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Veröffentlicht am 18.09.2025

magischer Laden

Der Laden in der Mondlichtgasse
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Hier werden sechs magische Geschichten erzählt, die durch eine Rahmenhandlung zusammengehalten werden.
In der Confiserie Kohaku werden magische Süßigkeiten angeboten, die Einfluss auf das Leben der Kunden ...

Hier werden sechs magische Geschichten erzählt, die durch eine Rahmenhandlung zusammengehalten werden.
In der Confiserie Kohaku werden magische Süßigkeiten angeboten, die Einfluss auf das Leben der Kunden haben. Der Fuchsgott Kogetsu stellt sie her. Nur wenige Menschen finden den Weg in die Gasse und in den Laden. Die Kunden sind meist mit etwas unzufrieden oder unglücklich in ihrem Leben. Sie suchen sich etwas aus, das sie gerne mögen, aber die Süßigkeiten passen auch zu den Menschen, die sie kaufen, weil sie magisch sind.
Den Rat "Bitte seien sie vorsichtig, was Anwendung und Verzehrmenge angeht.", erhält jeder Kunde. Die meisten beherzigen das zum Glück auch. Die folgenden magischen Veränderungen durch den Verzehr der Süßigkeiten bringen positiven Wind in das Leben der Kunden und die meisten gehen glücklich, verändert oder gestärkt daraus hervor. Jeder bekommt quasi die Hilfe, die er benötigt, auch wenn dies nicht immer von Beginn an klar ist.
Mit der letzten Geschichte erfährt man noch etwas aus der Vergangenheit, was die Geschichten zusammenfügt.
Mir haben die warmherzigen Geschichten, die ein bisschen Japanflair vermitteln, gut gefallen.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

interessant

Organisch
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Die Autorin hat mich bereits mit ihrem ersten Buch "Darm mit Charme" sehr begeistert. Der humorvolle Ton mit den vielen Sachinformationen hat mich damals abgeholt.
Dieses Buch ist in einem anderen Ton ...

Die Autorin hat mich bereits mit ihrem ersten Buch "Darm mit Charme" sehr begeistert. Der humorvolle Ton mit den vielen Sachinformationen hat mich damals abgeholt.
Dieses Buch ist in einem anderen Ton gehalten, eher ernsthafter, aber das habe ich auch gerne gelesen. Hier bezieht sie sich auf berufliche, aber insbesondere auf familiäre Erfahrungen, insbesondere welche mit ihrer Großmutter. Sie nutzt diese Geschichten, um in die Kapitel einzuleiten. Sie widmet sich den Themen Lunge, Immunsystem, Haut, Muskeln und Gehirn.
Da hier mehrere Organe vorgestellt werden, gehen die Informationen nicht so sehr in die Tiefe, aber viele Fakten und Zusammenhänge werden sehr gut erklärt und es gab auch Aha-Momente.
Rückblickend gesehen, hätte ich gerne noch mehr Informationen erhalten und auf die persönlichen Geschichten verzichtet, aber das ist sicher Geschmacksache.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Was Hildegard schon wußte

Hildegards Schatzkiste
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Das kleine Büchlein (10cm x 15cm) stellt viele Weisheiten der Hildegard von Bingen vor. Sie hat zu den unterschiedlichsten Themen Ratschläge, Weisheiten und Rezepte parat, teils sind diese auch heute noch ...

Das kleine Büchlein (10cm x 15cm) stellt viele Weisheiten der Hildegard von Bingen vor. Sie hat zu den unterschiedlichsten Themen Ratschläge, Weisheiten und Rezepte parat, teils sind diese auch heute noch gut und wirksam.

Ich hatte mir aufgrund des Covers von dem Büchlein mehr Kräuterwissen erwartet, die Autorin bietet hier jedoch einen Gesamtüberblick über die Schaffenskraft von Hildegard von Bingen und regt somit zum Weiterlesen zu dem Themen an, die einen besonders interessieren. Die Nonne war sehr vielseitig interessiert und gebildet, sie äußerte sich zu ziemlich jedem Lebensbereich, auch über Sexualität und Orgasmen wusste sie einiges. Das Kapitel "Rat für Pädagogen, Politiker, Manager und Eheleute" lies mich manches mal schmunzeln, doch für eine Frau dieser Zeit (geb. 1098) war vieles fortschrittlich. Die Ratschläge rund um das Essen sind teils noch aktuell, anderes ist der Zeit und ihren hygienischen Bedingungen geschuldet, sprich heute gilt anderes. Es finden sich auch einige Rezepte in dem Büchlein, einiges habe ich ausprobiert und es war gut. Gebete und Lieder runden das Angebot des Buches ab.

Fazit: Die Autorin gibt hier einen sorgfältigen Überblick, der schön zusammengestellt wurde.Das Buch ist sicherlich für Interessierte eine schöne Geschenkidee.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Selmas Weg

Selma, du machst das falsch!
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Die kleine Spinne Selma macht ihr Ding. Sie ist durch die rote Mütze gut von den anderen zu unterscheiden, sie möchte sich auch von ihnen absetzen und individuell sein. Sie will keine Netze spinnen, um ...

Die kleine Spinne Selma macht ihr Ding. Sie ist durch die rote Mütze gut von den anderen zu unterscheiden, sie möchte sich auch von ihnen absetzen und individuell sein. Sie will keine Netze spinnen, um Nahrung zu fangen, sondern um Kunst zu schaffen. Das permanente Urteil: "Du machst das falsch!" , ärgert sie zurecht. Die Schönheit ihrer Werke und auch ihr Wesen und ihre Intention werden nicht anerkannt. Dennoch hält sie an sich fest und zieht ihr Ding durch. Soweit finde ich die Botschaft sehr schön, es ist wichtig für sich einzustehen, auch gegen Widerstände.

Selma zieht ihrer Wege, weit weg von allen anderen spinnt sie nun ihre Netze, die die anderen jetzt bewundern, doch der Preis ist hart. Sie ist in der Fremde völlig isoliert. Das sie hier Freude empfindet ist gut, aber uns gefiel die Einsamkeit und Isolation nicht. Die Kinder fragten, wovon Selma lebt und sich ernährt und mit wem sie nun sprechen kann.

Das Cover ist wunderschön, die einzelnen Spinnfäden kann man auf dem Untergrund deutlich spüren. Die Illustration ist eher schlicht gehalten, Selmas Netze stehen im Vordergrund, den Kindern war dies gelegentlich zu abstrakt.

Fazit: Trotz des schönen Grundgedankens konnte uns das Buch aufgrund der Umsetzung am Ende nicht völlig überzeugen.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

einseitige Betrachtung

Im Leben nebenan
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Toni erwacht eines Tages in einem anderen Leben, in dem von Antonia. Sie kann nun hautnah erleben, was gewesen wäre bzw. sein könnte, wenn sie sich früher mal für etwas anderes entschieden hätte.

Toni ...

Toni erwacht eines Tages in einem anderen Leben, in dem von Antonia. Sie kann nun hautnah erleben, was gewesen wäre bzw. sein könnte, wenn sie sich früher mal für etwas anderes entschieden hätte.

Toni versucht schwanger zu werden, ist unverheiratet aber glücklich mit ihrem Partner in einer kleinen Wohnung in einer großen Stadt.
Antonia ist Mutter eines Babys, verheiratet mit ihrer Jugendliebe und lebt in dem Dorf, in dem sie auch aufgewachsen ist.

Die Kapitel wechseln zwischen Toni und Antonia, so dass man beide Leben und Sichtweisen gut kennenlernt.

Toni wird nicht schwanger, die Enttäuschungen und Fehlschläge prägen ihre Stimmung und haben schließlich Auswirkungen auf ihre Beziehung.
Antonia fühlt sich unwohl, in dem neuen Leben. Sie ist total überrumpelt und findet nur schwer in die Mutterrolle. Sie fühlt keine Begeisterung und registriert, das dies mit Argwohn aufgenommen wird. Die Probleme werden nicht benannt oder angegangen.

Die meiste Zeit herrscht eine negative Stimmung, die durch die inneren Monologe, in denen hier ausschließlich erzählt wird, stark betont wird.
Die Frage: was wäre wenn ... hängt sich hier maßgeblich am Kinderwunsch/Muttersein auf, bleibt dabei aber in den Leben der beiden Frauen, die Betrachtung bleibt so eher einseitig.

Kinderlosigkeit bewußt gewählt oder leidvoll ertragen, frühe Mutterschaft in allen vorkommenden positiven und negativen Facetten wird nicht ansatzweise beleuchtet. Die Autorin bleibt ausschließlich bei Toni und Antonia, die selbst auch wenig hinterfragen. Schade um das gute Thema.

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