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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2025

Unterhaltsame Fortsetzung

Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Die mörderischen Cunninghams 2)
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Ernest steckt in der Klemme: Trotz des großen Erfolges seines ersten Buches fehlt ihm die Idee für ein zweites Buch. Auf der Suche nach einem Thema nimmt er die Einladung zu einem Krimifestival im Langstreckenzug ...

Ernest steckt in der Klemme: Trotz des großen Erfolges seines ersten Buches fehlt ihm die Idee für ein zweites Buch. Auf der Suche nach einem Thema nimmt er die Einladung zu einem Krimifestival im Langstreckenzug quer durch Australien an. Denn jeder im Verlagswesen weiß: Das zweite Buch ist das schwierigste.
Was ich als Leserin nur bestätigen kann. Es ist mir schon oft passiert, dass ich nach dem ersten Band sehr euphorisch den zweiten Teil begonnen habe und am Ende enttäuscht war, weil dieser nicht mit dem Beginn einer Story mithalten konnte.

Umso überraschter war ich hier: Band zwei gefällt mir viel besser als Band eins! Die Erzählung aus der Ich-Perspektive, immer wieder unterbrochen von Regeln, die ein guter Krimiautor unbedingt einhalten sollte, gibt diesem Krimi einen ganz besonderen Charme. Auch dass sich die Hauptfigur Ernest immer wieder über sich selbst und seine Ermittlungsmethoden lustig macht, brachte mich zum Schmunzeln.

Eine Empfehlung an alle Krimifans, die gern ausführlich bei der Suche nach dem Mörder mitfiebern.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Neue Ermittlungen in Castle Knoll

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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Mit Annie konnte ich - hier noch mehr als im ersten Band - nicht so richtig warm werden. Wenn man bedenkt, dass sie Kriminalromane schreiben möchte und bei jeder passenden Gelegenheit einwirft, dass sie ...

Mit Annie konnte ich - hier noch mehr als im ersten Band - nicht so richtig warm werden. Wenn man bedenkt, dass sie Kriminalromane schreiben möchte und bei jeder passenden Gelegenheit einwirft, dass sie bereits zwei Morde gelöst hat, ist sie für mich wirklich keine gute Ermittlerin. Im Gegenteil erscheint sie mir unfassbar naiv und kann nur zu Lösungen kommen, wenn sie ihr zufällig vor die Füße fallen (oder in die Jackentasche). Um hier nicht zu spoilern, belasse ich es dabei und gehe nicht weiter auf das Ende ein. Auch findet für mich keine Charakterentwicklung statt, was ich für eine Fortsetzung schade finde. Die Ermittlungen sind durch zahlreiche Details und Verdächtigungen gekennzeichnet, die den Leser durchaus auf falsche Fährten führen können. Ein bisschen mehr britischer Charme hätte der Geschichte nicht geschadet.

Insgesamt eine solide Empfehlung an alle, die mit Cozy Crime beginnen möchten.
Vielen Dank an den Rowohlt Verlag, der mir in Kooperation mit Lovelybooks ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Kurzweilige Unterhaltung

Der letzte Mord am Ende der Welt
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Es ist mein erstes Buch des Autors, weshalb ich keine besonderen Erwartungen hatte. Der Schreibstil ist schlicht und lässt sich schnell lesen. Die kurzen Kapitel helfen dabei.
Der Klappentext klang für ...

Es ist mein erstes Buch des Autors, weshalb ich keine besonderen Erwartungen hatte. Der Schreibstil ist schlicht und lässt sich schnell lesen. Die kurzen Kapitel helfen dabei.
Der Klappentext klang für mich total interessant, wie eine Mischung aus Dystopie, Science Fiction und Krimi. Um nicht zu spoilern, möchte ich auch gar nicht viel zum Inhalt sagen. Es gibt mehrere Verdächtigungen, falsche Fährten und natürlich kommt alles ganz anders als man zu Beginn beim Miträtseln denkt. Wirklich mitgerissen hat mich die Suche nach dem Mörder allerdings nicht. Was auch größtenteils an den Charakteren lag. Irgendwie blieben sie bis zum Schluss ziemlich blass und ich habe zwischendurch die Familienverhältnisse verwechselt.

Auch wenn mich das Buch nicht vollkommen überzeugen konnte, ist es insgesamt gute Unterhaltung für zwischendurch. Ich würde auch andere Werke des Autors lesen.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Paranormales Drama

Sweet Nightmare
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Ich war gespannt auf diese neue Reihe, auch wenn ich von den Katmere Chroniken nicht mehr so begeistert bin wie zu Beginn der Serie. Der Schreibstil der Autorin ist mir also bekannt. Auch hier gibt es ...

Ich war gespannt auf diese neue Reihe, auch wenn ich von den Katmere Chroniken nicht mehr so begeistert bin wie zu Beginn der Serie. Der Schreibstil der Autorin ist mir also bekannt. Auch hier gibt es wieder witzige Kapitelüberschriften.
Leider konnte mich Sweet Nightmare nicht überzeugen. Es existiert einfach kein Worldbuilding. Man wird beim Lesen einfach mitten ins Geschehen geworfen und es passiert ein Drama nach dem anderen. Der Plot ist das reinste Chaos.
Wo wir schon beim Thema Drama sind: Clementine war mir zwischendrin einfach zu anstrengend. Wie kann man - auch wenn es YA ist - alles so zerdenken? Und jetzt mal ganz ehrlich: Fragt sich noch jemand, ob Grace und Clementine nicht heimlich die gleiche Person in einem anderen Zeitstrang sind? Einziger Unterschied sind für mich die Mantikoreigenschaften. Ansonsten gleicher Charakter. Auch die anderen Charaktere und die Handlung an sich erinnern doch stark an den ersten Band der Katmere Chroniken mit etwas verändertem Setting plus Geistern. Izzy dagegen fand ich wirklich unterhaltsam. Am Ende habe ich mich auch wirklich gefragt, ob hier tatsächlich ein Lektor drauf geschaut hat. Stellenweise liest es sich, als ob Tracy Wolff einfach alles runtergeschrieben hat und der erste Entwurf so veröffentlicht wurde.

Für Fans von Tracy Wolff und Teenager-Drama sicherlich lesenswert. Ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, weiß ich noch nicht.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Willkommen zurück in der Welt von Arawiya

We free the Stars
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"Du brauchst die Finsternis nicht zu fürchten, wenn du selbst zur Finsternis werden kannst."

Bereits der erste Teil hat mich absolut in die Welt von Arawiya gezogen. Auch der zweite Band hat mich nicht ...

"Du brauchst die Finsternis nicht zu fürchten, wenn du selbst zur Finsternis werden kannst."

Bereits der erste Teil hat mich absolut in die Welt von Arawiya gezogen. Auch der zweite Band hat mich nicht enttäuscht. Die große Stärke der Autorin sind aus meiner Sicht ein umfassendes Worldbuilding, eine bildgewaltige Sprache und ein starker Fokus auf die Ausarbeitung der Charaktere. Nicht nur die Hauptfiguren sind detailliert beschrieben, sondern auch die Nebencharaktere wurden umfassend dargestellt. Die Handlung hat wieder etwas von allem: Magie, politische Verstrickungen, Kampf um die Macht, Freundschaften und natürlich eine Lovestory.
Besonders gut hat mir gefallen, dass hier die Ankündigung einer Slowburn Romance auch tatsächlich umgesetzt wurde. Nichts an der Beziehung von Zafira und Nasir wurde überstürzt oder unrealistisch verklärt dargestellt.

Großartige Fortsetzung und eine absolute Empfehlung an alle Fantasyfans, die Wert auf ein bildgewaltiges Worldbuilding und starke Charaktere legen.

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