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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2026

Absolut gelungener Reihenauftakt

Schlafende Vulkane
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In einem Reitstall am Rande von Reykjavik wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie hatte einen zehnjährigen Sohn, der verschwunden ist. Helga Pora Jónsdóttir ist Junior-Ermittlerin im Dezernat für ...

In einem Reitstall am Rande von Reykjavik wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie hatte einen zehnjährigen Sohn, der verschwunden ist. Helga Pora Jónsdóttir ist Junior-Ermittlerin im Dezernat für Gewaltverbrechen und dies ist ihre erste eigene Mordermittlung. Helga vermutet, dass der Junge vor seinem gewalttätigen Vater geflohen ist und sich nun in den isländischen Vulkanlandschaften versteckt. Als Hilfe bei der Suche wird ihr der Verkehrspolizist Bjarki zur Seite gestellt, der sich in der wilden Natur bestens auskennt. Doch der Mörder hat schon sein nächstes Opfer im Visier und alles durchgeplant.

Der Klappentext hörte sich richtig gut an und verriet auch nicht zuviel. Die Kapitel waren nicht zu lang und das Buch ließ sich super lesen. Es gab auch immer wieder Kapitel aus der Sicht des Täters. Helga war sehr sympathisch. Sie war eine intelligente Frau, die allerdings jahrelang von ihrem Ex-Mann klein gehalten wurde. Deswegen brauchte sie erst einmal mehr Selbstsicherheit, um nicht alles in Frage zu stellen. Aber mein absoluter Liebling war Bjarki. Er galt als schwierig und machte gerne Alleingänge. Und als man dann irgendwann erfuhr, was ihm widerfahren war, wusste man auch, warum er so war.

Dieser Reihenauftakt war einfach klasse. Der größte Teil des Ermittlerteams war sehr sympathisch. Die Geschichte wurde immer spannender, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Island fand ich schon immer faszinierend und so war auch das Setting. Diese Reihe werde ich definitiv weiterlesen.

Fazit:
Ein spannender Reihenauftakt mit starken Protagonisten.

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Mehr Mystery als reiner Thriller

Böser, böser Wolf
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Der Klappentext und das Cover sprachen mich sofort an. Auch die Idee fand ich nicht schlecht, dass ein Mörder nach Märchen mordet. Das Buch war in drei Teile geteilt. Der Einstieg war erst einmal gewöhnungsbedürftig ...

Der Klappentext und das Cover sprachen mich sofort an. Auch die Idee fand ich nicht schlecht, dass ein Mörder nach Märchen mordet. Das Buch war in drei Teile geteilt. Der Einstieg war erst einmal gewöhnungsbedürftig und ich wusste noch nicht so recht, was ich davon halten sollte. Außerdem fand ich es etwas verwirrend. Als ich dann in der Geschichte richtig drin war, fand ich den Thriller nicht schlecht. Doch dann ging es ab den zweiten Teil ins Übernatürliche. Und das mag ich überhaupt nicht, wenn das Buch als Thriller bezeichnet wurde und es ein Mystery Thriller war. Da verlor ich richtig die Lust am Lesen.

Die Geschichte hätte echt gut werden können, wenn es in der Realität geblieben wäre. Oder man hätte das Buch als Mystery Thriller bezeichnet, dann hätte ich mich auch darauf einlassen können. Aber so war ich froh, als ich das Ende erreicht hatte. Obwohl ich Lyla eigentlich mochte, konnte ich mich nachher nicht mehr dazu durchringen, überhaupt etwas zu mögen.

Fazit:
Ein guter erster Leseabschnitt und dann wurde es Mystery.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Alleskönner Eiweiß

Die Ernährungs-Docs – Unsere 100 besten Protein-Power-Rezepte
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Ich kenne die Ernährungsdocs aus dem Fernsehen und ich wollte unbedingt mal ein Rezeptebuch von den Docs ausprobieren. Und da sprach mich dieses am meisten an. Erst einmal wurde erklärt, für was der Alleskönner ...

Ich kenne die Ernährungsdocs aus dem Fernsehen und ich wollte unbedingt mal ein Rezeptebuch von den Docs ausprobieren. Und da sprach mich dieses am meisten an. Erst einmal wurde erklärt, für was der Alleskönner Eiweiß wichtig ist und was er alles kann. Außerdem wurden gute Eiweißquellen genannt. Die Rezepte waren unterteilt in: Frühstück, Hauptgerichte, Kleine Gerichte und Süßes. Abschließend gab es einen High-Protein-Wochenplan und natürlich das Rezeptregister. Ich habe eine Woche Hauptgerichte aus dem Buch gekocht. Es waren hauptsächlich die veganen und vegetarischen Gerichte, die ich zubereitet habe. Dafür musste ich allerdings erst einmal einkaufen gehen. Von einigen Rezepten war ich richtig begeistert und diese werden jetzt öfters gekocht. Allerdings muss man teilweise ein bisschen mehr Zeit einplanen.

Das Buch fand ich einfach klasse. Es hat mich ermutigt auch mal andere Lebensmittel beim Kochen zu verwenden. Und es sind noch jede Menge Rezepte vorhanden, die ich unbedingt ausprobieren möchte.

Fazit:
Ein richtig gutes Kochbuch für eine eiweißreiche Ernährung.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Ein gelungenes Debüt

Ruinous Creatures - Der Kuss des Phönix
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Adela ist eine Verbinderin. Sie pflegt Schädel verstorbener Fabelwesen und verbindet mit diesen Schädeln ausgewählte Menschen aus den verschiedenen Orden, damit sie Magie wirken können. Kian ist einer ...

Adela ist eine Verbinderin. Sie pflegt Schädel verstorbener Fabelwesen und verbindet mit diesen Schädeln ausgewählte Menschen aus den verschiedenen Orden, damit sie Magie wirken können. Kian ist einer dieser auserwählten Menschen. Doch eigentlich hat er ganz andere Pläne. Dann geschieht das Unfassbare. Die mystischen und letzten Schädel eines Phönixpaares binden Adela und Kian an aneinander.

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Die Magie der Schädel war faszinierend. Obwohl es andererseits auch gruselig war, diese Schädel als Maske zu tragen. Adela war sehr impulsiv, aber sie hatte das Herz am rechten Fleck und wollte eigentlich nur Gutes bewirken. Kian hatte schon früh seine Eltern verloren und sann nach Rache. Deshalb hatte er sich dem Orden der Jögerin angeschlossen. Doch trotzdem war er ein sympathischer Protagonist. Nur die Beziehung der beiden war mir zu körperlich. Da fehlte mir die Tiefe.

Mir gefiel der Debütroman sehr gut. Die Fabelwesen waren traumhaft. Auch das Setting fand ich richtig toll. Es war auch immer wieder spannend. Es war mal eine völlig neue Magieart, die ich so noch nie gelesen hatte. Außerdem war es schön, mal wieder einen Einzelband zu lesen.

Fazit:
Eine ungewöhnliche Magie mit starken Protagonisten

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Ausgezeichnet

Das Signal
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Viola Decker wacht in einem Krankenhaus auf. Sie kann sich an keinen Unfall erinnern. Aber dieser Unfall war so schlimm, dass ihr ein Bein amputiert werden musste. Ihr Mann Adam kümmert sich um alles. ...

Viola Decker wacht in einem Krankenhaus auf. Sie kann sich an keinen Unfall erinnern. Aber dieser Unfall war so schlimm, dass ihr ein Bein amputiert werden musste. Ihr Mann Adam kümmert sich um alles. Allerdings hat er es mit den Renovierungen in ihrem alten Haus nicht eilig. Deswegen sitzt Viola im Erdgeschoss des Hauses fest. Und die Pflegerin, die Adam eingestellt hat, überwacht sie rund um die Uhr. Als andauernd Dinge aus Violas Reichweite verschwinden und ihr Mann sich merkwürdig verhält, stattet sie alles und jeden mit GPS-Trackern aus. Und dabei findet sie Dinge heraus, die sie nie erwartet hätte.

Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und war nach dem Lesen des Klappentexts sehr gespannt. Ich habe zwar keine Ahnung davon, wie sich ein Mensch nach einer Amputation fühlt, aber ich fand es sehr authentisch dargestellt. Viola mochte ich sehr. Erst dachte man natürlich, dass war schon extrem mit den Trackern. Aber Viola hatte einen guten Riecher. Denn ohne diese Tracker wäre sie wohl viel zu spät hinter die Geheimnisse gekommen.

Dieser Thriller war klasse. Es dauerte zwar einige Zeit bis es spannend wurde, aber dafür war die Geschichte dann umso fesselnder. Ich fand auch das Thema Amputation sehr interessant, da ich mich damit noch nie auseinandergesetzt hatte. Ich kann diesen Thriller nur empfehlen.

Fazit:
Ein klasse Thriller.

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