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Veröffentlicht am 21.01.2025

Intrigen am Kaiserhof

The Remarried Empress 1
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Navier wurde von seit ihrer Geburt auf ein privilegiertes Leben am Kaiserhof vorbereitet. Ihre Rolle als künftige Kaiserin stand früh fest, sie wuchs gemeinsam mit ihrem Zukünftigen Sovieshu auf und zum ...

Navier wurde von seit ihrer Geburt auf ein privilegiertes Leben am Kaiserhof vorbereitet. Ihre Rolle als künftige Kaiserin stand früh fest, sie wuchs gemeinsam mit ihrem Zukünftigen Sovieshu auf und zum Glück verstanden sie sich gut. Die Geschichte beginnt mit der Scheidung der beiden. Es wird als Affront empfunden, dass die Kaiserin der Scheidung nur zustimmt, wenn sie erneut heiraten darf, denn der Auserwählte wird als besondere Provokation wahrgenommen. Ist es eine Retourkutsche oder Liebe? So schnell werden wir das nicht erfahren, denn zunächst wechselt das Geschehen in die Vergangenheit, um zu berichten, wie es zu dieser Entwicklung kam. Der Kaiser bringt das Mädchen Rashta mit an den Hof, er macht sie zu seiner Konkubine und ordnet ihren Wünschen alles unter. Intrigen erschweren das Leben der Kaiserin und sie ist verzweifelt, da sie sich in ihrer Position sehr alleine fühlt. Ein geheimnisvoller Vogel, der auch Botschaften transportiert, spendet ihr Trost und ein Prinz aus einem anderen Reich scheint sie zu verstehen. Magie spielt zunehmen eine Rolle, das ist gut in die Handlung eingeflochten. Die Situation am Hof spitzt sich zu und Rashta ist wohl nicht ganz so naiv, wie sie alle glauben macht. Das Buch endet mit einem guten Cliffhanger, der neugierig auf den Fortgang der Geschichte macht.

Eine fesselnde Geschichte, die durch die Magie, die Intrigen bei Hof und die Liebesgeschichten einen Interessanten Mix bietet. Für mich war es der erste Manhwa, den ich gelesen habe und er hat mir gut gefallen. Die Bilder sind durchgehend farbig und die unterschiedlichen Personen sind gut zu erkennen, ihre Emotionen werden gut transportiert. Das Hofleben und die opulenten Kleider und Frisuren werden glaubhaft dargestellt. Die Bilder unterstreichen die Charaktere aber auch das Geschehen.

Ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Wie konnte der gebildete Kaiser sich so schnell von dem angeblich dummen kleine Mädchen so schnell umkrempeln lassen, dass er allen Anstand vergisst. Welche Magie schlummert noch im Verborgenen und welche Ziele verfolgt das westliche Königreich.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Bummelzug

In einem Zug
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Während einer Zugfahrt von Wien nach München lernen sich Eduard Brünhofer und Catrin Meyr kennen. Sie kommen über eine Nachfrage ins Gespräch, das sich dann immer weiter entspinnt. Durch den begrenzten ...

Während einer Zugfahrt von Wien nach München lernen sich Eduard Brünhofer und Catrin Meyr kennen. Sie kommen über eine Nachfrage ins Gespräch, das sich dann immer weiter entspinnt. Durch den begrenzten Raum, den ein Zug nun mal nur bietet, gibt es wenig Abwechslung und der Fokus liegt voll auf den Protagonisten. Brünhofer ist Autor von Liebesromanen und Meyr ist Physio- und Psychotherapeutin. Die Beiden lernen sich durch Fragen näher kennen.
Leider hat mich das Buch recht schnell gelangweilt. Die Entwicklung des Gesprächs, die Charaktere, die Art und Weise wie sich die Beiden einander präsentierten fand ich unangenehm. Er ist zunehmend peinlich, sie einfach nur neugierig aufdringlich. Das Ganze plätschert vor sich hin, bis es zum Schluss zu einer unglaubwürdigen Wendung kommt.
Das Buch schließt leider nicht an die Qualität der vorhergehenden Bücher des Autors an. Schade.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Ich mag dich

Mama Muh. Willst du mein Freund sein?
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"Muh, Krähe. Jetzt kennen wir uns schon so lange, aber du hast mich noch die Freundin genannt. Das hört sich sehr schön an."

Natürlich meint Krähe nicht Mama Muh, sondern die kleine Lina, von der sie ...

"Muh, Krähe. Jetzt kennen wir uns schon so lange, aber du hast mich noch die Freundin genannt. Das hört sich sehr schön an."

Natürlich meint Krähe nicht Mama Muh, sondern die kleine Lina, von der sie gefüttert wurde. Mama Muh ist zu Recht enttäuscht. Die liebevolle, naive Kuh und die miesepetrige, kratzbürstige Krähe füllen ihre Rollen wieder perfekt aus. Sie zeigen dabei auf, wie schön es ist, wenn man befreundet ist und sich auch sagt, das man einander wichtig ist.

Krähe benötigt noch einige Erfahrungen, bis sie eingestehen kann, dass sie Mama Muh mag. Der Weg dahin ist sehr schön beschrieben. Die Bilder sind zuckersüß, sie geben den typischen Humor der Serie in feinen Details wieder und zeigen die Emotionen der Protagonisten sehr authentisch. Man kann Mama Muh die Enttäuschung nach der Zurückweisung ansehen und möchte sie am liebsten trösten. Auch Krähe wird enttäuscht und erlebt ein Potpourri an Gefühlen, die man ihr tatsächlich an der Schnabelspitze ablesen kann.

Wir sind wieder begeistert von Mama Muh.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

bewegend

Der gefrorene Fluss
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Dieser Roman beruht auf wahren Begebenheiten, entnommen aus dem Tagebuch der Hebamme Martha Ballard, die die Autorin in diese fiktive Geschichte eingebettet hat. In einem Nachwort erläutert die Autorin ...

Dieser Roman beruht auf wahren Begebenheiten, entnommen aus dem Tagebuch der Hebamme Martha Ballard, die die Autorin in diese fiktive Geschichte eingebettet hat. In einem Nachwort erläutert die Autorin ihre Recherche und trennt Tatsachen von Fiktionen.

Martha Ballard war eine beeindruckende Frau, die sich liebevoll und engagiert ihren Aufgaben als Hebamme gewidmet hat und die beherzt gegen Ungerechtigkeiten eingetreten ist. Sie war ihrer Zeit voraus hinsichtlich ihrer Bildung, ihres Gerechtigkeitssinns und dem Mut für etwas einzustehen, das sie als richtig empfand.

Martha soll einen Leichnam untersuchen, der aus dem zugefrorenen Fluss geborgen wurde. Sie stellt schlimme Verletzungen fest, die der Mann erlitten hat, bevor er aufgehängt wurde, bis der Tod eintrat. Sie gibt Mord als Todesursache an. Der Tote hatte einen zweifelhaften Ruf und war Angeklagter in einem Vergewaltigungsprozess. Der neue Arzt im Ort verfügt über wenig Erfahrung und Praxis, er hat aber studiert und ist ein Mann. Als er einen Unfall als Todesursache angibt, hat sein Wort mehr Gewicht. Martha macht sich unbeliebt, als sie ihre Meinung ins Protokoll aufnehmen lässt. Der Richter, der für diesen Fall zuständig ist, ist gleichzeitig Mitangeklagter im Falle der Vergewaltigung. Eine prekäre Situation.

Die Autorin lässt den Ort und ihre Bewohner, natürlich im Besonderen Martha und ihre Familie, lebendig werden. Es wird ein genaues Bild der Lebensumstände gezeichnet. Jeden Abend macht Martha einen Tagebucheintrag, der den Tag nochmals zusammenfasst. Wir lernen neben ihren Kindern und ihrem Mann auch zahlreiche Frauen kennen, die Martha betreut, u.a. das Vergewaltigungsopfer. Aber auch andere Hebammen, der Arzt, ein Geschäftsmann und Dorfbewohner haben wichtige Rollen. Der Fall der Vergewaltigung wird ebenso wie der Todesfall an höhere Gerichte weitergereicht, so dass man einiges über die Gerichtsbarkeit der Zeit erfährt. Auch gegen Martha Sohn wird in dem Mordfall Anklage erhoben. Sie ist daher bestrebt die Geschehnisse aufzuklären. Zudem wird das Leben im Dorf von Intrigen um Land überschattet.

Die Geschichte ist ein historischer Roman in dem einige Handlungsstränge einem Krimi gleichkommen, ein unterhaltsamer Mix. Die Schilderung der Zeit und der Lebensumstände steht im Vordergrund und ist gut gelungen. Das harte und oft ungerechte Leben wird von der Natur geprägt und von Männern bestimmt, die Frauen haben kaum Rechte. Die Handlung verläuft teilweise sehr ruhig, aber über die atmosphärischen Schilderungen und die interessanten Figuren ist es interessant, einige Spannungsspitzen setzen Akzente.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Übersetzung schien mir an einigen Stellen nicht ganz gelungen und durch ein paar Wiederholungen gab es ein zwei Längen, das ist aber gelitten auf hohem Niveau. Wer gerne historische Roman bzw. historische Krimis liest kann hier bedenkenlos zugreifen.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Die Milch macht’s

Schwarzwaldmilch
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Dieses Milchkochbuch überrascht mit 70 besonderen kulinarischen Rezepten und viel Wissenswertem rund um die Milchwirtschaft.

Das Cover und die Bilder sind ein Träumchen, es macht immer wieder Spaß in ...

Dieses Milchkochbuch überrascht mit 70 besonderen kulinarischen Rezepten und viel Wissenswertem rund um die Milchwirtschaft.

Das Cover und die Bilder sind ein Träumchen, es macht immer wieder Spaß in dem Buch zu blättern und Neues zu entdecken. Sowohl die Informationsseiten über die Menschen und Kühe im Schwarzwald, die verschiedenen Milchprodukte, eine Roadstory u.v.a als auch die Rezepte sind super in Szene gesetzt. Diese Kombination ist eine Liebeserklärung an die Region.

In den 70 Rezepten wird immer auch ein Milchprodukt verwendet. Die meisten Zutaten können problemlos besorgt werden. Die Unterteilung Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte, Vesper, Desserts und Drinks ist klassisch und bietet für jeden und jede Tageszeit etwas. (Veganer sind aufgrund der Milchprodukte natürlich außen vor.) Viele Gerichte sind sehr edel kreiert und teils auch etwas aufwendiger. Auf Nährwertangaben wurde verzichtet, aber die Zubereitungsbeschreibung und die Zutatenlisten sind sehr übersichtlich und nachvollziehbar. Die Zubereitungszeiten werden genannt und i.d.R. sind die Angaben jeweils für 4 Personen vorgesehen. Was wir ausprobiert haben, hat einwandfrei geklappt. Frischkäse-Mousse mit Pfifferlingen und Aprikosen hätte ich nicht ohne weiteres kombiniert, aber das Ergebnis war sehr lecker. Der Bibbeleskäs war da eine einfachere Anwendung, die es öfter geben wird, ebenso wie die Pinsa nach Schwarzwälder Art.

Ein gelungenes empfehlenswertes Kochbuch.

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