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Veröffentlicht am 22.04.2026

süße Romanze mit Best-Friends-to-Lovers-Theme

New Promises
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Nach dem ersten Band von Lilly Lucas habe ich mir gleich Band 2 "New Promises" gekauft. Nun geht es um die Snowboard- und Skilehrerin Izzy. Durch Zufall begegnet sie dem Schauspieler Cole und wird seine ...

Nach dem ersten Band von Lilly Lucas habe ich mir gleich Band 2 "New Promises" gekauft. Nun geht es um die Snowboard- und Skilehrerin Izzy. Durch Zufall begegnet sie dem Schauspieler Cole und wird seine persönliche Skilehrerin. All ihre Freunde sind begeistert, alle bis auf Will - ihr bester Freund. Ihm gefällt es gar nicht, wie nahe Izzy und Cole sich kommen.

Schon im ersten Teil der Green-Valley-Reihe haben mir Izzy und Will als Nebenfiguren sehr gefallen. Hinzu kommt noch das Best-Friends-to-Lovers-Theme und das mittlerweile gängige Love-Triangle. Das lädt zum Träumen ein.

Sandra Voss' Stimme ist sehr angenehm und es macht Spaß ihr zuzuhören. Da alles aus der Ich-Perspektive erzählt wird, konnte ich in die Geschichte sowie in die Gefühls- und Gedankenwelt von Izzy sehr gut eintauchen. Sie ist eine selbstbewusste, junge Frau, die sagt, was sie denkt. Das hat mir gut gefallen - auch, dass es über die gesamte Handlung hinweg so blieb. Sie war mutig, stand zu ihren Gefühlen und ließ sich nicht unterkriegen. Die Dialoge sowohl mit Cole als auch mit Will haben mir gut gefallen, wobei letztere mehr Spannung aufwiesen. Die Annäherungen mit Will waren von Leidenschaft geprägt. Cole erhielt, meiner Meinung nach, eine zunehmend nebensächliche Rolle ein. Das fand ich recht schade. Sein Charakter und seine Entwicklung haben mir gut gefallen, waren besonders zum Ende hin aber nicht nachhaltig. Da fehlte mir etwas Tiefe in der charakterlichen Beschreibung.

Die Handlung war von Anfang bis Ende spannend und hatte viele aufregende Momente. Ich fand es auch sehr schön, dass die Hautfiguren aus dem ersten Band als Nebencharaktere erschienen.

Lediglich das Ende hat mir nicht gefallen - die Entwicklung mit Cole hat irgendwie nicht gepasst.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

seichter Abenteuerroman mit etwas Liebe

Wolkenschloss
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Willkommen im Wolkenschloss - Kerstin Gier nimmt einen mit auf eine mysteriöse Reise in ein Hotel in den Schweizer Bergen. Fanny ist Dauerpraktikantin und aktuell in der Kinderbetreuung tätig. Dies ist ...

Willkommen im Wolkenschloss - Kerstin Gier nimmt einen mit auf eine mysteriöse Reise in ein Hotel in den Schweizer Bergen. Fanny ist Dauerpraktikantin und aktuell in der Kinderbetreuung tätig. Dies ist eine große Herausforderung für sie und neben all der luxuriösen Gäste wecken zwei junge Männer ihre Aufmerksamkeit: Ben und Tristan. Wäre das nicht schon alles? Nein, es passieren auch noch merkwürdige Dinge und Fanny versucht herauszufinden, was passiert - ein lebensgefährliches Abenteuer.

Ich habe schon ein paar Bücher von Kerstin Gier gelesen und kann auch dieses Mal sagen, dass es ein schöner Roman war. Die Geschichte war liebevoll erzählt, es war etwas Spannung dabei - dafür allerdings wenig (nachvollziehbare) Liebe. Ilka Teichmüller hatte eine sehr angenehme Stimme und es hat Spaß gemacht, ihr zuzuhören.

Fanny als Hauptfigur hat mir ganz gut gefallen. Sie ist eine noch ziemlich planlose junge Frau und versucht nicht aufzufallen. Nur durch Zufälle gerät sie "zwischen die Fronten" und versucht alle aufkommenden Rätsel zu lösen. Dabei ist sie nie allein - Tristan und Ben helfen ihr abwechselnd. Ich finde alle Charaktere recht oberflächlich beschrieben und mir sind einige Handlungen/Verhaltensweisen nicht ganz verständlich gewesen. Die Dialoge waren schön, aber wenig bewegend.

Zwischendurch wurden magische Inhalte angesprochen, im Verlauf aber gar nicht weiter darauf eingegangen. Das war für mich aber vollkommen in Ordnung. Der Anfang passte in ihrer Dramatik irgendwie nicht ganz zum Verlauf der Handlung. Ich hatte mich zum Ende hin zunehmend gefragt, wo der Anfang genau hinpasst.

Fazit: Das Hörbuch war schön für zwischendurch, es hatte eine gewisse Leichtigkeit, "plätscherte für mich aber nur dahin".

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Veröffentlicht am 13.04.2026

süßer Liebesroman mit Regency-Thema

Mayfair Ladys - Drei Junggesellen für Lady Beatrice
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Myfair Ladys von Freda MacBride führt uns in die Regency-Zeit. Beatrice ist eine "alte Jungfer" und bekommt die Chance der Freundin ihrer Mutter zu helfen. Sie soll ihre Söhne in der diesjährigen Ballsaison ...

Myfair Ladys von Freda MacBride führt uns in die Regency-Zeit. Beatrice ist eine "alte Jungfer" und bekommt die Chance der Freundin ihrer Mutter zu helfen. Sie soll ihre Söhne in der diesjährigen Ballsaison verkuppeln. Eigentlich ganz einfach - wäre da nicht der jüngste Sohn Francis, der in Beatrice bisher unbekannte Gefühle auslöst.

Das Buch ist eine schöne Lovestory, deren Ende schon relativ schnell feststand. An sich war die Geschichte recht seicht, aber trotzdem fesselnd. Ich wollte unbedingt wissen, was alles passiert. So habe ich das Buch bis auf die letzten 20 Seiten verschlungen.

Alles war aus der Erzählperspektive geschrieben, sodass eine gewisse Distanz zu den Charakteren behalten wurde. Das fand ich aber ganz ok. Es wurde dennoch deutlich, wie Beatrice und Francis fühlen. Auch die aufblühende Liebe wurde klar gezeigt. Irgendwie war es süß, aber auch nervig, wie sehr die beiden aneinander vorbei geredet haben. Bzw. ich hatte den Eindruck, dass für ihn alles klar war, nur sie hat es nicht mitbekommen.

Beatrice als Charakter hat mir gut gefallen. Für die damalige Zeit wurde sie als recht starke und selbstbewusste Frau beschrieben, die ihren Frieden damit gefunden hatte, eine "alte Jungfer" zu sein. Vor allem die Dialoge zwischen ihr und Francis haben mir gut gefallen. Die waren spritzig, neckend und auch süß. In einigen Situationen wurde sie als recht naiv dargestellt. Da fehlte mit manchmal der Weitblick und das vorher beschriebene Selbstbewusstsein.

Besonders zum Ende hin gab es mir zu viele Bettszenen. Irgendwie hat das die Handlung für mich etwas kaputt gemacht. Das "Drama" zum Ende hin war für mich recht unspektakulär, weil es absehbar war, dass es schnell aufgeklärt werden würde. So war es dann auch. Daher fehlte mir dort etwas die Intensität.

Fazit: Es ist ein schönes Buch mit einer süßen Liebesgeschichte, ohne viel Drama - einfach mal für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

seichte Lovestory, die zum Träumen einlädt

New Beginnings
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Im ersten Band der Green Valley-Reihe zeigt Lilly Lucas das Leben von Lena, welche ein Au-pair-Jahr in den USA absolviert. Dabei lernt sie schnell den Bruder ihres "Au-pair-Vaters" kennen. Wieso ist er ...

Im ersten Band der Green Valley-Reihe zeigt Lilly Lucas das Leben von Lena, welche ein Au-pair-Jahr in den USA absolviert. Dabei lernt sie schnell den Bruder ihres "Au-pair-Vaters" kennen. Wieso ist er nur so ein Arsch? Kann Lena ihn irgendwie erreichen.

Die Stimme von Sandra Voss finde ich wahnsinnig passend. Es war richtig toll, ihr zu folgen und die Handlung zu verfolgen.

Das Buch ist eine süße Lovestory mit, meiner Meinung nach, wenig Drama. Das gefällt mir ganz gut. Es ist eine seichte Geschichte, die zum Träumen einlädt. Alles war für mich vorhersehbar und das gewollte "Drama" hatte nicht so viel Tiefe.

Alles ist aus der Ich-Perspektive der Hauptfigur Lena geschrieben. Das ist sehr gut gewählt, da ihre Persönlichkeit viel authentischer war. Ich mochte sie sehr als Charakter. Sie war von Anfang an eine selbstbewusste, junge Frau, die sich nicht scheut, ihre Meinung zu sagen. Das hat die Dialoge mit Ryan sehr spritzig gemacht. Die beiden haben wirklich schön miteinander harmoniert und es hat Spaß gemacht, mitzubekommen, wie sich die Gefühle entwickelt haben. Allgemein waren die Figuren sehr liebevoll beschrieben.

Insgesamt war es ein schönes Hörbuch für Zwischendurch - mit viel Feelgood-Charakter.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

süße Liebesgeschichte mit etwas Fantasy

Wolke Sieben ganz nah
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Meinen ersten Roman von Kirsty Greenwood habe ich an zwei Tagen durchgelesen - es war so schön. Delphi Bookham stirbt und landet in einer seltsamen Zwischenwelt. Ihre "Therapeutin" schickt sie auf die ...

Meinen ersten Roman von Kirsty Greenwood habe ich an zwei Tagen durchgelesen - es war so schön. Delphi Bookham stirbt und landet in einer seltsamen Zwischenwelt. Ihre "Therapeutin" schickt sie auf die Erde zurück, um ihren Seelenverwandten zu finden. Doch ganz so einfach ist das nicht und ihr Nachbar hilft ihr. Kann sie ihn finden und was ist mit dem Nachbarn?

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive der Hauptperson geschrieben. Dadurch sind für mich alle Gedanken und Gefühle nachvollziehbar. Delphi als Charakter gefällt mir richtig gut. Sie ist sehr sympathisch und menschlich beschrieben. Auch konnte ich eine gute Entwicklung erkennen, sodass sie eine selbstbewusstere junge Frau wurde. Dabei war alles klar und nachvollziehbar. Ich hatte nie (wie sonst oft) das Gefühl, dass etwas nicht passte oder es ein ewiges Hin und Her war.

Die Handlung an sich war richtig schön. Es war süß und romantisch, dabei aber in keiner Weise kitschig. Die Dialoge mit Cooper haben mir wahnsinnig gut gefallen und (ACHTUNG SPOILER) ich habe während des Lesens schon gehofft, dass die beiden zusammenkommen. Die sich anbahnende Liebe, die neckischen Dialoge und das klassische Enemy-Love-Thema waren toll geschrieben. Ich fand es auch ganz angenehm, dass die klassischen Bestandteile so offen kommuniziert wurden (enemy to love, triangle-Beziehung,...).

Ganz wenige Inhalte waren für mich unvorhersehbar. Viele habe ich gehofft oder mir schon gedacht. Lediglich der Fakt, wer die Therapeutin ist, kam mir erst kurz vorher in den Sinn. Das war aber gar nicht schlimm. Das Buch war dennoch spannend. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, ob Delphi ihren Seelenverwandten findet oder ob doch Cooper der Richtige ist. Auch die kurzen Kapitel haben dazu eingeladen, immer weiter lesen zu wollen.

Im Buch wurden auch eine Vielzahl an Nebenfiguren beschrieben. Diese wurden mit viel Liebe und Tiefe charakterisiert. Obwohl alle Charaktere negative Erfahrungen gesammelt haben, war der Umgang untereinander wertschätzend. Das hat mir gefallen. Ob das so in der Realität immer vorkommt, ist allerdings fraglich. Dennoch hat das in die Handlung gut reingepasst.

Fazit: Das Buch ist wunderbar romantisch, dabei aber nicht kitschig. Suchfaktor 100!

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