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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2021

zu flach

Wir sind schließlich wer
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Das ansprechende Cover und der Klappentext haben bei mir Neugier auf dieses Buch geweckt. Anna von Betteray kommt aus adeligem Haus, ihre Mutter war stets stolz auf Titel und Stand, daher hat sie ihre ...


Das ansprechende Cover und der Klappentext haben bei mir Neugier auf dieses Buch geweckt. Anna von Betteray kommt aus adeligem Haus, ihre Mutter war stets stolz auf Titel und Stand, daher hat sie ihre Kinder entsprechend erzogen. Anna blieb davon unbeeinflusst, die konvertierte und wurde Pastorin, geschieden ist sie auch. Das begeistert weder die Familie noch die neue Gemeinde. Ihre ältere Schwester hat aber in den Augen der Mutter alles richtig gemacht. Doch wie so oft: der schöne Schein trügt. Marias Mann wird verhaftet, die Schwester kann ihre Alkoholsucht nicht länger verstecken und das einzige Kind verschwindet. Anna versucht der Familie zu helfen und auch der neuen Gemeinde gerecht zu werden. Diese legt ihr mit Vorurteilen, Gerede und anderem Verhalten viele Steine in den Weg.
Erzählt wird flott, humorig und aus verschiedenen zeitlichen Perspektiven. Der Stil ist angenehm und lässt sich leicht lesen.
Eine schöne vertrackte Geschichte hat sich die Autorin ersonnen, doch leider greift sie zu viele Themen auf, die sie größtenteils im Sande verlaufen lässt. Das Ende war mir dann viel zu konstruiert und unglaubwürdig. Hier hätte man noch einige Themen mit einigen abschließenden Worten deckeln können, doch auch das blieb aus. Schade.

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Veröffentlicht am 23.11.2021

Durchwachsen

Eifersucht
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Das Buches ist ein echter Hingucker. Mich hatte es sowieso schon beim Namen des Autors, der auf der Rückseite auch abgebildet ist. Das Cover mit den von Tränen verlaufenden Schriftzügen finde ich sehr ...

Das Buches ist ein echter Hingucker. Mich hatte es sowieso schon beim Namen des Autors, der auf der Rückseite auch abgebildet ist. Das Cover mit den von Tränen verlaufenden Schriftzügen finde ich sehr gelungen, auch der blaue Farbschnitt passt super.
Diesmal hat Nesbø sich mit dem Thema Eifersucht auseinandergesetzt und dazu sieben Kurzgeschichten unterschiedlicher Länge verfasst. Diese sind teilweise sehr gelungen, teils aber auch trotz ihrer Kürze wenig packend. Bei diesen konnten auch der super Erzählstil und die sehr unterschiedlichen Charaktere nichts mehr retten. Nesbø kann das eigentlich besser, und gemessen an seinen anderen Büchern ist dies eindeutig ein schwächeres.
Ich hätte ein verbindendes Element zwischen den Kurzgeschichten gut gefunden, wie man es bei anderen Sammlungen jetzt häufig hat.
Für Fans des Autors ist dies Buch nicht so geeignet, sie sollten doch lieber auf den nächsten dicken Thriller warten.
Wer gerne Kurzgeschichten liest ist hier gut bedient.

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Veröffentlicht am 11.11.2021

Ivy sucht den Weihnachtsengel

Hex Files - Verhexte Feiertage
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Hier handelt es sich um eine Kurzgeschichte, die die Serie Hex Files ergänzt. Wann erfährt man sonst schon mal, wie es nach dem dramatischen Endspurt zum Happy End einer Trilogie weitergeht. Als Fan habe ...

Hier handelt es sich um eine Kurzgeschichte, die die Serie Hex Files ergänzt. Wann erfährt man sonst schon mal, wie es nach dem dramatischen Endspurt zum Happy End einer Trilogie weitergeht. Als Fan habe ich hier nicht widerstehen können.


Ivy ist sich treu geblieben, sie gilt immer noch als faulste Hexe schlechthin und lebt dies gerne aus. Allerdings ist sie gut und effizient in ihrem neuen Job, was sie gerne für sich behält. Winter ist immer noch Multitaskingtalent Nr 1 und geht in seinem neuen Amt auf.

In dieser Geschichte ist der silberne Weihnachtsengel des Ordens verschwunden: Wenn dieser nicht ordnungsgemäß auf dem Christbaum prangt, droht dem Orden der Untergang. Ivy tritt in Aktion. Erzählt wird wieder aus ihrer Sicht, es gibt lustige Dialoge und witzige Gedankengänge.
Die wichtigsten Figuren aus der Serie haben Auftritte und die Auflösung ist zwar viel weniger dramatisch als in den Vorgängern, dafür aber zuckersüß.

Mir hat es Spaß gemacht zu lesen, wie es mit Ivy und Winter weitergeht. Und das vorweihnachtliche Flair kam auch gut rüber.
Unterhaltsame kurze Lektüre für Fans, wenn man die Serie und die Figuren kennt kommt der Humor gut an.

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Veröffentlicht am 11.11.2021

Lustige Gruselgeschichte

Freddy und Flo: Freddy und Flo gruseln sich vor gar nix!
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Eine sehr witzige Gruselgeschichte für Erstleser und Anfänger, die auch Erwachsenen Spaß macht. Toll als Buch, aber auch super eingelesen von Marc Uwe Kling, der hier sein Stimmrepertoire, ähnlich wie ...

Eine sehr witzige Gruselgeschichte für Erstleser und Anfänger, die auch Erwachsenen Spaß macht. Toll als Buch, aber auch super eingelesen von Marc Uwe Kling, der hier sein Stimmrepertoire, ähnlich wie bei den Kängurugeschichten, hier toll einbringt.
Freddy Feyerabend und seine Schwester Floh ziehen mit dem Vater und dessen neuer Freundin in eine neue Wohnung. Der Neustart als Patchworkfamilie wird von den Geschwistern unterschiedlich aufgenommen, besonders die große Schwester Floh hat Probleme die Situation zu akzeptieren.
Freddy freut sich eher über seine neuen Entdeckungen, die ihn alsbald völlig begeistern und in Anspruch nehmen. Er vermutet Vampire, Hexen und andere Wesen hinter den Fassaden der Nachbarn. Tatsächlich hat er Recht mit seinen Annahmen und nach anfänglichen Schwierigkeiten stolpert die ungewöhnliche Hausgemeinschaft gemeinsam mit den Kinder in ein Abenteuer und löst ein wichtiges Problem. Es einsteht ein harmonisches Miteinander. Schön, dass dabei auch die neue Frau des Vater mit von der Partie ist.

Eine tolle Geschichte, die uns als Buch und anschließend noch als Hörbuch super unterhalten hat. Die einzelnen Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und wurden von der Illustratorin gut in Szene gesetzt. Mit hat besonders gefallen, wie die Charaktere sich letztendlich ergänzten und halfen. Vorurteile konnten überwunden werden und auch die familiären Probleme verminderten sich. Eine unterhaltsame Geschichte mit schöner Botschaft.

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Veröffentlicht am 11.11.2021

Besuch von einem Fremden

Kasi Kauz und die komische Krähe (Kasi Kauz 1)
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In dem idyllischen Wald kennen die Tiere sich gut untereinander. Jeder hat seine Rolle und seinen Platz in der Gemeinschaft. Eines Tages taucht ein komischer bunter Vogel auf, der merkwürdige Schreie von ...

In dem idyllischen Wald kennen die Tiere sich gut untereinander. Jeder hat seine Rolle und seinen Platz in der Gemeinschaft. Eines Tages taucht ein komischer bunter Vogel auf, der merkwürdige Schreie von sich gibt. Die Waldbewohner kennen keine Papageien und wissen nicht, ob das neue Tier gefährlich ist. Frisst es womöglich die Kinder, nimmt es einem den Lebensraum oder Nahrung weg? Die Sorgen der Einzelnen sind unterschiedlich, aber sie führen allesamt zu Misstrauen und Ablehnung. Nur der kleine Weise Kasi Kauz lässt sich vorurteilsfrei auf den Gast ein. Er argumentiert ruhig und geschickt, so kann er die verschiedenen Bedenken der Tiere entkräften.
Die einzelnen Waldbewohner haben lustige Namen, die den Kindern Spaß machen. Sie alle sind liebevoll in Szene gesetzt worden, es macht Spaß die bunten Bilder zu betrachten.
Kasi ist ein schönes Vorbild für Offenheit und Gelassenheit dem Neuen gegenüber. Die dargestellte Problematik lässt sich gut auf unsere Gesellschaft übertragen. Das Buch beinhaltet eine wichtige Botschaft, die auch bei den kleinen Lesern schon verständlich ankommt.
Mein Kritikpunkt bezieht sich auf den Fremden, der hier leider auch keinen Schritt zur Eingliederung unternimmt und als einziges Wort ausgerechnet nur „Blödmann“ beherrscht. Was mir missfiel, fanden die Kinder beim Vorlesen jedoch ganz witzig.
Fazit: Eine schöne Parabel zu einem wichtigen Thema mit tollen Illustrationen.

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