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Veröffentlicht am 15.10.2024

Eine Mörderin dank Prophezeihung?

Der Schatten
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Der Roman "Der Schatten" ist mein erstes Buch von Melanie Raabe. Norah ist neu in Wien und von Beginn an passieren ihr merkwürdige Dinge: eine Bettlerin, die ihr sagt, dass sie eine Mörderin sein wird. ...

Der Roman "Der Schatten" ist mein erstes Buch von Melanie Raabe. Norah ist neu in Wien und von Beginn an passieren ihr merkwürdige Dinge: eine Bettlerin, die ihr sagt, dass sie eine Mörderin sein wird. "Nie im Leben", denkt Norah. Doch dann lernt sie ihr vermeintliches Opfer kennen. Hat er etwas mit dem Tod ihrer besten Freundin zu tun und wer schreibt ihr die ganzen Nachrichten?

Geschrieben wird die Handlung aus der Erzählperspektive. Der Einstieg war recht seicht, wobei Einiges unbeantwortet geblieben ist. Wieso ist Norah von Berlin nach Wien gezogen? Das hat mich zu Beginn etwas verwirrt, aber im Laufe des Buches wurden alle offenen Fragen geklärt.

Für mich ist dies der erste Thriller, der richtig Psychospielchen beinhaltet, die auch sehr gut gewählt sind. Allerding muss ich sagen, dass ich in die Handlung nicht richtig eintauchen konnte. Ich kann nicht sagen woran es liegt, aber auf jeden Fall war mir die Hauptfigur Norah nicht sehr sympathisch.

Die Kapitel waren recht kurz, was das Lesen ganz angenehm gemacht hat. auch waren die Übergänge zwischen den Kapiteln größtenteils fließend.

Die Hauptfigur Norah wurde im Laufe der Handlung immer detaillierter vorgestellt. Dabei konnte ich die vielen Charakterzüge erkennen. Ich fand es auch sehr schön, dass zunehmend mehr die Vergangenheit beleuchtet wurde, wobei das auch etwas verwirrend war. Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, wer die SMS-Nachrichten versendet. Tatsächlich habe ich bis zum Ende falsch gelegen.

Das Ende war für mich auch unvorhergesehen, allerdings war es weniger spektakulär als erwartet.

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Veröffentlicht am 15.10.2024

wenn aus Feinden Freunde werden - oder mehr?

Der Klang der Täuschung
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Voller Freude habe ich das Hörbuch "Der Klang der Täuschung" von M.E. Pearson gehört. Kazi, ein Mitglied der königlichen Leibgarde, hat den Auftrag einen Verräter zu finden und zurück in ihr Königreich ...

Voller Freude habe ich das Hörbuch "Der Klang der Täuschung" von M.E. Pearson gehört. Kazi, ein Mitglied der königlichen Leibgarde, hat den Auftrag einen Verräter zu finden und zurück in ihr Königreich zu bringen. Er hat scheinbar Unterschlupf in einem Rebellenvolk gesucht. Auf der Suche lernt Kazi den Anführer der Rebellen kennen, den jungen Jase, der ihre Gefühle und Gedanken ins Wanken bringt. Ist er Feind, Freund oder mehr?

Der Einstieg in die Handlung kam für mich recht plötzlich, sodass ich Schwierigkeiten hatte einzutauchen. Es fehlte mir die Vorstellung der einzelnen Charaktere, vor allem der Hauptfiguren.

Geschrieben wurde die Hauptstory aus den Ich-Perspektiven von Kazi und Jase. Zwischendurch gab es Erzählungen aus früheren Zeiten von Jases Vorfahren. Kazi und Jase werden gelesen von Nora Jokhosha und Maximilian Artajo. Beide passen sehr gut zu den Rollen und es machte Spaß beiden beim Lesen der Geschichte zuzuhören.

Die Hauptfiguren werden beide im Laufe der Handlung sehr gut und tiefgründig geschrieben. Beide haben viele Facetten und trotz ihrer anfänglichen Abneigung kommen sie sich immer näher. Die Dialoge zwischen den beiden sind erfrischend, lustig, aber auch romantisch.

Durchgehend ist die Handlung spannend. Es gibt einige Twists, die ich so gar nicht vorhergesehen habe. Auch das Ende ist sehr gut gewählt, obwohl es für mich etwas zu kitschig war. Dennoch habe ich gleich mit Band 2 angefangen.

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Veröffentlicht am 03.10.2024

wenn ein Haus ein Verbrechen gelöst sehen will

Heilige und andere Tote
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Jess Kidd bringt die Welten der Lebenden und Toten in ihrem Roman "Heilige und andere Tote" wieder zusammen. Ort der Handlung ist das Anwesen Bridlemere. Die Sozialbetreuerin Maud soll sich um den alleinlebenden ...

Jess Kidd bringt die Welten der Lebenden und Toten in ihrem Roman "Heilige und andere Tote" wieder zusammen. Ort der Handlung ist das Anwesen Bridlemere. Die Sozialbetreuerin Maud soll sich um den alleinlebenden Cathal Flood kümmern und das vermüllte Haus auf Vordermann bringen. Mit dabei sind die Heiligen, die Maud sieht. Doch nicht nur das ist ungewöhnlich. Das Haus scheint verzaubert zu sein. Es versucht Maud etwas zu sagen? Hat es etwas mit dem Tod eines jungen Mädchens zu tun? Kann Maud Cathal und dem Haus helfen?

Ich habe schon ein Buch von Jess Kidd gelesen und wusste daher, dass Geister, Tote, etc. vorkommen werden. Allerdings hat mir in diesem Buch die Hintergrundgeschichte gefehlt, wieso die Hauptfigur Maud die Heiligen sehen kann und auch deren Bedeutung für die Handlung. Für mich waren sie einfach nur da, haben aber nur in einer Situation einen wirklichen Mehrwert gebracht.

Der Einstieg in die Handlung war für mich sehr plötzlich und ich hatte Probleme einzutauchen und alles zu verstehen. Im Laufe der Geschichte konnte ich die Figuren besser verstehen und die Geschehnisse etwas besser nachverfolgen, aber dennoch hat mich das Buch nicht richtig gepackt.

Wie mir schon beim letzten Buch aufgefallen ist , gibt es zwischen den Kapiteln recht große Sprünge, sodass ich viel überlegen musste. Das hat für mich den Fluss der Handlung etwas unterbrochen.

Sehr positiv fand ich die Entwicklung der Handlung. Es gab einige Momente, in denen ich sehr überrascht war. Das hat es rechtspannend bis zum Ende gemacht.

Die Charaktere sind schön dargestellt und nicht nur die Hauptfigur wird beleuchtet. Auch die Nebencharaktere Cathal und Mauds Freundin Renata werden gut beschrieben und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter.

Fazit: Das Ende war nur etwas weniger spektakulär als gedacht und es ist noch vieles offen. Dennoch ein gutes Buch für eine verregnete Woche.

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Veröffentlicht am 03.10.2024

ein gutes Final rund um Iris und Roman

Ruthless Vows
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Ruthless Vows ist der zweite und finale Roman von Rebecca Ross. Iris wurde von ihrem Bruder gerettet, aber sie haben Roman zurückgelassen. Für sie zählt nur eins: Roman zu befreien. Er kann sich an nichts ...

Ruthless Vows ist der zweite und finale Roman von Rebecca Ross. Iris wurde von ihrem Bruder gerettet, aber sie haben Roman zurückgelassen. Für sie zählt nur eins: Roman zu befreien. Er kann sich an nichts erinnern, da der Gott Dacre alle Erinnerungen ausgelöscht hat. Wie kann Iris Romans Liebe zurück gewinnen? Können die Schreibmaschinen helfen?

Ich muss gestehen, dass ich nicht das Buch gelesen, sondern gehört habe. Melinda Rachfahl hat eine sehr angenehme Stimme und es machte Spaß ihrer Erzählung der Geschichte zu lauschen.

Für mich ist Band 2 deutlich schwächer als Band 1. Die Liebesgeschichte hat für mich eher eine untergeordnete Rolle. Etwas plötzlich habe ich den Wandel von Roman wahrgenommen, als er sich wieder an Iris und ihr gemeinsame bisherige Geschichte erinnern konnte.

Dennoch war es schön, den Dialogen zwischen Iris und Roman zu folgen und in die Briefe einzutauschen, die sich sie geschrieben haben.

Die Handlung rund um den Krieg der Götter war recht vorhersehbar und weniger spannend. Besonders zum Ende hin hatte ich etwas Schwierigkeiten dabeizubleiben.

Fazit: ein guter Ausklang der Reihe mit Happy End, aber weniger fesselnd als Band 1.

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Romantik und Spannung pur (Hörbuch)

Divine Rivals
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Rebecca Ross erzählt von einem Krieg zwischen zwei Göttern. Mitten drin sind Iris Winnow und Roman Kitt - zwei junge talentierte, aber auch rivalisierende Schreiber bei der Oath Gazette. Iris hat mehrere ...

Rebecca Ross erzählt von einem Krieg zwischen zwei Göttern. Mitten drin sind Iris Winnow und Roman Kitt - zwei junge talentierte, aber auch rivalisierende Schreiber bei der Oath Gazette. Iris hat mehrere Schicksalsschläge zu verkraften und entscheidet sich als Kriegsreporterin an die Front zu gehen. Immer dabei ist ihre Schreibmaschine, die magische Fähigkeiten hat. Denn sie schreibt mit ihr an einen Brieffreund. Lange ist es ein Geheimnis, doch dieser Brieffreund ist Roman. Wie gut, dass Iris ihn sowieso schon attraktiv findet. Können ihre Gefühle trotz des Krieges entfachen und bestehen?

Nachdem der Roman überall angepriesen wurde, habe ich mich entschieden das Hörbuch zu hören. Melinda Rachfahl passt super zur Erzählerrolle und es macht Spaß ihr zuzuhören.

Die Story ist aus der Erzählperspektive geschrieben. Das finde ich gut, aber um noch tiefer in die Handlung eintauchen zu können, finde ich die Ich-Perspektive immer etwas schöner.

Es ist richtig toll mitzuverfolgen, wie sich beide Hauptfiguren näher kommen - ganz zaghaft und liebevoll. Die Dialoge zwischen beiden sind zu Beginn von einer gewissen Abneigung und Sticheleien gezeichnet, was sich im Laufe des Buches jedoch verliert und die harmonische Bindung wird gezeigt.

Sowohl Iris als auch Roman werden für mich sehr sympathisch dargestellt. Über beide wird viel geschrieben, bei Iris wird auch vor allem die Vergangenheit beleuchtet (der Weggang ihres Bruder, die Veränderung ihrer Mutter). Iris wird als starke junge Frau dargestellt, was sich im Laufe der Handlung auch immer weiter festigt. Roman wird zu Beginn als (zumindest für mich) Macho vorgestellt. Allerdings bröckelt diese Fassade relativ schnell und vor allem seine innere Zerrissenheit kommt zum Vorschein, sowie die wahren Gefühle, die er für Iris empfindet. Es ist sehr schön mitzubekommen, wie beide Hauptcharaktere ihre jeweiligen Eigenschaften und Persönlichkeitszüge kennen- und lieben lernen.

Die Handlung ist aufregend, spannend und dennoch von Romantik geprägt. Durch das Kriegsgeschehen habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wann etwas Schlimmes passieren wird - das musste einfach zwingend kommen. Den Cliffhänger gab es dann, wie nicht anders zu erwarten war, am Ende. Aber auch zwischendurch ist viel passiert und es war großartig mitzubekommen, wie sehr Iris und Roman füreinander da sind.

Das Ende hat mich auf jeden Fall dazu gebracht, den zweiten Band als Hörbuch anzufangen. Es ist eine sehr schöne Liebesgeschichte mit viel Dramatik.

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