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Shilo_

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2023

Bewegend

Die Grenze zwischen Licht und Dunkelheit
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In diesem beeindruckenden Roman geht es um das Thema Obdachlosigkeit und wie es geschehen kann, dass jemand hier hineinrutschen kann. Und wie schnell es jeden unverschuldet treffen kann.
Petra Bunte hat ...

In diesem beeindruckenden Roman geht es um das Thema Obdachlosigkeit und wie es geschehen kann, dass jemand hier hineinrutschen kann. Und wie schnell es jeden unverschuldet treffen kann.
Petra Bunte hat dieses Theman in einen tief bewegenden ud sehr emotionalen Roman aufgegriffen.
Abwechselnd wird aus der Perspektive von Rieke und Tom erzählt und wechselt von Vergangenheit in die Gegenwart und wieder zurück. Dadurch war es mir möglich, mich emotional in die Protagonisten hineinversetzen zu können. Liebevoll und nachvollziehbar sind die Charaktere gezeichnet. Die Handlung ist fesselnd, regt jedoch auch zum Nachdenken an. Ich habe mit Tom und Rieke mitgelitten und mitgeweint, und so manches Mal musste ich eine kleine Pause beim Lesen einlegen, um mich wieder zu sammeln. Mit einem feinfühligen Schreibstil führt die Autorin durch dieses wunderbare Buch.
Mein Fazit:
Eine großartige Geschichte, wie sie der Wirklichkeit entsprechen könnte und die Herzflattern erzeugt.
Ich kann sie voller Überzeugung weiterempfehlen und vergebe 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.06.2023

Gelungener Auftakt der Reihe

Die verlorene Tochter
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In diesem Roman begleitet der Leser Lily, eine junge englische Kellermeisterin, die in Italien auf dem Weingut der Familie Rossi eine Anstellung als Assistentin des Winzers bekommt. Kurz vor ihrer Abreise ...

In diesem Roman begleitet der Leser Lily, eine junge englische Kellermeisterin, die in Italien auf dem Weingut der Familie Rossi eine Anstellung als Assistentin des Winzers bekommt. Kurz vor ihrer Abreise erhält sie ein rätselhaftes Erbstück ihrer Urgroßmutter, das ebenfalls nach Italien führt. Neben ihrer Arbeit in den Weinbergen begibt sie sich auf Spurensuche.
Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Einmal begibt sich der Leser in die Jahre 1937 bis in die Nachkriegszeit und begegnet der jungen Estée, die als Balletttänzerin eine Karriere in der Mailänder Scala beginnt. Die zweite Zeitebene führt in die Gegenwart, in der Lily das Rätsel um ihr geheimnisvolles Erbe lüften will.
Dieses Buch ist der Auftakt einer achtteiligen Reihe, das jeweils unabhängig von einander gelesen werden kann. Schon dieser erste Band hat mich tief berührt. Er ist voller Emotionen und hat so manches Mal Tränen in meine Augen schießen lassen. Liebevoll und nachvollziehbar hat Soraya Lane die einzelnen Protagonisten gezeichnet. Die Handlung ist, vor allen in der Vergangenheit, aufwühlend und ergreifend. Mit einem leichten und einfühlsamen Schreibstil führt die Autorin durch diese wundervolle Geschichte.
Mein Fazit:
Eine Lektüre, die ich innerhalb von knapp 2 Tagen regelrecht verschlungen habe. Ich kann sie mit Überzeugung weiterempfehlen und vergebe 5 wohlverdiente Sterne.

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Veröffentlicht am 02.06.2023

Eine wunderbare Urlaubslektüre

Das Mädchen im Zitronenhain
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Dieser Roman erzählt die Geschichte der Kunststudentin Vicki, die im Jahr 1955 eine Reise an den Gardasee gewinnt und mit ihrer Freundin Waltraud in das Grandhotel Fasano in Gardone Riviera reist. Hier ...

Dieser Roman erzählt die Geschichte der Kunststudentin Vicki, die im Jahr 1955 eine Reise an den Gardasee gewinnt und mit ihrer Freundin Waltraud in das Grandhotel Fasano in Gardone Riviera reist. Hier verliebt sie sich in Toni, den Sohn des Hoteldirektors.
Diese Geschichte spielt sich auf zwei Zeitebenen ab. In einem Handlungsstrang erleben wir die Kindheit der Protagonistin in den letzten zwei Kriegsjahren sowie kurz danach, im anderen begleiten wir sie von Mitte der 1950er Jahre bis in die 1960er Jahre hinein. Diese Zeitsprünge empfand ich als angenehm und spannend. Doch ab Mitte des Buches sprang die Autorin plötzlich auch in die Zukunft, was doch etwas verwirrte.
Dieses Buch, das den Leser an den wunderschönen Gardasee entführt, erzählt die fiktive Geschichte des existierenden Hotels in Anlehnung an seine Historie. Die Handlung ist nachvollziehbar und fesselnd, die Charaktere hat Antonia Brauer bildhaft gezeichnet. Mit einem flüssigen Schreibstil führt sie durch diese Lektüre. Sie hat mir unterhaltsame und schöne Lesestunden bereitet. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.06.2023

Amara, verkauft, versklavt und ausgebeutet

Die Wölfe von Pompeji
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Amara, Tochter eines griechischen Arztes, wird nach dem Tod ihres Vaters von ihrer Mutter, die sie nicht mehr ernähren kann, als Sklavin verkauft und von Griechenland nach Pompeji verschleppt. Hier, im ...

Amara, Tochter eines griechischen Arztes, wird nach dem Tod ihres Vaters von ihrer Mutter, die sie nicht mehr ernähren kann, als Sklavin verkauft und von Griechenland nach Pompeji verschleppt. Hier, im Jahr 74 n.Chr. kauft sie der Zuhälter Felix für sein Stadtbordell. Sie findet unter den Mädchen, die für Felix arbeiten müssen, Freundinnen und Zusammenhalt. Nur so können die jungen Frauen überleben. Wird es für Amara jemals einen Weg in die Freiheit geben?
Dieser Roman schildert das Leben im antiken Pompeji, im dem der Reichtum und die Not nahe beieinander liegen. Die Huren sind die unterste Schicht, sie werden verspottet, erleben Gewalt und müssen alle Trinkgelder, bis auf einen kläglichen Rest, der kaum zum Überleben reicht, an Felix abgeben, dem sie auf Gedeih und Verderben ausgeliefert sind.
Die Charaktere sind bildhaft dargestellt, trotzdem konnte mich die Handlung nicht so richtig fesseln. Denn bis auf die letzten Kapitel kam bei mir keine richtige Spannung auf. Zwar habe ich mit Amara mitgelitten und mitgehofft und konnte mich auch in sie hineinversetzen. Doch irgendwie dröppelte für mein Gefühl die Geschichte zum letzten Viertel des Buches vor sich hin. Der Schreibstil ist flüssig und führt flott durch diese Geschichte.
Mein Fazit:
Ein unterhaltsamer historischer Roman. 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.05.2023

Céléstine

Die Hure von Paris | Historischer Roman
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Paris, zur Zeit der französischen Revolution. Die Menschen leiden unter der Hungersnot. Céléstine und ihre Freundin Heloise versuchen zu überleben, indem sie reiche Männer bestehlen. Dazu haben sie einen ...

Paris, zur Zeit der französischen Revolution. Die Menschen leiden unter der Hungersnot. Céléstine und ihre Freundin Heloise versuchen zu überleben, indem sie reiche Männer bestehlen. Dazu haben sie einen genialen Plan ausgeheckt. Céléstine gibt sich ihnen hin, während ihre Freundin zu gleichen Zeit Wertsachen aus dem Haus der Männer stiehlt. Dann lernt Heloise Rose kennen, und die Freundinnen wechseln in das Palais Royale, in dem wohlhabende Offiziere verkehren. Hier lernt Céléstine auch einen jungen Korsen kennen, an den sie ihr Herz verliert.
Dieser kurzweilige erotische Roman beschreibt die Überlebenskünste zwei junger Frauen. Dabei sind die
erotischen Begegnungen detailliert und bildhaft beschrieben, ohne jedoch vulgär zu wirken. Mit einem lockeren und leichten Schreibstil führt Helen Carter durch die prickelnde Handlung.
Mein Fazit:
Ein sehr kurzweiliges Buch für Erwachsene, in dem es an Erotik nicht mangelt. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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