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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2023

Mitreißend. Begabt. Gefährlich.

Misfits Academy - Als wir Helden wurden
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Leseerlebnis :
"Misfits Academy - als wir Helden wurden" ist der Auftaktband der gleichnamigen und wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Taylor, Fionn und Eric in der Ich-Form erzählt. ...

Leseerlebnis :
"Misfits Academy - als wir Helden wurden" ist der Auftaktband der gleichnamigen und wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Taylor, Fionn und Eric in der Ich-Form erzählt. Allerdings gibt es noch zwei weitere Hauptcharaktere; nämlich June und Dylan. Ein schönes Glossar zu den einzelnen Charakteren findet man auch bei Onlinebuchhandlungen, falls man sich nicht selbst Notizen machen möchte. Das habe ich persönlich leider erst wieder nach dem Lesen entdeckt.
Zunächst lernt man Taylor kennen und mit ihr gemeinsam dann auch die Academy und seine Schüler.
Genau das hat mir besonders viel Spaß gemacht. Vor allem Vermutungen aufzustellen und mehr und mehr hinter die Fassade zu schauen.
Das Setting finde ich richtig gut gewählt und es wird auch sehr überzeugend transportiert.
Die Geschichte erinnert ein wenig an the X-Men oder auch an die Shatter Me Reihe, denn es geht hier um Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten, denen der richtige Umgang mit jenen noch beigebracht werden muss. Natürlich sind diesen jungen Erwachsenen nicht alle freundlich gesinnt und es entspinnen sich einige Intrigen - auch in den eigenen Reihen.
Der Handlungsverlauf hatte einige Plottwists, die mir sehr gut gefallen haben, auch wenn ich sie teilweise bereits lange voraus erahnt hatte. Der Schreibstil der Autorin hat mich stets mitgerissen, mich an die Story gefesselt und war durchweg sehr nahbar.
Die Charaktere sind alle sehr facettenreich und wirken authentisch. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Bände. Dieser konnte nicht auf jeden Fall bereits überzeugen.
Fazit:
Fünf faszinierende Charaktere mit besonderen Fähigkeiten in einem düsteren Academysetting und X-Men Vibes. Liebs. Definitive Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 30.10.2023

Amüsant. Zuckersüß. Purer Genuss.

The Long Game – Die große Liebe sucht man nicht, sie findet einen
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Leseerlebnis :
Was soll ich sagen: Elena Armas kann es einfach. Wieder eine gelungene Slow Burn Rom-Com. Auch wenn es nicht offiziell als Rom-Com gelabelt wurde, ist
"The long game - Liebe sucht einen ...

Leseerlebnis :
Was soll ich sagen: Elena Armas kann es einfach. Wieder eine gelungene Slow Burn Rom-Com. Auch wenn es nicht offiziell als Rom-Com gelabelt wurde, ist
"The long game - Liebe sucht einen nicht, sie findet einen" dies für mich. Mega lustige Szenen, amüsante Schlagabtausche und eine Missgeschicke... Was sagt ihr?
Das Buch wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Adalyn und Cameron in der Ich-Form erzählt. Nachdem Fußballmanagerin Adalyn von ihrem Vater ins kleinstädtische Exil verfrachtet wird, trifft sie schnell auf den, natürlich sehr ansehnlichen, Ex-Fußballstar Cameron. Klar, ist er für sie eine wandelnde Red Flag.
Die Autorin schreibt so herzlich, liebevoll und gleichzeitig unverblümt, dass jede Zeile einfach unheimlich viel Spaß macht. Das sich langsam entwickelende Knistern zwischen den Hauptcharakteren ist sehr authentisch und glaubhaft dargestellt. Ich habe mich auch ein wenig in Cameron verlesen. Um unserer Herz noch mehr zu erweichen, gibt es zuckersüßen Ziegen- und Katzencontent und eine absolute goldige Mädchenfußballmannschaft. Getoppt wird das ganze von den genialen Kleinstadtvibes und einigen interessanten Überraschungen.
Fazit:
Elena Armas garantiert einfach einen traumhaften Lesegenuss. Buch aufschlagen, versinken und entspannt genießen. Absolute Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 30.10.2023

Selbstbestimend. Familiär. Konfliktreich.

Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle
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"Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle" von Anne Freytag wird größtenteils aus der Perspektive der Protagonistin Sally in der Ich-Form erzählt. Im späteren Verlauf darf auch ...

Leseerlebnis :
"Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle" von Anne Freytag wird größtenteils aus der Perspektive der Protagonistin Sally in der Ich-Form erzählt. Im späteren Verlauf darf auch Leni aus ihrer Sicht berichten.
Es geht in der Geschichte vorrangig um Sally und ihre Familie, die sich im zweiten Corona-Lockdown befindet.
Auch wenn Sally mit bestandenem Abitur eigentlich ein wenig zu alt ist, empfand ich die Story eher als Coming-Of-Age Roman. Sie muss zu sich selbst finden und hatte vielleicht auch gerade durch die begrenzten Möglichkeiten während der Pandemie nur wenig Gelegenheiten dazu. Nichtsdestotrotz ist bei ihr zuhause immer viel los. Ihre alleinerziehende Mutter und die Birken Geschwister lassen keine Langeweile aufkommen und dann zieht auch noch ihre Erzfeindin Leni bei ihnen ein. Das Chaos ist sozusagen komplett.
Anne Freytag schreibt sehr locker, authentisch und mit viel Humor. Man kann kaum aufhören zu lesen und findet sich in der ein oder anderen Situation selbst wieder - hoffentlich mit dem nötigen Humor.
Es gibt so viele Themen, die alle feinfühlig und gleichzeitig filterlos behandelt werden. Familiäre Konflikte, Selbstbestimmung und Neuausrichtung um nur einige zu nennen.
Lediglich den Tabak- und Drogenkonsum fand ich sehr bedenklich.
Die Charaktere sind alle sehr gut gezeichnet, ausreichend eigenständig und mit der entsprechenden Tiefe versehen.
Ein Highlight war für mich das Ende, weil es einfach so war, wie ich es mir immer von Büchern wünsche.
Fazit:
Intensiv. Unverblümt. Ungefiltert. Eine Familie hautnah während des Lockdowns in der Pandemie aus Sicht der Tochter. Eine authentische und sehr bildhafte Erzählung aus Sicht der Tochter, die noch lernen muss sich selbst zu sehen. Absolute Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 29.10.2023

Spannend. Bedrückend. Explosiv.

Two Lives to Rise (Breaking Waves 2)
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Leseerlebnis :
"Two lives to rise" ist der zweite Band der "Breaking Waves" Reihe von Kristina Moninger und wird aus der Perspektive der Protagonistin Isabella in der Ich-Form erzählt. Die Fortsetzung ...

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"Two lives to rise" ist der zweite Band der "Breaking Waves" Reihe von Kristina Moninger und wird aus der Perspektive der Protagonistin Isabella in der Ich-Form erzählt. Die Fortsetzung setzt direkt am Ende des Auftakts an und enthält einige Rückblicke, in die Zeit vor zehn Jahren, zu der Josie verschwand. Wieder kleine Puzzleteile, die zu neuen Vermutungen führen, was damals wohl geschehen sein könnte.
Kurz gesagt, die Reihe ist definitiv nichts für ungeduldige Leser, denn die Auflösung werden wir erst im vierten und letzten Teil erhalten. Die unterschwellige Spannung trägt hier ebenso wieder zu einem zügigen Lesefluss bei.
Isabella ist definitiv ein sehr interessanter, kantiger und spannender Charakter. Mir gefiel sie daher sehr gut. Man erfährt vieles über ihre Vergangenheit und das ist wie so oft, nicht alles schön. Daher kann man auch gut nachvollziehen, wie sie zu der Frau geworden ist, die sie im "Jetzt" ist. Man merkt auch im Miteinander der ehemaligen Freundinnen, dass noch vieles ungesagt ist und im Argen liegt. Trotzdem spürt man, dass langsam wieder eine Annäherung stattfindet.
Die Enemies-to-Lovers Vibes zwischen Preston und Isabella werden gut transportiert und ich habe ihre Schlagabtausche sehr geliebt.
Wie schon angedeutet enthält dieser Band einige schwere Themen, daher möchte ich dringend auf die Content Note verweisen.
Im Großen und Ganzen habe ich den ersten Band ein wenig mehr gemocht und hätte mir auch hier ein wenig mehr Beachfeeling gewünscht.
Fazit:
Eine sehr spannende, teilweise sehr belastende, Fortsetzung, die neben dem wundervoll explosiven Enemies-to-Lovers Trope auch schwere Themen verarbeitet. Definitive Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 28.10.2023

Mutig. Herzergreifend. Mitreißend.

Du irgendwo
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Leseerlebnis :
Wow. Ich habe dieses Buch einfach durchgesuchtet. Ich konnte es nicht mehr weglegen, da mich die Story um Victoria und Jack so gefesselt hat.
Die Liebesgeschichte als solche steht hier ...

Leseerlebnis :
Wow. Ich habe dieses Buch einfach durchgesuchtet. Ich konnte es nicht mehr weglegen, da mich die Story um Victoria und Jack so gefesselt hat.
Die Liebesgeschichte als solche steht hier nicht mal wirklich im Vordergrund, sondern es geht vielmehr um eine Reise (auch im übertragenen Sinn), die ihre Leben neu definiert. Dabei werden eine Vielzahl an Fragen aufgeworfen, die beantwortet werden wollen und müssen.
Eine lautet beispielsweise "Wenn dein Leben in tausend Teile zerbricht, riskierst du es auch noch deinen letzten Halt zu verlieren?"
"Du irgendwo" wird aus der Perspektive von Vic(toria) in der Ich-Form erzählt. Sie hat mich direkt für sich eingenommen und auch Jack mochte ich direkt. Als Nebencharaktere waren für mich Finny und Willow kleine Highlights, da sie die Geschichte unheimlich bereichert haben.
Der Roadtrip wird sehr malerisch beschrieben und man bekommt richtig Fernweh nach Schottland.
Den Schreibstil von Kira Mohn fand und finde ich schon immer grandios, weshalb ich ihre Bücher auch immer sehr gerne lese.
Fazit:
Eine unheimlich besondere Geschichte, über Zugehörigkeit, Vertrauen, Familienbande und eine große Liebe, die mich tief berührt hat. Absolute Leseempfehlung meinerseits.

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