziehung zu ihr aufbauen, merkt allerdings schnell, dass Avery für diesen Schritt noch nicht so weit ist. Nathan ist einfach nur toll. Er kümmert sich rührend um seine Nichte und dann ist da noch sein herzlicher Umgang mit seiner Familie. Nathan ist einfach nur der perfekte Book-Boyfriend.

Endfazit: "Was wir verloren glaubten" ist die perfekte Fortsetzung. Der erste Band war gut, aber dieser hat mir um einiges besser gefallen. Die Themen werden hier deutlich besser verarbeitet und auch Avery und Nathan konnten mich gleichermaßen als Protagonisten begeistern. Mir persönlich hat die Leichtigkeit in diesem Buch allerdings gefehlt. Insbesondere bei Avery hätte ich mir mehr Facetten gewünscht. Sie ist das gesamte Buch traurig und es gibt kaum Abwechslung. Dennoch ist es wieder ein tolles Buch von Brittainy C. Cherry, das ich wärmstens weiterempfehlen kann.

Das Buch erhält von mir fast perfekte 4,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen. Es werden u. a. Themen wie Depressionen, Tod von Elternteilen, Drogenkonsum, Trennung und Trauer angesprochen.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Undoubtable Love

Undoubtable Love
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Worum geht es?: Als Susie Bowen das Haus ihrer Tante erbt, ist sie froh über die Chance eines Neuanfangs. Weniger begeistert ist sie allerdings, als die Renovierungsfirma ausgerechnet Lars, den besten ...

Worum geht es?: Als Susie Bowen das Haus ihrer Tante erbt, ist sie froh über die Chance eines Neuanfangs. Weniger begeistert ist sie allerdings, als die Renovierungsfirma ausgerechnet Lars, den besten Freund ihres Ex’ vorbeischickt, der vor Kurzem Zeuge ihrer demütigenden Trennung wurde. Der unverschämt attraktive Wikinger-Typ soll nun mehrere Wochen lang Susies Haus renovieren. Doch es wird noch schlimmer, als Lars hinter einer Wand ein Scheidungszertifikat findet, mit ihrer beider Namen und einem Datum, das in der Zukunft liegt. Hat ihnen jemand einen Streich gespielt? Während Susie und Lars versuchen, das Rätsel zu lösen, stellen sie fest, dass es gewaltig zwischen ihnen knistert. Aber was will ihnen dann der mysteriöse Fund in der Wand sagen?

Das Cover: Ich finde das Buchcover gut. Ich mag diesen Kontrast zwischen dem dunklen Lila und den hellen Blumen. Dennoch fehlt mir etwas bei dem Cover. Es ist mir zu minimalistisch.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Susie und Lars erzählt. Mir hat der Schreibstil insgesamt gut gefallen. Kylie Scott hat in diesem Buch wieder sehr viel Humor eingebaut, und das hat die Geschichte nochmals aufgepeppt. Anhand der Handlung dachte ich, dass ein Hauch Magie mit eingebunden wird. Aber da war ich komplett auf dem Holzweg. Was mich am meisten an dem Buch aufgeregt hat, ist, dass bis zum Ende ungeklärt bleibt, wie die Scheidungsurkunde in das Haus ihrer verstorbenen Tante gekommen ist. Jetzt mal ehrlich, warum liest man diese Geschichte, wenn genau dieses Rätsel bis zum Schluss ungeklärt bleibt und irgendwie auch als uninteressant abgestempelt wird?

Die Hauptfiguren: Susie ist eine junge Frau, die kürzlich das Haus ihrer Tante geerbt hat. Sie möchte nun das Haus renovieren lassen und engagiert dafür Lars, den Freund ihres Ex-Freundes. Eigentlich würde sie lieber jemanden anderen anheuern, aber dafür fehlt ihr das Geld. Als Susie und Lars die Scheidungsurkunde von ihnen beiden finden, ist sie zunächst schockiert. Ihre Tante hatte schon immer eine spirituelle Art. Ist das am Ende ein Zeichen? Eigentlich will sie doch keine Beziehung zu Lars beginnen. Mit der Zeit freunden sich beide jedoch an, und aus Freundschaft wird schnell mehr. Macht es jedoch Sinn, eine Beziehung anzufangen, die sowieso schon zum Scheitern verurteilt ist? Susie hat mir als Protagonistin gefallen. Sie hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Auch Lars als Protagonist war mir von Anfang an sympathisch. Er ist manchmal etwas grummelig, aber man kann ihn einfach nur gern haben.

Endfazit: Bei Büchern von Kylie Scott bin ich immer zwiegespalten. Manche Bücher sind einfach nur grandios, und andere sind eher von der Kategorie ganz okay. Dieses Buch zählt eher zu der zweiten Kategorie. "Undoubtable Love" ist ein schönes Buch für zwischendurch. Man kann das Buch lesen, aber ehrlich gesagt hat man auch nichts verpasst, wenn man es nicht gelesen hat. Die Grundidee ist super, aber in meinen Augen nicht ganz auserzählt. Man hätte hier noch mehr herausholen können. Susie und Lars als Protagonisten konnten mich begeistern, und der Schreibstil war insgesamt gut, wenn auch nicht herausragend. Ich kann das Buch weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Almost isn't enough. Echoes of the Past

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Worum geht es?: Damian kann seinen Augen nicht trauen, als er eines Nachts plötzlich Hazel gegenübersteht – seiner Jugendliebe, die vor drei Jahren aus der Kleinstadt verschwunden ist und mehr Geheimnisse ...

Worum geht es?: Damian kann seinen Augen nicht trauen, als er eines Nachts plötzlich Hazel gegenübersteht – seiner Jugendliebe, die vor drei Jahren aus der Kleinstadt verschwunden ist und mehr Geheimnisse mit sich herumschleppt, als sie tragen kann. Während Hazel ihrem erkrankten Großvater in der Buchhandlung aushilft, betäubt Damian seinen Schmerz mit Underground-Boxkämpfen, die alles von ihm abverlangen. Zwischen Hazel und Damian beginnt es erneut zu knistern, doch Damian kann ihr sein gebrochenes Herz nicht verzeihen. Trotzdem kommen sie sich immer näher, bis Hazels Probleme sie einholen und alle in Gefahr bringt…

Das Cover: Ich finde das Buchcover total schön. Ich mag die warme Farbgebung und das Strandsetting. Da bekommt man glatt Fernweh.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Hazel und Damian erzählt. Mir hat der Schreibstil insgesamt gut gefallen. Besonders gefallen hat mir, dass beide Protagonisten ihre Päckchen zu tragen hatten. Im ersten Band hatte ich das Gefühl, dass mich schlussendlich die Story von Ares deutlich mehr interessiert hat und auch mehr ins Gewicht gefallen ist. Hier hat die Autorin ein gutes Gleichgewicht geschaffen. Mir persönlich hat das Buch allerdings zu viele Längen. Man hätte das Buch locker um 50 Seiten kürzen können. Ich finde es toll, dass auch wieder Nebencharaktere aus dem letzten Band eine Rolle gespielt haben, aber manche Kapitel waren einfach total langweilig. Da ist einfach nichts passiert. Das Ende hat mir dagegen super gefallen und hat das Buch perfekt abgerundet.

Die Hauptfiguren: Hazel ist eine junge Frau, die vor Jahren ihre Heimatstadt abrupt verlassen hat. Nicht zuletzt ist darunter auch ihre Beziehung zu Damian zerbrochen. Jetzt ist sie wieder zurück und möchte sich endlich der Vergangenheit stellen. Damian wollte sie jedoch vergessen und stößt sie immer wieder weg. Ihre Freunde verzeihen ihr schnell, doch jeder merkt, dass ihr Verschwinden mehr zu bedeuten hatte. Hazel wird von einem Mann bedroht, dem sie noch Geld schuldet. Hazel steckt in der Zwickmühle. Sie möchte endlich Damian die Wahrheit sagen, hat aber Angst, dass auch dieser bedroht wird. Besonders toll fand ich, dass man trotz der gemeinsamen Vergangenheit von Hazel und Damian super der Handlung folgen konnte. Ich hatte nicht das Gefühl, irgendwo den Anschluss verpasst zu haben. Hazel ist eine tolle Frau, die in einem schweren Elternhaus großgeworden ist. Man wünscht ihr nur das Beste und ein wenig Normalität.

Damian ist ein junger Mann, der erst kürzlich den Kontakt zu seinen Eltern abgebrochen hat. Er hat in der Kindheit keine Liebe erfahren und wurde regelmäßig von seinem Vater geschlagen. Seine Mutter hat dies stillschweigend geduldet. Seine Eltern versuchen wieder Kontakt zu ihm aufzunehmen, allerdings nur, um die Firma zu retten. Ich fand es toll, dass Damian seiner Linie treu geblieben ist. Als Hazel wieder nach Ferley zurückgekommen ist, war er komplett durcheinander. Er hat immer noch Gefühle für sie, und das nach all den Jahren, aber er möchte endlich neu anfangen. Damian hat eine tolle Entwicklung durchgemacht. Er lernt, seinen eigenen Weg unabhängig von seinen Eltern zu gehen. Die neue aufkeimende Beziehung zu Hazel zu verfolgen war einfach nur süß.

Endfazit: "Almost isn't enough. Echoes of the Past" hat mir deutlich besser als der erste Band gefallen. Beide Protagonisten konnten mich begeistern und hatten gleichermaßen ihre Geschichte zu erzählen. Mir hat der Schreibstil insgesamt gut gefallen, auch wenn das Buch einige Längen hat. Ich kann das Buch weiterempfehlen!

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen. Es werden u. a. Themen wie Gewalt, physische und psychische Gewalt im häuslichen Umfeld, sexuelle Gewalt, Kindesvernachlässigung und Drogenmissbrauch angesprochen.

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