Intensiv. Voller Botschaften.
A Thousand Broken PiecesLeseerlebnis:
Es wird wenige geben, die "A thousand boy kisses/ all your kisses" nicht gelesen haben. Ohh, was hat mich dieses Buch zerstört und gefordert. Umso gespannter war ich, als ich hörte, dass ...
Leseerlebnis:
Es wird wenige geben, die "A thousand boy kisses/ all your kisses" nicht gelesen haben. Ohh, was hat mich dieses Buch zerstört und gefordert. Umso gespannter war ich, als ich hörte, dass es nun einen zweiten Band über Poppys Schwester, Savannah geben wird.
"A Thousand Broken Pieces" ist entsprechend das zweite Buch der Reihe von Tillie Cole, ins Deutsche übersetzt von Svenja Tengs, und wird abwechselnd aus den Perspektiven von eben Savannah und Cael in der Ich-Form erzählt.
Ich bin problemlos in das Buch gestartet, allerdings habe ich schnell gemerkt, dass ich viele Pausen brauche. Im ersten Teil steuert man auf Unausweichliches zu, hat aber trotzdem Hoffnung. Hier hat man gleich zwei Hauptfiguren, die extrem mit ihrer Trauer kämpfen bzw. unter ihr feststecken und teilweise resigniert haben.
Für mich persönlich war das Lesen daher wirklich sehr anstrengend und fordernd.
Ich konnte mich auch teilweise nur schwer in beide hineinversetzen.
Aber Trauer ist eben generell eine sehr persönliche Reise und sie verläuft bei jedem anders.
Ich würde uns allen wünschen eine solche Reise unternehmen zu können, wie die beiden, um die unterschiedlichen Arten und Weisen kennenzulernen, wie andere Länder mit dem Tod umgehen. Das fand ich persönlich unheimlich faszinierend.
Tillie Cole schreibt gewohnterweise unfassbar gut und sendet mit diesem Buch eine Vielzahl extrem wichtiger Botschaften. Es ist für mich keine Lektüre gewesen, die ich Zwischendurch hätte lesen können und hat mich sehr gefordert, trotzdem hat die Geschichte mir viel gegeben.
Fazit:
Für mich eine sehr belastende Geschichte, die aber unheimlich viel vermittelt und den Lesenden auf eine spannende Reise durch unterschiedliche Länder und Kulturen schickt.