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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.08.2022

Faszinierend. Atmosphärisch. Geheimnisvoll.

Cursed Worlds 1. Aus ihren Schatten …
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Leseerlebnis :
"Cursed Worlds - aus ihren Schatten... " ist der Auftaktband der neuen Fantasy-Dilogie von Rena Fischer und wird aus unterschiedlichen Perspektiven jeweils in der Sie- bzw. Er-Form erzählt.  ...

Leseerlebnis :
"Cursed Worlds - aus ihren Schatten... " ist der Auftaktband der neuen Fantasy-Dilogie von Rena Fischer und wird aus unterschiedlichen Perspektiven jeweils in der Sie- bzw. Er-Form erzählt.  Dadurch erhält man einen vollumfänglichen Eindruck des Geschehens.
Das Buch beginnt mit ohne langes Tamtam direkt mit Spannung und zieht einen sogartig in die Geschichte um die drei Geschwister.  Alle werden unheimlich gut beschrieben und erhalten immer mehr Tiefe.  Auch die vielen Nebencharaktere werden mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. 
Mich hat zunächst die Vielzahl der Personen und der Welten etwas überfordert,  aber über einen QR-Code im Buch gelangt man zu den entsprechenden Glossaren (Im zweiten Band ist im ebook sind diese am Ende zu finden) .
Dadurch viel es mir dann ein wenig leichter. 
Cursed Worlds ist definitiv keine Story die man so nebenbei lesen kann,  denn es gibt sehr viel zu entdecken und man sollte auf die Feinheiten achten.
Der Handlungsverlauf bleibt spannend und hält einige Überraschungen bereit.  Die Autorin schreibt unheimlich bildhaft,  atmosphärisch und fesselnd.  Das Worldbuilding ist sehr durchdacht und konnte mich definitiv überzeugen.
Fazit :
Was für ein Auftakt. Eine wundervoller Beginn für diese neue Fantasyreihe. Am besten sollte man gleich Band 2 parat haben. Definitive Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 16.08.2022

Abenteuerlich. Bezaubernd. Zwischenmenschlich.

Yadriel und Julian. Cemetery Boys
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Leseerlebnis:
"Yadriel & Julian -  Cementery Boys" wird zunächst aus der Perspektive von Yadriel in der Er-Form erzählt,  später kommt auch teilweise Julians Sicht dazu. Ich habe schnell in die Handlung ...

Leseerlebnis:
"Yadriel & Julian -  Cementery Boys" wird zunächst aus der Perspektive von Yadriel in der Er-Form erzählt,  später kommt auch teilweise Julians Sicht dazu. Ich habe schnell in die Handlung gefunden und konnte mich auch sehr gut in Yadriel hineinversetzen. Die vielen spanischen Begriffe haben mir ein Gefühl von Zuhause gegeben, aber auch wenn man die Sprache nicht versteht, werden alle Begriffe im Text aufgegriffen und im Zusammenhang übersetzt.
Der Handlungsverlauf selbst hat mir persönlich sehr gut gefallen, auch wenn ich mir das Ende etwas fulminanter oder überraschender gewünscht hätte, aber man darf nicht vergessen,  dass es sich um ein Jugendbuch handelt.
Dies ist das Debüt von Aiden Thomas. Er schreibt sehr flüssig, gefühlvoll und unheimlich bildhaft.
Es war für mich die erste Geschichte, die sich auch mit Transgender befasst und ich habe definitiv einiges dazu gelernt. Der Autor webt das Thema sehr gekonnt in die Story ein, so dass Yadriels Sorgen, Ängste und Schwierigkeiten absolut spürbar und präsent sind,  aber auch genug Platz für die aufkommenden Gefühle zwischen ihm und Julian und die Beschreibung der Traditionen und Bräuche um den Dia de Muertos bleibt. 
Fazit:
Eine wunderschöne Own-Voice Geschichte über  Familie, Kultur, Zugehörigkeit, Anerkennung,  Selbstwert, Freundschaft und die erste Liebe. Große Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 15.08.2022

Humorvoll. Köstlich. Zuckersüß.

Boyfriend Material
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Leseerlebnis :
Gleich vorweg: Dieses Buch ist einfach Zucker! Ich habe jede Zeile inhaliert, genossen und geliebt.
"Boyfriend Material" wird aus der Perspektive des Protagonisten Luc in der Ich-Form erzählt.  ...

Leseerlebnis :
Gleich vorweg: Dieses Buch ist einfach Zucker! Ich habe jede Zeile inhaliert, genossen und geliebt.
"Boyfriend Material" wird aus der Perspektive des Protagonisten Luc in der Ich-Form erzählt.  Er hat unheimlich viele Ecken und Kanten und auch eine Menge Eigenheiten.  Zunächst empfand ich ihn ein wenig anstrengend in seinen Selbstzweifeln und Unsicherheiten,  aber er gewinnt im Handlungsverlauf so viel an Stärke und Selbstbewusstsein dazu und gerade diese Entwicklung ist wahnsinnig gut dargestellt und
traumhaft zu verfolgen. Oliver ist in Lucs Augen zunächst alles, was er nicht ist.  Die beiden scheinen nichts gemeinsam zu haben und geraten in die urkomischsten Situationen. Der typisch trockene,  englische Humor rundet das gesamte Szenario perfekt ab.  Dazu kommen noch viele wundervolle und facettenreiche Nebencharaktere. 
Ich habe mich wirklich köstlich amüsiert,  mich irgendwie in beide Protagonisten verliebt und auch mit ihnen gelitten. 
Beide erhalten so viel Tiefe,  dass man das Gefühl hat,  sie schon ewig zu kennen.  Der Schreibstil von Alexis Hall ist ein Traum: witzig,  flüssig und voller genialer Schlagabtausche.
Fazit :
Ein absolut gelungener Auftakt der Geschichte um Luc und Oliver, die ich nur empfehlen kann. Herrlich britisch: trocken und humorvoll gleichzeitig erfrischend und  romantisch. Ein perfekter Mix.

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Veröffentlicht am 15.08.2022

Göttlich. Mythisch. Fesselnd.

Lore. Die Spiele haben begonnen. Sie kämpft um ihr Leben
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Zitat:
»In diesem Moment wurde die Vergangenheit zur Gegenwart und die Gegenwart Vergangenheit. Es gab nur sie beide in den Schatten ihrer Stadt, wie es immer gewesen war, wie es für immer hätte sein sollen.« ...

Zitat:
»In diesem Moment wurde die Vergangenheit zur Gegenwart und die Gegenwart Vergangenheit. Es gab nur sie beide in den Schatten ihrer Stadt, wie es immer gewesen war, wie es für immer hätte sein sollen.«
Leseerlebnis :
"Lore - die Spiele haben begonnen" wird aus der Perspektive der gleichnamigen Protagonistin in der Sie-Form erzählt. Zunächst hatte ich ein paar Anfangsschwierigkeiten da gefühlt jeder Charakter mindestens drei Namen hat. Nach einiger Zeit kam ich damit allerdings gut zurecht. Sehr hilfreich waren dabei auch die Glossare vorne und hinten im Buch.
Lore wirkte sehr plastisch, greifbar und authentisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Mein Highlight war irgendwie ihr bester Freund Miles, den ich einfach geliebt habe. Auch gut gefallen haben mir die integrierten Rückblicke in eine Zeit sieben Jahre vor der aktuellen Handlung. Der Verlauf der Story selbst empfang ich als spannend und sehr fesselnd, allerdings hätten manche Szenen mehr Zeilen gebraucht und vor allem beim Ende fehlte mir einfach der "Aha-Effekt" bzw. hatte ich das Gefühl, dass da noch etwas fehlte. Es passte einfach nicht zum Rest vom Buch und war daher leider enttäuschend.
Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte immer wieder überrascht und das Lesen hat mir viel Spaß gemacht. Die Idee fand ich auch genial. Schade, dass am Ende dem Buch scheinbar ein wenig "die Puste ausging".
Fazit:
Ein tolles Urbanfantasybuch voller Geheimnissen, Intrigen, Verrat, vielen Überraschungen und unerwarteten Wendungen.

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Veröffentlicht am 11.08.2022

Zuckersüß. Erfrischend. Humorvoll.

If we were a movie
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Zuckersüß. Erfrischend. Humorvoll.
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Leseerlebnis :
"If we were a movie" wird aus der Perspektive des Protagonisten Nate in der Ich-Form erzählt. Das allein fand ich persönlich schon als sehr erfrischend, ...

Zuckersüß. Erfrischend. Humorvoll.
.
Leseerlebnis :
"If we were a movie" wird aus der Perspektive des Protagonisten Nate in der Ich-Form erzählt. Das allein fand ich persönlich schon als sehr erfrischend, denn meist wird ja bei New Adult Büchern entweder abwechselnd oder rein aus der Sicht des weiblichen Hauptcharakters geschrieben. Nate wird wunderbar gezeichnet und erhält die nötige Tiefe. Er ist sehr gefangen in seinem Leben. Sei es in den festgefahrenen Mustern mit seinen Drillingsbrüdern, zu denen er nicht so recht passen will oder seine Freundin, die am liebsten sein ganzes Leben bestimmen möchte. Aber wer ist eigentlich Nate?
Mit dem Auszug aus der Brüder-WG findet er langsam mehr und mehr zu sich selbst und dieser Weg wird von Kelly Oram mit ganz viel Witz, Charme und Feingefühl beschrieben.
Jordan habe ich direkt geliebt. Sie ist einfach eine Marke und die ständigen Schlagabtausche zwischen ihr und Nate haben eine wundervolle Leichtigkeit in das Buch gebracht. Der ständige "Kampf" zwischen Musik und Film war genial und ich hatte unheimlich viel Spaß dabei.
Die Überschriften der Kapitel sind immer Filmtitel, die dann auch in der Handlung auftauchen. Für mich definitiv großes Kino.
Der Handlungsverlauf hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn er nicht unbedingt überraschend war - eher vorhersehbar. . Das unabdingbare Drama empfand ich eher als störend, da das Buch perfekt von und durch seine Charaktere lebt.
Der Epilog war mir persönlich etwas too much. Ich wäre ohne viel glücklicher mit dem Ende gewesen.
Fazit :
Ein wundervolles Buch über das Sichsuchen, Sichfinden und Neuanfänge. Mit ganz viel Humor, Witz und traumhaften Herzflattermomenten.

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